DE43485C - Lampe für elektrische Scheinwerfer - Google Patents

Lampe für elektrische Scheinwerfer

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DE43485C
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Germany
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electromagnet
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DENDAT43485D
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English (en)
Original Assignee
A. siemens in London
Publication of DE43485C publication Critical patent/DE43485C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/003Electric arc lamps of a special type
    • H05B31/0039Projectors, the construction of which depends upon the presence of the arc

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  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft die Construction einer automatischen, elektrischen Lampe, welche sich zum Gebrauch in einem Scheinwerfer eignet und in jeder beliebigen Lage arbeiten kann. Die Lampe ist mit zwei Elektomagneten versehen (53 und 62 in den Fig. 1 bis 5 beiliegender Zeichnungen), von denen der eine (53) in den Stromkreis, welcher das Licht erzeugt, direct eingeschaltet ist, während der andere einen Nebenschlufs zu dem Lichtbogen bildet.
Das metallene Gehäuse der Lampe trägt zwei Stangen 41 und 42, in welche auf einen Theil ihrer Länge Schraubengewinde eingeschnitten sind.
Durch die Drehung dieser Stangen werden die Kohlenhalter 43 und 44 einander genähert oder von einander entfernt, da sie mit einem entsprechenden Muttergewinde versehen sind, und zwar dient immer eine Stange zur Führung des Kohlenhalters, welcher durch das Gewinde der anderen Stange bewegt wird.
Die Stange 41 reicht ganz durch das Gehäuse der Lampe hindurch, trägt an ihrem unteren Ende ein Handrad 45 und ist mit der Stange 42 durch die Zahnräder 46 und 47 verbunden. Man kann also durch Drehung des Handrades 45 die Kohlenhalter 43 und 44 bewegen.
Um den Focus der Lampe zu ändern, ist die Stange 41 in ihrer Längsrichtung verschiebbar; zu diesem Zwecke ist das Schraubengewinde 50 an der Stange 41 angebracht, welches im Muttergewinde 49 läuft. Dieses Muttergewinde wird durch das Handrad 48 gedreht und erhält seine Führung durch das Gehäuse der Lampe. Ferner ist ein Einschnitt 5 1 in der Stange 41 und ein Stift in dem Zahnrad 46 angebracht, so dafs die Stange 41 auf- und abbewegt werden kann, ohne dafs dieses Zahnrad seine Stellung verändert.
Die Stange 42 ist an der Armatur 52 des Elektromagneten 53 befestigt (s. Fig. 4) und wird, so lange die Lampe stromlos ist, durch die Federn 54 nach oben gezogen. Sobald ein Strom in die Lampe gelangt, wird die Armatur 52 angezogen und der elektrische Lichtbogen gebildet.
Die Zähne des Zahnrades 47 sind so lang gemacht, dafs sie mit dem Zahnrade 46 in jeder Stellung der Stange 42 in Eingriff bleiben. Auf der Unterseite des Zahnrades 46 befindet sich eine kreisförmige Vertiefung 55, in welcher ein Bremsring 56 liegt, der an einer Stelle durch einen schrägen Schnitt getheilt ist (siehe Fig. 5). Zwei Stifte sind an den beiden Enden des Ringes eingelassen, welche in Löcher passen, die in das eine Ende des Hebels 57 gebohrt sind. Ein an dem anderen Ende dieses Hebels angebrachter Stift 58 trägt eine Verbindungsstange 59, welche an ihrem einen Ende ein Loch hat, in welches der Finger 60 eingreift. Dieser Finger wird getragen von der Armatur 61, welche an dem einen Pol ihres Elektromagneten 62 vermittelst des Ansatzes 63 und der Feder 64 in der Weise befestigt ist, dafs sie eine Hin- und Herbewegung ausführen kann. Auf der Rückseite trägt diese Armatur eine Contactfeder 65, die gegen die Schraube 66 anliegt und so den Stromkreis durch den Elektromagneten 62 schliefst. Von dem anderen Ende der Verbindungsstange 59

Claims (1)

  1. reicht ein kleineres Verbindungsstück 67 zu dem Finger 68, der das Ende der Feder 69 bildet, die sich um den Stift 70 dreht und der Anziehung der Armatur 61 durch den Elektromagneten 62 entgegenwirkt, und zwar wird die Stärke dieser Gegenwirkung durch die Schraube 71 regulirt. Die Feder 72 dient zur Verhütung des Schlotterns der Verbindungsstücke.
    Wenn die Lampe normal brennt, wird die Feder 69 so justirt, dafs die Contactfcder 65 gegen die Schraube 66 anliegt, dafs also der Stromkreis des Elektromagneten 62, der einen Nebenschlufs zum Lichtbogen bildet, geschlossen ist.
    Wenn nun die Kohlen abbrennen und dadurch der Widerstand des Lichtbogens gröfser wird, verstärkt sich der Strom durch den Elektromagneten 62, bis er die Armatur 61 anzieht. Durch diese Bewegung wird aber die Contactfeder 65 von der Schraube 66 abgehoben und damit der Stromkreis unterbrochen, die Armatur 61 wird daher von der Feder 69 in ihre erste Stellung zurückgezogen, die Contactfeder 65 kommt wieder mit der Schraube 66 in Contact und das Spiel wiederholt sich.
    Auf diese Weise entsteht eine Hin- und Herbewegung der Verbindungsstücke 59 und und des Hebels 57, welcher daher den Bremsring 56 abwechselnd öffnet und zusammendrückt. Wahrend der Bremsring geöffnet ist, liegt er fest gegen das Zahnrad 46 an und nimmt dasselbe mit; es wird also durch die Hin- und Herbewegung der Armatur 61 eine ruckweise Drehung der Stangen 41 und 42 hervorgerufen, wodurch die Kohlenspitzen einander genähert werden.
    Sobald der Lichtbogen seine normale Länge wieder erreicht hat, wird der Strom durch den Elektromagneten 62 abgeschwächt, so dafs seine Anziehungskraft nicht mehr ausreicht, den Widerstand der Feder 69 zu überwinden; der Mechanismus bleibt also in Ruhe, und zwar liegt der Hebel 57 gegen einen Anschlag 73, welcher zugleich einen Drehpunkt bildet, so dafs der Bremsring 56 durch den Einflufs der Feder 69 zusammengedrückt wird und so der freien Bewegung der Stangen 41 und 42 durch das Handrad 45 nicht im Wege ist.
    Wie aus den Figuren hervorgeht, wird die Drehung der Stangen bei dem automatischen Arbeiten durch die Anziehung der Armatur 61 von dem Elektromagneten 62 bewirkt; man kann aber auch den Mechanismus dahin abändern, dafs der Zug der Feder 69 die Bewegung hervorruft. Ferner kann ein Ausschalter 74 in den Stromkreis des Elektromagneten 62 gebracht werden, um diesen zu unterbrechen, wenn man nicht wünscht, dafs die Lampe automatisch arbeitet.
    Der Stromlauf durch die Lampe ist aus Fig. ι sofort ersichtlich: Auf dem Commutatorbrett A ist ein Strommesser 2, von diesem geht die Leitung zu der Contactfeder 71 auf dem Untersatze E und durch den Ring 7 zum Lampengehäuse und der oberen Kohle; von der unteren Kohle führt die isolirte Leitung in den Elektromagneten 53 und zum Contactring 9 und der Feder 91.
    In der Lampe führt ein Nebenschlufs von der Armatur 61 durch den Contact 66 nach dem Elektromagneten 62 und über den Ausschalter 74 zur Rückleitung.
    Patenτ-Anspruch:
    Bei elektrischen Bogenlampen, in welchen der Nachschub der Kohlen durch die entgegengesetzte Drehung zweier zwangsläufig mit einander verbundenen, die Kohlenhalter tragenden Schraubenspindeln erfolgt und die Drehung dieser Spindeln durch einen im Nebenschlufs liegenden Elektromagneten mit Selbstunterbrechung bewirkt wird, die Anwendung eines Schaltwerkes zur Uebertragung der Schwingungen des Elektromagnetankers auf die eine der Spindeln, bestehend in einem Spannring 56, welcher in einer Vertiefung 55 des auf dieser Spindel sitzenden Zahnrades 46 liegt und durch die abwechselnde Wirkung des Ankers 61 und der Abreifsfeder 69 auf einen mit den Enden des Spannringes verbundenen Hebel 57 abwechselnd zusammengedrückt und ausgedehnt und gegen die Innenwandung des Zahnradkörpers geprefst wird.
    Hierzu 2 P.hitt Zeichnungen.
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