DE428483C - Vorschubvorrichtung fuer Pressen, Stanzen o. dgl. - Google Patents

Vorschubvorrichtung fuer Pressen, Stanzen o. dgl.

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DE428483C
DE428483C DES63400D DES0063400D DE428483C DE 428483 C DE428483 C DE 428483C DE S63400 D DES63400 D DE S63400D DE S0063400 D DES0063400 D DE S0063400D DE 428483 C DE428483 C DE 428483C
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pawl
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lifting
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DES63400D
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E W Bliss Co SA Des Ets
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
    • B21D43/26Stops

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Vorschubvorrichtung für Pressen, Stanzen o. dgl. zur Erzeugung einer Wechselbewegung der das zu bearbeitende Werkstück tragenden und sich in Intervallen verschiebenden Führung unter selbsttätiger Umkehrung der Bewegungsrichtung dieser Führung am Ende ihres Laufes. Gemäß der Erfindung sind zwei diametral gegenüberliegend angeordnete Klinken vorgesehen, die auf ein die Führung betätigendes Schaltrad mit symmetrischer Verzahnung im umgekehrten Sinne einwirken können, wobei jede Klinke abwechselnd durch einen Hebedaumen außer Wirkung gesetzt wird, dessen Stellung sich an jedem Gangende umkehrt. An dem Hebedaumen sind zweckmäßig zwei Schwingkörper angeordnet, von denen der eine durch den Hebedaumen zum Hervorragen gebracht und der andere zurückgezogen wird, derart, daß der eine oder der andere dieser Schwingkörper mit der entsprechenden Klinke in Eingriff kommt, um die Lage des Hebedaumens am Gangeude zu verändern.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar ist:
Abb. ι ein senkrechter Querschnitt durch die Vorrichtung,
Abb. 2 ein entsprechender Grundriß,
Abb. 3 eine Ansicht von unten und
Abb. 4 eine gleiche Ansicht wie Abb. 3, jedoch nach Einstellung der Einzelteile für entgegengesetzte Gangrichtung.
In der Zeichnung ist α eine gerade oder kreisförmige Führung, die in geeigneter Weise von gekehlten Rollen b, c geführt und mitgenommen wird. Diese Rollen sind mit einer Verzahnung versehen, mit der sie ineinandergreifen, so daß sie sich gemeinsam und im entgegengesetzten Sinne drehen und die Mitnahme der zwischen ihnen eingeklemmten, in ihre Auskehlungen eingreifenden Führung a ίο sichern, wie dies aus Abb. ι ersichtlich ist.
Die eine der Rollen ist auf eine Welle d aufgekeilt, auf die auch ein Schaltrad e mit symmetrischer \rerzahnung aufgekeilt ist.
Mit dieser Verzahnung können Schaltklinken f1, f2 (Abb. 3) in Eingriff kommen, die von um die Welle d konzentrisch drehbaren Armen g·1, g2 getragen und durch Stangen h1, h2 betätigt werden. Letztere sind an ein Querhaupt i angelenkt, dem eine beliebige Kraftquelle eine hin und her gehende Bewegung in geeignetem Takt erteilt.
Eine Scheibe oder Platte / weist zwei kreisförmige Teile von etwas verschiedenem Halbmesser auf. Wenn der Teil von kleinem Halbmesser sich vor einer der Klinken f1, fz befindet, so hindert er diese Klinke nicht am Eingriff mit dem Schaltrade. Wenn dagegen der Teil von größerem Halbmesser sich vor der Klinke befindet, so wird diese aus der Verzahnung ausgehoben und ist unwirksam. Auf diese Weise ist, wenn eine der Klinken im Eingriff steht, die andere außer Eingriff, und umgekehrt.
Auf dieser Scheibe sind zwei unter Federwirkung stehende Schwingkörper k1, k2 angeordnet. Ihre einander gegenüberstehenden, in der gezeigten Weise weggeschnittenen Enden kommen mit dem Kopf eines Hebedaumens in Berührung, der zwei Anschlage I1,12 trägt. Ein Hebel m kann auf diese Anschläge einwirken. Er ist auf eine Achse η aufgekeilt, auf die auch ein Hebel 0 aufgekeilt ist. Auf letzteren können die auf der Führung α befestigten Anschläge p1, p* einwirken.
Die Wirkungsweise ist die folgende: Angenommen, die Einzelteile nehmen die in Abb. 3 veranschaulichte Lage ein. Die Klinke /-1 ist außer Wirkung. Die Klinke f2 kommt bei jeder Bewegung mit der Verzahnung e in Eingriff und dreht sie und die Rolle b im Sinne des Pfeiles 1. Die Führung verschiebt sich im Sinne 2. Bei jeder Vorwärtsbewegung wird die Lage der Führung durch einen federnden Riegel gesichert, der symmetrische Gestalt besitzt, so daß er in jedem Sinne der Verschiebung wirken kann.
Am Ende des Laufes bzw. Hubes trifft der Anschlag p2 auf den Hebel 0 und schwingt diesen und gleichzeitig den Hebel m herum.
Der Hebel in wirkt auf den Anschlag I1 und nimmt den Hebedaumen I mit, der sich nach rechts dreht und den Schwingkörper k2 zurückzieht, dagegen das äußere Ende des Schwingkörpers k1 hervortreten läßt. Dieser kommt mit der Klinke f1 zum Eingriff, die die Scheibe / verdreht. Die Einzelteile nehmen nunmehr die Lage nach Abb. 4 ein. Die Scheibe / hebt jetzt die Klinke f2 aus der Verzahnung e und läßt die Klinke f1 zum Eingriff kommen. Daraus ergibt sich die Umkehrung des Ganges, und die Führung verschiebt sich im entgegengesetzten Sinne des Pfeiles 2. Die Gangrichtung wird so bei jedem Laufende selbsttätig geändert.
Sobald die letzte Lochung ausgeführt worden ist, schaltet ein geeignet angeordneter Anschlag die Maschine aus und ermöglicht das Wegnehmen des ausgeschnittenen Bandes oder der Tafel, um es durch ein anderes zu ersetzen.
Die obenerwähnten baulichen Anordnungen sind nur als Beispiel angegeben worden. Die Formen, Abmessungen, die verwendeten Baustoffe und alle Einzelanordnungen können in allen Fällen geändert werden, ohne das Erfindungsprinzip zu ändern.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorschubvorrichtung für Pressen, Stanzen o. dgl. zur Erzeugung einer Wechselbewegung mit selbsttätiger Umkehrung, gekennzeichnet durch zwei diametral gegenüberliegend angeordnete Klinken, die auf ein Schaltrad mit symmetrischer Verzahnung im umgekehrten Sinne einwirken können, wobei jede Klinke abwechselnd durch einen Hebedaumen außer Wirkung gesetzt wird, dessen Stellung sich an jedem Gangende umkehrt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei an dem Hebedaumen angeordnete Schwingkörper, von denen der eine durch den Hebedaumen zum Hervorragen gebracht und der andere zurückgezogen wird, derart, daß der eine oder der andere dieser Schwingkörper mit der entsprechenden Klinke in Eingriff kommt, um die Lage des Hebedaumens am Gangende zu verändern.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DES63400D 1922-08-25 1923-07-20 Vorschubvorrichtung fuer Pressen, Stanzen o. dgl. Expired DE428483C (de)

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