DE288799C - - Google Patents

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DE288799C
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Germany
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J11/00Devices or arrangements  of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, for supporting or handling copy material in sheet or web form
    • B41J11/02Platens
    • B41J11/04Roller platens

Landscapes

  • Handling Of Cut Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
;■- JVi 288799 -KLASSE 15^·. GRUPPE
FRANZ BIRSNER in FRANKFURT a. M.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Abheben der Andrückwalze von der Papierwalze für Schreibmaschinen. Sie gehört zu den Schreibmaschinen der bekannten Art, bei denen die Andrückwalze von einem schwingbar angeordneten, unter Federwirkung stehenden Papiereinführblech getragen wird, unterscheidet sich aber von diesen dadurch, daß bei ungenügender Federwirkung der Andruck vervollständigt werden kann, und zwar durch dieselbe Stellvorrichtung, durch welche das Abheben der Andrückwalze von der Papierwalze bewirkt wird. Im wesentlichen wird dies dadurch erzielt, daß die Stellvorrichtung in der wirksamen Stellung der Andrückwalze, in welcher letztere ■ durch Federwirkung gehalten wird, sich in einer Mittellage befindet und, wenn die Stellvorrichtung über diese Mittellage hinausbewegt wird, die Andrückwalze unabhängig von der Feder gegen die Papierwalze gedrückt werden kann.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung dargestellt, und zwar ist
Fig. ι eine Oberansicht des Papierschlittens,
Fig. 2 ein senkrechter Schnitt zu Fig. 1.
Auf die Papierwalze α wirkt zu dem bekannten Zweck die Andrückwalze b, die in einem Schlitz des Papiereinführbleches c drehbar gelagert ist. Das Einführblech c ruht auf den Armen d, die an dem üblichen Papierschlitten drehbar gelagert sind und Schlitze k besitzen, durch welche der exzentrische Teil g der gekröpften Welle h, g, h geführt ist. Die Welle h, g, h besteht aus 40
zwei zentrisch im Papierschlitten i gelagerten Scheiben h, die durch eine exzentrisch an ihnen angeordnete Stange g starr miteinander verbunden sind.
Zwei in dem Papierschlitten i geführte Druckknöpfe β sind mit Federn f umgeben, durch die sie ständig nach oben gegen die Unterseite der Arme d gedrückt werden.
Die Wirkungs- und Handhabungsweise ist wie folgt:
Wenn die Scheiben h die Stellung einnehmen, wie sie Fig. 2 zeigt, so drücken die Federn f die Köpfe e derart gegen die Unterseite der Arme d, daß dieselben und mit ihnen das Einführblech c, die Andrückwalze b an die Papierwalze α andrücken. Soll die Andrückwalze b von der Papierwalze α abgedrückt werden, so dreht man die gekröpfte Welle h, g, h um 90°, und zwar in bezug auf die Fig. 2 im Sinne der Bewegung des Zeigers einer Uhr. Durch diese Drehung kommt der exzentrische Teil g der Welle h, g, h in seine tiefste Stellung und drückt dadurch, entgegen dem Federdruck f, die Arme d und das Einführblech c nach unten, d. h. die Andrückwalze b von der Papierwalze α ab. Da in dieser Stellung sich der exzentrische Teil g der gekröpften Welle h, g, h in. Beziehung auf die Druckrichtung der Feder f im toten Punkt befindet, so kann die Feder f die Arme d nicht heben, d. h. die Andrückwalze b verharrt in ihrer Auslösestellung. Soll sie wieder eingestellt werden, so drückt man durch Drehung der gekröpften Welle h, g, h im entgegengesetzten Sinne des Zeigers einer Uhr, den exzentrischen Wellenteil g aus der Tot-
punktstellung heraus, und die Feder f hebt ! dann die Köpfe e, Arme d und das Einführblech c so weit, bis die Andrückwalze b an die Papierwalze α drückt.
Sollte durch irgendeinen Umstand diese Federwirkung f versagen, so dreht man mit der Hand die gekröpfte Welle h, g, h einfach noch weiter im entgegengesetzten Sinne des Zeigers einer Uhr; der exzentrische Wellenteil g wird gehoben und zwingt dadurch auch die Arme d und das Einführblech c zur Aufwärtsbewegung und drückt dadurch unter Durchbiegung des federnden Einführbleches die Andrückwalze b gegen die Papierwalze a.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Abheben der Andrückwalze von der Papierwalze für Schreibmaschinen, bei welcher die Andrückwalze von einem schwingbar angeordneten, unter Federwirkung stehenden Papiereinführblech getragen wird, das entgegen der Federwirkung von der Papierwalze abbewegt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Papiereinführblech (c) mit Schlitzen (k) von Armen (d) den exzentrischen Teil (g) einer im Papierschlitten gelagerten gekröpften Welle (h, g, K) umfaßt, so daß das durch entsprechendes Drehen der Welle von der Papierwalze ab- und heranbewegte Papiereinführblech (c) beim Versagen der Federwirkung (f) durch Drehen der Welle in die obere Totpunktstellung mit der Andrückwalze (b) an die Papierwalze gedrückt und in dieser Stellung gehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE834409C (de) * 1942-04-22 1952-03-20 Torpedo Werke A G Fahrraeder U Papierfuehrung fuer Kleinschreibmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE834409C (de) * 1942-04-22 1952-03-20 Torpedo Werke A G Fahrraeder U Papierfuehrung fuer Kleinschreibmaschinen

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