DE356604C - Maschine zur Herstellung von Presslingen aus Walzmaterial, z. B. Draht, auf kaltem Wege - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Presslingen aus Walzmaterial, z. B. Draht, auf kaltem Wege

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DE356604C
DE356604C DEW54575D DEW0054575D DE356604C DE 356604 C DE356604 C DE 356604C DE W54575 D DEW54575 D DE W54575D DE W0054575 D DEW0054575 D DE W0054575D DE 356604 C DE356604 C DE 356604C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G3/00Making pins, nails, or the like
    • B21G3/32Feeding material to be worked to nail or pin making machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G3/00Making pins, nails, or the like
    • B21G3/18Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16
    • B21G3/28Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16 by forging or pressing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Maschine zur Herstellung von Preßlingen aus Walzmaterial, z. B. Draht, auf kaltem Wege. Es hat sich gezeigt, daß die im Patent 34b=$3 beschriebene Maschine zur Herstellung von Preßlingen aus Walzmaterial, z. B. Draht, auf kaltem Wege im Werkstück an den Angriffsstellen der Einziehorgane Preßkerben hervorruft, welche auf das Aussehen und dadurch die Qualität des Erzeugnisses eine nachteilige Wirkung haben, insbesondere wenn die Kerben auf dem Schaftteil des Werkstückes sichtbar sind. Gemäß vorliegender Erfindung wird dieser Nachteil in der Arbeitsweise der Maschine beseitigt, indem Vorsorge getroffen ist, daß die von den Einziehorganen herrührenden Preßkerben beim absatzweisen Vorziehen des Werkstückes selbst bei änderbarer Kopfeisenlänge und Schaftlänge stets im Kopfteil der Preßlinge zu liegen kommen; hierzu ist der Einziehhub, der zwischen dem Drahtzugkaliber und dem Backenkasten ihre Arbeitsbewegung vollführenden Einziehorgane zu deren Abstand von dem über die Preßfläche des Backenkastens hinausragenden Teil des Werkstückes gesetzmäßig einstellbar.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Abb. i zeigt eine abgebrochene Längsansicht einer Kaltschlagpresse, Abb. z einen Längsschnitt durch das Einziehende der Presse, Abb. 3 einen zugehörigen Grundriß. Abb. 4. zeigt die Anordnung eines Hub- und Phasenzeigers bei der Maschine, und Abb. 5 ist ein Schema zur Erläuterung der Einstellung.
  • Die Vorschublänge L oder der Hub, welchen die Einziehorgane besitzen, entspricht jeweilig der Summe aus der Schaftlänge plus der sogenannten Kopfeisenlänge, d. h. der Länge, um welche das vordere Ende des Arbeitsstückes über die Freßfläche 8a des Backenkastens 8 vorsteht. Sowohl die Schaftlänge als auch Kopfeisenlänge sind veränderlich. Zur Änderung der Vorschublänge, also der Änderung der Ausschwingung des Schwingarmes 5, dient eine durch ein Gleitstück 14 mit dem innen liegenden Kurbelarme 15 (Abb. 3) der Doppelkurbel 15, 16 verbundene Schwinge 13. Die Kurbel 16 erhält in bekannter Art ihre Bewegung vom Schwungrade der Maschine. Durch Änderung des Abstandes des Zapfens des Gleitstückes 14 von der Welle 17 ist es möglich, eine Änderung im Ausschlage des Armes 5 (4bb. 5) herbeizuführen, ohne die Stellung der Kurbel 16 oder der an dieselbe angelenkten Schubstange zu ändern. Die Einstellung ist ohne besonderen Kraftaufwand durchführbar. Die beschriebene Einrichtung gestattet es auch, daß für jede Einstellung der Arm 5 symmetrisch zu beiden Seiten einer vertikalen Symmetrieebene ausschwingt, was für die richtige Funktion des später beschriebenen Hubanzeigers erforderlich ist. Die Größe der Verstellung des Gleitstückes 14 zeigt die Skala I an, welche auch den bei der entsprechenden Stellung des Gleitstückes erzielbaren Hub angibt.
  • Da auch die Schaftlänge für die verschiedenen Werkstücke veränderlich ist unter Beibehaltung der gleichen Kopfeisenlänge, so wird es erforderlich, die Mittellage der Klemmbacken 2 der Einziehorgane so verstellbar zu machen, daß stets der Quotient, der sich aus dem Verhältnis des Mittellagenabstandes D der Klemmbacken 2 vom Vorderende des Kopfeisens zum Vorschub L ergibt, eine ganze Zahl ist, denn nur dann werden die Kerben, welche von den Einziehorganen im Arbeitsstück verbleiben, stets in den Kopf des fertigen Werkstückes kommen. Die Einstellung der Vorschuborgane (Klemmbacken) 2 in diesem Sinne wird nach einer Skala II vorgenommen, auf welcher sich zweckmäßig ein in der vertikalen Ebene der Klemmbacken angebrachter Zeiger bewegt (Abb. 3). Für den Fall, daß die Länge der Klemmbacken 2 die kleinste zu verwendende Kopfeisenlänge nicht übersteigt, kann man auch für Werkstücke mit verschiedener Kopfeisenlänge die einmal vorgenommene Einstellung eines Abstandes D beibehalten, wenn dieser entsprechend der kleinsten zu benutzenden Kopfeisenlänge gewählt wird; es werden dann, wenn man beispielsweise Bolzenköpfe für Bolzen mit 5 mm bis io mm Durchmesser herstellen will und der Abstand D unter Zugrundelegung von 5 mm Bolzendurchmesser eingestellt ist, bei Benutzung von Klemmbacken 2, deren Längenabmessung (in der Richtung des Einzuges gemessen) io mm nicht übersteigt, die Kerben stets in den Kopfteil fallen. -Vorteilhaft ist es, den Mittellagenabstand D der Klemmbacken, bis zur Mitte der jeweiligen Kopfeisenlänge zu messen, damit auch bei größerer Länge der Klemmbacken die von letzteren herrührenden Preßkerben stets nur im Kopfteil bleiben. Der Abstand D ist auf der Skala für verschiedene Schaftlängen aufgetragen, und eine mitgelieferte Tabelle gibt eben den jeweiligen Abstand D an, der dem zu erzeugenden Werkstück entspricht. Die Einrichtung könnte z. B. auch so sein, daß man für jede Kopfeisenlänge eine Skala hat, und an dieser Skala sind dann die Einstellpunkte für die verschiedenen Schaftlängen unmittelbar abzulesen. Jedoch könnte auch unter Annahme veränderlicher Kopfeisenlängen die Einstellung D mittels einer mitgelieferten Tabelle erfolgen.
  • Zur Einstellung der Einziehorgane 2 dient am einfachsten ein Schraubentrieb 18, durch welchen der die Schließbewegung der Einziehzange 4 veranlassende Keil 6', der ständig an den Zangenhebelenden anliegt, verstellt wird, wobei er die Klemmbacken um das verlängerte Stück verschiebt. Hierzu ist die Schraubenspindel 18 in dem vom Schwingarm 5 bewegten Block i9, drehbar aber achsial unverschiebbar gelagert und der Keil 6' auf der Schraubenspindel mit einem Muttergewinde aufgesetzt. Auf der anderen Seite der verlängerten Schraubenspindel sitzt überdies noch ein Anschlag 2o. Die Einziehorgane 4 mit den Klemmbacken 2 sind auf einem Gleitstück zi angeordnet, das über dem Block i9 im Rahmen verschiebbar gelagert ist und in der Vorschubrichtung durch die von dem Keil 6' bewegte Zange q. mitgenommen wird, während beim Rückhub der Anschlag 2o das Gleitstück 21 mit den Einziehorganen zurückbewegt. Der Zeitpunkt des Beginnes der Rückbewegung kann durch dieStellschrauben 22, die am Anschlag 2o sitzen, geändert werden.
  • Die jeweilige Stellung der Einziehbacken 2 oder des sie tragenden Gleitstückes 2i kann an einer besonderen Anzeigevorrichtung abgelesen werden, und zwar ist auf der Achse 17 des Schwingarmes 5 ein Zeiger 23 befestigt, der auf der Skala III spielt und dessen Ausschlag die Stellung der Backen 2 gegenüber der mit o bezeichneten Mittellage angibt. Damit man aber auch bei Stillstand der Maschine sieht, in welcher Arbeitsphase die Maschine zum Stillstand kam, ist der Zeiger 23 mit einem einfachen Phasenzeiger verbunden, bestehend aus einem Zeiger 24, der durch ein Zahnsegment 25 bewegt wird, das am Zeiger 23 vorgesehen ist. Das Zahnsegment verschwenkt bei. Bewegung des Zeigers 23 den Triebling 26, der mit Reibung auf dem Zapfen des kleinen Zeigers sitzt und diesen so weit mitnimmt, als der zu beiden Seiten befindliche Anschlag dies gestattet. Je nachdem der kleine Zeiger auf »Schlag« oder »Ziehen« zeigt, sieht man dann, in welcher Bewegungsphase die Maschine zuletzt begriffen war.
  • Die Anzeigevorrichtung ist erforderlich, um die richtige Einstellung des Zeigers in der Skala II auch vornehmen zu können, wenn die Klemmbacken nicht gerade in der Stellung sich befinden, welche der Mittellage des Schwingarmes 5 entspricht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zur Herstellung von Preßlingen aus Walzmaterial, z. B. Draht, auf kaltem Wege nach Patent 346183 und Einstellverfahren für dieselbe, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine die von den Einziehorganen (2) herrührenden Preßkerben bei dem absatzweisen Vorziehen selbst bei änderbarer Kopfeisenlänge und Schaftlänge des Werkstückes stets im Kopfteil eindrückt, indem der Einziehhub, der zwischen dem Drahtzugkaliber (3) und dem Backenkasten ihre Arbeitsbewegung vollführenden Einziehorgane (2) zu deren Abstand von dem über die Preßfläche des Backenkastens (8) hinausragenden Teil des Werkstückes gesetzmäßig einstellbar ist, derart, das das Verhältnis des Mittellagerabstandes der Einziehorgane vom Vorderende des Kopfeisens zum Einziebhub eine ganze Zahl ist. z. Maschine zur Herstellung von Preßlingen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schlitten (2z) die Einziehorgane (2) trägt, deren Schließkeil (6') durch eine Schraubenspindel (z8) in Richtung des Hubes verstellbar ist und in der Einziehrichtung die Einstellung der Einziehorgane ermöglicht, während in der entgegengesetzten Richtung durch die Schraubenspindel (z8) verstellbare Stellschrauben (22) den Schlitten (2z) mit den Einziehorganen verschieben können, und daß ferner der Speisehub des Schlittens durch eine mit dessen hin und her schwingendem Antriebshebel (5) in Verbindung stehende Kurbel (z5) mit verstellbarem Zapfen (z4) regelbar ist. 3. Maschine nach Anspruch i und ä, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse (z7) des Schwingarmes (5) ein Zeiger (23) angeordnet ist, der die Größe des Hubes anzeigt und ein mittels eines Zwischengetriebes (25, 26) angetriebener Hubwechselanzeiger (2q.) die Arbeitsphase angibt, in der die Maschine jeweilig zum Stillstand kommt.
DEW54575D 1920-01-29 1920-02-17 Maschine zur Herstellung von Presslingen aus Walzmaterial, z. B. Draht, auf kaltem Wege Expired DE356604C (de)

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DE (1) DE356604C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1146831B (de) * 1961-07-14 1963-04-11 Draht Und Schraubenwerke Veb Einer Drahtverarbeitungsmaschine, z. B. einer Bolzenpresse, vorgeordnete Zieh- und Einzugseinrichtung fuer draht- oder stangenfoermigen Werkstoff

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1146831B (de) * 1961-07-14 1963-04-11 Draht Und Schraubenwerke Veb Einer Drahtverarbeitungsmaschine, z. B. einer Bolzenpresse, vorgeordnete Zieh- und Einzugseinrichtung fuer draht- oder stangenfoermigen Werkstoff

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