DE209786C - - Google Patents

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DE209786C
DE209786C DENDAT209786D DE209786DA DE209786C DE 209786 C DE209786 C DE 209786C DE NDAT209786 D DENDAT209786 D DE NDAT209786D DE 209786D A DE209786D A DE 209786DA DE 209786 C DE209786 C DE 209786C
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Germany
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needles
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DENDAT209786D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B7/00Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
    • D04B7/04Flat-bed knitting machines with independently-movable needles with two sets of needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 209786 KLASSE 25 a. GRUPPE
JOHN SCHUTZ und THEODORE HAEBLER in NEW-YORK.
Auf einer Lambschen Strickmaschine können bekanntlich flache Waren mit versetztem Muster dadurch hergestellt werden, daß die eine Nadelreihe in einer Totpunktlage des Schlittens parallel zu der anderen Reihe und in Richtung der Schlittenbewegung periodisch verschoben wird. Für die Verschiebung kommt entweder jeder oder aber der zweite, dritte usw. Totpunkt in Betracht. Auch bei dem
ίο Gegenstand der Erfindung soll die Parallelverschiebung der einen Nadelreihe nur erfolgen, wenn der Schlitten zwei oder mehr halbe Hübe gemacht hat, d. h. mindestens einmal hin und her gelaufen ist. Zu diesem Zweck wird die drehbare Exzenter- oder Nutenscheibe, die in bekannter Weise mit Hilfe eines Hebelgestänges o. dgl. zum Antrieb des beweglichen Nadelbettes dient, und welche dem Muster entsprechend geformt ist, durch zwei nacheinander wirkende Klinken weitergeschaltet. Die eine dieser Klinken wird in einer Totpunktlage des Schlittens periodisch ausgerückt, wodurch die Parallelverschiebung der einen Nadelreihe eine Unterbrechung erfährt. Die Ausrückung der einen Schaltklinke kann mit Hilfe einer an sich bekannten Knaggenkette durch Anheben erfolgen. Die Vorteile der Erfindung sind in der einfachen Bauart, selbsttätigen Wirkungsweise und dem geringen Raumbedarf begründet.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform · dargestellt. . .
Fig. ι ist eine Seitenansicht.
Fig. 2 und 3 sind verschiedene Schnittansichten.
Die Strickmaschine ruht auf dem Rahmengestell A, auf welchem der Schlitten B hin und her läuft. Der Schlitten B ist durch eine Stange C mit dem Kurbelarm D1 der querverlaufenden Kurbelwelle D verbunden. Mittels Kegelräderübersetzung steht die Welle D mit der Hauptantriebswelle F in Verbindung, die in der Längsrichtung des Rahmengestells A verläuft. Solange die Wellen F und D laufen, erteilen die Kurbel D1 und die Stange C dem Schlitten B eine hin und her gehende Bewegung. Am Kurbelarm D1 sitzt noch ein Handgriff D2, damit die Kurbel von Hand gedreht und der Schlitten B verschoben werden kann, auch wenn die Maschine stillsteht oder die mechanische Antriebsvorrichtung außer Betrieb ist.
Von den beiden Nadelplatten ist die eine auf der einen Seite des Hauptgestells A fest, während die andere Platte G an der anderen Gestellseite längsbeweglich gleitbar gelagert ist. Diese gleitbare Nadelplatte G erhält eine absatzweise hin und her gehende Bewegung zur Veränderung des Verlaufs der Maschenreihen nach einem bestimmten Muster zur Herstellung gemusterter Waren. Zu diesem Zweck ist die Platte G durch eine Stange / mit dem Oberende eines Hebels K verbunden. Dieser Hebel trägt mit dem anderen Ende eine Reibungsrolle, die in einer Kurvennut L1 einer Scheibe L läuft. Je nach dem Muster sind mehrere solcher Scheiben L vorhanden. Die Scheibe L sitzt lösbar auf einer Welle N, die wie die Welle D quer zur Längsrichtung des Rahmens A verläuft.
Um ein und dieselbe Kurvenscheibe L bei
einer Maschine auch anwenden zu können, wenn die Anzahl der Nadeln auf den auswechselbaren Nadelplatten wechselt, ist es notwendig, daß die Hebellänge der Kurbel K entsprechend eingestellt werden kann. Zu diesem Zweck ist der Kurbelhebel K etwa in der Mitte mit einem senkrechten länglichen Schlitz versehen, in den ein Blockstück hineinpaßt. Der Block dreht sich auf einem Bolzen K*, der verstellbar in einem Lager A1 des Gestells A liegt. Das Lager A1 ist mit einem senkrechten Längsschlitz versehen, in dem der Bolzen K* hoch und niedrig gestellt werden kann, um die Kurbellänge je nach der Anzahl der Nadein zu verändern. Der Bolzen Ki wird nach der Einstellung durch eine Kiemmutter im Lager A1 festgestellt.
An oder neben der Kurvenscheibe L sitzt ein· Sperrad O (s. Fig. 3), das für zwei Klinken P und Q eingerichtet ist. Die Klinken P und Q drehen das Rad O und damit die Kurvenscheibe L, so daß letztere den Hebel K hin und her schwingt. Dieser überträgt wieder mittels der Stange / die Bewegung auf die Nadelplatte G und vermittelt deren Längsbewegung, sobald der Schlitten B am Ende des Hin- und Rückhubes angelangt ist. Die Klinken P und Q werden durch Exzenter der Welle D angetrieben. Die Exzenternasen liegen einander gegenüber, so daß sich die Klinken P und Q in entgegengesetzten Richtungen bewegen, d. h. wenn die Klinke P wirksam ist und das Schaltrad O dreht, macht die andere Klinke Q die Leerbewegung und gleitet lose über das Rad O und umgekehrt. Eine Rückschaltung des Rades O wird durch die Feder O1 verhindert (Fig. 3).
Damit nun die Bewegung der Platte G eine Änderung erfährt, wird die Klinke Q periodisch außer Eingriff mit dem Schaltrad 0 gebracht, so daß nur noch die Klinke P wirksam bleibt und die Nadelplatte G einzig und allein verschoben wird, wenn der Schlitten B am Ende seines Hubes sich befindet. Zu diesem Zweck ist die folgende Einrichtung getroffen.
Das freie Ende der Klinke Q trägt einen Querstift Q2, der im Bereich einer Gliederkette R liegt. Die Kette R hängt von einem Kettenrad i?1 herab, das auf der Welle N lose sitzt und mit einer Schaltscheibe 5 versehen ist, mit der die Klinke T eines Exzenters T1 der Welle D in Eingriff kommt. Es wird also bei Drehung der Welle D das Exzenter T1 die Klinke T verschieben und letztere das Schaltrad 5 mit dem Kettenrad R1 absatzweise drehen. Dadurch wird auch die Gliederkette R absatzweise weitergeschaltet.
. Da nun an der Kette in gewissen Abständen Vorsprünge R2 angeordnet sind, so stoßen diese bei der Bewegung der Kette gegen den Querstift Q2 der Klinke Q und heben letztere vom Schaltrad O ab. Solange die Klinke Q in der angehobenen Lage ist, ist sie völlig unwirksam; es besorgt dann nur noch die Klinke P die absatzweise Weiterschaltung des Rades O mit der Wirkung, daß die Nadelplatte G nur am Ende des Vorwärtshubes des Schlittens B bewegt wird. Sobald bei der Weiterschaltung der Kette R der Vorsprung R2 den Querstift Q2 verläßt, senkt sich selbsttätig die Klinke Q auf das Schaltrad O und nimmt ihre Tätigkeit wieder auf. Es wird dann die Schaltscheibe O und die Nutenscheibe L in der Weise gedreht, daß die Nadelplatte G auch beim Ende des Rückwärtshubes des Schlittens B verschoben wird. Durch Auswechseln ~ der die Vorsprünge R2 tragenden Kettenglieder R bzw. durch andere Bemessung der Abstände zwischen den einzelnen Vorsprüngen R2 kann' der Zeitpunkt der Ausschaltung der Klinke Q beliebig gewählt und damit das Muster beliebig geändert werden.
Gegebenenfalls kann die Klinke Q völlig außer Eingriff mit der Schaltscheibe O gebracht werden, wenn dies für gewisse Warengattungen zweckmäßig erscheint. Es bleibt dann nur die Klinke P ein für allemal wirksam.
Wie bei der Schaltscheibe O, wird auch beim Schaltrad S eine Rückschaltung durch die Feder S1 verhindert (Fig. 2). Durch An- go Wendung verschiedener Ketten R mit mehr oder weniger weit voneinander entfernt liegenden Nasen R2 können auf der Maschine beliebige Muster hergestellt werden. Die Zeichnung hängt ferner von der Ausführung der Kurvennut L1 in der Scheibe L ab. Es ist ersichtlich, daß bei Einschaltung einer Kette R mit anderen Gliedern bzw. einer Scheibe L mit einer anders geformten Nut auch die Nadelplatte in anderen Abständen bewegt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: :
    Lambsche Strickmaschine für flache Waren mit versetztem Muster, bei der die eine Nadelreihe in einer Totpunktlage des Schlittens mit Hilfe einer absatzweise gedrehten Exzenter- oder Nutenscheibe parallel zu der anderen Nadelreihe periodisch verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenter- oder Nutenscheibe (L) durch zwei nacheinander wirkende Klinken (P,. Q) weitergeschaltet wird, von denen die eine (Q) in einer Totpunktlage des Schlittens periodisch ausgerückt wird, um die Verschiebung der einen Nadelreihe zeitweise zu unterbrechen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT209786D Active DE209786C (de)

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DE (1) DE209786C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1091691B (de) * 1955-04-12 1960-10-27 Aake Karlsson Nadelauswaehlvorrichtung fuer Flachstrickmaschinen zur Herstellung von Jacquardware

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1091691B (de) * 1955-04-12 1960-10-27 Aake Karlsson Nadelauswaehlvorrichtung fuer Flachstrickmaschinen zur Herstellung von Jacquardware

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