DE445557C - Verfahren zum Herstellen von in kaltem Wasser loeslicher Staerke - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von in kaltem Wasser loeslicher Staerke

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DE445557C
DE445557C DEP49050D DEP0049050D DE445557C DE 445557 C DE445557 C DE 445557C DE P49050 D DEP49050 D DE P49050D DE P0049050 D DEP0049050 D DE P0049050D DE 445557 C DE445557 C DE 445557C
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starch soluble
soluble
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B30/00Preparation of starch, degraded or non-chemically modified starch, amylose, or amylopectin
    • C08B30/12Degraded, destructured or non-chemically modified starch, e.g. mechanically, enzymatically or by irradiation; Bleaching of starch
    • C08B30/14Cold water dispersible or pregelatinised starch

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Description

  • Verfahren zum Herstellen von in kaltem Wasser löslicher Stärke. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Quellstärke.
  • In der Patentschrift 432 961 ist ein Verfahren beschrieben, nach dem durch Einspritzen von konzentrierten Lösungen von Ätzalkalien trockene Stärke aufgeschlossen wird, ohne daß eine besondere Trocknung erfolgt, und als Endprodukt eine in kaltem Wasser quellende Stärke erhalten wird. Für manche Zwecke ist es nun nötig, ein absolut neutrales Produkt verwenden zu können. Die Herstellung derartiger Präparate erfolgt unter anderem in der Weise, daß man Stärke in wässeriger Lösung auf heißen Platten oder Walzen gleichzeitig verkleistert und trocknet. Ein anderes Verfahren besteht darin, daß Stärke in einer Dampfatmosphäre behandelt und anschließend durch heiße Luft getrocknet wird.
  • Bei dem neuen Verfahren nun wird ebenfalls die Verkleisterung der Stärke durch heißes Wasser bewirkt; doch unterscheidet sich dies Verfahren von den bekannten dadurch, daß gerade nur so viel Wasser zugeführt wird, als zur Verkleisterung ausreicht, wodurch jeder Trocknungs- und Konzentrierungsprozeß erspart wird. Die lufttrockene Stärke wird mit fein zerstäubtem kochendem Wasser behandelt, so daß eine gleichmäßige Behandlung aller Stärketeilchen gewährleistet wird. Die Stärke trocknet leicht an der Luft und wird dann fein gemahlen. Ausführungsbeispiel. ioo kg Stärke werden mit etwa 3o kg Wasser, das über 70 ' C erhitzt ist, behandelt, indem man das Wasser zerstäubt und in die durch Rühren in Bewegung gesetzte Stärke einführt.
  • Die Ausführung kann auch in der Weise erfolgen, daß man die Stärke im Mischapparat auf etwä 8o bis ioo ° erhitzt und dann kaltes Wasser einspritzt.
  • Der Vorzug des beschriebenen Verfahrens ist seine Billigkeit und die Erzielung einer vollkommen neutralen und salzfreien Quellstärke. Für manche Zwecke können dem Endprodukt Seife, Harzseife, Fette usw. zugemischt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von in kaltem Wasser löslicher Stärke, dadurch gekennzeichnet, daß man so viel heißes- Wasser in fein verteilter Form auf Stärke in trockenem Zustande einwirken läßt, daß eine Verkleisterung der Stärke erfolgt und anschließend nur eine Trocknung an der Luft nötig ist.
DEP49050D 1924-11-01 1924-11-01 Verfahren zum Herstellen von in kaltem Wasser loeslicher Staerke Expired DE445557C (de)

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