DE433359C - Selbsttaetig wirkende Reinigungsvorrichtung fuer Rillenschienen fuer in Fahrt befindliche Wagen - Google Patents
Selbsttaetig wirkende Reinigungsvorrichtung fuer Rillenschienen fuer in Fahrt befindliche WagenInfo
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- DE433359C DE433359C DEB114822D DEB0114822D DE433359C DE 433359 C DE433359 C DE 433359C DE B114822 D DEB114822 D DE B114822D DE B0114822 D DEB0114822 D DE B0114822D DE 433359 C DE433359 C DE 433359C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01H—STREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
- E01H8/00—Removing undesirable matter from the permanent way of railways; Removing undesirable matter from tramway rails
- E01H8/10—Removing undesirable matter from rails, flange grooves, or the like railway parts, e.g. removing ice from contact rails, removing mud from flange grooves
- E01H8/12—Removing undesirable matter from rails, flange grooves, or the like railway parts, e.g. removing ice from contact rails, removing mud from flange grooves specially adapted to grooved rails, flangeways, or like parts of the permanent way, e.g. level crossings or switches
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Description
- Selbsttätig wirkende Reinigungsvorrichtung für Riilenschienen für in Fahrt befindliche Wagen. Es gibt bereits verschiedene Vorrichtungen, die für auf Rillenschienen laufende Eisenbahn- und Straßenbahnwagen Verwendung finden und den Zweck haben, während der Fahrt die Schienen von Schnee, Schmutz und sonstigen die Fahrt hindernden Gegenständen zu reinigen. Bei all diesen bekannten Einrichtungen ist das die Reinigung bewirkende Glied unter Anordnung elastischer Zwischenmittel am Fahrzeug befestigt. Es gibt auch bereits Vorrichtungen, bei denen ein Reinigungsschar am äußeren Ende eines schwingenden oder kreisenden Hebels vorgesehen und so elastisch gelagert -ist, daß -es immer in die richtige Lage zurückgeführt wird.
- Bei all diesen bekannten Vorrichtungen ist es bisher noch nicht gelungen, die Ausführung so zu halten, daß das Schar auch in den engsten Kurven der Schiene folgt, daß es sicher in die Rillenschiene zurückfällt, wenn es durch irgendeinen Zufall herausgehoben wird, und daß es die Rückwärtsfahrt des Fahrzeuges gestattet, ohne daß die Vorrichtung dabei in die Gefahr des Zerbrechens oder Verbiegens u. dgl. kommt.
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich gerade auf eine solche Vorrichtung, die die vorgenannten Schwierigkeiten zu beseitigen sucht. Das Neue der Erfindung liegt darin, daß die ganze Vorrichtung an einer Hülse angebracht ist, die sich um eine vertikale Achse drehen kann, wodurch sie allen Krümmungen der Schienen ohne weiteres zu folgen imstande ist. Kennzeichnend ist für die Erfindung weiterhin, daß eine einzige Feder, welche an der vorgenannten Hülse befestigt ist und die Vorrichtung stets in die richtige vertikale Lage in bezug zur Schiene zurückbringt, auch danach strebt, das Schar in seine richtige Lage in bezug zum Tragarm zurückzuführen, wodurch die Rückwärtsfahrt des Fahrzeuges ermöglicht wird. Bezeichnend für die Erfindung ist es ferner, daß eine Verbindungsstange zwei ein Paar bildende und vor den Rädern am äußeren Ende des Fahrzeuges angeordnete Vorrichtungen zusammenschließt, wodurch es möglich ist, daß selbst in der Kurve jedes Schar genau in die Rille der Schiene zurücktritt, sobald es sie verlassen hat, da es von der anderen Vorrichtung geführt wird. Die Ouerstange ist elastisch ausdehnbar angeordnet, um den ein Paar bildenden Einrichtungen zu ermöglichen, sich den Verschiedenheiten der Spurweite auf der Fahrt anzupassen. Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist die besondere Ausbildung des Schars, die es befähigt, vollkommen die Oberflächen der befahrenen Schiene abzukehren und die aus der Schiene entnommenen Stoffe nach der Seite zu abzudrängen.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt. Die einzelnen Teile können je nach Bedarf anders ausgebildet werden, ohne daß man von dem Grundgedanken der Erfindung abgeht. Es zeigt: Abb. i eine Seitenansicht der Vorrichtung, Abb.2 und 3 eine Vorderansicht und eine Aufsicht.
- Abb.4 und 5 zeigen die Ausbildung der Verbindungsstange für das Zusammenkuppeln zweier Vorrichtungen.
- Zu jeder Vorrichtung gehört ein Arm i, welcher an seinem äußersten Ende sich um einen Zapfen 2 drehen kann, der am äußersten Ende eines Hebels 3 gelagert ist. Der Hebel 3 kann um einen Zapfen - schwingen. Der Arm i trägt an seinem anderen äußeren Ende das Pflugschar 5, das sich um einen Zapfen 15 drehen kann. In dem mittleren Teil des Armes i befindet sich eine Schlitzführung, in welcher der Zapfen 6 angeordnet ist. Die beiden Zapfen 4 und 6 werden zweckmäßig auf derselben vertikalen Linie angeordnet und von einer Hülse 7 getragen, die sich um die Stange 8 drehen kann. Die letztere wird vertikal unter dem Wagengestell vor dem Rade befestigt.
- An der Hülse 7 ist eine Feder 9 befestigt, welche das Pflugschar an dem Sporn io festhält und damit gleichfalls das äußere Ende des Armes i. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist der Arm i und der Hebel 3 gabelförmig gestaltet. Sie könnten aber auch in anderer Art und Weise ausgebildet sein.
- Das Pflugschar 5 trägt eine Spitze i i, welche in die Rille 12 der Schiene eindringt. An den Seiten des Pflugschars 5 befinden sich zwei flügelartige Ansätze i-. und 14', welche nach rückwärts zurückgebogen sind und schräg bis zu einer gewissen Höhe ansteigen, bis zu welcher .ich das ganze Pflugschar krümmt, um schließlich an einem Zapfen 13 befestigt zu werden.
- Die Ausbildung des Pflugschars muß den verschiedenen Schienentypen und auch der Weggeschwindigkeit der Wagen angepaßt werden.
- Wenn ein mit diesen Einrichtungen versehener Wagen zu laufen anfängt, gleitet die Spitze i i im Innern der Rille der Schiene und verdrängt so die die Bewegung hindernden Stoffe, selbst wenn sie einen gewissen Widerstand bieten, wobei gleichzeitig die Fahrfläche der Schienen gereinigt wird. In der Kurve bleibt die Stange 8 nicht mehr senkrecht über der Schiene, da sie sich nach innen oder nach außen verstellt. Alsdann dreht sich die Hülse um einen gewissen Winkel, so daß das Pflugschar mit der Schiene in Verbindung bleibt.
- Die beiden ein Paar bildenden Einrichtungen müssen untereinander durch ein Querstück verbunden werden, welches an der Stelle 16 angeschlossen werden kann. Da indessen in den Kurven die Entfernung größer wird, muß die Querverbindung eine genügende Ausdehnung, ermöglichen, wobei sie teleskopartig, wie in Äbb. 4 ünd 5 dargestellt, unter Verwendung einer Feder 17 ausgebildet sein kann, welche die Endstücke 18 und 18' stets in ihre Lage zurückführt.
- Wenn der Wagen rückwärts fahren soll, so ermöglicht die Anordnung der Feder 9, daß das Pflugschar 5 sich hebt und den Hindernissen nachgibt. Wird eine umgekehrte Fahrtrichtung eingeschlagen, so werden die vorderen Einrichtungen außer Tätigkeit gesetzt und die hinteren in Wirkung gebracht. Dies wird durch eine auf beliebige Weise am Sporn io des Pflugschars angebrachte Zugvorrichtung erreicht.
- Stößt das Schar gegen ein größeres Hindernis, beispielsweise bei einer Kreuzung, einer Weiche usw., so gleitet der Arm i durch seine Schlitzführung am Zapfen 6 entlang nach rückwärts, hebt das Schar elastisch an, wobei es, nachdem es wieder frei wird, durch Einwirkung der Feder 9 in seine Arbeitsstellung zurückfällt.
Claims (3)
- PATENT-ANSPRÜCHE: i. Selbsttätig wirkende Reinigungsvorrichtung für Rillenschienen für in Fahrt befindliche Wagen, bei welcher ein Schar drehbar an einem beweglichen und gleitenden Hebel sitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einer Feder (9) gebildete elastische Leitvorrichtung und der schwingende Arm (i) an einer Hülse (7) angebracht sind, die sich um ihre vertikale Achse (8) drehen kann.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der Längsrichtung dehnbares Querstück die Arme zweier Einrichtungen zu einem Paar verbindet, wobei das Querstück aus zwei Teilen (18, i8') besteht, die durch eine Gegenfeder (17) in ihre gewöhnliche Stellung zurückgebracht «erden.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mit einer Spitze versehene Schar (5) zwei kleine, nach rückwärts gebogene Flügel (14, 14') trägt, die schräg bis zu einer gewissen Höhe ansteigen und dann nach vorn zum Drehzapfen (15) zurückgebogen sind, über welchem sich ein Sporn (io) für die Befestigung der Feder (9) und einer Zugvorrichtung zum Anheben des Schars befindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT433359X | 1923-08-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE433359C true DE433359C (de) | 1926-08-27 |
Family
ID=11254821
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB114822D Expired DE433359C (de) | 1923-08-01 | 1924-07-11 | Selbsttaetig wirkende Reinigungsvorrichtung fuer Rillenschienen fuer in Fahrt befindliche Wagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE433359C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102020107253A1 (de) | 2020-03-17 | 2021-09-23 | Deutzer Technische Kohle Gmbh | Verfahren zum Reinigen von Schienen und Messanordnung |
-
1924
- 1924-07-11 DE DEB114822D patent/DE433359C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102020107253A1 (de) | 2020-03-17 | 2021-09-23 | Deutzer Technische Kohle Gmbh | Verfahren zum Reinigen von Schienen und Messanordnung |
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