-
dacquardvorrichtung zum Antriebe der Lochnadelschienen von Kettenwirkmaschinen
Patentiert im Deutschen Reiche vom B. Mai 1926 ab Der Gegenstand der Erfindung
.ist eine Jacquardvorrichturng zum Antrieb der Lochnadelschienen von Kettenwnrkmaschinen.
Diese Vorrichtung arbeitet mit zwei abwechselnd heb- und senkbaren Kartenzylindern,
welche Platinen vor eine hin und her geführte, mit einer zur Bewegung der Lochnadelschienen
dienenden längsverschiebbaren Schiene zusammenarbeitende Antriebsschiene heben,
wie dieses von anderen Maschinen her bereits bekannt ist.
-
Diesen bekannten Ausführunggsformen gegenüber unterscheidet sich die
Erfindung dadurch, daß die wechselweise Aufundabbewegung der Kartenzylinider durch
eine um eine feste Achse pendelnde Schwinge erfolgt, deren Antrieb z. B. durch einen
Kurvenzylinder geschehen kann, und daß Schieber, welche durch die auf und ab gehenden
Kartenzylinderträger zwangsläufig verschoben werden, eine genaue und mit der Bewegung
der Kartenzylinder zeitlich übereinstimmende Hinundherverschiehung der Längsschienen,
die mit den Lochnadelschienen verbunden sind, bewirken. Dieses Verschieben erfolgt,
sobald sich in bekannter Weise zwischen Längsschienen und mit den Schiebern zusammenarbeitende
Antriebsschienen die von der jacquardvorrichtung angehobenen Platinen legen.
-
Zur Herstellung einer fehlerlosen Ware erfahren erfindungsgemäß die
.die Lochnadelschienen verstellenden Teile nicht nur eine sehr genaue Einstellung
in bez.ug auf die Wirknadeln, sondern die Teile wirken auch derartig zusammen, daß
selbst bei einem schnellen und kräftigen Antrieb zur erhöhten Erzeugung von Ware
genaues gegenseitiges Zusammenarbeiten der Teile und damit die Herstellung einer
einwandfreien Ware ermöglicht wird.
-
Die Vorrichtung nach der Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel
in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen: Abb. i eine Vorderansicht der Gesamtanordnung,
Abb. 2 eine Seitenansicht derselben, Abb. 3 eine Seitenansicht eines der oberen
Querstege, -die für die Muffen des Längsschienenantriebes als Führung dienen, Abb.
q. eine Draufsicht mit Querschnitt einer der -ernannten Muffen, die auf ihrem Steg
verschiebbar angeordnet ist, Abb-.5 eine Endansicht einer Muffe in größerem Maßstab,
Abb. 6 einen Längsschnitt durch eine der Längsschienen, welche die Lochnadelschienen
unmittelbar oder durch Vermittlung von Zügen bewegen, Abb. 7 eine teilweise Draufsicht
derselben, von oben gesehen, Abb.8 eine Draufsicht einer mit ihren Enden an .den
Muffen befestigten Antriebsschiene, von oben gesehen,
Abb. 9 eine
Vorderansicht der Querbalken zum Halten der Längsschienen, Abb. io die Stellung
der Längsschienen nach Abb. 2, Abb. ii die Stellung,der eingerückten Platine zu
den Längsschienen und den Antriebsschienen, Abb. 12 ,den oberen Teil der Jacquardvorrichtung
mit Einzelheiten in Ansicht, Abb. 13 die Schieber, welche die Hinundherbewegung
der Antriebsschienen bewirken, Abb. 14 die Lagerung der Schieber in der Muffe der
Führungsstange, Abb. 15 .eine Endansicht dieser Führungsstange, Abb. 16 die Befestigung
des Kartenzylinders auf seiner Welle.
-
Auf dem oberen Teil der -durch Querstangen a und 3 verbundenen Seitenrahmen
i sind kleine Säulen 35 zum Tragen der Querschienen 36 aufgesetzt, deren untere
Seiten Ansätze 37 (Abb. 9) tragen und als Führung für die Längsschienen 28 dienen.
Die oberen Seiten .der Querschienen 36 ebenso wie die obere Fläche der Querträger
i des Gestells. haben eine genügende Breite, um als Gleitbahn für die Rollen 32
der Längsschienen. 28 zu .dienen, die wechselweise über eine kleine Länge entsprechend
der Größe der Längsverschiebung der Lochnadelschienen der Kettenwirkmaschine verschoben
werden.
-
Senkrecht zu den erwähnten Querschienen 36 und auf den oberen Flächen
der Querbalken i des Gestells sind parallel zueinander in zwei Reihen die Längsschienen
z8 angeordnet, welche in eine geradlinige waagerechte und wechselweise Beweggang
-durch den später zu beschreibenden Antrieb versetzt werden. Diese zum Antrieb der
Lochnadelschienen dienenden Längsschienen 28 sind jede für sich mit den Lochnadelschienen
durch Zugstangen oder Stäbe 29 verbunden, die mit Gelenken 57 in .den am Ende der
Längsschienen 28 befindlichen Ansätzen 3o befestigt sind.
-
Diese Längsschienen 28, die eines der besonderen Merkmale der Erfindung
bilden, bestehen nach Abb.6 aus Metallstücken, beispielsweise Aluminiumguß, und
tragen an ihren Enden Nuten 3 i, in denen Rollen 32 liegen.
-
Diese Längsschienen können sowohl als obere als auch als untere Antriebsschienen
dienen, wobei nur der Unterschied besteht, daß bei denjenigen der unteren Reihe
(_Abb. 6) die Rollen 32 (die auf den oberen Flächen des Gestells rollen) über die
entgegengesetzte Fläche vorspringen wie die Mitnehmeransätze 34, während bei der
oberen Reihe die Rollen (welche auf -den Querträgern 36 laufen) über diejenige Fläche
vorspringen (wie in Abb. 6 bei 32' punktiert dargestellt), über welcher sich die
erwähnten Ansätze befinden, da die Längsschienen der oberen Reihe (Abb. i und 2)
in diesem Fall umgekehrt liegen. Außerdem ist jede Längsschiene 28 mit zwei Nuten
33 versehen, deren obere Öffnungen durch Vorsprünge teilweise verschlossen sind,
welche bei der Herstellung angebracht werden und die Ansätze 34 bilden, -auf welche
die Antriebsschienen 26 mittelbar einwirken, um die Längsschienen bei ihrer hin
und her gehenden Längsverschiebung mitzunehmen. Dieses Mitnehmen der Längsschienen
28 wird durch ihre Anordnung auf den Rollen 32 und durch ihre mittels der an den
Schienen 36 befindlichen Vorsprünge 37 bewerkstelligte Führung ermöglicht.
-
Diese Vorsprünge 37 greifen in die äußeren Nuten 3 i der Längsschienen
28 ein und dienen ihnen als Anschlag zur Begrenzung,der waagerechten wechselweisen
Längsbewegung, wodurch die genaue Verschiebung der Lochnadelschienen gewährleistet
wird.
-
Abb. io zeigt die Stellung der Längsschienen 28 nach Abb. 2. Sie sind
im Längsschnitt wie in A:bb. 6 dargestellt. Die oberen Längsschienen sind in vertikalen
Ebenen angebracht, die zwischen den unteren Längsschieren hindurchgehen, wie Abb.
i erkennen läßt.
-
Abb. i2 stellt den oberen Teil der Abb. i dar, mit einigen. Einzelheiten.
i' sind die oberen Flächen der seitlichen Querträger i. 32 sind die Rollen der unteren
bzw. oberen Längsschienen, welche auf den Flächen i' bzw. Querschienen 36 rollen.
Die zweite Reihe -der Schienen 36' dient nur zur Führung der oberen Längsschienen
28 und durch ihre Vorsprünge 37 zur Begrenzung der Bewegung der Längsschienen.
-
Aus Abb. io geht hervor, :daß die Ansätze 34 der oberen Längsschienen
und, die Ansätze der unterenLängsschienen sich in der gleichen waagerechten Ebne
befinden, aber da die oberen Längsschienen versetzt zu den unteren sind, sieht man,
daß die Vorsprünge 34 der oberen Längsschiene sich hinter denen der unteren Längsschiene
befinden.
-
Zwischen den oberen und unteren Längsschienen z8 sind die Antriebsschienen
26 angeordnet. Sie befinden sich bei 26 in Ruhe und werden dann nach 26' vorgeschoben.
Sie erhalten eine regelmäßige Hinundherbewegung von bestimmter Länge. In Abb. i
i sind die Antriebsschienen nach 26' vorgerückt. Die Vorbewegung ist so berechnet,
daß sie die Ansätze 34 der oberen und der unteren Längsschienen nicht berühren,
so daß eine Längsschiene, wenn nicht eine Platine 40 durch die Jacquardkarte zwischen
die Ansätze 34 und die Antriebsschiene 26 geschaltet ist, nicht verstellt wird.
Dies geht aus Abb. io
hervor, wo angenommen ist, daß :die Schiene
26 nach 26' gekommen ist und den Anschlag 34 nicht berührt.
-
Wenn der eine oder andere der Jacquardzylinder 16 :durch die Bewegung
der Schwinge 14 und der Lenkstangen 15 angehoben ist, sind :die ausgemusterten Platinen
4o in die Aussparungen 33 der Längsschienen: 28 gehoben. An den nicht gelochten
Stellen der Jacquardkarte hebt der Zylinder das. Ende der Platine (z. B. 40' in
Abb. i i), welche dann in die Aussparung 33 der Längsschiene 28 dringt und sich
zwischen den Ansatz 34 und die Antriebsschiene 26 stellt. Wenn,diese die Stellung
26' einnimmt, stößt .dieselbe an die Platine 40'. Dadurch wird der Ansatz 34 der
Längsschiene 28 zurückgestoßen, der die ganze Längsschiene nach links drückt, wie
Abb. i i zeigt. Die Längsschiene verschiebt dadurch. die Verbindungsstange 29 der
Lochnadelschiene -der Kettenwirkm@aschine.
-
Wenn von dem linken jacquiardzylinider keine Platine angehoben ist,
kann. gegebenenfalls von dem rechten Zylinder eine Platine in die Aussparung angehoben
werden. Dies hängt von dem Zylinder ab, der gerade angehoben ist.
-
Aus Abb. i erkennt man, daß sieben Längsschienen -28 (drei oben und
vier unten) vorhanden sind und sieben Platinen 40; diese letzteren entsprechen :den
durch den rechten Jacquardzylinder der Abb. 2 angetriebenen Platinen. Hinter diesen
Platinen liegen diejenigen, die durch :den linken Zylinder nach Abb. i angetrieben
werden. Die linke Platine (Abb. i) wirkt auf die erste untere Längsschiene, die
zweite Platine steuert die erste obere Längsschiene, die dritte :die zweite untere
usw.
-
Die Verstellung,der Längsschiene 28 ist begrenzt nach den Seiten hin
.durch Anschläge 37 an den Schienen 36; man kann: daher den Schienen 26 eine genaue
und sehr kräftige abwechselnde Bewegung geben, so daß die Schienen 28 sehr kräftig
und schnell verschoben werden. Dadurch wird vermieden, daß die Lochnadelschienen
ihre genaue Lage zu jeder Nadel der Kettenwirkmaschine überschreiten oder nicht
erreichen.
-
Wie aus Abb. i und 2 zu ersehen ist, sind die Schienen 26 auf den
Vorsprüngen 18" der Muffen 18 befestigt, die sich längs der Träger 3 der seitlichen
Rahmen hin und her verschieben. Durch seitliche Verstellung der Muffen 18 längs
der Träger 3 werden die Schienen 26 verstellt, welche ihrerseits die Längsschienen
28 verschieben, .deren Platinen 4o in die Stellung 4o' angehoben sind.
-
Abb. 3 und 4 zeigen; daß :die Tragstangen 3 Ausschnitte 17 in vertikalen
Ebenen besitzen, in welchen auf Achsen 23 Rollen 22 angeordnet sind. Die Endender
Achsen 23 begrenzen den Lauf der Muffen 18 auf den Tragstangen 3.
-
In =diesen Ausschnitten 17 sind Schieber 2o geführt, welche eine geringere
Länge als die Ausschnitte haben. In die Schieber sind Nuten 2 i eingeschnitten,
in welche die Rollen 22 eingreifen (Abb. 13).
-
Wenn man einen Schieber durch den Ausschnitt hindurch hebt, wird er
infolge der Form der Nut 21 und durch die Rolle 22 von rechts nach links verschoben.
Das. Anheben der Schieber geschieht :durch ihre Verlängerungsstücke 25, die an den
Enden der Achse 51 der Kartenzylinder angelenkt sind, die abwechselnd gehoben und
gesenkt werden. Aus Abb. 2 und 13 wird: dieser Vorgang .klar.
-
Die Verstellung der Schieber 2o von rechts nach links, wobei sie zugleich
mit den Jacquardzylindern angehoben werden, geschieht, um das Gleiten der Muffen
18 längs der Tragstangen 3 von rechts nach links zu bewirken, @da die Muffen 18
die Verlängerungsstücke 18" haben, auf welchen die Enden der Antriebsschienen 26
befestigt sind.
-
Die Muffen 18 auf den Tragstangen 3 haben Aussparungen i9, die in
der Verlängerung der Aussparungen 17 der Stangen 3 liegen und durch welche die Schieber
2o hindurchgehen (Abb.14).
-
Die Ausschnitte i9 der Muffen 18 haben eine Länge gleich der Breite
der Schieber 2o, derartig, :daß die Verstellung der Muffen ,genau übereinstimmt
mit der Verstellung der Schieber. Diese Schieber 2o (Abb. i und- 2) besitzen unten
die Verlängerungsstücke 25, deren Länge nach Belieben einstellbar ist und durch
welche die Achsen 51 der die Jacquardkarten tragenden Zylinder 16 hindurchgehen.
-
Auf jeder Seite der Schieber 2o (Abb. i und 2) sind außen auf der
Achse 51 die Lenkstangen 15 angeordnet, die mit den Enden der auf der Welle 5 befestigten
Schwingen 14 gelenkig verbunden sind.
-
Die schwingende Welle 5 liegt in Traglagern 4, die in der Mitte der
oberen Querträger 3 zwischen den Muffen 18 angeordnet sind. Die schwingende Bewegung
der Welle 5 erfolgt mittels eines Hebels 6 (Abb. i und :2), der auf einer Seite
fliegend angeordnet ist und eine in der schneckengangförmigen Rille 8 eines zylindrischen
Kurvengetriebes .9 laufende Rolle 7 trägt. Dias Getriebe 9 sitzt auf einer seitlichen
Welle io unid erhält seinen Antrieb durch, eire Kardankupplung 12 der Antriebswelle
13 der Kettenwirkmaschine.
-
Man erkennt, daß bei dieser Anordnung die Bewegung der Schwingen 14
aibwechselnd :das Steigen und Sinken. jedes Schieberpaares.2o, das auf der gleichen
Achse 51 befestigt ist,
hervorruft. Diese Bewegungen der Schieber
2o rufen durch die Aussparungen i9 der Muffen 18 und Nuten 17 der Querträger 3,
in denen sie laufen, mittels. der kurvenförmigen Nuten, 21 beim Gleiten auf den
Rollen 22 die wechselnde Längsverschiebung der Muffen 18 längs der Querschienen
3 hervor. Gleichzeitig werden die oberen Verlängerungen 18" und mit diesen die Antriebsschienen
26, die auf den Verlängerungen der Muffen 18 mit Bolzen 27 befestigt sind (Abb.
2), bewegt.
-
Auf den Verlängerungen 18' der Muffen 18 sind Säulchen 39 angebracht,
welche zur Verstrebung der Querschienen 38 dienen, die ein Gehäuse für die Jacquardplatihen
40 von üblicher Bauart bilden. Diese können sich .darin frei bewegen und werden
.durch Über dieselben aufgeschobene, zwischen den Schienen 39 gehaltene Rückzugsfedern
41 in ihre normale Lage zurückgebracht. Die unteren Teile dieser Platinen befinden
sich gegenüber dem Kartenzylinder, während die oberen Enden, wenn ,die Platinen
auf die vollen Teile der Jacquardkarten treffen, von dem Zylinder gehoben werden
und sich zwischen die Ansätze 34 der Längsschienen 28 und die Antriebsschienen 26
(Abb. i i, links) einschieben.
-
Die Kartenzylinder 16 erhalten durch - die Verbindung ihrer Achse
mit en Lenkstangen 15 der Schwingen 14 eine zwangsläufige Auf-und Abwärtsbewegung,
welche auf die Platinen 40 in bekannter Weise übertragen wird, wenn diese auf eine
ungelochte Stelle einer Karte treffen. Um die Karte bei jeder Verschiebung der Zylinder
16 zu wechseln, müssen, wie dies bei allen jacquandmaschinen üblich ist, diese Zylinder
eine schrittweise Drehbewegung erhalten, was auf folgernde Weise geschieht.
-
Auf einer Seite eines jeden Kartenzylinders 16 ist ein Stern 42 angebracht
(Abb. 2), zwischen ,dessen Einschnitten. eine auf einem Hebel 44 angeordnete Rolle
43 zu liegen kommt. Der Hebel44 ist an einer auf einer der Verlängerungsstücke 25
der Schieber 2o befestigten Achse federnd artgelenkt. Durch diese Vorrichtung wird
die genaue Lage der Zylinder nach jeder Teildrehung gewährleistet. Die Kartensätze
werden von Walzen 45 geführt und gehalten, die auf mit :den Verlängerungsstücken
25 verbundenen Stützen 46 ruhen.
-
Die Teildrehung der Zylinder (für gewöhnlich lf, Um.dTehung) erfolgt
in bekannter Weise durch ein Kiinkrad. Zü diesem Zweck sitzt auf einem Ende der
Achse des. Zylinders 16 ein Sperrad 47, dessen Verzahnung mit einer am Ende eines
Armes, 49 angebrachten Klinke 48 kämmt. Der Arm 49 ist auf einer festen Querschiene
5o schwenkbar angeordnet, und der Eingriff der Klinke mit der Verzahnun- wird durch
beliebige federnde Glieder gesichert. Außerdem ist die Klinke so angeordnet, daß
dieselbe gegen einen Zahn trifft und den Zylinder dreht, wenn dieser sich in seiner
oberen Lage befindet und seine Abwärtsbewegung beginnt, während sie dagegen auf
der Verzahnung gleitet, ohne den Zylinder zu drehen, wenn dieser von der unteren
zur oberen Lage übergeht, was durch das Spiel des Antriebes der Schwinge 14 bewirkt
wird. Hierbei wird,der Eingriff der Klinke 48 mit dem Sperrad 47 infolge ihrer Anordnung
auf dem schwingenden Arm 49 auch während der seitlichen Verschwenkungen der Zylinder
16 nicht unterbrochen. Diese Verschwenkungen sind dadurch möglich, daß die Zylinder
16 an den hängenden Lenkstangen 15 angeordnet sind, um die gleichzeitige seitliche
Bewegung der Schieberteile 2o bis 25 zu gestatten.
-
Um die Kartenzylinder mit Hand zu drehen, hat das Ende der Achse der
Zylinder 16 einen Vierkant 51, auf welchen man eine Handkurbel aufsetzt, welche
eine Nabe besitzt, die durch Druck auf einen kleinen Hebel 52 einwirkt (Abb. i),
durch welchen die Klinke 48 außer Eingriff mit der Verzahnung des Sperrades gebracht
wird, so daß es möglich ist, den Zylinder nach Belieben in der einen oder in der
anderen Richtung zu drehen.