DE262134C - - Google Patents

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DE262134C
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levers
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lever
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C9/00Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines
    • D05C9/02Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines in machines with vertical needles
    • D05C9/04Work holders, e.g. frames
    • D05C9/06Feeding arrangements therefor, e.g. influenced by patterns, operated by pantographs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 526. GRUPPE
Firma W.REENTS in PLAUEN i.V.
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf jene bekannte Art von Vorrichtungen zum selbsttätigen Einstellen des Stickrahmens für Stickmaschinen, bei denen von der Jacquardkarte aus eingestellte und absatzweise gehobene Fühlhebel auf schwingbare, in der Höhe verschiebbare Hebel einwirken, welche wiederum wagerecht geführte Stellarme zur mittelbaren Verstellung des Stickrahmens beeinflussen,
ίο Das Neue ist in dem besonderen Antrieb der Deckleiste ii zu sehen und in der Anordnung von Zwischengliedern 30 und Nasen 34. 34a. die mit den Schwinghebeln 17 zusammen arbeiten. Durch die besondere Bauart soll ein ungestörter und schneller Betrieb erzielt werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform zur Darstellung gebracht.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung und
Fig. ia ein einzelnes Glied der Vorrichtung in größerem Maßstabe.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt mit teilweiser Ansicht, während
Fig. 3 die Antriebsvorrichtung im Grundriß veranschaulicht. Die
Fig. 4 stellt eine besondere Lage des rahmenartigen Gestells für die Fühlhebel dar, und die
Fig. 5 und 6 zeigen Einzelheiten.
Die ganze Vorrichtung entspricht im Prinzip einer bereits bekannten Anordnung. Der Antrieb der Welle 2 erfolgt von einer mit Riemenscheibe versehenen Welle 1 durch Kettenräder 3, 4 oder 5, 6 mit den zugehörigen Ketten (Fig. 3).
Auf der Welle 2 sitzt eine Kurvenscheibe 7 zur Bewegung des Rahmens 9 für die Fühlhebel 10, außerdem der Erfindung gemäß eine Nockenscheibe 8 zur Verschiebung der Deckleiste 11 sowie außen noch eine Exzenterscheibe 12, welche mittels eines Gestänges 13 und der Welle 14 die im oberen Teil der Vorrichtung befindlichen, in der Höhenlage verschiebbaren und auf gebogenen Fortsätzen 16 der bekannten Zwischenhebel 15 auflagernden Schwinghebel 17 absatzweise in Teildrehungen versetzt. Auf der Drehachse 18 des Rahmens 9 sind die Fühlhebel 10 bekanntermaßen lose drehbar und liegen in der Ruhelage (Fig. 4) auf der Vorderleiste des Rahmens 9 auf, während sich ihre mit einer Einkerbung 19 versehenen Enden vor dem Schlitz 20 der Deckleiste 11 befinden; letztere ist mit seitlichen Führungsteilen 21 an dem Rahmen 9 verschiebbar und greift mit seitlichen, an Rollen 27 geführten Haken 22 in Schlitze 23 eines Nockenhebels 24, dessen Arm 25 an der Nockenscheibe 8 durch eine an die Führungsteile 21 angreifende Feder 26 anliegend gehalten wird. An dem Rahmen 9 ist eine Geradführung 51 drehbar befestigt, deren Rolle 28 in eine Nut der Kurvenscheibe 7 eingreift.
Die Stößer 29 der Fühlhebel 10 wirken mittels besonderer Hakenhebel 30 auf drehbare Finger 15" der einarmigen Zwischenhebel 15, welche an der Querleiste 31 Auflage finden. Durch diese Anordnung wird selbst bei
schnellstem Arbeiten eine sichere Übertragung der Bewegung von den Fühlhebeln io auf die Schwinghebel 17 gewährleistet.
Jeder einzelne Stellarm 32 ist durch vier Rollen 33 geführt und trägt an seinen Längsschenkeln je zwei Nasen 34, 34", die, wie besonders die Fig. 5 und 6 erkennen lassen, paarweise nach entgegengesetzten Seiten keilartig abgeschrägt sind und durch um ihren Schaft gelegte Schraubenfedern von dem Stellarm abgedrückt werden. Mit diesen Nasen wirken die schon früher erwähnten Schwinghebel 17 zusammen, von denen einer in Fig. la in größerem Maßstabe dargestellt ist. Jeder Hebel besitzt auf der den Nasen zugewendeten Seite (der Hebel in Fig. ia ist um 180 ° gedreht) Aussparungen τηα, iyb, die gemäß Fig. ia und 6 schräg ansteigen (in Fig. ι a ist die tiefste Stelle der Aussparungen am engsten schraffiert), und von denen die Aussparungen 17" mit den Nasen 34 und die Aussparungen 17* mit den Nasen 34s in einer weiter unten beschriebenen Weise zusammen arbeiten.
Auf einer Achse 35 des Gestelloberteiles ist in bekannter Weise, der Anzahl der Stellarme 32 entsprechend, eine gleiche Anzahl von Hebeln 36 gelagert, welche einerseits mittels an ihren unteren Enden befindlicher Schlitze an Bolzen 37 der Stellarme 32 angreifen, anderseits durch Stangen 38 mit einer in' bekannter Weise mit Schieberplatten 39 und Gleitstücken 40 ausgestatteten Stellvorrichtung für den Stickrahmen der Stickmaschine in Verbindung stehen.
Eine ebenso wie bei ähnlichen Vorrichtungen aus Zweckmäßigkeitsgründen vorgesehene Einrückvorrichtung für Schnell- und Langsamgang besteht aus einer mit zwei Fingern 41 und 42 ausgerüsteten, in Lagern 43 und 43" drehbaren Stange 44, die mit einem der Stellarme durch Finger 41 und am unteren Ende durch Finger 42 mit einer Gleitschiene 45 gelenkig verbunden ist. Letztere wirkt mittels Greifer 46 und 47 (Fig. 3), je nach der Einrückung der Stange 44 auf die mit Kuppelansätzen versehenen Kettenräder 3 und 5 verschiebend ein. Nach Fig. 3 ist der Antrieb für Langsamgang (5, 6) eingerückt und Kettenrad 3 ausgerückt.
Die Vorrichtung wirkt nach bekannten Grundsätzen in folgender Weise:
Die beim Schwingen des Rahmens 9 teilweise verstellten Fühlhebel 10 werden durch die zwangläufig erfolgende Verschiebung der Deckleiste 11 in der Pfeilrichtung 1 (Fig. 4 und 1) festgehalten, indem die gefallenen Fühlhebel in den Schlitz 20 der Leiste 11 eintreten, die gehobenen Fühlhebel 10 gegen die Abschrägung 48 treffen und mit ihrer Einkerbung 19 von einer Rippe 49 der Leiste 11 festgehalten werden (Fig. 1).
Bei der durch die Kurvenscheibe 7 erfolgenden Drehung des Rahmens 9 heben nun die Stößer 29 der gehobenen Fühlhebel 10 manche Zwischenhebel 15 und damit auch die Schwinghebel 17 an, welche gleich darauf durch die Umdrehung der Exzenterscheibe 12 mittels Gestänge 13 in die in Fig. 2 ausgezogene Lage gebracht werden. Hierbei verschiebt der untere Schenkel des Schwinghebels 17 den Stellarm 32 nach links, weil die Aussparung i7fl nach der Nase 34° hin nicht abgeschrägt ist (Fig. 5), also über diese nicht hinweggleiten kann. Bewegt sich nun der Hebel 17 in die strichpunktierte Stellung nach Fig. 2, so drückt die untere, mit der tiefsten Abschrägung der Nase 34 zugekehrte Aussparung iya die genannte Nase nieder, und die gleiche Wirkung ergibt sich bei der oberen Nase 34, weil der Hebel 17 gegen deren keilförmiges Ende stößt. Schwingt der Hebel 17 wieder zurück, so vertauscht sich die Einwirkung der Aussparungen 17" auf die Nasen 34, immer werden aber letztere niedergedrückt, so daß sich der Stellarm 32 niemals nach rechts bewegt.. Würde z. B. auch der Hebel 17 bei Stellung des Armes 32 in der rechten Totlage mit seinem oberen Ende nach links gedreht, so würde dieses die obere Nase 34" berühren und den Stellarm 32 ebenfalls nach links schieben. Daraus ergibt sich, daß letzterer, wie er auch steht, stets nach links verstellt wird, wenn der zugehörige Hebel 17 angehoben ist, ob nun das untere oder obere Ende des Hebels gegen eine Keilnase 34" stößt. Entsprechend bewegt sich der Stellarm 32 stets nach rechts, wenn der Hebel 17 seine tiefste Stellung einnimmt (Fig. 1), denn hier können die Aussparungen 17* über die Nasen 34^ hinweggleiten, während sich die Nasen 34 beim Anschlag des Hebels 17 nicht niederdrücken. Auf diese Weise werden die Stellarme 32 mustergemäß verschoben. Der mit je einem Stellarm 32 verbundene Hebel 36 macht dessen Bewegung mit und verschiebt dabei durch die Stange 38 den Schieber 39, der seinerseits auf den Stickrahmen einwirkt. Beim Zurückdrehen der Fühlhebel 10 und des Rahmens 9 infolge Hebens der Rolle 28 der Kurvenscheibe 7 werden die Hebel 10 von der durch die Nocken der Scheibe 8 mittels des Armes 25 und Nockenhebels 24 beeinflußten Deckleiste 11 freigegeben, fallen durch ihr Eigengewicht wieder in die Anfangslage (Fig. 4), und gleich darauf zieht die Kurvenscheibe 7 mittels des Rahmens 9 die Fühler der Hebel 10 auf die Musterkarte 50, so daß die Fühlhebel 10 wieder, von neuem eingestellt, durch die Deckleiste 11 bei ihrem Vorgang festge-
halten werden und zur Wirkung auf die Zwischenhebel 15 und die Stellarme 32 gelangen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum selbsttätigen Einstellen des Stickrahmens für Stickmaschinen, bei welcher Fühlhebel auf einem
    ίο schwingenden Rahmen gelagert sind und durch eine Deckleiste dieses Rahmens in ihrer von der Musterkarte bewirkten Einstellung festgehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung der Deckleiste (11) zwangläufig mittels einer Nockenscheibe (8) erfolgt und zwischen Fühlhebeln (10) und Zwischenhebeln (15) besondere Hakenhebel (30) eingeschaltet sind, die ständig mit drehbaren Fingern (i5a) der Zwischenhebel (15) in Berührung stehen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher auf verschiebbare Stellarme (32) hin und her pendelnde, nach oben verschiebbare Schwinghebel (17) einwirken, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Anordnung von Keilnasen (34, 34^) an den Stellarmen und von Aussparungen (ija, iyb) an den Schwinghebeln die Stellarme von den gehobenen Schwinghebeln vorgeschoben und von den nicht gehobenen Schwinghebeln zurückgeschoben werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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