DE827243C - Vorrichtung zum Auffangen von durchrieselndem Gut beim Betrieb von Selbstgreifern - Google Patents

Vorrichtung zum Auffangen von durchrieselndem Gut beim Betrieb von Selbstgreifern

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Publication number
DE827243C
DE827243C DEM5742A DEM0005742A DE827243C DE 827243 C DE827243 C DE 827243C DE M5742 A DEM5742 A DE M5742A DE M0005742 A DEM0005742 A DE M0005742A DE 827243 C DE827243 C DE 827243C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gripper
trough
grippers
operating self
trickling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM5742A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Scheile
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DEM5742A priority Critical patent/DE827243C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE827243C publication Critical patent/DE827243C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C3/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
    • B66C3/02Bucket grabs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Zum Transport von feinkörnigen Materialien ist der Greifer nur dann geeignet, wenn der Verlust einer geringen Menge des Gutes keine Rolle spielt, da die Greiferschalen niemals ganz dicht schließen. Das ist meistens der Fall. Bei Sonderfabrikationen kann aber die Bedingung gestellt werden, daß auch nicht die geringste Menge des durch den Greifer transportierten Gutes verloren gellen darf. Beispielsweise sind zur Herstellung von Isolatoren für elektrische Leitungen etwa zwanzig verschiedene feinkörnige Materialien nötig, die gesondert in Spezialbalinwagen angefahren werden. Diese Materialien sind in getrennte Bunker mittels eines Greiferlaufkrans zu transportieren. Infolge der besonderen Herstellungsweise der Isolatoren dürfen diese Materialien vorher auch nicht in kleinster Menge miteinander vermischt werden. Es darf daher beim Transport mit dem Greifer, wenn dieser über den Bunker verfahren wird', nicht die geringste Menge herausfallen, da sonst die betreffende Bunkerfüllung verloren ist. Außerdem muß der Greifer nach jedem Materialwechsel ausgewaschen werden. Um die obererwähnte Bedingung zu erfüllen, kann man den Greifer Umwege machen lassen. Das ist aber umständlich.
  • Es ist zwar eine Schutzeinrichtung gegem Herabfallen von 1lassengut beim Betrieb von Selbstgreifern bekannt, bei der an der Greiferlaufkatze ein Gestell mit beweglichem unterem Abschluß aufgehängt ist, das den angehobenen Greifer umschließt. Diese besitzt aber dieselben Abschlußglieder wie der Greifer selbst und ist daher auch bei Anordnung eines über die Schließkanten' greifenden Bleches nicht so dicht, daß mit Sicherheit feinkörnige Materialien zurückgehalten werden.
  • Nach der Erfindung wird das Herausrieseln von feinkörnigen Materialien aus dem Greifer durch eine am Windenrahmen oder an der Laufkatze gelagerte, unter den Greifer schwenkbare winkelförmige Mulde verhindert, die über ihren Drehpunkt hinaus eine Verlängerung besitzt, mittels der sie von einem Anschlage des Greiferkopfes betätigt wird. Die Mulde muß etwas größer als der Grundriß des geschlossenen Greifers sein, damit alles aus dem Greifer rieselnde Material sicher aufgefangen wird. Die Mulde ist zweckmäßig am freien Ende mit einem Gewicht versehen, so daß sie beim Nachuntengehen des Greifers leicht ausschwenkt und den Weg für das aus dem geöffineten Greifer strömende Material frei gibt. Die Mulde ist einfach herstellbar und erfordert keine zusätzliche Bedienung.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Seitenansicht derGreiferwinde für die Beschickung der Bunker einer Isolatorenfabrik beispielsweise dargestellt.
  • Auf dem Träger i eines Laufkranes 2 ist die
    Greiferkatze 3 mit dein Greifer 4 verfalirbar. An
    ihr ist nach unten eine Lagerkonstruktion 5 be-
    festigt, an deren freiem Ende bei 6 eine winkel-
    förmige, unter den Greifer schwenkbare Mulde 7
    aufgehängt ist. Diese Mulde soll das aus dem ge-
    füllten geschlossenen Greifer 4 rieselnde Material
    beim Transport über die einzelnett Bunker auf-
    fangen, so daß es die Füllung dieser Bunker nicht
    verderben kann. Für .die Isolatorenlierstellung
    werden etwa zwanzig verschiedene Materialien,
    die in Spezialwagen ankommen, benötigt, die in
    ebenso vielen Bunkern aufbewahrt werden. Damit
    die Mulde 7 ihre Aufgabe erfüllen kann, muß sie
    bei hochgezogenem Greifer 4, \vie in der Zeichnung
    ausgezogen dargestellt, unter diesen geschwenkt
    sein. Zu diesem Z-,veck besitzt sie über den Dreh-
    punkt 6 hinaus eine Verlängerung 8, die vorn hoch-
    gehenden Greifer, und zwar von einem Anschlag g
    am Greiferkopf, angehoben wird.
    Ist der Laufkran mit der Greiferkatze über dein
    zu füllenden Bunker angekommen, dann wird der
    Greifer gesenkt, wobei der Anschlag 9 die Verlän-
    gerung 8 freigibt und die Mulde 7 unter ihrem
    Eigengewicht wieder ausschwenken kann (ge-
    strichelt angedeutet). Hierbei fällt das auf ihr an-
    gesammelte Material ebenso wie das aus dem
    geöffneten Greifer kommende in den Bunker. Um
    das Ausschwenken der Mulde zu erleichtern, ist
    diese an ihrem freien Ende mit einem Gewicht io
    versehen.
    Wird das Material gewechselt, d. h. wird ein
    anderer Bunker gefüllt, dann werdeyi der Greifer
    und die Mulde vorher ausgewaschen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Auffangen von durchrieselndem Gut beim Betrieb von Selbstgreifern, gekennzeichnet durch eine besondere, unter den Greifer schwenkbare Mulde, die das herausgerieselte feinkörnige Material auffängt und eine Vermischung mit anderen Materialien verhindert.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch ',dadurch gekennzeichnet, daß die am Windenrahmen, an der Laufkatze (3) oder am Ausleger gelagerte Mulde (7) über ihren Drehpunkt (6) hinaus eine Verlängerung (8) besitzt, mittels der sie von einem Anschlag (9) des Greiferkopfes betätigt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und' 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mulde (7) am freien Ende mit einem Gewicht (io) versehen ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 4046,26.
DEM5742A 1950-08-26 1950-08-26 Vorrichtung zum Auffangen von durchrieselndem Gut beim Betrieb von Selbstgreifern Expired DE827243C (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE827243C true DE827243C (de) 1952-01-10

Family

ID=7293252

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DE (1) DE827243C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023871B (de) * 1954-02-15 1958-02-06 Hariolf Gairing Maschinenfabri Greifer zum Transport von Stapelgut

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE404626C (de) * 1923-06-30 1924-10-21 Adolf Bleichert & Co Schutzeinrichtung gegen Herabfallen von Massengut beim Betrieb von Selbstgreifern

Patent Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE404626C (de) * 1923-06-30 1924-10-21 Adolf Bleichert & Co Schutzeinrichtung gegen Herabfallen von Massengut beim Betrieb von Selbstgreifern

Cited By (1)

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