DE442663C - Weiterrufeinrichtung fuer Verstaerkeraemter - Google Patents
Weiterrufeinrichtung fuer VerstaerkeraemterInfo
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- DE442663C DE442663C DES69131D DES0069131D DE442663C DE 442663 C DE442663 C DE 442663C DE S69131 D DES69131 D DE S69131D DE S0069131 D DES0069131 D DE S0069131D DE 442663 C DE442663 C DE 442663C
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- DE
- Germany
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- call
- relay
- line
- amplifiers
- forwarding device
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- Expired
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 9
- 230000005291 magnetic effect Effects 0.000 claims description 2
- 241000272522 Anas Species 0.000 description 1
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M3/00—Automatic or semi-automatic exchanges
- H04M3/40—Applications of speech amplifiers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Interface Circuits In Exchanges (AREA)
Description
AUSGEGEBENAM 2. APRIL 1927
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 a3 GRUPPE 57
(S6gi3iVIIIJ2ia&)
Weiterrufeinrichtung für Verstärkerämter. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. März 1925 ab.
Das Weiterrufen über ein Verstärkerarnt
hinweg erfolgt allgemein in der Weise, daß ein durch den ankommenden Ruf mittelbar
betätigtes »Weiterrufrelais« auf der abgehenden Seite die Fernleitung vom Verstärker abtrennt
und auf eine Rufstromquelle umlegt, so daß erneuter Rufstrom in die Fernleitung
weitergehen kann. Dieses Abtrennen und Umschalten der Fernleitung bedingt zwei Kontakte,
die insofern wesentlich benachteiligend
auf die gesamte Verstärker einrichtung einwirken als sie einen veränderlichen Widerstand
darstellen^ der nur mit Schwierigkeiten in "der erforderlichen »Nachbildung« dargestellt werden
kann. Diese in weiten Grenzen schwankenden und. recht unsicheren Kontaktübergangswiderstände,
die ein genaues Abgleichen der Nachbildung zuweilen sogar unmöglich
machen, zu· beseitigen, ist Gegenstand der ίο vorliegenden Erfindung.
Den ankommenden Rufstrom über den Verstärker hinweg, etwa verstärkt, weiterzuleileiten,
ist praktisch nicht möglich, da der 25periodige Wechselstrom nicht in der erforderlichen
Weise verstärkt wird. Der Verstärker wird gewöhnlich während der Rufstromgabe kurzgeschlossen, und auch im vorliegenden
Falle erfolgt der Weiterruf durch Umgehung des Verstärkers. Es wird dabei ao die Fernleitung nicht aufgetrennt, sondern
der Rufstrom unmittelbar an diese angelegt. Dies bedingt aber ein besonderes Rufrelais,
welches so geschaltet werden muß, daß es auf den abgehenden Rufstrom nicht mit anas
spricht, da ja sonst das in der abgehenden Leitung Eegende, für den Weiterruf zur entgegengesetzten
(also diesmal ankommenden) Leitung bestimmte Rufrelais ansprechen und Rufstrom zurück in die ankommende Leirung
schicken würde. Das vorliegende 'Rufrelais besitzt zu diesem Zweck zwei gegeneinandergeschaltete
Wicklungen. Die Wirkungsweise wird nachfolgend an dem Beispiel der
Zeichnung beschrieben.
Der auf der Fernleitung F1 ankommende
Rufstrom gelangt über die «/^-Leitung zum Rufrelais RR1 und durchfließt .dessen Wicklung!.
(Das Weiterfließen über die Kondensatoren 2 Mf zum Verstärker ist durch geeignete
Maßnahmen verhindert.) Das RR1-Relais spricht an und schaltet mittels seines
Kontaktes rrx das Weiterrufrelais WR2 der
abgehendea Leitung ein. Dieser schließt zwei Doppelkontakte W2 und JV2", die an die abgehende
Leitung a'jtf erneut Rufstrom aus
der Ruf Stromquelle R anlegen. Es wird nun über a'/b' ein Ruf zum fernen Amt gehen^
gleichzeitig wird von den Punkten 5 und 6 ein Rufstromkreis nach Punkt 7 und 8, also
durch1 'die Wicklung I des Relais RR2 geschlossen.
Die beiden Kontakte wr2 haben aber
auch Rufstrom an die Wicklung II des RR2-Relais (Punkt 9 und 10) gelegt. Da diese
Wicklung so angeordnet ist, daß ihre magnetische Wirkung .diejenige der Wicklung I aufhebt,
kann das RR^Reteäs, weil jetzt beide
Wicklungen wirken, nicht zum Ansprechen kommen. Es ist damit verhindert, daß ein
rückwärtiger Ruf in die ankommende Richtung erfolgt, was der Fall wäre, wenn das
Relais RR auf abgehenden Rufstrom ansprechen würde. Das Durchrufen von Leitung/=^
nach F1 erfolgt in der gleichen Weise.
Claims (1)
- Patentanspruch:Weiterrufeinrichtung für Verstärkerämter, dadurch gekennzeichnet, daß das Rufrelajs zwei Wicklungen besitzt, deren ■magnetische Wirkungen sich aufheben, so daß, weil der Rufstarom auf der Seite der abgehenden Fernleitung beide Wicklungen gleichzeitig durchfließt, dieses Rufrelais nicht anspricht und der Rückruf in die ankommende Fernleitung verhindert wird. :
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES69131D DE442663C (de) | 1925-03-03 | 1925-03-03 | Weiterrufeinrichtung fuer Verstaerkeraemter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES69131D DE442663C (de) | 1925-03-03 | 1925-03-03 | Weiterrufeinrichtung fuer Verstaerkeraemter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE442663C true DE442663C (de) | 1927-04-02 |
Family
ID=7500747
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES69131D Expired DE442663C (de) | 1925-03-03 | 1925-03-03 | Weiterrufeinrichtung fuer Verstaerkeraemter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE442663C (de) |
-
1925
- 1925-03-03 DE DES69131D patent/DE442663C/de not_active Expired
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