DE521141C - Jacquardvorrichtung zum Antriebe der Lochnadelschienen von Kettenwirkmaschinen - Google Patents

Jacquardvorrichtung zum Antriebe der Lochnadelschienen von Kettenwirkmaschinen

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DE521141C
DE521141C DES74413D DES0074413D DE521141C DE 521141 C DE521141 C DE 521141C DE S74413 D DES74413 D DE S74413D DE S0074413 D DES0074413 D DE S0074413D DE 521141 C DE521141 C DE 521141C
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longitudinal rails
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B27/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, warp knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B27/10Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B27/24Thread guide bar assemblies
    • D04B27/26Shogging devices therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • dacquardvorrichtung zum Antriebe der Lochnadelschienen von Kettenwirkmaschinen Patentiert im Deutschen Reiche vom B. Mai 1926 ab Der Gegenstand der Erfindung .ist eine Jacquardvorrichturng zum Antrieb der Lochnadelschienen von Kettenwnrkmaschinen. Diese Vorrichtung arbeitet mit zwei abwechselnd heb- und senkbaren Kartenzylindern, welche Platinen vor eine hin und her geführte, mit einer zur Bewegung der Lochnadelschienen dienenden längsverschiebbaren Schiene zusammenarbeitende Antriebsschiene heben, wie dieses von anderen Maschinen her bereits bekannt ist.
  • Diesen bekannten Ausführunggsformen gegenüber unterscheidet sich die Erfindung dadurch, daß die wechselweise Aufundabbewegung der Kartenzylinider durch eine um eine feste Achse pendelnde Schwinge erfolgt, deren Antrieb z. B. durch einen Kurvenzylinder geschehen kann, und daß Schieber, welche durch die auf und ab gehenden Kartenzylinderträger zwangsläufig verschoben werden, eine genaue und mit der Bewegung der Kartenzylinder zeitlich übereinstimmende Hinundherverschiehung der Längsschienen, die mit den Lochnadelschienen verbunden sind, bewirken. Dieses Verschieben erfolgt, sobald sich in bekannter Weise zwischen Längsschienen und mit den Schiebern zusammenarbeitende Antriebsschienen die von der jacquardvorrichtung angehobenen Platinen legen.
  • Zur Herstellung einer fehlerlosen Ware erfahren erfindungsgemäß die .die Lochnadelschienen verstellenden Teile nicht nur eine sehr genaue Einstellung in bez.ug auf die Wirknadeln, sondern die Teile wirken auch derartig zusammen, daß selbst bei einem schnellen und kräftigen Antrieb zur erhöhten Erzeugung von Ware genaues gegenseitiges Zusammenarbeiten der Teile und damit die Herstellung einer einwandfreien Ware ermöglicht wird.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen: Abb. i eine Vorderansicht der Gesamtanordnung, Abb. 2 eine Seitenansicht derselben, Abb. 3 eine Seitenansicht eines der oberen Querstege, -die für die Muffen des Längsschienenantriebes als Führung dienen, Abb. q. eine Draufsicht mit Querschnitt einer der -ernannten Muffen, die auf ihrem Steg verschiebbar angeordnet ist, Abb-.5 eine Endansicht einer Muffe in größerem Maßstab, Abb. 6 einen Längsschnitt durch eine der Längsschienen, welche die Lochnadelschienen unmittelbar oder durch Vermittlung von Zügen bewegen, Abb. 7 eine teilweise Draufsicht derselben, von oben gesehen, Abb.8 eine Draufsicht einer mit ihren Enden an .den Muffen befestigten Antriebsschiene, von oben gesehen, Abb. 9 eine Vorderansicht der Querbalken zum Halten der Längsschienen, Abb. io die Stellung der Längsschienen nach Abb. 2, Abb. ii die Stellung,der eingerückten Platine zu den Längsschienen und den Antriebsschienen, Abb. 12 ,den oberen Teil der Jacquardvorrichtung mit Einzelheiten in Ansicht, Abb. 13 die Schieber, welche die Hinundherbewegung der Antriebsschienen bewirken, Abb. 14 die Lagerung der Schieber in der Muffe der Führungsstange, Abb. 15 .eine Endansicht dieser Führungsstange, Abb. 16 die Befestigung des Kartenzylinders auf seiner Welle.
  • Auf dem oberen Teil der -durch Querstangen a und 3 verbundenen Seitenrahmen i sind kleine Säulen 35 zum Tragen der Querschienen 36 aufgesetzt, deren untere Seiten Ansätze 37 (Abb. 9) tragen und als Führung für die Längsschienen 28 dienen. Die oberen Seiten .der Querschienen 36 ebenso wie die obere Fläche der Querträger i des Gestells. haben eine genügende Breite, um als Gleitbahn für die Rollen 32 der Längsschienen. 28 zu .dienen, die wechselweise über eine kleine Länge entsprechend der Größe der Längsverschiebung der Lochnadelschienen der Kettenwirkmaschine verschoben werden.
  • Senkrecht zu den erwähnten Querschienen 36 und auf den oberen Flächen der Querbalken i des Gestells sind parallel zueinander in zwei Reihen die Längsschienen z8 angeordnet, welche in eine geradlinige waagerechte und wechselweise Beweggang -durch den später zu beschreibenden Antrieb versetzt werden. Diese zum Antrieb der Lochnadelschienen dienenden Längsschienen 28 sind jede für sich mit den Lochnadelschienen durch Zugstangen oder Stäbe 29 verbunden, die mit Gelenken 57 in .den am Ende der Längsschienen 28 befindlichen Ansätzen 3o befestigt sind.
  • Diese Längsschienen 28, die eines der besonderen Merkmale der Erfindung bilden, bestehen nach Abb.6 aus Metallstücken, beispielsweise Aluminiumguß, und tragen an ihren Enden Nuten 3 i, in denen Rollen 32 liegen.
  • Diese Längsschienen können sowohl als obere als auch als untere Antriebsschienen dienen, wobei nur der Unterschied besteht, daß bei denjenigen der unteren Reihe (_Abb. 6) die Rollen 32 (die auf den oberen Flächen des Gestells rollen) über die entgegengesetzte Fläche vorspringen wie die Mitnehmeransätze 34, während bei der oberen Reihe die Rollen (welche auf -den Querträgern 36 laufen) über diejenige Fläche vorspringen (wie in Abb. 6 bei 32' punktiert dargestellt), über welcher sich die erwähnten Ansätze befinden, da die Längsschienen der oberen Reihe (Abb. i und 2) in diesem Fall umgekehrt liegen. Außerdem ist jede Längsschiene 28 mit zwei Nuten 33 versehen, deren obere Öffnungen durch Vorsprünge teilweise verschlossen sind, welche bei der Herstellung angebracht werden und die Ansätze 34 bilden, -auf welche die Antriebsschienen 26 mittelbar einwirken, um die Längsschienen bei ihrer hin und her gehenden Längsverschiebung mitzunehmen. Dieses Mitnehmen der Längsschienen 28 wird durch ihre Anordnung auf den Rollen 32 und durch ihre mittels der an den Schienen 36 befindlichen Vorsprünge 37 bewerkstelligte Führung ermöglicht.
  • Diese Vorsprünge 37 greifen in die äußeren Nuten 3 i der Längsschienen 28 ein und dienen ihnen als Anschlag zur Begrenzung,der waagerechten wechselweisen Längsbewegung, wodurch die genaue Verschiebung der Lochnadelschienen gewährleistet wird.
  • Abb. io zeigt die Stellung der Längsschienen 28 nach Abb. 2. Sie sind im Längsschnitt wie in A:bb. 6 dargestellt. Die oberen Längsschienen sind in vertikalen Ebenen angebracht, die zwischen den unteren Längsschieren hindurchgehen, wie Abb. i erkennen läßt.
  • Abb. i2 stellt den oberen Teil der Abb. i dar, mit einigen. Einzelheiten. i' sind die oberen Flächen der seitlichen Querträger i. 32 sind die Rollen der unteren bzw. oberen Längsschienen, welche auf den Flächen i' bzw. Querschienen 36 rollen. Die zweite Reihe -der Schienen 36' dient nur zur Führung der oberen Längsschienen 28 und durch ihre Vorsprünge 37 zur Begrenzung der Bewegung der Längsschienen.
  • Aus Abb. io geht hervor, :daß die Ansätze 34 der oberen Längsschienen und, die Ansätze der unterenLängsschienen sich in der gleichen waagerechten Ebne befinden, aber da die oberen Längsschienen versetzt zu den unteren sind, sieht man, daß die Vorsprünge 34 der oberen Längsschiene sich hinter denen der unteren Längsschiene befinden.
  • Zwischen den oberen und unteren Längsschienen z8 sind die Antriebsschienen 26 angeordnet. Sie befinden sich bei 26 in Ruhe und werden dann nach 26' vorgeschoben. Sie erhalten eine regelmäßige Hinundherbewegung von bestimmter Länge. In Abb. i i sind die Antriebsschienen nach 26' vorgerückt. Die Vorbewegung ist so berechnet, daß sie die Ansätze 34 der oberen und der unteren Längsschienen nicht berühren, so daß eine Längsschiene, wenn nicht eine Platine 40 durch die Jacquardkarte zwischen die Ansätze 34 und die Antriebsschiene 26 geschaltet ist, nicht verstellt wird. Dies geht aus Abb. io hervor, wo angenommen ist, daß :die Schiene 26 nach 26' gekommen ist und den Anschlag 34 nicht berührt.
  • Wenn der eine oder andere der Jacquardzylinder 16 :durch die Bewegung der Schwinge 14 und der Lenkstangen 15 angehoben ist, sind :die ausgemusterten Platinen 4o in die Aussparungen 33 der Längsschienen: 28 gehoben. An den nicht gelochten Stellen der Jacquardkarte hebt der Zylinder das. Ende der Platine (z. B. 40' in Abb. i i), welche dann in die Aussparung 33 der Längsschiene 28 dringt und sich zwischen den Ansatz 34 und die Antriebsschiene 26 stellt. Wenn,diese die Stellung 26' einnimmt, stößt .dieselbe an die Platine 40'. Dadurch wird der Ansatz 34 der Längsschiene 28 zurückgestoßen, der die ganze Längsschiene nach links drückt, wie Abb. i i zeigt. Die Längsschiene verschiebt dadurch. die Verbindungsstange 29 der Lochnadelschiene -der Kettenwirkm@aschine.
  • Wenn von dem linken jacquiardzylinider keine Platine angehoben ist, kann. gegebenenfalls von dem rechten Zylinder eine Platine in die Aussparung angehoben werden. Dies hängt von dem Zylinder ab, der gerade angehoben ist.
  • Aus Abb. i erkennt man, daß sieben Längsschienen -28 (drei oben und vier unten) vorhanden sind und sieben Platinen 40; diese letzteren entsprechen :den durch den rechten Jacquardzylinder der Abb. 2 angetriebenen Platinen. Hinter diesen Platinen liegen diejenigen, die durch :den linken Zylinder nach Abb. i angetrieben werden. Die linke Platine (Abb. i) wirkt auf die erste untere Längsschiene, die zweite Platine steuert die erste obere Längsschiene, die dritte :die zweite untere usw.
  • Die Verstellung,der Längsschiene 28 ist begrenzt nach den Seiten hin .durch Anschläge 37 an den Schienen 36; man kann: daher den Schienen 26 eine genaue und sehr kräftige abwechselnde Bewegung geben, so daß die Schienen 28 sehr kräftig und schnell verschoben werden. Dadurch wird vermieden, daß die Lochnadelschienen ihre genaue Lage zu jeder Nadel der Kettenwirkmaschine überschreiten oder nicht erreichen.
  • Wie aus Abb. i und 2 zu ersehen ist, sind die Schienen 26 auf den Vorsprüngen 18" der Muffen 18 befestigt, die sich längs der Träger 3 der seitlichen Rahmen hin und her verschieben. Durch seitliche Verstellung der Muffen 18 längs der Träger 3 werden die Schienen 26 verstellt, welche ihrerseits die Längsschienen 28 verschieben, .deren Platinen 4o in die Stellung 4o' angehoben sind.
  • Abb. 3 und 4 zeigen; daß :die Tragstangen 3 Ausschnitte 17 in vertikalen Ebenen besitzen, in welchen auf Achsen 23 Rollen 22 angeordnet sind. Die Endender Achsen 23 begrenzen den Lauf der Muffen 18 auf den Tragstangen 3.
  • In =diesen Ausschnitten 17 sind Schieber 2o geführt, welche eine geringere Länge als die Ausschnitte haben. In die Schieber sind Nuten 2 i eingeschnitten, in welche die Rollen 22 eingreifen (Abb. 13).
  • Wenn man einen Schieber durch den Ausschnitt hindurch hebt, wird er infolge der Form der Nut 21 und durch die Rolle 22 von rechts nach links verschoben. Das. Anheben der Schieber geschieht :durch ihre Verlängerungsstücke 25, die an den Enden der Achse 51 der Kartenzylinder angelenkt sind, die abwechselnd gehoben und gesenkt werden. Aus Abb. 2 und 13 wird: dieser Vorgang .klar.
  • Die Verstellung der Schieber 2o von rechts nach links, wobei sie zugleich mit den Jacquardzylindern angehoben werden, geschieht, um das Gleiten der Muffen 18 längs der Tragstangen 3 von rechts nach links zu bewirken, @da die Muffen 18 die Verlängerungsstücke 18" haben, auf welchen die Enden der Antriebsschienen 26 befestigt sind.
  • Die Muffen 18 auf den Tragstangen 3 haben Aussparungen i9, die in der Verlängerung der Aussparungen 17 der Stangen 3 liegen und durch welche die Schieber 2o hindurchgehen (Abb.14).
  • Die Ausschnitte i9 der Muffen 18 haben eine Länge gleich der Breite der Schieber 2o, derartig, :daß die Verstellung der Muffen ,genau übereinstimmt mit der Verstellung der Schieber. Diese Schieber 2o (Abb. i und- 2) besitzen unten die Verlängerungsstücke 25, deren Länge nach Belieben einstellbar ist und durch welche die Achsen 51 der die Jacquardkarten tragenden Zylinder 16 hindurchgehen.
  • Auf jeder Seite der Schieber 2o (Abb. i und 2) sind außen auf der Achse 51 die Lenkstangen 15 angeordnet, die mit den Enden der auf der Welle 5 befestigten Schwingen 14 gelenkig verbunden sind.
  • Die schwingende Welle 5 liegt in Traglagern 4, die in der Mitte der oberen Querträger 3 zwischen den Muffen 18 angeordnet sind. Die schwingende Bewegung der Welle 5 erfolgt mittels eines Hebels 6 (Abb. i und :2), der auf einer Seite fliegend angeordnet ist und eine in der schneckengangförmigen Rille 8 eines zylindrischen Kurvengetriebes .9 laufende Rolle 7 trägt. Dias Getriebe 9 sitzt auf einer seitlichen Welle io unid erhält seinen Antrieb durch, eire Kardankupplung 12 der Antriebswelle 13 der Kettenwirkmaschine.
  • Man erkennt, daß bei dieser Anordnung die Bewegung der Schwingen 14 aibwechselnd :das Steigen und Sinken. jedes Schieberpaares.2o, das auf der gleichen Achse 51 befestigt ist, hervorruft. Diese Bewegungen der Schieber 2o rufen durch die Aussparungen i9 der Muffen 18 und Nuten 17 der Querträger 3, in denen sie laufen, mittels. der kurvenförmigen Nuten, 21 beim Gleiten auf den Rollen 22 die wechselnde Längsverschiebung der Muffen 18 längs der Querschienen 3 hervor. Gleichzeitig werden die oberen Verlängerungen 18" und mit diesen die Antriebsschienen 26, die auf den Verlängerungen der Muffen 18 mit Bolzen 27 befestigt sind (Abb. 2), bewegt.
  • Auf den Verlängerungen 18' der Muffen 18 sind Säulchen 39 angebracht, welche zur Verstrebung der Querschienen 38 dienen, die ein Gehäuse für die Jacquardplatihen 40 von üblicher Bauart bilden. Diese können sich .darin frei bewegen und werden .durch Über dieselben aufgeschobene, zwischen den Schienen 39 gehaltene Rückzugsfedern 41 in ihre normale Lage zurückgebracht. Die unteren Teile dieser Platinen befinden sich gegenüber dem Kartenzylinder, während die oberen Enden, wenn ,die Platinen auf die vollen Teile der Jacquardkarten treffen, von dem Zylinder gehoben werden und sich zwischen die Ansätze 34 der Längsschienen 28 und die Antriebsschienen 26 (Abb. i i, links) einschieben.
  • Die Kartenzylinder 16 erhalten durch - die Verbindung ihrer Achse mit en Lenkstangen 15 der Schwingen 14 eine zwangsläufige Auf-und Abwärtsbewegung, welche auf die Platinen 40 in bekannter Weise übertragen wird, wenn diese auf eine ungelochte Stelle einer Karte treffen. Um die Karte bei jeder Verschiebung der Zylinder 16 zu wechseln, müssen, wie dies bei allen jacquandmaschinen üblich ist, diese Zylinder eine schrittweise Drehbewegung erhalten, was auf folgernde Weise geschieht.
  • Auf einer Seite eines jeden Kartenzylinders 16 ist ein Stern 42 angebracht (Abb. 2), zwischen ,dessen Einschnitten. eine auf einem Hebel 44 angeordnete Rolle 43 zu liegen kommt. Der Hebel44 ist an einer auf einer der Verlängerungsstücke 25 der Schieber 2o befestigten Achse federnd artgelenkt. Durch diese Vorrichtung wird die genaue Lage der Zylinder nach jeder Teildrehung gewährleistet. Die Kartensätze werden von Walzen 45 geführt und gehalten, die auf mit :den Verlängerungsstücken 25 verbundenen Stützen 46 ruhen.
  • Die Teildrehung der Zylinder (für gewöhnlich lf, Um.dTehung) erfolgt in bekannter Weise durch ein Kiinkrad. Zü diesem Zweck sitzt auf einem Ende der Achse des. Zylinders 16 ein Sperrad 47, dessen Verzahnung mit einer am Ende eines Armes, 49 angebrachten Klinke 48 kämmt. Der Arm 49 ist auf einer festen Querschiene 5o schwenkbar angeordnet, und der Eingriff der Klinke mit der Verzahnun- wird durch beliebige federnde Glieder gesichert. Außerdem ist die Klinke so angeordnet, daß dieselbe gegen einen Zahn trifft und den Zylinder dreht, wenn dieser sich in seiner oberen Lage befindet und seine Abwärtsbewegung beginnt, während sie dagegen auf der Verzahnung gleitet, ohne den Zylinder zu drehen, wenn dieser von der unteren zur oberen Lage übergeht, was durch das Spiel des Antriebes der Schwinge 14 bewirkt wird. Hierbei wird,der Eingriff der Klinke 48 mit dem Sperrad 47 infolge ihrer Anordnung auf dem schwingenden Arm 49 auch während der seitlichen Verschwenkungen der Zylinder 16 nicht unterbrochen. Diese Verschwenkungen sind dadurch möglich, daß die Zylinder 16 an den hängenden Lenkstangen 15 angeordnet sind, um die gleichzeitige seitliche Bewegung der Schieberteile 2o bis 25 zu gestatten.
  • Um die Kartenzylinder mit Hand zu drehen, hat das Ende der Achse der Zylinder 16 einen Vierkant 51, auf welchen man eine Handkurbel aufsetzt, welche eine Nabe besitzt, die durch Druck auf einen kleinen Hebel 52 einwirkt (Abb. i), durch welchen die Klinke 48 außer Eingriff mit der Verzahnung des Sperrades gebracht wird, so daß es möglich ist, den Zylinder nach Belieben in der einen oder in der anderen Richtung zu drehen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Jacquardvorrichtung zum Antriebe der Lochnadelschienen von Kettenwirkmaschinen mit zwei abwechselnd heb-und senkbaren Kartenzylindern, welche Platinen vor eine hin und her geführte, mit einer zur Bewegung der Lochnadelschiene dienenden längsverschiebbaren Schiene zusammenarbeitende Antriebsschiene heben, dadurch gekennzeichnet, daß die wechselweise Aufundabbewegung der Kartenzylinder (16) durch eine um eine feste Achse (5) pendelnde Schwinge (14) erfolgt, wobei Muffen (18), welche durch mit den Kartenzylinderträgern (15) in fester Verbindung stehende Schieber (2o) zwangsläufig verschoben werden, ein Hinundherverschieben der Längsschienen (28) und damit der Lochnadelschienen bewirken, sobald sich in bekannter Weise zwischen Ansätze (34) der Längsschienen (28) und die mit den Schiebern (2o) zusammenarbeitenden Antriebsschienen (26) von der Jacquardvorrichtung angehobene Platinen (4o) legen.
  2. 2. Jacquardv orrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsschienen (28) mittels Rollen (32) auf Querstegen (36) laufen, deren Ansätze (37) die Längsschieneti (28) führen und durch Eingriff in Nuten (31) der Längsschienen (28) gleichzeitig die Weglänge dieser Schienen begrenzen.
  3. 3. Jacquardvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsschienen (26) auf Vorsprüngen (18") von Muffen (18) befestigt sind, die auf Querträgern (3) des jacquardgestells entlanggleiten und die senkrechte Aussparungen (i9) in Übereinstimmung mit Aussparungen 17) in den Querträgern (3) enthalten,' welche Rollen (22) tragen, die in kurvenförmigen Nuten (21) der Schieber (2o) gleiten, welche die Verschiebung der Muffen (18) bewirken.
  4. 4. Jacquardvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf und ab gehende senkrechte Bewegung der Schieber (2o) durch Lenkstangen (15), die an der Schwinge (14) angebracht sind, bewirkt wird.
DES74413D 1925-06-10 1926-05-08 Jacquardvorrichtung zum Antriebe der Lochnadelschienen von Kettenwirkmaschinen Expired DE521141C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1991014815A1 (fr) * 1990-03-27 1991-10-03 Liba Maschinenfabrik Gmbh Dispositif reproducteur de dessins pour machines textiles

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1991014815A1 (fr) * 1990-03-27 1991-10-03 Liba Maschinenfabrik Gmbh Dispositif reproducteur de dessins pour machines textiles
FR2660330A1 (fr) * 1990-03-27 1991-10-04 Fougere Pierre Dispositif reproducteur de dessins pour machines textiles.

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