DE603871C - Rohrstreckpresse - Google Patents

Rohrstreckpresse

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DE603871C
DE603871C DES107727D DES0107727D DE603871C DE 603871 C DE603871 C DE 603871C DE S107727 D DES107727 D DE S107727D DE S0107727 D DES0107727 D DE S0107727D DE 603871 C DE603871 C DE 603871C
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Germany
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stretching
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jaws
pipe
press
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES OR PROFILES, OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C1/00Manufacture of metal sheets, metal wire, metal rods, metal tubes by drawing
    • B21C1/16Metal drawing by machines or apparatus in which the drawing action is effected by other means than drums, e.g. by a longitudinally-moved carriage pulling or pushing the work or stock for making metal sheets, bars, or tubes
    • B21C1/27Carriages; Drives
    • B21C1/30Drives, e.g. carriage-traversing mechanisms; Driving elements, e.g. drawing chains; Controlling the drive

Description

  • Rohrstreckpresse Die Erfindung betrifft eine kohrstreckpresse zur Ausführung des Verfahrens nach Patent 603 138 .und besteht darin, daß die Vorschubeinrichtungen, welche dasRohr nach jedem Streckhub in eine neue Streckstufe verschieben und gleichzeitig das Au.fwaiten eines kurzen Rohrabschnitts veranlassen, beim Rückhub des hin und her .gehenden, den Streckring tragenden Maschinenteils durch diesen im gegenläufigen Sinne bewegt werden.
  • In der Zeichnung ist in den Abb. i bis 3 ein Ausführungsbeispid nach der Erfindung dargestellt, und zwar ist Abb. i eine Seitenansicht der Streckvorrichtung, teilweise im Schnitt, in der Stellung der Streckwerkzeuge und Vorschubeinrichtungen nach dem Vorschieben des Rohrs in die erste Streckstufe, Abb. z eine ähnliche Seitenansicht wie Abb. i, in der Stellung der Streckwerkzeuge und Vorschubeinrichtungen nach Beendigung des Streckvorgangs, Abb. 3 ein Schnitt nach Linie A-B der Abb. i.
  • In dem Lager 6 des kastenförmigen Rahmens 5 ist mittels des Lagerzapfens 7 der Schwinghebel 8 schwenkbar gelagert. Mit der im mittleren Teil des Schwinghebels 8 angeordneten Kulisse 9 steht der Kulissenstein io in Eingriff, der auf dem Kurbelzapfen ii der Kurbelwelle 12 drehbar befestigt ist, die in einer der Seitenwände des Kastenrahmens 5 gelagert ist. In der Schlittenführung 13 des Rahmens 5 ist der Streckwerkzeugträger 14 geradlinig hin- und her verschiebbar angeordnet.
  • Um die Bewegungen des Schwinghebels 8 auf den Streckwerkzeugträger 14 zu übertragen, ist das freie Ende des Schwinghebels 8 mit einer länglichen Bohrung 15 versehen, mit der ein im Streckwerkzeugträger 14 angeordneter Querzapfen 16 in Eingriff steht.
  • In einem Ausschnitt des Streckwerkzeugträgers 14 ist das Streckwerkzeug 3 -befestigt. Die Dornstange i ist in dem Schlitz 18 des Dornstangenträgers i9 so befestigt, daß das Ende der Dornstange i durch einfaches Schwenken des Dornstangenträgers i9 freigelegt werden kann. Dieser ist auf einer am Rahmen 5 befestigten, zur Dornstange i parallelen Führungsstange :2o dreh- und verschiebbar und mittels der Schraube 21 feststellbar angeordnet.
  • Für den Vorschub des Rohrs 4 ist ein durch den Werkzeugträger 14 gesteuertes Schubstangenhebelgetriebe in Verbindung mit parallel zur Dornstangenachse verschiebbaren Klemmvorrichtungen vorgesehen. In einem außerhalb der Schlittenführung 13 am Oberteil des Rahmens 5 angeordneten, den Streckwerkzeugträger 14 überspannenden Arm 22 ist die vierkantige Führungsstange 23 parallel zur Dornstange i und senkrecht unter dieser liegend befestigt. Auf der Führungsstange 23 sind, auf dieser verschiebbar, die Führungsbacken 24, 24' gelagert, die das Rohr 4 führen und mit den Hebelträgern 25, 25' verbunden sind, an denen mittels der Zapfen 26, 26' die nvei.armigen Hebel 27, 27' befestigt sind. Die Enden der kürzeren Arme der Hebel 27, 2;' sind mit den als Klemmbacken ausgebildeten Gegenbacken 28, 28' der Führungsbacken 24, 24', die Enden der längeren Arme der Hebel 27, 27' mit der Schubstange 29 gelenkig verbunden. Anschläge 30, 3o' an den Hebelträgern 25, 25' begrenzen die Rechtsbewegung der längeren Arme der Hebel 27, 27'.
  • Die zur Dornstange parallele Schubstange 29 geht durch eine schräg nach oben steigende Gabelung 31 des Arms 22 hindurch. Eine scheibenförmige Verstärkung 32 der Schubstange 29 dient zusammen mit der Gabelung 31 des Arms 22 als Widerlager für die Druckfeder 33, welche die Schubstange 29 in ihrer Stellung am weitesten rechts zu halten sucht. Das rechtsseitige Ende der Schubstange 29 ist mit dem Querzapfen 34 versehen, der mit dem Langloch 35 in dem Ende des kürzeren Arms eines zweiarmigen Hebels 36 in Eingriff steht, der an seinem Drehpunkt mittels des Zapfens 37 an dem Fortsatz 38 des Arms 22 drehbar befestigt ist. Der längere Arm des zweiarmigen Hebels 36 arbeitet mit dem mittels der Schraube 39 am Streckwerkzeugträger 14 verstellbar angeordneten Anschlag 40 zusammen.
  • 4 ist das zu streckende Rohr, 2 der am Dornstangenende befestigte Dornkopf.
  • Die Arbeitsweise ist wie folgt: Das Rohr 4 wird in der Stellung des Streckwerkzeugträgers 14 in Abb. 2 eingelegt. Zu diesem Zweck wird der Dornstangenträger i9 nach dem Lösen der Schraube 2i ausgeschwenkt und das Rohr 4 auf die freigelegte Dornstange i aufgeschoben, bis das Ende des Rohrs 4 an den Aufweitekönus 2b anstößt. Darauf wind der Dornstangenträger i9 wieder eingeschwenkt und die Schraube 2i festgezogen. Die Dornstange i ist dann gegen Verschiebung gesichert.
  • Nun wird die Vorrichtung in Gang gesetzt, wobei das Streckwerkzeug 3 den Rückhub ausführt. Dabei trifft der Anschlag 4o auf den längeren Arm des Hebels 36 und bewiegt,diesen nach rechts. Die mit dem kürzeren Arm des Hebels 36 verbundene Schubstrange 29 wird nach links gestoßen und betätigt die Hebel 27, 27' in dem Sinne, daß die Klemmbacken 28, 28' zunächst fest zur Auflage auf das Rohr 4 kommen. Da aber dann die Linksbewegung der Schubstange 29 noch nicht beendet ist, so werden die durch die Backen 24 und 24' auf der Führungsstange 23 geführten Klemmvorrichtungen mit dem Rohr 4 gegen den feststehenden Dornkopf bewegt, wobei sich das Ende des Rohrs 4 an dem Aufweitekonus 2b zu dem konischen Rohrteil 4a aufweitet (Abb. i). Der Streckwerkzeugträger 14 beginnt jetzt den Arbeitshub. Dabei wird zunächst der Hebel 36 freigegeben, so daß die Druckfeder 33 zur Wirkung kommt, welche die Schubstange 29 in ihre Stellung am weitesten rechts verschiebt. Dies hat zur Folge, daß die Klemmbacken 28, 28' gehoben werden und die Klemmvorrichtungen das Rohr 4 freigeben. Sobald die Hebel 27, 27' auf die Anschläge 30, 30' stoßen, nehmen die Klemmvorrichtungen an der Rechtsbewegung der Schubstange 29 teil, bis der Führungsbacken 2q.' an einem als Anschlag ausgebildeten Fortsatz des ArmS 22 auftrifft, der .eine weitere Rechtsbewegung der Schubstange 29 und der Klemmvorrichtungen verhindert.
  • Sobald das Streckwerkzeug im Vorwärtshub den Aufweitekonus 2b überschritten hat, werden Teile des aufgeweiteten Rohrteils 4a zu der neuen - Rohrwand 4b ausgestreckt (Abb. 2).
  • Die gleichen Arbeitsvorgänge wiederholen sich in ununterbrochener Folge. Bevor das ungestreckte Rohrende die erste Klemmvorrichtung verläßt,.wird in der schon beschriebenen Weise ein neues Rohr auf die Dornstange 29 aufgeschoben, welches, nachdem das erste Rohr die zweite Klemmvorrichtung verlassen hat, den Vorschub und die Aufweitung der letzten Abschnitte des ersten Rohrs bewirkt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Röhrstreckpresse zur Ausführung des-Verfahrens nach Patent 603 138, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubeinrichtungen (24, 2q.', 28, 28'), welche das Rohr nach jedem Streckhub in eine neue Streckstufe verschieben und gleichzeitig das Aufweiten eines kurzen Rohrabschnittes veranlassen, beim Rückhub des hin und her gehenden, den Streckring (3) tragenden Maschinenteils (i4) durch diesen im gegenläufigen Sinne bewegt werden.
  2. 2. Rohrstreckpresse nach Anspruch i, deren Vorschubeinrichtungen dadurch gekennzeichnet sind, daß an einem den Streckwerkzeugträger (r4) überspannenden Arm (22) des Pressenrahmens (5) ein zweiarmiger Hebel (36) angeordnet ist, dessen längerer Arm mit einem verstellbaren Anschlag (40) des Streckwerkzeugträgers (i4) zusammenarbeitet, während der kürzere Arm mit dem einen Ende einer Stoßstange (29), die durch eine Feder (33) in ihrer Ruhestellung gehalten wird, gelenkig verbunden ist, daß ferner mit der Stoßstange (29) die längeren Arme zweiarmiger Klemmbackenhebel (27, 27') in Eingriff stehen, die an den Verlängerungen (25, 25') von auf einer parallel zur Dornstange (z) an einem Arm (22) befestigten Führungsstange (23) innerhalb gewisser Grenzen verschiebbaren Führungsbacken (24, 24') gelagert sind, während die kürzeren Arme der zweiarmigen Hebel (27, 27') mit als Klemmbacken ausgebildeten Gegenbacken (28, 28') in Eingriff stehen, und daß an den Verlängerungen (25, 25') Armschläge (30, 3ö) vorhanden sind, welche die Rechtsbewegung der Führungs- und Klemmbacken (24, 24', 28, 28') veranlassen.
DES107727D 1932-05-18 1932-05-18 Rohrstreckpresse Expired DE603871C (de)

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DE (1) DE603871C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE962782C (de) * 1952-01-17 1957-04-25 Fritz Singer Dr Vorschubeinrichtung fuer Rohrstreckpressen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE962782C (de) * 1952-01-17 1957-04-25 Fritz Singer Dr Vorschubeinrichtung fuer Rohrstreckpressen

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