DE43703C - Knallsignalapparat - Google Patents
KnallsignalapparatInfo
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- DE43703C DE43703C DENDAT43703D DE43703DC DE43703C DE 43703 C DE43703 C DE 43703C DE NDAT43703 D DENDAT43703 D DE NDAT43703D DE 43703D C DE43703D C DE 43703DC DE 43703 C DE43703 C DE 43703C
- Authority
- DE
- Germany
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- lever
- signal
- cartridge
- signal device
- bang
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L5/00—Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
- B61L5/20—Audible signals, e.g. detonator audible signalling
- B61L5/22—Devices for initiating the release of detonators in a certain position of a signal
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Um bei Nebel etc. die bisher durch einen
besonderen Mann auf die Schienen der Eisenbahn gelegten Knallpatronen als Warnung
bezw. Haltesignal selbstthätig beim Ziehen des Signalapparates durch die Bewegung des Signalapparathebels
legen zu lassen, sind seitlich und rechtwinklig gegen das Geleise der Bahn kräftige
Gufslager η mit Führungsflächen für den Knallsignallegeapparat verlagert. In diese Führungsflächen
ist eine auf zwei Seiten gezahnte Gleitstange m, das sogen. Patronenlager, eingepafst;
an dem von dem Geleise abstehenden Ende von m sind auf der Oberfläche Hakenzähne angebracht. Die zweite Art Zähne ist
seitlich in das Patronenlager m eingearbeitet.
Unterhalb der Lager ist ein Drehbolzen angebracht, um welchen der Hebel c drehbar
ist, dessen oberer Theil mit einem Gegen
gewicht belastet ist, um die Gegenspannung des Zugdrahtes zu bewirken. Auf das nach unten verlängerte Ende des Hebels ist das mit dem Zugdrahte verbundene verstellbare Gleitstück i aufgeschoben. Der Zugdraht geht über die Rollen Ii beliebig nach dem beim Centralweichen- und Signalapparat befindlichen Ausrückhebel g und dem Signale. Der Hebel c erhält in seinem oberen Theile ein Auge, an welches Sperrhaken α anschliefst, welcher den Vorschub des Patronenlagers m gegen das Geleise bewirkt. Die Stange b ist mit der Schiene k verbunden. Diese Schiene k ist in zwei Lagern / auf η geführt und dient einmal zur Geradführung der Stange b und das andere Mal zum Tragen einer seitlich angebrachten Klinkenfeder e, welche in die seitlich in m eingearbeiteten Haken eingreift.
gewicht belastet ist, um die Gegenspannung des Zugdrahtes zu bewirken. Auf das nach unten verlängerte Ende des Hebels ist das mit dem Zugdrahte verbundene verstellbare Gleitstück i aufgeschoben. Der Zugdraht geht über die Rollen Ii beliebig nach dem beim Centralweichen- und Signalapparat befindlichen Ausrückhebel g und dem Signale. Der Hebel c erhält in seinem oberen Theile ein Auge, an welches Sperrhaken α anschliefst, welcher den Vorschub des Patronenlagers m gegen das Geleise bewirkt. Die Stange b ist mit der Schiene k verbunden. Diese Schiene k ist in zwei Lagern / auf η geführt und dient einmal zur Geradführung der Stange b und das andere Mal zum Tragen einer seitlich angebrachten Klinkenfeder e, welche in die seitlich in m eingearbeiteten Haken eingreift.
Diese Feder e wird beim Zurückziehen des Ausrückhebels g und infolge dessen auch des
Zurückziehens der Schiene k an den Stilt f gedrückt und demzufolge mit ihren Haken aus
den seitlichen Einschnitten von m allmälig ausgelöst, nachdem sie m ein Stück zurückgezogen
hat.
Wird z. B. der Hebel g aus Stellung 1 nach Stellung 2 gebracht, so legt sich der Hebel c
auch in Stellung 2, der Haken α bleibt auf der oberen Kante des betreffenden Hakenzahnes
des Patronenlagers liegen, ohne einzuklinken, während dagegen Feder e erst seitlich in m
einhakt, dieses zurückzieht und allmälig sich aus den Zähnen von m auslöst.
Wird der Hebel g nach Stellung 3 gedrückt, so klinkt α in die Zähne von m ein und bei
Zurücklegen des Hebels g nach Stellung 1 wird m um eine Zahnlänge verschoben.
An dem gegen die Geleise gerichteten Ende von m ist ein Blechstreifen m1 angeschraubt,
auf welchem die Knallpatronen so befestigt sind, dafs ihre Mittel um je eine Zahnlänge
aus einander liegen; durch die oben beschriebene Verschiebung von m bei Haltsignalstellung
ι kommt demnach auch eine Knallpatrone auf die Schiene zu liegen, während bei Stellung
2 (Fahrtsignal) die Patrone von der Schiene gezogen ist. Dieses Spiel kann so lange fortgesetzt werden, bis die Patrone verbraucht
ist, wonach durch Herüberdrücken der Hebel in Stellung 3 der Hebel α in den folgenden
Zahn von m einklinkt und beim Zurückstellen der Hebel in Stellung 1 eine
neue Patrone auflegt.
Um nun dem Wärter des Cemralweichen- und Signalapparates gleichzeitig eine Controle
zu geben, wie viel Patronen verbraucht sind, ist auf der Führung α des Ausrück- bezw.
Signalhebels g ein Paironenzä'hler ρ in folgender
Weise angeordnet:
Der Patronenza'hlerp besieht aus einer durchbohrten Hülse, in deren Durchbohrung eine
Feder untergebracht ist, welche um einen Stift q gelegt ist und denselben in Richtung gegen
den Signalhebel g drückt; der Stift q ist an dem einen Ende seitlich als Klinke ausgearbeitet
und greift damit in Einschnitte ein, welche in gleicher Anzahl, als Patronen gelegt
werden können, in eine Scheibe s eingearbeitet und mit Nummern versehen sind.
Wird nun Hebel g nach Stellung 3 gedruckt, so schiebt er die Feder zusammen . den
Klinkenstift q gegen den betreffenden Einschnitt und bewirkt dadurch eine Umdrehung der
Scheibe um eine Einschnittsentfernune. Damit
CT
die Klinke des Stiftes q durch ihre Reibung die Scheibe s nicht wieder zurückdreht oder
in Bewegung setzt, ist die Klinkenfeder r angebracht, welche in Haken auf dem Umfange
der Scheibe 5 eingreift, entgegengesetzt als die Klinke des Stiftes q. Bei Stellung 2 des Hebels
g wird der Stift q nicht vom Hebel g berührt, und da die Patrone bei solcher Stellung
nicht verbraucht, sondern zurückgezogen ist, bleibt auch die betreffende Nummer der
Zählscheibe s so lange stehen, bis durch Stellung 3 eine neue Patronenlegung erfolgt.
Claims (2)
1. An Knallsignalapparaten die Combination der Sperrhaken α und e und der Gleitschiene
m in Verbindung mit dem Signalstellhebel g, um bei Haltsignal den die Patronen
tragenden Blechstreifen m1 vorzuschieben,
bei Fahrtsignal zurückzuziehen.
2. In Verbindung mit obigen Sperrhaken der am Signalhebel q angebrachte Patronenzähler
ρ qr s.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE43703C true DE43703C (de) |
Family
ID=319001
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT43703D Expired - Lifetime DE43703C (de) | Knallsignalapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE43703C (de) |
-
0
- DE DENDAT43703D patent/DE43703C/de not_active Expired - Lifetime
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