AT128725B - Schaltungsanordnung zur Gleichstellung von Schrittschaltwerken. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Gleichstellung von Schrittschaltwerken.

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AT128725B
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Maximilian Dr Phil Ing Mathias
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q5/00Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange
    • H04Q5/02Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange with direct connection for all subscribers, i.e. party-line systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description


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  Schaltungsanordnung zur Gleichstellung von Sehrittschaltwerken. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine   Sehaltungsanordnung     zur Gleichstellung   von Schrittschaltmerken. Diese Schrittschaltwerke können insbesondere in   Fernspreehanlagen   mit mehreren Abzweigstellen an einer Verbindungsleitung zwecks Anruf der einzelnen Abzweigstellen Anwendung finden. 



   Um einen einwandfreien Betrieb zu gewährleisten, ist es notwendig, dass sich zu Beginn eines Wählvorganges die Schrittschaltwerke in allen Teilnehmerstellen in der gleichen Nullstellung befinden, damit durch die von der Steuerstelle ausgesandten   Fortsehaltstromstösse   nur die   gewünschte   Teilnehmerstelle ausgewählt und an die gemeinsame Leitung geschaltet wird. 



   Bei derartigen Anordnungen können nun Störungen eintreten, indem durch irgendwelche örtlichen oder Induktionsströme die   Sehrittschaltmerke schon   vor Beginn des Wählvorganges aus der Nullstellung gebracht werden. Aufgabe der Erfindung ist es, derartige Störungen und damit Fehlverbindungen zu verhindern, was dadurch erreicht wird, dass durch Einrichtungen in den Teilnehmerstellen ein Fortbewegen der Sehrittschaltwerke aus der gemeinsamen Nullstellung so lange verhindert wird, bis bei Beginn eines Wählvorganges eine von der Fortschalteinrichtung verschiedene, gemeinsam vorgesehene Einrichtung zum Anlassen der   Schrittschaltwerke eingeschaltet   wird. 



   In der Figur ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens dargestellt. 



   Mehrere Anschlussstellen Tnl, Tn2 liegen an einer gemeinsamen Leitung   VL   und sind mit   Schrittschaltwerken,   deren Drehmagnete RW1, RW2 in der Figur gezeigt sind, ausgerüstet. Die in 
 EMI1.1 
 Abzweigstellen vorgesehenen Schrittschaltwerke ; daher seien hier nur die Vorgänge beschrieben, die zum Verständnis dieser Gleichstellung erforderlich sind. 



   Hebt z. B. der Teilnehmer (Abzweigstelle   Tn2)   seinen Hörer ab, so kommt folgender Stromkreis zustande : Erde, Relais B2, Teilnehmer   Tn2,   Kontakt 22ko2 (in der Ruhestellung des Schrittschaltwerkes dieser Abzweigstelle geschlossen), a-Ader der Verbindungsleitung   VL,   Schaltarm dal eines 
 EMI1.2 
 die Relais X und B2 an. Durch Schliessen des Kontakts 20b2 wird der Teilnehmer Tn2 über einen Kondensator an die b-Ader der Verbindungsleitung angeschaltet. Durch die Erregung des Relais X kommen über den Kontakt 9 x Erregerstromkreise für die Relais   V 3   und Y1 zustande, u. zw. : Erde. 



  Schaltarm   da3   des gemeinsamen Sehaltsystems S, Kontakt 9x, Relais V3, Batterie. Erde ; ausserdem : Erde, Schaltarm da3 des gemeinsamen Schaltsystems S, Kontakte   9x, 6y2,   Relais   Yl,   Erde. Durch Ansprechen des Relais Y 1 wird über den Kontakt 15y1 ein Stromkreis über eine 60-Volt-Batterie geschlossen, 
 EMI1.3 
 

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 kreis nur ein zur Betätigung der Drehmagnete der Schrittschaltwerke ausreichender Strom zustande kommt, wenn eine 60-Volt-Batterie an die b-Ader der Verbindungsleitung VL angeschaltet wird. Weiterhin wird durch Erregung des Relais Y1   1 ein Erregerkreis für   den Drehmagneten Da des Sehaltsystemes   S   geschlossen über : Erde, Batterie, Erehmagnet Da, Kontakt 14yl, Erde.

   Das   Sehaltsystem   macht einen Schritt, hiebei veranlasst der erregte Magnet Da über den Kontakt da eine Erregung des Relais Y2 über : Erde, Batterie, Relais Y2, Kontakt da des Drehmagneten Da, Erde, so dass der Erregerkreis des Relais   Y 1   am Kontakt 6y2 und ausserdem auch der Erregerkreis des Drehmagneten Da am Kontakt 1 il aufgetrennt wird. 



   Die Schrittschaltwerke an den einzelnen Teilnehmerstellen sind nunmehr im Gleichschritt mit dem gemeinsamen Schaltsystem S um einen Schritt verstellt. Das bis zum ersten Sehritt des Sehalt- 
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 neuem erregt. so dass das Schaltsystem um einen weiteren Schritt fortgeschaltet wird ; gleichzeitig wird über den Kontakt 15y1 ein zweiter Stromstoss über die b-Ader der Verbindungsleitung   VL   gesandt, so dass auch die Schrittschaltwerke infolge Beeinflussung der Drehmagnete   owl   bzw. RW2 um einen weiteren Schritt verstellt werden. Hiezu genügt eine Batterie geringerer Spannung (6 Volt), da jetzt die Kontakte 19 kol und   2rio2   infolge der Fortschaltung der   Schrittsehaltwerke aus   der Ruhelage geschlossen sind und demzufolge die Widerstände Wi kurzgeschlossen sind.

   Der Stromkreislauf für diese Fortschaltung ist folgender : Erde, Batterie (z. B. 6 Volt), Widerstand Wi, Schaltarm da2 des gemeinsamen Schaltsystems S, Kontakt 15yl, b-Ader der Verbindungsleitung VL, Kontakt   197col,   Drehmagnet   B17. ?,   Erde ; und parallel dazu : Kontakt 23ko2,   Drehmagnet RW2, Erde. Die Schrittschalt-   werke befinden sich ebenso mie das gemeinsame Schaltsystem an sämtlichen Abzweigstelle in der Stel- 
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 des Kontaktes   lla eine weitere Erregung   des Relais   Yl   und somit eine weitere Fortschaltung des gemeinsamen Schaltsystems. Da dieses Schaltsystem nicht mehr beeinflusst wird, findet auch keine weitere Fortsehaltung der Schrittsehaltwerke an den einzelnen Teilnehmerstellen statt.

   Der Teilnehmer Tn2 kann nun auf irgendeine, hier nicht interessierende Art eine Verbindung in irgendeiner Verkehrsrichtung herstellen. 



   Legt nach   Gesprächsschluss   der Teilnehmer Tn2 seinen Hörer auf, so wird der eben beschriebene Stromkreis des A-Relais unterbrochen, es fällt ab und schliesst am Kontakt   J ? j ! a von   neuem den Erregerkreis des Relais   Yl.   Dieses führt nun in gleicher Weise wie bei der Einstellung der Schrittschaltwerke eine Fortschaltung des gemeinsamen Schaltsystems und ausserdem auch eine Fortsehaltung der   Sehrittschaltwerke   an den einzelnen Abzveigstellen herbei. 
 EMI2.3 
 erforderlich, um eine genügende Anzahl von Stromstössen, welche ja im vorliegenden Falle von der Schrittzahl des Schaltsystems abhängig ist, zur Rückstellung der Sehrittschaltwerke an den einzelnen Abzweigstellen zur   Verfügung   zu haben. 



   Nehmen wir an, dass während der Rückstellung der Schaltwerke durch irgendeinen Umstand,   beispielsweise durch Zusammenschlagen   der als Freileitungen ausgebildeten Adern, eine   vorübergehende   
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 hindert, so kann es eintreten, dass bei der Rückstellung beispielsweise das Schrittschaltwerk der Teilnehmerstelle   Tnl   um drei Schritte zurückbleibt ; der Gleichlauf aller   Schrittschaltwerke   ist demzufolge gestört, u. zw. derart, dass alle Sehrittsehaltwerke früher ihre Ruhelage erreichen als das Schritt-   sehaltwerk der   Teilnehmerstelle Tn1, welches nunmehr noch drei Stromstösse erhalten muss.

   Infolge der grösseren Schrittzahl des gemeinsamen Schaltsystems werden nun auch noch weitere   Stromstösse   aus- 
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 für ihre Beeinflussung zu gering ist. Das Schrittschaltwerk an der Station RWI, welehes seine Ruhelage noch nicht erreicht hat, wird jedoch durch die geringe Spannung weiter beeinflusst, da sein Kontakt 19 ko1 

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 noch nicht geöffnet und   demzufolge   der Widerstand   lfi   noch unwirksam ist. Die weitere Beeinflussung des   Brehmagneten R lT ird   erst   aufhören, wenn   dieses Schrittschaltwerk seine Ruhelage erreicht hat und somit der   Widerstand 117i   in den Erregerkreis   des Drehmagneten eingeschaltet   ist. 



     Die Aussendung   der Stromstösse vom gemeinsamen Schaltsystem   8   wird noch fortgesetzt, bis auch dieses Schaltsystem seine Schaltarme in die Ruhelage gebracht hat ; diese Stromstösse üben aber keinen Einfluss auf die   Sehrittsehaltw erke   aus. Haben die Schaltarme des gemeinsamen Schaltsystems   8   
 EMI3.1 
 Kontaktsegment verlassen und somit den Erregerstromkreis für das Relais Y1 unterbrochen hat. Demzufolge wird auch die Aussendung weiterer Stromstösse unterbleiben. 



   Anstatt eine gegenüber der gewöhnlichen Betriebsspannung erhöhte Spannungsquelle in dem gemeinsamen Sehaltsystem   8 zu   verwenden, kann auch eine Wechselstromquelle zur Anwendung gelangen, wie dies in dem Ausführungsbeispiel gezeigt ist. Die den einzelnen Teilnehmerstellen zugeordneten Ein- 
 EMI3.2 
 gestellten Punkt M die an den Punkt   !)'angeschlossenen   Einrichtungen angeschaltet werden. 



   Bei einem Anruf, der in gleicher Weise wie voraufgehend beschrieben, eingeleitet werden kann, wird an die   b der   an Stelle der erhöhten Spannung eine Wechselstromquelle angelegt, welche das Wechselstromrelais 01 beeinflusst, so dass dieses seinen Kontakt   01 schliesst   und den Drehmagnete RWl an die Verbindungsleitung anschaltet.   Die Ansehaltung wird nach Aberregung   des Relais   01   über den 
 EMI3.3 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sehaltungsanordnung zur Gleichstellung von Sehrittschaltwerken, insbesondere für Fern-   sprechanlagen   mit mehreren an gemeinsamer Leitung liegenden Teilnehmerstellen und gemeinsamer Fortsehalteinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass durch Einrichtungen in den Teilnehmerstellen ein Fortbewegen der   Sehrittsehaltwerke   aus der gemeinsamen Nullstellung so lange verhindert wird, bis bei Beginn eines Wählvorganges eine von der   Fortsehalteinriehtung   verschiedene. gemeinsam vorgesehene Einrichtung zum Anlassen der   Schrittschaltwerke eingeschaltet wird.  

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsam vorgesehenen Einrichtungen durch eine Spannungsquelle, w eiche eine gegenüber der gewöhnlichen Betriebsspannung höhere Spannung liefert, gebildet werden, so dass den Fortschalteinrichtungen über die an den einzelnen Abzweigstelle angeordneten, aus ohmschen Widerständen bestehenden Einrichtungen eine zu ihrer Beeinflussung ausreichende Betriebsspannung zur Verfügung steht.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsamen Einrichtungen über ein zur Stromstosserzeugung dienendes gemeinsames Sehaltsystem (S) in der Ruhelage desselben zur Wirkung gebracht werden.
    4. Sehaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an den einzelnen Abzweigstelle angeordneten Einrichtungen in Reihe mit den Fortsehalteinrielhtungen der Schritt- EMI3.4
    6. Sehaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das gemeinsame Schaltsystem eine grössere Sehrittzahl als die Schrittschaltwerke an den einzelnen Anzweigstellen besitzt.
    7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Beeinflussung der Fortschalteinrichtungen der Schrittschaltwerke zur Rückstellung in die Ruhelage durch stossweise An- EMI3.5 schaltwerken zugeordnete Kontakteinrichtungen (19 ko 1, 23 ko 2) die auch nach Erreiehen der Ruhelage noch angeschaltete Betriebsspannung für die Fortschalteinrielhtungen unwirksam gemacht wird.
    9. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 5 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kurzschluss der aus ohmschen Widerständen bestehenden Einrichtungen nach Erreichen der Ruhelage durch die Kontakteinrichtungen aufgehoben wird.
    10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsam vorgesehenen Einrichtungen durch eine Wechselstromquelle gebildet werden, welche die an den einzelnen Abzweigstellen angeordneten aus Relais bestehenden Einrichtungen beeinflusst und hiedurch die Fortsehalteinriehtungen an die Verbindungsleitung anschaltet.
    11. Sehaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Fortsehalteinrichtungen nach dem ersten Schaltsechritt des Schrittschaltwerkes über die den Sehrittschaltwerken zugeordneten Kontakteinriehtungen (ko 1) angeschaltet gehalten werden.
AT128725D 1929-12-05 1930-12-01 Schaltungsanordnung zur Gleichstellung von Schrittschaltwerken. AT128725B (de)

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Publication Number Publication Date
AT128725B true AT128725B (de) 1932-06-10

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