DE439265C - Doppelsperrzeichen fuer Telephonanlagen - Google Patents
Doppelsperrzeichen fuer TelephonanlagenInfo
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- DE439265C DE439265C DEB124513D DEB0124513D DE439265C DE 439265 C DE439265 C DE 439265C DE B124513 D DEB124513 D DE B124513D DE B0124513 D DEB0124513 D DE B0124513D DE 439265 C DE439265 C DE 439265C
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-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B5/00—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied
- G08B5/22—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
- G08B5/24—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission with indicator element moving about a pivot, e.g. hinged flap or rotating vane
- G08B5/28—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission with indicator element moving about a pivot, e.g. hinged flap or rotating vane with hinged flap or arm
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM .7. JANUAR 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M439265 KLASSE 21a2 GRUPPE 29
(B 124513 VIlI\2iar)
Berliner Privat-Telefon-Gesellschaft m.b.H. in Berlin.
Doppelsperrzeichen für Telephonanlagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. März 1926 ab.
Bei Fernsprechanlagen nach dem Reihen- nen Sprechappa.rat einer Anlage in der Regel
schaltungsprinzip werden zur Kenntlich- so viele einzelne Signalorgane, als für die
machung des Besetztseins der zum Ortsamt Apparate Amtsanschlüsse vorhanden sind,
führenden Leitungen optische Sperrsignale ver- , Neben jeder Amtsleitungseinschalttaste im
wendet. Es befinden sich auf jedem einzel- i Bedienungsfeld des Fernsprechapparates ist
489205
gewöhnlich, ein in ein besonderes Gehäuse eingebautes
elektromagnetisch arbeitendes Sternoder Fahnenschauzeichen vorhanden, falls für
die Signalgabe nicht etwa kleine Glühlärapchen benutzt werden.
.Schaltungsanordnungen besonderer Art erfordern nun aber für jeden Amtsleitungsanschluß
der Apparate zwei Schauzeichen (ein Haupt- und ein Nebensignal). Das Hauptsignal
zeigt das Besetztsein der Amtsleitung an, und das Nebenzeichen kündet den Vorgang
des Uralegens einer bestehenden Verbindung von einem zum anderen .Sprechapparat
an. Das Nebenzeichen erscheint bei diesen Schaltanordnungen nur kurze Zeit und verschwindet früher, als das Hauptzeichen in
die Ruhelage zurückkehrt.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist j die besondere Ausbildung eines Haupt- und
Nebenzeichens zu einem in ein gemeinsames Gehäuse eingebauten Zwillingssignal, wobei
grundlegend ist, daß die Gehäuseform sowie, abgesehen von der Länge, die Gehäusemasse
denjenigen der normalen. Einzelschauzeichen vollkommen gleich sind. Der Zweck
der Bindung der Abmessungen des Zwillingssignales an die Dimensionen eines einfachen
Schauzeichens ist, auf den Bedienungsfeldern der Reihenschaltapparate für das Signalglied ■
nicht mehr Platz als vordem nötig zu haben. Die gleiche Dimensionierung gestattet auch,
ohne jede Paßarbeit die Umänderung der Sprechapparate vorzunehmen, wenn diese von !
der einfachen Reihenschaltung besonderen Schaltungen zugeführt werden sollen.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die beiden Sperrzeichen unabhängig drehbar
achsial übereinander unterhalb des einfachen und normal dimensionierten Fensters
angeordnet sind, und zwar so, daß das Hilfs- | sperrzeichen oberhalb des Hauptsperrzeichens ■
liegt, da ja seme Einschaltung nach Einschal- i tung des Hauptsperrzeichens erfolgt, seine ;
Abschaltung dagegen vor oder gegebenenfalls > gleichzeitig mit derjenigen des Hauptsperrzeichens.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegen- j stand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt .
Abb. ι die Ausbildung im senkrechten
Schnitt, . :
Abb. 2 in Aufsicht, j
Abb. 3 in Ansicht.
In das mit Befestigungsflansdi 1 und Deckscheibe
2 von üblicher Größe versehene, etwa zylindrische Gehäuse 3 ist das Zwillingssperrzeichen
von unten her einschiebbar.
Es besteht aus zwei symmetrisch zueinander und übereinander gelagerten Elektromagnetsystemen
4 und 5, die auf einer mittleren Platine 6 befestigt sind. In der Symmetrieachse
zwischen den Schenkeln der Elektromagnete ist eine Welle 7 etwa mittels Spitzen in einer oberen, etwa als Fenster ausgebildeten
Platine 8 und einer unteren Platine 9 gelagert. Das untere Ende der Welle 7 trägt den unter
der Einwirkung der Pole· des Elektromagneten 4 stehenden Flügelanker. Auf ihrem oberen
Ende ist unmittelbar unter der Platine 8 die Hilfssperrzeichenscheibe 11 befestigt. Bei
Einschaltung des Elektromagneten 4 erscheint also das Hilfssperrzeichen 11 im Fenster.
Dicht unterhalb liegt die Hauptsperrzeichenscheibe 12 auf einer besonderen, die Welle 7
frei drehbar umschließenden Hülse 13, die ihrerseits im Bereiche der Pole des Elektromagneten
5 einen Flügelanker 14 trägt. Bei P^inschaltung des Elektromagneten 5 erscheint
dann das Hauptsperrzeichen im Fenster, welches bei Einschaltung des Elektromagneten 4
vom Hilfssperrzeichen überdeckt wird.
Claims (4)
1. Doppelsperrzeichen für Telephonanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß Hilfs-
und Hauptsperrzeichen gleichachsig übereinander und unabhängig drehbar unterhalb
eines einfachen Fensters angeordnet sind.
2. Doppelsperrzeichen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Magnetsysteme zur 'Schaltung der Sperrzeichen gleichachsig übereinander und symmetrisch zueinander auf einer mittleren
Gehäuseplatine befestigt sind.
3. Doppelsperrzeichen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfssperrzeichenscheibe
am oberen Ende einer symmetrisch zu den Elektromagnetschenkeln drehbar gelagerten Welle befestigt
ist, an deren unterem Ende der Flügelanker sitzt.
4. Doppelsperrzeichen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptsperrzeichenscheibe
samt ihrem Flügelanker unterhalb der Hilfssperrzeichenscheibe auf einer die Welle frei drehbar
umschließenden Hülse befestigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB124513D DE439265C (de) | 1926-03-12 | 1926-03-12 | Doppelsperrzeichen fuer Telephonanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB124513D DE439265C (de) | 1926-03-12 | 1926-03-12 | Doppelsperrzeichen fuer Telephonanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE439265C true DE439265C (de) | 1927-01-07 |
Family
ID=6996234
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB124513D Expired DE439265C (de) | 1926-03-12 | 1926-03-12 | Doppelsperrzeichen fuer Telephonanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE439265C (de) |
-
1926
- 1926-03-12 DE DEB124513D patent/DE439265C/de not_active Expired
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