DE516210C - Ausgebevorrichtung - Google Patents

Ausgebevorrichtung

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DE516210C
DE516210C DEST42731D DEST042731D DE516210C DE 516210 C DE516210 C DE 516210C DE ST42731 D DEST42731 D DE ST42731D DE ST042731 D DEST042731 D DE ST042731D DE 516210 C DE516210 C DE 516210C
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DE
Germany
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bags
conveyor belt
trough
bag
conveyor
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Application number
DEST42731D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
2019 S&H Ltd
Original Assignee
Strachan and Henshaw Ltd
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H29/00Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles
    • B65H29/70Article bending or stiffening arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

  • Ausgebevorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Ausgabevorrichtung für Papiertüten, Beutel, Umschläge u. dgl. im Anschluß an Maschinen, in denen sie in ständiger Folge hergestellt und durch sie in geeigneter Weise von Hand oder durch mechanische Mittel gesammelt, fortbefördert oder aufgestapelt werden.
  • Der Gegenstand der Erfindung eignet sich insbesondere zur Ausgabe von solchen durch Maschinen hergestellten Tüten oder Gegenständen, die nur wenig oder unzulänglich steif sind, entweder infolge ihrer Form oder der Beschaffenheit des Werkstoffes, aus welchem sie bestehen. Die Ausgabe, das Sammeln und Vereinigen derartiger Gegenstände macht bei hohen Geschwindigkeiten bei den bisher bekannten Verfahren und Einrichtungen beträchtliche Schwierigkeiten, besonders wenn diese Gegenstände aus sehr dünnem Papier hergestellt sind.
  • Die Erfindung eignet sich insbesondere zur Ausgabe von fertigen Papiertüten mit flachem Faltboden, welche Tüten dann in Haufen angesammelt werden.
  • Zweck der Erfindung ist, die SchwieriZkeiten zu beseitigen oder ihnen vorzubeugen, die sich bisher beim Ausgeben und Sammeln der Papiertüten aus der Maschine gezeigt haben, und eine Vorrichtung zu schaffen, wodurch die fertiggestellten Tüten gleichmäßig und mit großer Geschwindigkeit aus der Maschine in geeigneter Weise zwecks Sammlung und Aufstapelung fortgeführt werden.
  • Erreicht wird dies dadurch, daß geneigt zu der Ausgabevorrichtung der ankommenden ebenen oder vorher in Trogform durchgebogenen Tüten ein Auffangkörper angeordnet ist, der mit dem mittleren Teil der .Tüten in Berührung kommt, sie entweder selbst trogartig durchbiegt oder deren trogförmige Form .aufrechterhält, und sie dann seitlich ablegt. Die Bildung der Trogform kann auch unmittelbar vßr dem Auffangkörper erfolgen, indem zweckmäßig der mittlere Teil der Tüten aus der normalen Fläche emporgehoben oder niedergedrückt wird, was beispielsweise durch Führung der Tüten zwischen den verschiedenen Ebenen liegenden Bändern oder anderen Gliedern erfolgen kann. Die Durchbiegung kann hierbei in der Zuführvorrichtung zum Auffangkörper auch allmählich erfolgen.
  • Nach .einer Ausführungsform der Erfindung ist der Auffangkörper als ein kegeliger oder kugelförmiger Rotationskörper ausgebildet, der in Verbindung mit einer Trag- oder Fördervorrichtung die Tüten o. dgl. in der Querrichtung oder seitwärts zu ihrer Ausgabe geordnet auf die Trag- oder Fördervorrichtung .ablegt.
  • Die dort in ununterbrochener Folge ausgegebenen. Tüten können noch durch selbsttätig wirkende Einrichtungen aufgestapelt oder in Stöße abgeteilt werden, die dann ohne weiteres für die weitere Handhabung und Verpackung geeignet sind.
  • Auf der Zeichnung zeigt: Abb. i eine Seitenansicht von Einrichtungen nach einer Ausführungsform der Erfindung mit der Darstellung der Tütenausführvorrichtung aus einem Trocken- oder Preßzylinder und der Mittel zum Sammeln der herausgeführten Tüten, Abb. 2 eine schematische Darstellung einer Verrichtung zur Aufnahme der Tüten und zu ihrer Weiterführung aus der Ausgabelage in ;abgestuften Bünden, Abb. 3 eine schematische Darstellung einer abgeänderten. Ausführung der Vorrichtung zum Weiterführen und Aufstapeln der der Aufnahmevorrichtung zugeführten Tüten.
  • Abb.4 und 5 zeigen eine schematische Draufsicht bzw. Endansicht einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung zur Weiterführung der Tüten. aus ihrer Ausführlage und zum Ordnen derselben in Stapeln oder in Stößen.
  • Bei einer Verkörperung der Erfindung nach einer beispielsweisen Ausführungsform ist i ein Trocken- oder Preßzylinder bekannter Bauart, dem die Papiertüten von der eigentlichen Tütenmaschine durch die in Abb. i .angedeuteten Lieferwalzen 2 und ein endloses Band ia zugeführt werden. Die an den Zylinder i angeschlossene Ausgabevorrichtung wird durch ein Trägerpaar 3 getragen. Sie ist so angeordnet," daß die Tüten von ihrer Bahn um deal Trocken- oder Preßzylinder herum abgelenkt und in einer geeigneten Lage ausgegeben werden. Die Träger 3 sind bei 3a am Gestenrahmen angelenkt. Ihre Winkellage läßt sich durch eine Stellschraube 3b ändern, wodurch auch die Neigung der Ausgabevorrichtung nach Wunsch geändert werden kann. Den Zylinder i umschlingt ein Riemen oder Gurt ia der die Tüten von den Lieferwalzen 2 der Tütenherstellungsmaschine um den Trockenzylinder herum zur Ausgabevorrichtung, die nachstehend beschrieben ist, führt.
  • Die Ausgabevorrichtung wird durch auf dem Träger 3 gelagerte Rollen oder Scheiben gebildet, über welche endlose Riemen oder Bänder gebräuchlicher Art laufen. Zweckmäßig ist das über diese Rollen geführte endlose Band i b unter Einschaltung von Führungs- und Spannrollen so geführt, daß es zusammen mit dem Riemen ia die Weiterführung der Tüten von der Tütenherstellungsmaschine zum Zylinder i und der Ausgabevorrichtung besorgt.
  • Die oben erwähnten Führungsrollen für die Förderbänder sind so angeordnet, daß ein Paar dieser Bänder unterhalb der Tüten liegt und diese an den beiden Seitenrändern führt, sobald sie von dem Trockenzylinder abgeleitet werden. Wenn gewünscht, kann jeder Tütenrand oben und unten von einem Förderband geführt sein, was eine zusätzliche Führung gewährt. Für gewöhnlich wird es jedoch ausreichen, je ein einfaches Band unter jedem Tütenrand anzuordnen, um die nötige Führung in zwei mit Zwischenräumen zueinander versetzten senkrechten Ebenen zu bewerkstelligen.
  • Gemäß der in Abb. i dargestellten Ausführung ist nur ein Bandpaar ib zum Ablenken der Tüten von dem Zylinder i angewendet. Die Bänder laufen über eine Walze 4 und über ein. Paar Rollen 4a die am Vorderteil des Gestells 3 verstellbar angeordnet sind. Diese Bänder tragen die Tüten, während ein zweites um die Walze 4 und die Rollen 5a geführtes Bänderpaar 5 die Tüten von oben her erfa.ßt. Das Rollenpaar 5a ist ebenfalls am Vorderende des Gestells 3 gelagert. Das untere Trum der Bänder 5 läuft mit den Bändern ib an ihren zwischen der Walze 4 und den Rollen 4a liegenden Teilen zusammen, so daß die Tüten an den Seitenrändern zwischen den beiden Bändeipaaren ib und 5 vorwärts geführt werden.
  • Zwischen den seitlichen Führungsbändern (und vorteilhaft in der Mitte zwischen ihnen) ist ein mittleres gesenktes Band 6 vorgesehen, das um die Walze 4 und eine am Gestell 3 nachstellbar gelagerte Scheibe 6a geführt ist. Die Bänder 5 und 6 können angetrieben werden, oder sie können auch leer laufen. Bei der dargestellten Anordnung werden diese Bänder durch die Walze 4 angetrieben, die durch das Band ib eine rotierende Bewegung erhält.
  • Die vordere Rolle 6a für das mittlere Band 6 ist derart angeordnet, daß sein unteres, die Tüten berührendes Trum in bezug auf die Flächen der seitlichen Bänder ib und 5 nach unten versetzt ist und in einer die Ebene der seitlichen Bänder schneidenden oder von dieser abweichenden Ebene liegt.
  • Es isti klar, daß die Tüten, nachdem sie den Trocken- oder Preßzylinder i verlassen haben, zwischen dem seitlichen und dem mittleren Band sich fortbewegen, wobei jede Tüte fortschreitend in der Mitte abgebogen wird und bei ihrer Abgabe U- oder V-Form besitzt. Diese Form gibt entsprechend ihrer Wölbung den Umschlägen eine künstlich hervorgerufene Steifigkeit, wodurch eine rasche Beförderung der Tüten und ein genaues Abwerfen .auf einen Aufnahmetisch ermöglicht ist.
  • In einer abgeänderten Form der Erfindung kann der Haupttreibriemen durch ein passend befestigtes, nach unten drückendes Mittel ersetzt werden. Dieses kann aus einem geeignet gestalteten Schuh oder aus Führungsdrähten, Stangen o. dgl. Vorrichtungen bestehen, die zum Anbringen einer Furche oder ähnlicher Formgestaltungen auf die Tüte angewendet werden.
  • Dort, wo die Tüten die Führungsbänder verlassen, oder in der Nähe dieser Stelle sind Mittel vorgesehen, um das hintere oder nachgeschleppte Ende einer Tüte nach unten abzulenken oder abzudrücken, damit dieses nicht die Bewegung der nächstfolgenden Tüte hindert und die Tüten in ununterbrochener Folge abgeführt werden. Diese Mittel bestehen aus zwei oder mehr federnden Gliedern oder Fingern 3e, welche an einer drehbaren Welle 3d befestigt sind. Diese Welle ist mit einer Handhabe 3e versehen, die die Einstellung der Finger 3c erleichtern bzw. das Heben und Senken der Finger gestatten soll. Um den Wirkungsbereich der Finger bzw. die Größe ihrer Projektion in der Längsrichtung ändern zu können, sind die Finger in Nuten der Welle 3d oder zwischen Ansätzen derselben verschiebbar ,angeordnet. Sie werden in der eingestellten Lage durch Reibung, durch Stellschrauben oder andere geeignete Mittel gehalten. Ferner können Mittel beispielsweise in Form von Gleitbüchsen vorgesehen sein, die eine seitliche Verstellung der Finger und ihre Überführung in verschiedene seitliche Lagen zulassen. Das gleiche kann auch durch Anordnung einer Reihe von Haltenuten oder Rillen ,an der Welle oder in einer darauf verschiebbaren Büchse erreicht werden.
  • In einer anderen Ausführungsform kann die zwangsweise Führung des hinteren Endes der Tüten anstatt durch federnde Finger auch durch ein Luftgebläse, ein Vakuum , oder einen elektrischen Ablenkapparat durch Abwärtsblasen oder Saugen bzw. Ablenken des hinteren Tütenendes bewirkt werden. Es können z. B. zwei oder mehr Saugröhren auf dem Geste113 an der Stelle angeordnet sein, wo die Tüten die Führungsbänder verlassen. Bei Anwendung eines Luftgebläses sind die Blasröhren oberhalb der Tüten angeordnet, um einen pneumatischen Druck auf den Tütenschwanz .auszuüben und um der etwaigen Tendenz des nachfolgenden Endes der Tüte, sich zu erheben, vorzubeugen. Ebenso können die Tüten an Saugnäpfen, die an einen Vakuum- oder Saugapparat angeschlossen sind, vorbeigeführt werden, so daß das hintere Ende der Tüten beim Passieren der Saugnäpfe abwärts gezogen wird.
  • Zum Empfang der Tüten ist es vorteilhaft, eine Haltevorrichtung anzuordnen, die quer oder in rechtem Winkel zu der Bewegungsrichtung der Tüten liegt und beispielsweise aus einem endlosen Förderband 7 aus Leinwand, Gunnni oder anderem Material besteht, das mit entsprechender Geschwindigkeit angetrieben wird und dazu beiträgt, die Tüten zu sammeln.
  • Das Förderband 7 läuft über ein Walzenpaar 7a, dessen eine Walze eine Scheibe 7U und ein Kettenrad 7c besitzt, um welches eine Kette 8 läuft (Abb. i). Die Kette 8 wird durch ein Kettenrad 8a angetrieben, das (vorzugsweise nachsteEbar) auf der Welle 9 angeordnet ist. Die Welle 9 wird von der Tütenmaschine aus durch ein Schneckenradgetriebe ga ,angetrieben.
  • Es ist vorteilhaft, die Aufnahmefläche des Förderbandes 7 nach der Seite hin geneigt anzuordnen, um sie einigermaßen der Richtung oder Neigung anzupassen, mit der die Tüten die Ausgabevorrichtung verlassen.
  • Die Gurtwalzen sind in verschiebbaren Lagern auf allenfalls schräg liegenden Führungsstangen oder Schienen io gelagert, so daß das Förderband quer zu seiner Förderrichtung mehr oder weniger weit gegen die Ausgabevorrichtung hin verstellt werden kann, um sie den verschiedenen Tütenformaten entsprechend einstellen zu können. Eines der Lager i oa der Fördervorrichtung kann nach oben verlängert werden, um eine nachfolgend beschriebene Vorrichtung zu tragen, die die Tüten abfängt und sie auf das Förderband leitet.
  • Um die Tüten sicher auf das Förderband in regelmäßiger und gleicher Ordnung abzulegen, ist eine Auffangvorrichtung in Form eines rotierenden abgestumpften Kegels oder Kugelgebildes i i vorgesehen, das aus Metall, Holz oder anderem geeigneten Material hergestellt wird. Die Achse dieses Rotationskörpers liegt parallel zu der Ebene des Förderbandes 7 und in einer Linie oder in großer Übereinstimmung mit der Achse der den Tüten erteilten Krümmung. Hierbei ist das verengte Ende des Kegels gegen die Ausgabevorrichtung gerichtet. Der Winkel oder die Neigung der Konusfläche ist derart gewählt, daß die Tüten beim Auftreffen durch den Konus nach unten gegen das Förderband 7 hin abgelenkt werden. Hierbei legen sich die gekrümmten oder gebogenen Teile der Tüten an die konische oder kugelförmige Fläche etwa tangential an, wodurch der Konus beim Auftreffen der Tüten als Sammler oder Gleichrichter wirkt.
  • Zur Herbeiführung der Drehbewegung des Kegels können geeignete Mittel vorgesehen sein. Die Drehrichtung des Kegels ist so, daß der gegen das Förderband 7 hin liegende Teil mit diesem gleich läuft und auch die gleiche Geschwindigkeit hat, wodurch die gleichmäßige Aufeinanderreihung der Tüten erreicht wird.
  • Der Rotationskörper i i ist zweckmäßig mit einem axialen Zapfen versehen, der in einem Block i ia gelagert ist, welcher in einem senkrechten, durch eine Verlängerung des Haltearmes ioa getragenen Führungsschlitz gehalten wird. Der Block ist mittels einer Schraube und eines Handrades iib senkrecht verstellbar. Der Konus ist mit einer runden Scheibe i ie versehen, die durch Riemen von der Scheibe 7b angetrieben wird.
  • Die Flächengeschwindigkeit des Konus an seinem größten Durchmesser ist im großen und ganzen gleich der des sich- bewegenden Förderbandes 7. Die Versteilbarkeit durch das Handrad i 11, ist vorgesehen, damit der Konus mit ausreichendem Druck gegen das Förderband gepreßt werden kann, damit die Tüten die Bewegung nach der seitlichen Richtung aufnehmen, ohne ihre ausgerichtete Lage zu lockern oder anderswie verschoben zu werden.
  • Die Basis des Auffangkegels ist mit einer Scheibe 11d versehen, die die Auflagefläche des Förderbandes 7 übergreift und daher als seitliche Begrenzung .für die Tüten wirkt. Statt oder neben. der Scheibe Ild können an einer oder an beiden Seiten, des Förderbandes oder der Tütenreihe feste, verstellbare oder bewegliche Sperrstücke angeordnet werden.
  • Der Auffangkegel in Verbindung mit der Förderbewegung legt die Tüten, in einer Reihe ziegelartig sich überdeckend, auf das Förderband ab, wie dies die Abb.3 und veranschaulichen. Es ist wünschenswert, daß Mittel vorgesehen werden, mit deren Hilfe die Tüten reihenweise und in voraus bestimmter Menge aufgestapelt oder gesammelt auf dem Band weggeführt werden, besonders, da die beschriebenen Vorrichtungen imstande sind, die Tüten mit einer sehr großen Geschwindigkeit auszugeben und auszulegen.
  • Zu diesem Zwecke kann eine Vorrichtung vorgesehen sein, die die Tütenreihen selbsttätig in abgestufte und abgezählte Stapelöder Gruppen teilt, die dann von Hand weiterbefördert und weggenommen werden können. Man kann jedoch auch die Tüten von dem Förderband aus einer Stapel- oder Aufreihvorrichtung oder einer anderen Fördervorrxchtun- oder einer sich -fortbewegenden Fläche zuwerfen.
  • In 'der Abb. 2 ist eine Vorrichtung dargestellt, die die Tütenreihe in schrittweise gegliederte Stapel teilt. Ein Finger 12 oder ein Paar von solchen sind in dem Ständer 12a drehbar gelagert, welcher einen Hängearm 12b hat, der mit einem unter dem Einfluß einer Feder stehenden Schwingarm i 2c verbunden ist. Der -Arm i 2c trägt eine Walze; die auf dem Daumenrad 12d rollt.
  • Es ist ersichtlich, daß bei einer jeden Umdrehung des Daumens 12d dem Finger 12 eine in den unter dem Konus i i sich bildenden Tütenhaufen hineingreifende Bewegung verliehen wird. Der Finger verbleibt in seiner nach unten gedrückten Lage während einer im voraus bestimmten Zeit und wirkt den sich fortbewegenden Tüten gegenüber seiner Stirnseite wie ein zeitweiliger Rückhalter, so daß die Tüten sich selbst in. Stapel ordnen. Sobald der Finger durch den Daumen gehoben wird, bewegt sich der Stapel, welcher sich infolge der zeitweiligen Hemmung gebildet hatte, fort, worauf der Finger wieder sinkt, um einen anderen Stoß zu bilden. Die Wirkung wird dauernd wiederholt, so daß sich die Tütengruppen in ,abgestufter Gestaltung seitwärts fortbewegen und die Stöße zum Sammeln und Wegräumen fertig sind.
  • Die Fördervorrichtung kann zwecks, Aufstapelns oder Aufeinanderhäufens der einander übergreifenden Tütenreihen diese aufeinanderfolgend auf eine waagerecht verschiebbare Plattform 13 oder auf einen mit einem . tiefer liegenden Teil versehenen Tisch ablegen, wobei die Höhenlage des tieferen Tischteiles verstellbar ist. .
  • Die über die Rückkehrwalze des Förderbandes hinwegbewegten Tüten fallen auf den Tisch 13, .an den sich ein in Form einer Stufe ,ausgebildeter tiefer gelegener Teil 13a anschließt.
  • Der Tisch ist auf Führungsschienen 13b verschiebbar angeordnet und wird durch eine auf einem Zapfen oder einer Walze arbeitende Daumenscheibe i3e hin und her bewegt, und zwar vermittels eines schwenkbar gelagerten Hebels 13d, der mit dem Tisch durch die Lenkstange 13e verbunden ist. Hierbei bewegt sich der Tisch unter einer feststehenden Rückhalterstange 14 hinweg.
  • Die von der Fördervorrichtung herunter. fallenden Tüten bilden einen Stapel, dessen Größe durch die Länge des nichtarbeitenden Teils der Daumenscheibe bestimmt ist. Der Tisch wird dann mitgezogen und veranlaßt, daß der Stapel ,mittels der Rückhalterstange 14 auf den Teil i3a herabgesetzt wird. Der Tisch kehrt dann sofort in seine Ausgangslage zurück, Tun einen neuen Stapel zu bilden, der im weiteren Gang auf den Teil 13a gesetzt wird, während der vorher dahingelegte Stapel schon entnommen wurde.
  • Anstatt einen abgestuften Teil an dem Tisch vorzusehen; kann eine zweite Fördervorrichtung angewendet werden, die sich rechtwinklig zu der Hinundherbewegung des Tisches 13 und in einer tieferen Ebene bewegt. In diesem Falle ist es vorteilhaft, wenn die Fördervorrichtung so breit ist, daß sie sich bis unter den Tisch 13 erstreckt.
  • Bei einer anderen Ausführungsform kann der Tisch feststehend sein, wobei zum Abnehmen des Tütenstapels mechanische Vorrichtungen, wie z. B. Schubstangen, Hebel, Rechen o. dgl., verwendet werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausführung (Abb..l und 5) ist die Fördervorrichtung 7 zum Herausführen der Tüten rechtwinklig über einer anderen Fördervorrichtung 15 angeordnet. Diese Fördervorrichtung kann sich gleichmäßig fortbewegen und eine Einteil- oder schrittweise Paketiervarrichtung haben, wie solche in der Abb. 2 dargestellt ist. Es ist aber vorteilhafter, wenn die Bewegung eine aussetzende wird, .also ein zeitweiser Stillstand eintritt, während welcher Periode ein Stapel geliefert und gebildet wird, während in der Bewegungsperiode eine neue Auflegefläche zur Bildung eines neuen Stapels vorrückt. Die Fördervorrichtung 15 kann durch eine Zahnstange i 5a in schrittweise Bewegung versetzt werden, wobei die Zahnstange durch einen sich entsprechend bewegenden Teil der Maschine periodisch hin und her bewegt wird. Die Zahnstange setzt ein auf der Achse der Förderwalze sitzendes Zahnrad 151' in Gang, wobei eine Sperrklinke i 5c die Rückwärtsbewegung verhindert.
  • Bei der Arbeit fallen die Tüten, nachdem sie die Walzen a der Tütenherstellungsmaschine verlassen haben. auf den Gurt oder Riemen ia und bewegen sich zwischen dem letzteren und den Bändern i b um den Zylinder i herum. Nachdem sie den größten Teil des Zylinderumfanges umlaufen haben, werden sie durch die Bänder lb abgelenkt und kommen unter die Walze q., wobei die Ränder der Tüten zwischen der oberen Seite der Bänder ib und der unteren Seite der Bänder 5 gehalten werden.
  • Wenn die Tüten sich vorwärts bewegen, kommen sie unter den Einfluß des mittleren Sandes 6, das - wie bereits erklärt - einer jeden Tüte eine Furchenform oder Einbiegung verleiht, wodurch diese verstärkt bzw. versteift werden. Wenn die zwischen den Bändern hindurchgeführten, Tüten diese Bänder verlassen, gelangen sie unter den konischen Körper i i, wobei die Finger 31 die hinteren Enden der vorbeigeführten Tüten niederdrücken, damit letztere sich nicht in die Bahn der nachfolgenden Tüten aufs!preizen und eine Verstopfung verursachen können.
  • Die von der Fördervorrichtung 7 aufgenommenen Tüten werden durch den konischen Körper i i ausgerichtet und geordnet. Die Höhenlage des Ausrichters i i ist verstellbar, um je nach Bedarf auf die Tüten einen entsprechenden Druck ausüben zu können. Durch die Drehbewegung des Ausrichters im Zusammenwirken mit der Bewegung der Fördervorrichtung werden die nacheinander aufgenommenen Tüten ineinandergeschoben und übereinander geschichtet. Diese geschichtete Bündelreihe wird quer zur Ausgabevorrichtung weiterbewegt. Die sich so auf dem Förderband 7 fortbewegende Tütenreihe kann in geeigneter Weise aufgestapelt oder aufeinandergelegt geordnet und gesammelt werden, wie dies beispielsweise bereits oben mit Bezug .auf die Abb. 2 bis 5 beschrieben worden ist.
  • Es ist zu ersehen, daß die federnden Finger 3c außer ihrer Aufgabe, die Tüten abwärts zu lenken, auch noch der Aufgabe dienen, die gebogene Form der Tüten aufrechtzuerhalten, so daß gegebenenfalls das mittlere einbiegende Band 6 fortgelassen werden kann. Ein einzelner oder ein Paar auf die Mitte der Tüten einwirkende Finger können dann die Tüten, nachdem sie herausgeführt sind, in Trogform einbiegen, wobei die Finger zu gleicher Zeit auch dazu dienen, die Schwanzenden der Tüten niederzudrücken.
  • Nach eileer anderen Ausführungsform können die Tüten, ohne sie einzubiegen, herausgeführt werden. Es können hier zum Ablenken der Tüten federnde Finger oder ein leichter Querbalken oder ein federnder Arm vorgesehen werden. Bei einer geänderten Ausführungsform können zum Auswerfen der Tüten in rascher Folge Auslegevorrichtungen bekannter Art :angewendet werden, wobei die federnden Finger oder die Auffangstange auf die ganze Breite der Tüte oder auf einen größeren Teil derselben einwirken, so daß das- Schwanzende stets abgelenkt wird, ohne daß es beim Auswerfen der Tüte gebogen wäre.
  • In dieser letzterwähnten Ausführung können zum Ausüben der abwärts drückenden Wirkung anstatt der federnden Finger Saug-oder Druckluftapparate angewendet werden, oder, wenn es erwünscht ist, kann eine Vorrichtung verwendet werden, die mit den Tüten gleichzeitig .arbeitet, so daß sie der Reihe nach ,auf .eine jede einzelne Tüte einwirkt. Zum Beispiel kann eine elektrische Vorrichtung zu diesem Zwecke angeordnet sein, die in einer der Fortbewegung der Tüten angepaßten Zeiteinteilung angetrieben wird. Die Tüten selbst werden dabei zwecks Überwachung des Arbeitstaktes mit einer Anzeigevorrichtung in Verbindung gebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ausgebevorrichtung an Maschinen zur Herstellung, von Tüten u. dgl. mit Einrichtungen zum Aufnehmen und Ablegen der ebenen oder vorher in Trogform durchgebogenen Tüten, gekennzeichnet durch einen geneigt zu der Ausgeberichtung der ankommenden Tüten liegenden Auffangkörper (i i ), der mit dem mittleren Teil der .Tüten in Berührung kommt, um sie trogartig durchzubiegen oder deren trogartige Form aufrechtzuerhalten. z. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der Trogform der .Tüten ein Förderband (6) vorgesehen ist, das zwischen seitlichen Förderbändern, (ib, 5) angeordnet und am Ausführende tiefer gelagert ist. 3. Einrichtung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangkörper (i i) ,als ein mit seiner Achse nach der Zuführung hin gerichteter Rotationskörper ,ausgebildet ist und die von ihm aufgefangenen Tüten auf das quer zur Tütenausgabevorrichtung liegende Förderband (7) ablegt. ¢. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine am Rotationskörper (i i) sitzende Scheibe (i id) die äußere Seite des Förderbandes (7) übergreift und diese Scheibe einen Anschlag für die aufgefangenen Tüten bildet. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis ¢, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangkörper (ii) und das Förderband (7) gegeneinander seitlich und in der Höhe verstellbar angeordnet sind.
DEST42731D 1926-06-08 1927-06-04 Ausgebevorrichtung Expired DE516210C (de)

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GB516210X 1926-06-08

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DEST42731D Expired DE516210C (de) 1926-06-08 1927-06-04 Ausgebevorrichtung

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DE (1) DE516210C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1085409B (de) * 1957-05-16 1960-07-14 Holweg Const Mec Vorrichtung zum Abgeben, Zaehlen und Stapeln von Saecken zu Paketen sowie zum Buendeln der Paketstapel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1085409B (de) * 1957-05-16 1960-07-14 Holweg Const Mec Vorrichtung zum Abgeben, Zaehlen und Stapeln von Saecken zu Paketen sowie zum Buendeln der Paketstapel

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