DE442980C - Kupplung fuer Eisenbahnwagen - Google Patents

Kupplung fuer Eisenbahnwagen

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DE442980C
DE442980C DEK93106D DEK0093106D DE442980C DE 442980 C DE442980 C DE 442980C DE K93106 D DEK93106 D DE K93106D DE K0093106 D DEK0093106 D DE K0093106D DE 442980 C DE442980 C DE 442980C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/04Operating devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 12. APRIL 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 442 980 -KLASSE 2Oe GRUPPE
(Kgßio6 Hj20 ej
Hermann Küster in Wilhelmshaven.
Kupplung für Eisenbahnwagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Februar 1925 ab.
Bei den bekannten durch Zahnräder zu
bewegenden -gezahnten Zugstangen mit den
an ihren Enden sitzenden Kupplungshakan
besteht der Nachteil, daß diese beim Drehen
der Zahnräder durch das zugehörige Handrad sich lediglich in der Ebene verschieben, während zum Kuppeln und Entkuppeln der Haken noch besonders zu betätigende Anhebevorriehtungen erforderlich sind1. Durch diese vielen Handgriffe wird das Rangieren
der Wagen sehr verzögert und die Fahrstrecke zu lange benutzt und mithin für den übrigen Verkehr gesperrt.
Durch die Erfindung wird, diesem Nachteil in wirksamster Weise abgeholfen dadurch, daß durch Drehen der Handräder ein mit diesen verbundenes Zahnrad den bekannten mit einer Zahnung versehenen Zugbalken nicht nur verschiebt, sondern auch auf diesen ίο schwingend einwirkt, so daß die Kupplungsglieder ineinandergreifen oder sich lösen können. Zur Erreichung dieser Schwingbewegungen des Zugbalkens ist derselbe mit seinem hinteren Ende an einem Gelenkhebel beweglich angeschlossen, welcher beim Voroder Zurückschieben des Zugbalkens diesen auf- oder abschwingt, so daß dieser sich mit dem gegenüberstehenden Kupplungsglied vereinigen bzw. von diesem lösen kann. In der Zeichnung ist als· Beispiel eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, es zeigt
Abb. ι einen Längsschnitt durch zwei Eisenbahnwagen mit Seitenansicht der Kupplungsglieder,
Abb. 2 eine Draufsicht auf das. Untergestell eines Wagens mit einer Kupplungsvorrichtung,
Abb. 3 einen Querschnitt in Richtung ArB der Abb. 2,
Abb. 4 eine Seitenansicht einer gelösten Kupplung und
Abb. 5 einen Ausbruch an Kupplungsfoalken zur Darstellung einer Bewegungsbegrenzung der Kupplungsöse.
Die unterhalb des Wagenbogens angeordneten Handräder b bewegen durch Kreuzkopfwellen c ein gemeinsames, im U-Eisenrahmen d gelagertes Zahnrads. Das. Zahnrade greift in den mit Zahnung/ ausgestatteten Zugoder Kupplungsbalken g, der, durch eine Öffnung des Rahmens.fi? hindurchgehend, an diesem Ende den Kupplungshaken Ii und die Kupplum.gsöse i trägt, die in die entsprechen- I den des anderen Wagens passen. Das hintere, unter dem Wagen liegende Ende des ! Zugbalkens g ist mittels einer Gelenkstange k ' an einem Bock/ in senkrechter Ebene dreh- ; bar befestigt. Oberhalb des Zugbalkens g ist senkrecht über dem Zahnradi eine in Lagerböcken rriS gehaltene Weilern3 mit Rollern vorgesehen, die einer auf dem Rücken des Zugbalkens befestigten Rast η und damit dem Zugbalken g· eine führende Begrenzung gibt. ' Nach erfolgter weiterer Drehung- des Zahnrades e und damit verbundener Vorwärtsbewe- :
gung des Zugbalkens. wird derselbe schließlich durch den Gelenkhebel k und seine infolge des Anliegens, der Zugbalkenrast ti an der Rolle tn erfolgende Behinderung, in der Vorwärtsbewegung sich nun die Rast/z drehend, nach unten bewegt und so die Kupplung vollzogen. Das Drehen des Handrades b im umgekehrten Sinne veranlaßt dann durch die aufwärts gerichtete Schwenkung des Zugbalkens g ein Lösen der Wagenkupplung. Beim Zusammenprallen der gekuppelten Wagen während der Fahrt ist die Kupplung durch die gelenkige Lagerung des' Zugbalkens g" in senkrechter Ebene nachgiebig, jedoch nicht in dem Maße, daß sie sich löst. Die Wagenpuffer begrenzen hierbei den Zusammenschub. Die harten Stöße in der Zugrichtung werden mit der Neuerung dadurch gemildert, daß sich die Wellenstümpfe m? der Rolle/« gegen zwei Puffer ο legen, die bei starker Zugbeanspruchung des Zugbalkens und damit seiner Rast η nachgeben. Zu diesem Zwecke ist die Aussparung der Lagerböcke/n1 zu einem Langloch ausgebildet. Zur Sicherung gegen unbefugtes Hantieren an den Handrädern h (Abb. 3 und 4) können diese durch eine mit der Kopfseite des Wagens gleichlaufende verschiebbare Stange ρ auf der Bedienungsseite festgelegt und diese wiederum durch ein Schloß q gesichert werden. Bei Nichtgebrauch der Kupplung sind die Kupplungsösen I nach oben umzulegen. Um zu verhindern, daß die Öse nach unten fällt, ist in den Durchgangs öffnungen t der am Zugbalken g vorgesehenen Gabelung s eine Nase α ausgearbeitet, die durch eine in den Wellenstümpfen r eingearbeitete Nut ν der Schwenkbarkeit der Öse; eine Begrenzung nach unten und nach oben gibt. Die Abb. 5 zeigt die Gebrauchsstellung· und, punktiert gezeichnet, die Ruhestellung der Öse i.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Kupplung für Eisenbahnwagen, bei welcher das Einhaken und Auslösen der Kupplung durch seitlich am Wagen angeordnete Handräder und durch Anlehnung des Zugbalkens. mittels einer Rast an ein Widerlager erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß durch Drehen der Handräder ein mit diesen verbundenes Zahnrad (e) auf den mit einer Zahnung (/) versehenen und in einem Gelenkhebel (Jt) beweglichen Zugbalken (g) verschiebend und schwingend einwirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK93106D 1925-02-27 1925-02-27 Kupplung fuer Eisenbahnwagen Expired DE442980C (de)

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