DE286149C - - Google Patents

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DE286149C
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lever
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Control And Safety Of Cranes (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-■ JiS 286149-KLASSE 18«. GRUPPE
Bei Kübelkatzen von Hochofenschrägaufzügen, bei denen das Heben und Senken des Kübels durch das Ausschwingen eines an der Katze drehbar gelagerten Hebels erfolgt, ist es naheliegend, auch die Bewegung der Haube von der Bewegung dieses Hebels abhängig zu machen. Er ergibt sich dabei aber dadurch eine große Schwierigkeit, daß der Hebel während der Aufwärts- und Abwärtsfahrt der Katze nicht in relativer Ruhe zu ihr verbleibt, sondern z. B. an den Aufnahmestellen der Kübel sowie an Knickpunkten der Aufzugsbahn Drehbewegungen ausführt. Bei diesen Bewegungen würde also die Haube, wenn man sie einfach mit Seilen an dem Hebel befestigte, auf und nieder gesc-hwungen werden, was allgemein aus Gründen der Betriebssicherheit zu vermeiden ist; an den Aufnahmestellen des Kübels würde sich dabei noch der besondere Übelstand zeigen, daß die Haube sich beim Absetzen des Kübels senkt und dadurch den Haken unzugänglich macht. Die vorliegende Erfindung zeigt, wie diese Schwierigkeiten überwunden werden können, und zwar durch Verwendung eines besonderen drehbaren Hebels an der Laufkatze, . an dem die Hubseile angreifen. Dieser Hebel wird während des größten Teiles der Aufzugsbahn durch eine Klinke gesperrt. Die Auslösung der Sperre erfolgt dadurch, daß der Schwinghebel, der die Kübelkatze trägt, aus der Wagerechten nach unten schwingt, während eine Bewegung dieses Schwinghebels aus der Wagerechten nach oben die Verriegelung nicht beeinflußt.
Auf der Zeichnung ist eine AusführungSr form der Erfindung schematisch im Aufriß wiedergegeben, und zwar zeigt Fig. 1 die Stellung mit wagerecht liegendem, Fig. 2 die Stellung mit nach unten gesenktem, und Fig. 3 mit nach oben angehobenem Schwinghebel. Am hinteren Ende der Laufkatze 1 ist bei 2 der Schwinghebel 3 drehbar gelagert, an dem in bekannter Weise die Hubkette für den Kübel angebracht ist. Die Seile 4, an denen die Kübelhaube 5 hängt, sind zu einem Winkelhebel 6 geführt, der bei 7 ari der Katze gelagert ist. Der Arm 8 dieses Hebels ist mit einer vorspringenden Nase versehen, welche in eine Klinke 9 eingreift. Letztere ist bei 10 drehbar befestigt und wird durch das Gewicht des Armes 11 und der Rolle 12 so lange in senkrechter Stellung gehalten, bis die Rolle 12 auf die Führungsbahn 13 (Fig. 2) aufläuft. Das obere Ende des Hebels 6 ist durch die Stange 14 mit dem Schwinghebel 3 verbunden, und zwar ist die Stange 14 durch den drehbaren Block 15 verschiebbar hindurchgeführt.
Der Arbeitsvorgang bei der Fahrt der Katze über die Aufzugsbahn ist aus der Zeichnung leicht zu erkennen. Die Katze steht an der Aufnahmestelle der Kübel zunächst auf horizontaler Bahn, und an der oder an ,den Aufnahmestellen wird der Hebel 3 ein wenig nach oben geschwungen. Dabei verschiebt
sich die Stange 14 in dem Block 15, und eine Beeinflussung der Haube findet nicht statt. Auch beim Übergang der Katze aus dem horizontalen Teil nach dem schräg ansteigenden Teil der Aufzugsbahn schwingt der Hebel 3 nach oben, so daß ebenfalls keine Beeinflussung der Haube stattfinden kann. Erst wenn die Katze kurz vor der Gicht angekommen ist und anfängt, auf die horizontale Bahn über der Gicht überzugehen, schwingt der Hebel 3 nach unten> wodurch die Verriegelung ausgelöst und die Haube ein ganz klein wenig angehoben wird. Gleichzeitig läuft die Rolle 11 auf die Führungsbahn 13 auf und legt die Klinke 9 um, so daß bei dem darauffolgenden Hochschwingen des Hebels 3 zum Zwecke des Senkens des Kübels die Haube gleichzeitig mitgesenkt wird. In den Seilzug 4 lassen sich natürlich beliebige
Vorrichtungen zur Vergrößerung des Hubes 20 einschalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Haubenhub vorrichtung für Kübelkatzen von Hochofenschrägaufzügen, bei denen das Heben und Senken des Kübels und seiner Haube durch einen an der Katze gelagerten Schwinghebel erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubseile an einem in der Katze drehbar gelagerten, mit dem Schwinghebel verbundenen Hebel (6) befestigt ,■ sind, der während der Auf- und Abwärtsbewegung der Katze gegen Drehung im Senksinne gesperrt ist und dessen Sperre über der Gicht durch Abwärtsbewegung des Schwinghebels (3) ausgelöst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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