DE43082C - Registrir-Apparat - Google Patents

Registrir-Apparat

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DE43082C
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DENDAT43082D
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Original Assignee
h. J. haddan in London, 67 Strand
Publication of DE43082C publication Critical patent/DE43082C/de
Active legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/04Design features of general application for driving the stage of lowest order
    • G06M1/045Design features of general application for driving the stage of lowest order for dial, pointer, or similar type indicating means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. August 1887 ab.
Diese Einrichtung bezweckt, einen einfachen und compendiösen Apparat herzustellen, welcher genau jede Bewegung eines damit verbundenen Hebels registrirt, und welcher geeignet ist, die Umdrehungen eines Rades oder einer Welle zu registriren.
In beiliegender Zeichnung ist die Vorrichtung dargestellt, und zwar ist Fig. 1 eine Ansicht des Apparates im Grundrifs, Fig. 2 desgleichen mit entfernter Deckplatte. Fig. 3 ist ein Längendurchschnitt, Fig. 4 ein Grundrifs, welcher den unterhalb Linie x-x der Fig. 3 liegenden Theil des Apparates zeigt. Fig. 5 ist Ansicht der in Fig. 4 im Grundrifs gezeigten Theile, Fig. 6 ist Grundrifs einer der Zählscheiben. Fig. 7, 8 und 9 sind Detaildarstellungen einzelner Theile, auf welche in der Beschreibung zurückgekommen werden wird.
A ist das Gehäuse des Apparates und B C DEF und H sind numerirte Scheiben nach der in Fig. 2 gezeigten Eintheilung.
Jede Scheibe oberhalb B hat zehn Schlitze K, wie Fig. 6 zeigt.
An der Unterseite jeder Scheibe, mit Ausnahme von H, ist eine Feder M befestigt, welche mit der zugehörigen Scheibe rotirt und einen kleinen, durch eine Oeffnung i der Scheibe hindurchtretenden Zapfen L trägt (Fig. 6 und 7), der in einen Schlitz K der darüberliegenden Scheibe eintritt, sobald die Ziffer 9 erreicht ist, in welchem Augenblick die Feder M durch einen Vorsprung P einer fest gelagerten Zwischenscheibe P1, Fig. 9, gehoben wird, wie Fig. 8 zeigt.
Für die unterste Scheibe B ist solcher Vorsprung unnöthig, weil der Hebel R als solcher für den Zapfen L der ersten Scheibe fungirt. Unterhalb jeder weiteren Scheibe dagegen befindet sich eine Platte P1 mit Vorsprung P, entsprechend der Fig. 9, welche nach oben zu kleiner werden, wie Fig. 3 erkennen läfst. Die Platten P1 sind mit einer quadratischen Oeffnung in der Mitte versehen, zur Aufnahme des entsprechenden Theiles des fest gelagerten Mittelbolzens P2 (s. Fig. 3, 6, 7 und 8). Sie können demnach nicht rotiren, sondern sind mit dem Zapfen P2 unbeweglich verbunden, und zwar sind dieselben derartig auf dem Bolzen P2 angeordnet, dafs ihre Ansätze P dem Zapfen L jeder Scheibe gestatten, sich unterhalb der darüberliegenden Scheibe frei zu bewegen, bis die Ziffer 9 erreicht ist, worauf der Zapfen in die Oeffnung K der höherliegenden Scheibe eintritt und dieselbe mitnimmt, und zwar bis die Feder M wieder von dem Vorsprung P frei geworden und Zapfen L aus dem Schlitz K ausgetreten ist, wodurch die obere Scheibe um eine Ziffer fortgerückt ist. Hat diese Scheibe weitere zehn Ziffern registrirt, so wird die darüberliegende Scheibe mitgenommen u. s. f. Die Scheiben B bis H drehen sich entweder auf Ringen, welche auf das Vierkant des Zapfens P2 gesteckt sind, oder auf cylindrischen Ansätzen der Zwischenplatten P1. Je nach der Zahl der Scheiben kann man so eine gröfsere oder geringere Ziffernreihe registriren. Die Zahl der in dem dargestellten Apparat benutzten Scheiben genügt bis zur Registrirung der Zahl 1 000 000. Die untere Scheibe B wird durch einen Klinkenhebel angetrieben, wie in Fig. 2 und 4 gezeigt ist. Der Hebel R ist drehbar am Zapfen P2 gelagert und ragt
durch einen Schlitz des Gehäuses nach aui'sen durch. Am Hebel R ist die Klinke Rl mit ; dem Haken i?2 durch Bolzen r drehbar befestigt und eine Feder r2 hält die Klinke mit einem der Einschnitte V am Umfang der Scheibe -B in Eingriff. Aus Fig. 2 ist zu erkennen, dafs, sobald man Hebel R abwärts zieht in Richtung des Pfeiles ^ bis zum Punkt ^1, die Ziffer 1 die frühere Stelle von ο einnimmt und auf Scala ^2 erscheint. Schiebt man Hebel R wieder zurück, und macht einen zweiten Hub, so erscheint die Ziffer 2 auf der Scala u. s. f.
Dies kann fortgesetzt werden, bis die Zahl 999999 auf der Scala abzulesen ist. Um den Apparat auf die Nullstellung zurückzuführen, wendet der Erfinder folgende Einrichtung an. Auf jeder der Scheiben B C D ... H ist ein Zapfen S angebracht, welche zusammen in einer Linie liegen, so lange die Scala ο zeigt (Fig. 1). Ein Arm S1, Fig. 1 und 2, befestigt an einer auf P'2 drehbaren Hülse S2, welche von aufserhalb des Apparates zu bewegen ist, und welche durch die Feder 53 für gewöhnlich gehoben ist, so dafs S1 mit dem Zapfen S nicht in Berührung kommt, kann durch einen Druck auf S2 niedergeprefst werden, erfafst dann bei Drehung dieser Hülse die Zapfen 5 und bringt dieselben dabei auf den Nullpunkt zurück. Während dieser Rückführung wird der Haken T?2 ausgeschaltet.
In Fig. 4 und 5 ist eine Modification dargestellt, welche benutzt wird, wenn Umdrehungen von Rädern oder Wellen registrirt werden sollen. In diesem Falle ist an dem bei Y drehbaren Arm W* der Trieb W2 befestigt, und zwar derart, dafs, wenn das freie Ende von W4 einwärts gegen die Mitte gedreht wird, der Trieb W2 mit dem Zahnrad /?4 in Eingriff kommt, welches an der unteren Seite der Scheibe B befestigt ist. Der Arm W1 kann dabei durch Schraube Y1 festgestellt werden. Indem man nun die Kurbel W dreht und dadurch Achse W und Trieb W2 bewegt, wird die Bewegung auf Scheibe B und den Apparat übertragen. Um während des Eingriffs von W'2 mit Rad R* jede Bewegung des Hebels R zu verhüten, ist ein auf Arm VF4 befestigter Riegel in einen Ausschnitt Y2 bei R3 des Hebels R einzurücken.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Registrirapparat, charakterisirt durch eine am Umfang erfafste und in Drehung gebrachte Scheibe B, welche auf Zapfen P2 rotirt und ihre Bewegung auf die verjüngt über einander angeordneten, mit Schlitzen K versehenen Zählscheiben C D ... H überträgt mit Hülfe der an der Unterseite jeder Zahnscheibe befestigten Feder M, deren Zapfen L durch eine Bohrung i der zugehörigen Scheibe hindurchtritt und in einen Schlitz K der höherliegenden Scheibe faist und diese mitnimmt, sobald die Feder M durch den Vorsprung P einer Zwischenscheibe P1, welche auf dem Bolzen P2 fest gelagert ist, gehoben wird.
2. Zur Rückführung der vorgenannten Zählscheiben in die Nullstellung die Zapfen S, welche durch den an S2 befestigten Arm S1 erfafst werden können, sobald die Hülse S2 auf die Feder 5:i niedergeprefst wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT43082D Registrir-Apparat Active DE43082C (de)

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