DE445186C - Maschine zum Fertigmaschen der Kante von lederstuecken - Google Patents

Maschine zum Fertigmaschen der Kante von lederstuecken

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DE445186C
DE445186C DEU8736D DEU0008736D DE445186C DE 445186 C DE445186 C DE 445186C DE U8736 D DEU8736 D DE U8736D DE U0008736 D DEU0008736 D DE U0008736D DE 445186 C DE445186 C DE 445186C
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DE
Germany
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edge
leather
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machine
hammer
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Expired
Application number
DEU8736D
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United Shoe Machinery Corp
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United Shoe Machinery Corp
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B11/00Finishing the edges of leather pieces, e.g. by folding, by burning

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

  • Maschine zum Fertigmachen der Kante von Lederstücken. Neuerdings wird das zum Fertigmachen der Lederkanten übliche Umbugen vielfach dadurch ersetzt, daß die der Regel nach etwas abgeschärfte Fleischseite des Leders einer Brenn- oder Ätzwirkung ausgesetzt wird, die die Fleischseite zum Schrumpfen bringt, so daß die Narbenseite sich gegen die Fleischseite hin krümmt. Zweckmäßig wird dabei die äußerste scharfe Kante der Narbenseite noch auf die Fleischseite niedergebogen und festgehämmert. Das Verfahren wird in der Weise ausgeführt, daß durch eine Vorschubvorrichtung die Lederkante an dem Brennwerkzeug, einem pflugähnlichen Aufbiegewerkzeug und dem-- Hammer vorbeigeführt wird, so daß die verschiedenen Verrichtungen in einem Arbeitsgang vollendet werden. Die Vorschubvorrichtung greift an dem Leder an einer Stelle an, die einen gewissen Abstand von der Kante besitzt. Wenn das zu bearbeitende Leder weich oder schwammig ist, so können sich bei dieser Arbeitsweise leicht am Rande Falten bilden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird dieser Übelstand dadurch beseitigt, daß die Vorschubwerkzeuge das Leder an zwei Stellen erfassen, und zwar sowohl an der äußersten Kante als auch wie üblich hinter der Kante, und zwar liegen die Angriffspunkte in einem gewissen Abstand in der Vorschubrichtung. Zweckmäßig ist das an der Kante angreifende Vorschubwerkzeug durch den Klopfhammer selbst gebildet, der zu diesem Zweck außer der Hammerbewegung noch eine seitliche Bewegung in der Vorschubrichtung und zurück erhält.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i ist ein senkrechter Schnitt, Abb.2 eine Einzelschnittdarstellung der auf das Werkstück einwirkenden Werkzeuge; Abb.3 zeigt schaubildlich die wesentlichsten Teile der Maschine; Abb. q., 5, 6 und 7 erläutern Einzelheiten. Die Maschine besitzt ein Brennwerkzeug 15 in Form eines elektrisch zum Glühen gebrachten Drahtbügels und einen ungefähr pflugähnlich wirkenden Aufbieger 13, der die Kante formt und eine Haarrippe Zoo aufstellt (Abb. --). Diese Haarrippe wird durch einen auf und nieder schwingenden Hammer 23 auf das Werkstück niedergedrückt und festgeklopft. Das Werkstück wird auf einen Tisch ig durch eine Rolle 21 aufgedrückt und durch eine sich öffnende und schließende und seitlich sich bewegende, zweiteilige Zange 17, 18 in der Richtung des Pfeiles (Abb. 3 und 4) vorgeschoben. Der Hammer ist nun mit der Vorschubzange so verbunden, daß er sich gleichfalls seitlich hin und her bewegt, und nachdem er auf das Werkstück aufgetroffen ist, dieses zusammen mit der Vorschubzange vorwärts bewegt. Bei Beginn der Arbeit wirkt naturgemäß nur die Vorschubzange, da der Hammer hinter der Brennstelle liegt, während die Zange schon vor der Brennstelle mit dem Werkstück in Berührung tritt.
  • Die Bewegung der Vorschubglieder und die Regelung der Vorschublänge geschehen auf folgende Weise: Die untere Zangenbacke 18 ist an einem Arm 25 befestigt, der um einen langen Zapfen 27 schwingbar ist. Die obere Zangenbacke 17 wird von einem Arm 29 getragen, welcher gleichfalls um den Zapfen 27 schwingt. Der Stiel des Hammers 23 ist durch eine Klemmschraube 31 in einem Vorsprung 33 einer Muffe 35 festgeklemmt, die auf einem hohlen Zapfen 37 schwingbar, aber nicht verschiebbar ist. Der Zapfen 37 ist in Lagern 39 verschiebbar und durch einen Lenker 43 mit dem Zapfen 27 verbunden (Abb. 5). Der Zapfen 27 ist durch Klemmschrauben 44 in dem gegabelten Ende eines Hebels 45 befestigt, der um eine feste Achse 27 schwingbar ist. Durch Schwingung des Hebels 45 wird auf diese Weise eine seitliche Hinundherbewegung der Teile 17, i8, 23 hervorgebracht.
  • Die Schwingbewegung des Armes ist regelbar, um die Vorschublänge einzustellen. Zu diesem Zweck ist ein nach unten ragender Arm des Hebels 45 durch einen Zapfen 49 mit einem Kniehebelpaar 54 55 verbunden, das am anderen Ende durch einen Zapfen 57 mit einer Exzentergabel 61 verbunden ist, die um eine feste Achse 63 schwingt und ein auf der Antriebswelle 67 sitzendes Exzenter umfaßt. Der Mittelzapfen 63 des Kniegelenkes 51, 55 ist an Armen 69 aufgehängt, deren Nabe 71 einen Zapfen 73 umfaßt. Der Zapfen 73 wird von dem oberen Ende eines um den festen Zapfen 77 schwingbaren Hebels 75 getragen. Am unteren Ende des Hebels 75 greift eine Stoßstange 79 an, die im Gestell senkrecht geführt ist und von einer mit einem nicht dargestellten Trethebel verbundenen Stange 8o aufwärts gedrückt werden kann. Eine am Hebel 75 angreifende Feder 82 sucht die Teile in der in Abb. i gezeichneten Stellung zu erhalten, welche durch einen gegen eine Führungsmuffe treffenden Stellring auf der Stange 79 bestimmt ist. In dieser Stellung liegen die beiden Zapfen 77 und 53 gleichachsig, und letzterer liegt ungefähr senkrecht unter dem Zapfen 73. Der Zapfen 53 bewegt sich dann unter dem Einfluß des Exzenters in einer annähernd wagerechten Bahn, und diese Bewegung wird auf die Vorschubglieder übertragen, die dann ihren größten Hub ausführen. Durch Aufwärtsschieben der Stange 79 wird der Aufhängezapfen 73 nach rechts bewegt, und die Bahn, die der Zapfen 53 unter dem Einfluß des Exzenters zurücklegt, bildet einen Winkel mit der Wagerechten, wodurch die Vorschublänge vermindert wird. Derartige Einstellvorrichtungen sind an sich bekannt.
  • Das Schließen und Öffnen der Vorschubzange 17, 18 wird durch Heben und Senken der unteren Zangenbacke 18 durch eine Lenkerstange 83 und einen ein zweites Exzenter auf der Welle 67 umfassenden Bügel 85 hervorgebracht.
  • Die Bewegung des Hammers 23 gegen das Werkstück hin und von ihm weg wird durch Drehung der Muffe 35 auf dem Hohlzapfen 37 hervorgebracht. Die Muffe 35 besitzt zu diesem Zweck einen seitlich vorspringenden Zapfen 89, der durch einen Lenker 93 mit einem Zapfen 95 verbunden ist, der von einem Exzenterbügel 97 getragen wird. Dieser umfaßt ein drittes, auf der Welle 67 sitzendes Exzenter und wird von einem Arm getragen, der um eine feste Achse 86 schwingen kann. Auf dieser Achse ist auch die Nabe des Exzenterbügels 85 gelagert.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Fertigmachen - der Kante von Lederstücken durch Schrumpfen der einen Seite, so daß die nicht geschrumpfte Seite sich gegen die geschrumpfte Seite hin krümmt, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubwerkzeuge (i7, 18, 23) das Leder absatzweise an zwei in der Richtung der Vorschubbewegung auseinanderliegenden Stellen ergreifen und das so gefaßte Leder an dem Schrumpfwerkzeug vorbeibewegen, zum Zweck, eine Faltenbildung am Rande des am Schrumpfwerkzeug vorbeigeführten Werkstückes zu vermeiden.
  2. 2. Maschine mit einem den Rand des Werkstückes auf die geschrumpfte Seite niederdrückenden Hammer, . dadurch gekennzeichnet, daß -der Hammer (23) das eine der beiden, das Lederstück vorschiebenden Glieder bildet.
DEU8736D 1924-02-20 1925-02-11 Maschine zum Fertigmaschen der Kante von lederstuecken Expired DE445186C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB445186X 1924-02-20

Publications (1)

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DE445186C true DE445186C (de) 1927-06-04

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ID=10433668

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DEU8736D Expired DE445186C (de) 1924-02-20 1925-02-11 Maschine zum Fertigmaschen der Kante von lederstuecken

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