AT122871B - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen. - Google Patents
Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen.Info
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Description
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kreise über: Erde, Kontakte 50v1, 49g, Relais G, Relais F, Batterie, Erde. Der Schaltarm dM des Mitläufers steht entsprechend der Stellung des Sehaltarmes dm02 des Mitläufers auf dem Kontakt 2, so dass an diesen Kontakt ein Endpotential über den Kontakt 55g des Relais G und den Sehaltarm dm03 angelegt ist. Nach Erregung des Relais G kommt durch Schliessen des Kontaktes 24g folgender Stromkreis
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magneten (Dm1 bzw. Dm2) der Schrittschaltwerke der einzelnen Teilnehmerstellen gegeben. Diese Sehrittsehaltwerke machen demgemäss im Gleichschritt mit dem Abgreifschalter einen Schritt.
Durch Schliessen des Kontaktes 16 des Drehmagneten Da erfolgt eine Erregung des Relais Y2, welches durch Öffnen des Kontaktes 19 y2 das Relais Y1 zum Abfall bringt, so dass sowohl alle Drehmagnete der Schritt- schaltwerke 17 y 1 als auch der Drehmagnet des Abgreifschalters 15y1 stromlos werden.
Durch Öffnen
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seinen Kontakt 16da, so dass auch das Relais Y2 abfällt und seinen Kontakt 1982 finir eine neue Erregung des Relais Yl schliesst.
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des Relais PI an der anrufenden Teilnehmerstelle T7 in der folgenden Weise :
Bei Anruf des Teilnehmers T 7 hatte sieh das Sehrittsehaltwerk auf den anrufenden Teilnehmer T1 eingestellt ;
es war demzufolge der Kontakt l, ? kl geschlossen. Wird, wie schon beschrieben, durch den Stromstoss über den Kontakt 17yl der Drehmagnet Dml erregt, so öffnet dieser bei seiner Erregung den Kontakt Mm7, so dass das Relais P1 infolge Aufhebung seines Kurzschlusses an dem genannten Kontakt in der Teilnehmersehleife erregt wird und sich durch Schliessen seines Kontaktes 10pl mit seiner niedrigohmigen Wicklung II in einen Haltestromkreis über die a-Ader der Gesellsehaftsleitung VL legt. Nach
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stromkreis für das Relais Y 1 auf, so dass keine weitere Fortsehaltung des Abgreifsehalters und somit auch der Sehrittschaltwerke an den einzelnen Teilnehmerstellen erfolgen kann.
Durch Erregung des Relais P wird ausserdem der Haltestromkreis der Wicklung II des Relais H am Kontakt 41p aufgetrennt, so dass dieses Relais abfällt und eine Beeinflussung des Thermorelais T/ ;, dessen Wicklung bisher durch den Kontakt 7. 2M kurzgeschlossen war, über den Kontakt MM eintritt. Dieses Relais schliesst aber noch nicht seinen Kontakt 70th, da es erst nach einer bestimmten Zeit des Stromflusses betätigt wird. Nach Abfall des Relais H2 erfolgt die Aussendung des Rufstromes für den gewünschten Teilnehmer T2 in
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kontakt 6nsi2, Teilnehmer TZ. Relais B2, Erde. In diesem Stromkreise wird der an der Teilnehmerstelle T2 befindliehe Wecker beeinflusst.
Nach einiger Zeit der Rufstromaussendung. welche der Beein- flussungszeit des Thermorelais entspricht, wird die Wicklung 11 des Relais H 3 über den Kontakt 70th des Thermorelais T7i kurzgeschlossen, so dass es abfällt und durch Öffnen des Kontaktes 69h3 die Rufstromquelle abschaltet.
Meldet sich der Teilnehmer, so kommt eine Erregung des Relais B2 zustande iiber : Erde, Relais B2.
Teilnehmer T2, Kontakte 6nsi2, 4p2, 1dm2, 5k2, a-Ader der Gesellsehaftsleitung VL, Kontakt-Me, Sehaltarm da1 des Abgreifschalters, Kontakt 27 v2, Widerstand Wi2, Relais A, Batterie, Erde. Durch Sehliessen des Kontaktes 7b2 wird der gewünschte Teilnehmer T2 über einen Kondensator an die b-Ader der Gesellschaftsleitllng VL angeschaltet, so dass die Gesprächsverbindung zwischen dem Teilnehmer T 1 und T2 hergestellt ist.
Legen nach Gesprächsschluss beide Teilnehmer ihre Hörer auf, so werden zunächst die Relais A.
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taktes zu das Relais H4 aberregt: ausserdem wird durch Öffnen des Kontaktes 55g das Relais P zum Abfall gebracht.
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Mitlaufschaltwerkes, Kontakte 34a, 35f, 36v1, Kontaktsegment, Schaltarm dm01, Wicklung 1 des Relais V2, Relaisunterbreeher. RU, Erde.
Während der Fortsehaltung des Mitlaufsehaltwerkes wird in dem eben erwähnten Stromkreise das Relais V2 über seine Wicklung I erregt gehalten.
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Ausführungsbeispiel dadurch zustande, dass an der rufenden Teilnehmerstelle T, wie schon beschrieben, bei der auf die Einstellung des Mitlaufsehaltwerkes folgenden Fortschaltung der Schrittschaltwerke das
Relais P 1 durch Öffnen des Kontaktes 6dml erregt wird und sich mit seiner niedrigohmigen Wicklung 11 in einen Haltestromkreis legt, so dass bei dem Versuch eines andern Teilnehmers, auf die gemeinsame
Leitung zu gelangen, das dieser Stelle zugeordnete Relais (z. B.
P2) infolge Strommangels, da es ja über eine hochohmig Wicklung parallel zur niedrigohmigen Wicklung des Relais PI erregt werden müsste, 'nicht ansprechen kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für Gesellsehaftsleitungen, dadurch gekennzeichnet, dass die während des Bestehens einer Verbindung die Ansehaltung einer weiteren Anschlussstelle der Gesellschaftsleitungen an diese verhindernde Sperreinriehtung während des Aufbaues einer Verbindung zwischen zwei Anschlussstellen derselben Gesellschaftsleitung durch eine andere Sperreinrichtung ersetzt wird.
Claims (1)
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperreinrichtungen jeder Anschlussstelle zugeordnet sind.3. Schaltungsanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet. dass die während des Bestehens einer Verbindung die Anschaltung einer weiteren Anschlussstelle an die Gesellschaftsleitung verhindernde Sperreinrichtung aus einem Schrittschaltwerk besteht.4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die während des Aufbaues einer Verbindung zwischen zwei Anschlussstellen derselben Gesellschaftsleitung zur Wirkung kommende Sperreinrichtung nur an der anrufenden Anschlussstelle betätigt wird.5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperreinrichtung an der anrufenden Anschlussstelle den Anschalterelais der weiteren Anschlussstellen der Gesellschaftleitungen den Strom entzieht.6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperreinrichtung an der anrufenden Anschlussstelle gleichzeitig zur Anschaltung der anrufenden Anschlussstelle an die Gesellschaftsleitung dient.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE122871X | 1929-03-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT122871B true AT122871B (de) | 1931-05-26 |
Family
ID=5657549
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT122871D AT122871B (de) | 1929-03-08 | 1930-01-22 | Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT122871B (de) |
-
1930
- 1930-01-22 AT AT122871D patent/AT122871B/de active
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