DE433954C - Maschine zum schuppenfoermigen UEbereinanderlegen von Blaettern, insbesondere Tabakblaettern - Google Patents
Maschine zum schuppenfoermigen UEbereinanderlegen von Blaettern, insbesondere TabakblaetternInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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- B65H29/66—Advancing articles in overlapping streams
- B65H29/6609—Advancing articles in overlapping streams forming an overlapping stream
- B65H29/6618—Advancing articles in overlapping streams forming an overlapping stream upon transfer from a first conveyor to a second conveyor advancing at slower speed
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- A24B—MANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
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Description
Um Tabak- oder sonstige Pflanzenblätter für Lagerung und Versand in ballenförmige
Packung zu bringen, werden dieselben schuppenförmig übereinander in Reihen gelegt, damit
ihre Mittelrippen nebeneinander zu liegen kommen und so flache Blattlagen entstehen,
welche aufeinandergeschichtet allenthalben gleich dicke Pakete ergeben, die wiederum
leicht zu großen, gleichmäßig geformten Ballen ohne nutzlose Lufträume vereinigt
werden können, zugleich aber auch ein Brechen der trocknen Blätter durch den Druck
der Rippen nicht stattfinden kann. Diese Arbeit wurde bisher von Hand ausgeführt,
wodurch dieses Packen sich zeitraubend und kostspielig gestaltete.
Die Erfindung betrifft nun eine Maschine, welche die Hauptarbeit dieses Packens, nämlich
das reihenweise Aufeinanderlegen der Blätter um ihre Mittelrippe verschoben, mit
großer Geschwindigkeit auf mechanischem Wege bewirkt, so daß das Paketieren der Blätter mit den genannten \Torteilen gegenüber
dem bisherigen Verfahren viel rascher und billiger bewirkt werden kann.
Dazu werden die Blätter von der Maschine zunächst durch einen Seitenschub (z. B. auf
eines ihrer Längsenden) nacheinander in die zu ihrer Behandlung in der Maschine nötige
Lage gebracht und dann an einen demselben Zweck dienenden Anschlag geschoben. Sobald
dies geschehen, geht dieser selbsttätig nieder und wird das Blatt von zwei übereinander
angeordneten Fingern erfaßt und mit seinem an ihnen in der Vorschubrichtung vorstehendem
Rande zwischen zwei endlos ge- j führte Bänder geschoben und an dem unteren dieser letzteren durch einen niedergehenden
Taster gehalten, worauf die beiden Finger sich wieder öffnen und zurückgehen, um ein
neues Blatt zu fassen und zuzubringen, während die schon im Bereich der Bänder befindlichen
Blätter durch eine kleine Vorwärtsschaltung beider Bänder zwischen diesen weiter fortgeschoben werden, bis sie schließlich
als schuppenförmig geschichtete Streifen die Maschine verlassen, als welche sie abgenommen
und zu einem Ballen gestapelt werden.
In der Zeichnung ist eine solche Blattlegemaschine schematisch in einer Längsansicht
beispielsweise veranschaulicht.
ι bezeichnet den Anlegetisch, von welchem das aufgelegte Tabak- oder sonstige Blatt l·
über ein schräges Rutschblech 2 einer Anzahl nebeneinander angeordneter Transportbänder
3 zugeführt wird, wobei jedes Blatt (bei bl) von einem Richtblech 4 einen Seitenschub
erhält, durch welchen alle Blätter auf den Bändern 3 in eine gerade Reihe gebracht
werden. Zwischen den Bändern 3 sind winkelförmige Anschläge 5 angeordnet, welche, als
Winkelhebel ausgebildet, um eine Achse 6 beweglich sind und von einer Nockenscheibe 7
aus — wie strichpunktiert — in die Bahn der von den Bändern 3 vorwärts bewegten, hier
mit b2 bezeichneten Blätter angehoben und nach dem damit erzielten Anhalten der
Blätter an der Abnahmestelle wieder in die mit vollen Linien gezeichnete Lage fallen
gelassen werden. Inzwischen ist durch die Antriebsvorrichtung 13, 14 und 15
von rechts her neben jeden Anschlag 5 ein geöffnetes Fingerpaar 8, 8a über das Ende des
Blattes b2 herangeschoben worden, von welchen der untere Finger 8« stets in gleicher
Höhe steht, während der obere, 8, vor Ankunft an dieser Stelle gehoben und dann, sobald
beide Finger dasBlattfr2 so weit zwischen
sich haben, daß letzteres noch ein Stückchen über ihre Spitzen hinausragt, durch eine Feder
11 gesenkt und mit dem Blatt auf den unteren Finger 8a gedruckt wird. Das Heben
erfolgt jeweils nach Ablegen eines Blattes an der Sammelstelle von einer Nockenscheibe 24
aus durch Vermittlung eines Winkelhebels 24", indem dieser mit Hilfe eines Stempels
24* den Stützhebel ga anhebt, welcher an dem
die oberen Finger tragenden Querbalken 8° gelagert ist. Dieses Anheben erfolgt so weit,
bis die Nase 9 des Stützhebels ga auf der Tragschiene der unteren Finger aufsitzt, woselbst
der Hebel ga durch eine Feder 12 bis
auf weiters gehalten wird.
Sobald die Finger 8, 8" auf ihrem Wege nach links so weit sind, daß sie das Blatt b2
zwischen sich haben, wird der Stützhebel g" an einem Anschlag gb angehalten und gleitet
dann beim Weitergehen der Schiene 10 (nach links) von dieser ab, so daß die Feder n,
wie oben bemerkt, zur Wirkung gelangen, den Balken 8" senken und die Finger 8, 8°
schließen kann. Letztere gehen dann (bewegt durch die Teile 13, 14 und 15) mit dem
Blatt b2 nach rechts zu dem Transportbänderpaar 16 und 17, an dessen vorderem Ende die
nacheinander zugeführten Blätter schuppenförmig aufeinandergelegt und zwischen die
Bänder geführt werden, an deren Ende die so gelegten Blattstreifen abgenommen und aufeinander
zu Ballen gelegt werden.
Von den dem unteren Band 16 bzw. dessen vorderer Rolle zugeführten Blättern wird das
jeweils zuletzt herangebrachte bis zur Ankunft des nächsten durch einen von einer
Nockenscheibe i8a bewegten Taster oder Drücker 18 an dieser Rolle infolge der Wirkung
einer Feder 18* festgehalten. Beim Herankommen eines neuen Blattes bs legt der
untere Finger 8° sich immer gegen die bereits vorhandenen Blätter fr4 und hält dieselben
am Bande i6 fest, während der Drücker Ί8 durch die Nockenscheibe i8a etwas angehoben
wird und ein Stößer ioa an der Schiene 10
den Hebel 23 eines Schaltwerkes 21, 22 so bewegt, daß die schon vorhandenen Blätter b*
etwa ι mm weiter zwischen die Bänder 16 und 17 geschoben werden, wodurch das neu
zugeführte Blatt bs mit seiner Vorderkante
um ebensoviel gegenüber dem vorher abgelegten Blatt zurückliegt. (In der strichpunktierten
Stellung befindet die Zubringervorrichtung 8, 8a sich noch nicht in ihrer Endlage.)
Der Drücker 18 wird nun durch die Feder i86 wieder auf die am Band 16 liegenden
Blätter fr4 herabgedrückt und hält diese, soweit
sie noch nicht zwischen den Bändern 16 und 17 liegen, an jener Stelle fest. Währenddem
beginnt die Nockenscheibe 24 durch Anheben des Fingerbalkens 8° mittels der Teile
24°, 24* und 9" die Finger 8, 8a zu öffnen
und wird die Fingereinrichtung durch den Antrieb 13, 14 und 15 wieder nach links
zwischen die Zuführbänder 3 bewegt, woselbst die Finger wieder ein Blatt b2 zwischen sich
bekommen und, wie beschrieben, der Sammelstelle 16 zuführen usf.
Claims (6)
- Patent-An Sprüche:i. Maschine zum schuppenförmigen Übereinanderlegen \'on Blättern, insbesondere Tabakblättern, dadurch gekennzeichnet, daß die in sie eingelegten Blätter durch einen Seitenschub selbsttätig in bezug auf die Arbeitswerkzeuge der Maschine ausgerichtet, bis an einen Anschlag geschoben und von da durch selbsttätig sich schließende Finger in eine aus endlos geführten, schrittweise angetriebenen Bändern bestehende Sammelvorrichtung gebracht und hier durch einen Drücker gehalten werden, während die Finger sich wieder öffnen und zurückgehen, um ein neues Blatt heranzuholen.
- 2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Richten der eingelegten Blätter in die Bahn der Arbeitswerkzeuge durch ein Richtblech (4) erfolgt und die Anschläge, welche die Blätter an der Abnahmestelle anhalten, aus Winkelhebeln (5) bestehen, welche zwischen den Förderbändern (3) angeordnet, durch eine Nockenscheibe (7) in die Arbeitslage gebracht und nachher aus dieser wieder fallen gelassen werden.
- 3. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportwerkzeuge, welche die zu legenden Blätter von der Abnahmestelle zur Sammelvorrichtung bringen, aus Fingern (8, 8a) bestehen, welche von ihren Trägern (8°, 10) so neben die Anschläge (5) geschoben werden, daß sie beim Schließen das zwischen sie gekommene Blatt vorn so weit vorstehen lassen, daß es von ihnen an die Sammelvorrichtung gebracht, vom Drücker erfaßt werden kann.
- 4. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Transportringer (8a) seine Höhenlage stets beibehält, der obere (8) dagegen durch Heben und Senken das öffnen und Schließen der Finger bewirkt, wobei das öffnen letzterer durch Anheben des Fingerbalkens (8°) von einer Nockenscheibe (24) aus und das Offenhalten durch einen Stützhebel (ga) in der Weise gQ erfolgt, daß beim Einstellen der Finger auf das zu fördernde Blatt der Stützhebel durch einen Anschlag (g6) von seinem Auflager abgedrückt wird, so daß der obere Finger durch Federwirkung in die Schließlage gehen kann.
- 5. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blätter an der in bekannter Weise aus zwei endlos geführten, schrittweise bewegten Bändern bestehenden Sammelvorrichtung bis zum Eintreten zwischen diesen beiden, abwechselnd durch einen Drücker (19) und den unteren Transportfinger an der vorderen Führungswalze des unteren Transport- bzw. Sammelbandes gehalten werden.
- 6. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein mit den Sammelbändern (16, 17) verbundenes Schaltwerk (21, 22), das nach Ablage je eines Blattes jeweils durch einen Stößer (1.O0J des unteren Fingerträgers (10) um einen Schritt weiterbewegt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA44924D DE433954C (de) | Maschine zum schuppenfoermigen UEbereinanderlegen von Blaettern, insbesondere Tabakblaettern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA44924D DE433954C (de) | Maschine zum schuppenfoermigen UEbereinanderlegen von Blaettern, insbesondere Tabakblaettern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE433954C true DE433954C (de) | 1926-09-16 |
Family
ID=6934453
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA44924D Expired DE433954C (de) | Maschine zum schuppenfoermigen UEbereinanderlegen von Blaettern, insbesondere Tabakblaettern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE433954C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3055375A (en) * | 1957-12-30 | 1962-09-25 | George C Vaughan | Process for bundling tobacco leaves |
-
0
- DE DEA44924D patent/DE433954C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3055375A (en) * | 1957-12-30 | 1962-09-25 | George C Vaughan | Process for bundling tobacco leaves |
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