DE188539C - - Google Patents
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- DE188539C DE188539C DENDAT188539D DE188539DA DE188539C DE 188539 C DE188539 C DE 188539C DE NDAT188539 D DENDAT188539 D DE NDAT188539D DE 188539D A DE188539D A DE 188539DA DE 188539 C DE188539 C DE 188539C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B31/00—Electric arc lamps
- H05B31/0003—Electric arc lamps the arc being outside, in the open
- H05B31/0009—Electric arc lamps the arc being outside, in the open with parallel or oblique disposition of the electrodes; Special form of the electrodes
Landscapes
- Radiation-Therapy Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
ή 188539 KLASSE 21/. GRUPPE
LUDVIK OCENASEK in PRAG.
Bei der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Bogenlampe ruhen zwei
nebeneinander angeordnete, gleichzeitig heb- und senkbare Kohlen, von denen die eine zur
Herstellung des Bogens seitlich geschwenkt werden kann, auf einen im Lichtbogen abschmelzenden
oder verdampfenden Stift auf. Dabei ist die Einrichtung getroffen, daß dieser Stift derart beweglich mit den Kohlen verbunden
ist, daß er beim Verdampfen oder Abschmelzen seines die Kohlen abstützenden
Endes die Kohlen um so weit nachsinken läßt, bis der durch einen Mechanismus zur
Übertragung der Kohlenbewegung verschobene Stift wieder an die Kohlen angedrückt wird.
Es ist leicht einzusehen, daß bei normalem Betriebe der Lampe und bei der Wahl entsprechend
dimensionierter Abschmelzstifte das Nachsinken der brennenden Kohlen in einer kaum dem Auge wahrnehmbaren Weise erfolgt.
In der beiliegenden Zeichnung ist die
Bogenlampe dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine Ansicht, Fig. 2 einen Schnitt nach x-x
der Fig. i. Die Fig. 3 und 4 zeigen ein Einzelteil im Grundriß und in Seitenansicht
und Fig. 5 eine andere Ausführungsform der Lampe.
Auf einer längs der Stangen α geführten Platte b sind die Kohlenhalter c, d befestigt.
Der Kohlenhalter d ist im Scharnier e gelagert und ist mit einem Anker/' ausgestattet. Dieser
steht dem Magnetkern eines Solenoides g gegenüber und bewirkt durch sein Gewicht
ein Berühren der Kohlenenden im Ruhezustände.
Die im Ruhezustande aneinander liegenden Kohlen h, i werden durch einen Stift k
abgestützt, welcher in einer Hülse I steckt. An dieser ist eine Zahnstange m befestigt,
welche in den. Schlitz η eines für die Hülse / zur Führung dienenden Hohlzylinders
0 hineinragt. Der Hohlzylinder ist, wie aus vorliegendem Ausführungsbeispiele
ersichtlich, mit einer die unteren Enden der Stangen α verbindenden Platte ρ aus einem
Stücke hergestellt. Die Zahnstange m greift in ein Zahnrad q ein, auf dessen Achse eine
Seilscheibe r sitzt, die mittels eines über die Rolle t geführten Seilzuges s mit dem an der
Platte b befestigten Haken u verbunden ist. Das Seil s ist derart um die Rollen r, t geschlungen,
daß das Gewicht der Plattenarmatur b und der Kohlen h, i den Stift k an
die Kohlen andrückt. Damit der Lichtbogen nach unten schlägt und sich nicht zwischen
die beiden Kohlen nach oben zieht, ist ein Elektromagnet ν angeordnet, dessen Pole \ in
der Nähe des Bogens liegen.
Der Strom tritt durch die Leitung 1 in die Kohle h, geht durch die Kohle i und Leitung
2 zum Elektromagneten v. und von diesem durch die Leitung 3 und das Solenoid g zur
Rückleitung 4.
Wie schon erwähnt, liegen die Enden der Kohlen h, i im Ruhezustande aneinander.
Wird nun Strom durch die Lampe durchgeleitet, dann wird der Anker/" angezogen.
Dadurch werden die Kohlenenden voneinander entfernt und der Bogen hergestellt. Beim ·
allmählichen Abbrennen der Kohlen wird die
(2. Auflage, ausgegeben am 25. April jgoS.J
Claims (2)
- Wärmeeinwirkung des Lichtbogens auf den Abschmelzstift stärker. Das Ende des Abschmelzstiftes verdampft oder schmilzt bei entsprechend schwachen Stiften ab und die Kohlen sinken nach. Die Abwärtsbewegung der Platte b wird aber wieder auf den Stift k übertragen, welcher die Kohlen in einem entsprechenden Abstande von ihren Enden abstützt.ίο Bei der in Fig. 5 gezeichneten Ausführungsform sind zwei Stifte k angeordnet, welche zwischen den beiden Kohlen h, i liegen. Natürlich kann anstatt der Seilanordnung s jeder andere zweckentsprechende Mechanismus zurÜbertragung der Bewegung der Platte b auf den Stift k verwendet werden.Paten τ-An Sprüche:ao i. Bogenlampe, bei welcher sich mindestens eine Elektrode mit ihrem Brennende auf einen im Lichtbogen allmählich abschmelzenden oder verdampfenden Stift aufstützt, dadurch gekennzeichnet, daß Elektrode und Stift durch einen Bewegungsmechanismus derartig zwangläufig miteinander verbunden sind, daß das Abbrennen und Nachsinken der Elektrode ein gleichzeitiges Vorschieben des Abschmelzstiftes gegen die Elektrode zur Folge hat.
- 2. Ausführungsform der Bogenlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Elektroden tragende, an den Führungsstangen (a) geführte Platte (b) durch ihr Eigengewicht und die Schwere der an ihr befestigten Teile einen Seilzug (s) derart beansprucht, daß der mittels einer Zahnstange (m) in ein Zahnrad (q) der einen Seilrolle (r) eingreifende Abschmelzstift (k) an die Kohlen angedrückt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE188539C true DE188539C (de) |
Family
ID=452151
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT188539D Active DE188539C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE188539C (de) |
-
0
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