DE441485C - Verfahren und Vorrichtung zum Betriebe von Schiffshebewerken mit ganz oder teilweiseausgewuchtetem und ueber den trockenen Scheitel gefuehrtem Trog - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Betriebe von Schiffshebewerken mit ganz oder teilweiseausgewuchtetem und ueber den trockenen Scheitel gefuehrtem Trog

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DE441485C
DE441485C DED47449D DED0047449D DE441485C DE 441485 C DE441485 C DE 441485C DE D47449 D DED47449 D DE D47449D DE D0047449 D DED0047449 D DE D0047449D DE 441485 C DE441485 C DE 441485C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02CSHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C5/00Mechanisms for lifting ships vertically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Betriebe von Schiffshebewerken mit ganz oder teilweise ausgewuchtetem und über den trockenen Scheitel geführtem Trog. Es sind die verschiedensten Vorschläge für Schiffshebewerke bekannt geworden, bei welchen das zu hebende Schiff in einem allseitig geschlossenen Trog gehoben, gesenkt und nach Ausführung einer seitlichen Bewegung in die eine oder andere Haltung eingetaucht wird. Besondere Toranschlüsse für den Trog an den einzelnen Haltungen kommen dabei in Fortfall.
  • Bei den bekannten Ausführungen muß der Trog soweit unter die Oberfläche des Wassers gesenkt «erden, daß das Schiff über den Trog hinweg abschwimmen kann. Da nun bei Schiffshebewerken wegen der Größe der zu lebenden Last damit gerechnet werden muß, daß die zu fördernde Last - Trog mit Schiff - entweder ganz oder wenigstens zum allergrößten Teil durch Gegengewichte ause Wuchtet wird, so bietet das Eintauchen des Troges in die Haltungen ganz erhebliche Schwierigkeiten, denen man dadurch zu begegnen versuchte, daß über dem Trog ein besonderer Behälter angeordnet wird, der beim Eintauchen des Troges durch den durch die Gegengewichte geschaffenen Gewichtsausgleich keine Veränderung erfährt.
  • Außerdem ist es bekannt geworden, in bestimmter Weise Entlastungen für die Gegengewichte herbeizuführen. Alle diese Vorschläge verursachen aber bedeutende Kosten, ohne aber zu einem völlig befriedigenden Ergebnis zu führen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine einfache Lösung für das Fördern der Schiffe über den trockenen Scheitel gefunden worden. Die Erfindung besteht darin, daß der Trog in eingesenkt und beim Hochschleusen der Schiffe an der Aufwärts- Bewegung verhindert wird. Der Trog wird hierbei zweckmäßig durch in den Schleusenkammern verankerte Zugstangen, Spindeln, Fangarme o. dgl. an der Aufwärtsbewegung verhindert, so daß das Schiff, nachdem die Verbindung der Wasserstraße mit der Schleuse hergestellt ist, aus der Schleuse über den Trogrand wegschwimmen kann. An Stelle der besonderen Haltevorrichtung für den Trog kann der beim Hochschleusen wirkende Auftrieb auf den Trog auch dadurch unwirksam gemacht werden, daß die Gegengewichte abgefangen werden, was beispielsweise in bekannter Weise durch direkte Unterstützung bzw. Aufhängung der Gegengewichte oder durch Festhalten der Organe, an welchen die Gegengewichte hängen, erfolgen kann.
  • In der .Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Abb. i zeigt das Schiffshebewerk in der Vorderansicht, wozu Abb. 2 eine Seitenansicht erkennen läßt. Abb. 3 gibt zu den Abb. i und 2 eine Draufsicht wieder, während Abb. 4. in größerem Maßstabe eine Festhaltevorrichtung für den abgesenkten Trog darstellt.
  • Abb.5 zeigt eine besondere Aufhängung des Troges. , Die beiden Haltungen i und 2 enden je in eine Schleusenkammer 3 und 4, über welchen das Gerüst 5 des Schiffshebewerkes angeordnet ist. Auf der Trägerbahn 6 ist eine verfahrbare Laufkatze 7. An derselben hängt vermittels loser Rollen 15 der Schiffstrog 8 in den Seilen 9, an welchen die Gegengewichte io angreifen. An den Gegengewichten io sind außerdem die Seile oder Ketten i i befestigt, welche oben über eine angetriebene Rolle 12 und unten über Umführungsrollen 13 geführt sind und mit ihren anderen Enden als Unterseil ebenfalls an den Gewichten io angreifen. Durch die Hubvorrichtung kann das Gegengewicht entweder entlastet (beim Heben des Troges) oder es kann (beim Senken des Troges) eine Zusatzkraft auf dasselbe ausgeübt werden.
  • Das Heben des Troges kann aber auch dadurch ,erfolgen, daß man an den Trog eine besondere Hubvorrichtung angreifen läßt. Abb.5 zeigt eine derartige Hubvorrichtung 13, 14. Bei derselben wird das Troggewicht nicht völlig entlastet, sondern behält so viel, Übergewicht, daß es sich infolge dieses Übergewichtes beim Lüften des Hubwerkes 13, dessen Zugmittel 14 oben am Trog angreifen, selbsttätig senkt. Dieses Übergewicht muß also so groß sein, daß es sämtliche Reibungswiderstände überwindet. Beim Heben des Troges wird eine derartige Zugkraft auf den Trog ausgeübt, daß die Gegengewichte imstande sind, die Reibung zu überwinden und den Trog zu heben.
  • Das erforderliche Überheben des Schiffstroges über den sogenannten trockenen Scheitel erfolgt durch Verfahren der den Trog tragenden Laufkatze 7.
  • Im übrigen gestaltet sich die Betriebsweise der neuen Einrichtung wie folgt: Nachdem beispielsweise ein Schiff aus der oberen Wasserstraße in die Schleusenkammer 3 eingefahren ist und sich in dieser über den durch die Haken 16 festgehaltenen Trog 8 befindet, wird die Schleusenkammer entleert, so daß das Schiff sich in den Trog absenkt. Nach Entriegelung des Troges 8 wird derselbe dann vermittels der Katze 7 über den trockenen Scheitel gehoben und in die untere noch entleerte Schleusenkammer 4 abgesenkt und in dieser vermittels- der Riegel 16 festgelegt. Alsdann wird durch Auffüllen der Schleusenkammer 4 der Wasserstand in dieser mit dem Wasserstand in der Haltung ausgeglichen, wonach dann das Schiff sich aus dem Trog aushebt und nach Öffnung des der Haltung zugekehrten Schleusentores ausfahren kann. Ein nach oben zu beförnderndes Schiff kann alsdann in die Schleusenkammer 4. einfahren. Das Schleusentor wird alsdann geschlossen und das Wasser aus der Schleusenkammer entfernt. Das zu fördernde Schiff senkt sich hierbei in den Trog 8 ab und wird dann über den trockenen Scheitel gehoben und mitsamt dem Trog in die obere leere Schleusenkammer 3 abgesenkt. Hiernach findet dann in der beschriebenen Weise wieder ein Schiffswechsel statt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Betriebe von Schiffshebewerken mit ganz oder teilweise ausgewuchtetem und über den trockenen Scheitel geführtem Trog, dadurch gekennzeichnet, daß der Trog (8) in Schleusenkammern (3, 4) eingesenkt und beim Hochschleusen der Schiffe an der Aufwärtsbewegung verhindert wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwärtsbewegung des Troges (8) durch in Schleusenkammern (3, 4) verankerte Zugstangen, Haken, Spindeln, Fangarmen o. dgl. (16) verhindert wird.
DED47449D 1925-03-03 1925-03-03 Verfahren und Vorrichtung zum Betriebe von Schiffshebewerken mit ganz oder teilweiseausgewuchtetem und ueber den trockenen Scheitel gefuehrtem Trog Expired DE441485C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001023673A1 (en) * 1999-09-28 2001-04-05 Ricardo Teixeira Mendes A system and a method for transporting vessels around navigation barriers in a body of water

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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