DE494765C - Mit selbsttaetiger, elektrischer Trefferangabe versehene Schiessscheibe - Google Patents

Mit selbsttaetiger, elektrischer Trefferangabe versehene Schiessscheibe

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DE494765C
DE494765C DEG70013D DEG0070013D DE494765C DE 494765 C DE494765 C DE 494765C DE G70013 D DEG70013 D DE G70013D DE G0070013 D DEG0070013 D DE G0070013D DE 494765 C DE494765 C DE 494765C
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DE
Germany
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plate
rings
disc
spring
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DEG70013D
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English (en)
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FRANZ GSCHWEND
Original Assignee
FRANZ GSCHWEND
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J5/00Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
    • F41J5/14Apparatus for signalling hits or scores to the shooter, e.g. manually operated, or for communication between target and shooter; Apparatus for recording hits or scores
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J5/00Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
    • F41J5/04Electric hit-indicating systems; Detecting hits by actuation of electric contacts or switches
    • F41J5/052Targets comprising a plurality of electric contacts, each corresponding to a discrete target section and being actuated by the movement thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Mit selbsttätiger, elektrischer Trefferangabe versehene Schießscheibe Die Erfindung bezieht sich auf mit selbsttätiger, elektrischer Trefferangabe versehene Schießscheiben, deren einzelne Teile unabhängig voneinander an schwenkbar gelagerten Armen befestigt sind, und besteht darin, daß hinter den Scheibenteilen eine Platte gelagert ist, durch die z. B. in Verbindung mit einer Feder die sämtlichen Scheibenteile in die Grundstellung gedrückt werden. Bei den bisher bekannten Schießscheiben dieser Art wird jeder Scheibenteil durch ein besonderes Mittel, z. B. ein Gegengewicht, in die Grundstellung gedrückt. Wenn die Scheibe aus verhältnismäßig vielen Teilen zusammengesetzt wird, so sind sehr viele Gegengewichte notwendig, wodurch die Scheibe sehr verteuert wird. Dadurch, daß der Erfindung gemäß hinter dem Scheibenteile nur eine Platte schwenkbar gelagert ist, auf die z. B. eine Feder wirkt, wird die Schießscheibe verhältnismäßig einfach, und die Scheibenteile erhalten einen gewissen, erwünschten Zusammenhang. Zweckmäßig sind die die Scheibenteile tragenden Arme und die die federbeeinflußte Platte tragenden Arme auf einer gemeinsamen Achse angeordnet. Dies hat den Vorteil, daß die Scheibenteile in jeder Stellung vollständig auf der Platte aufliegen.
  • Die Schießscheibe wird zweckmäßig mit einem Additionszählwerk verbunden, durch das die den getroffenen Ringen entsprechenden Werte zusammengezählt werden lciinnen. Das Additionszählwerk zeigt also die Sumune mehrerer Schußwerte an, und ist es für den Schützen nicht mehr notwendig, die Schußwerte selbst zusammenzuzählen.
  • Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben, und zwar zeigt Abb. i eine Ansicht auf eine Schießscheibe, Abb.2 einen Schnitt durch die Schießscheibe nach Abb. i, und Abb.3 einen Schnitt durch eine Schießscheibe mit einem Additionszählwerk.
  • In Abb. i sind mit i die Ringe bezeichnet, die konzentrisch zueinander und zu dem Mittelstück 2 angeordnet sind. Die Ringe i sowie das Mittelstück 2 sind an Armen 3 befestigt, die am Gestell q. gelagert sind. Die Ringe i liegen vor einer Platte 5, die ebenfalls an am Gestell q. gelagerten Armen 6 befestigt ist. Die Arme 3 sowie 6 sind um eine gemeinsame Achse schwenkbar gelagert. In ihrer vordersten Stellung (Grundstellung) legen sich die Arme 3 und 6 gegen eine Leiste 7. Gegen die Platte 5 drückt mit einem Ende eine Feder 8, deren anderes Ende am Gestell q. befestigt ist.
  • Vor den Ringen i ist eine Pappscheibe 9 durch Klammern io befestigt. Diese Pappscheibe ist mit einem den Ringen i und dem Mittelstück 2 entsprechenden Aufdruck versehen. Auf einem der Arme 3 jedes Ringes i und des Mittelstückes 2 ist eine Kontaktplatte i i befestigt. Die Kontaktplatten i i liegen unterhalb entsprechender in einer Reihe liegender Kontaktfedern i2.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Wird einer der Ringe i, z. B. der äußerste, durch eine Kugel getroffen, so geht der Ring i unter dem Druck ,der Feder & zurück, wobei die dem Ringe entsprechenden Arme 3 eine Schwenkbewegung ausführen. Dadurch kommt die Kontaktplatte i i mit einer der Kontaktfedern 1a in Berührung, ein Stromkreis wird geschlossen und die dem geschlossenen Stromkreise entsprechende Klappe des Klappenkastens 13 kann fallen. Durch die Feder 8 wird der Ring 6 nach dem Rückprall der Kugel in die vorderste Stellung zurückgebracht und der Kontakt geöffnet.
  • Die Kugeln, deren unerwünscht großer Rückprall von den Ringen durch die Scheibe 9 verhindert wird, fallen durch die Öffnung 14. des Gestelles ¢ nach unten.
  • Die einzelnen Ringe und das Mittelstück können auch unmittelbar mit Holz bedeckt sein, in dem die Kugeln oder Bolzen steckenbleiben. Ist das Holz zu stark zerschossen, so wird .es durch ein neues ersetzt.
  • Abb.3 zeigt das Additionszählwerk der Schießscheibe, deren einzelne Ringe 15, 42-Mittelstück 16 und die Platte 17 an Armen i8 befestigt sind, die im Gestell 19 um eine gemeinsame Achse schwenkbar gelagert sind. In der Grundstellung werden die Arrne 18 durch die am Gestell i9 vorgesehene Leiste 2o gehalten. Ein Arm i8 eines jeden Ringes und des Mittelstückes .ist mit einer federnden Schaltklinke 21 versehen, die in ein Schaltrad 22 eingreift. Das Schaltrad ist finit einem Zahnrade 23 verbunden, das in ein Zahnrad 24 eingreift. Durch das Zahnrad 2q. wird eine Nockenscheibe 25 angetrieben. Die Einrichtung ist so getroffen, daß dann, wenn das Schaltrad 22 um einen Zahn weitergedreht wird, die Nockenscheibe 25 eine halbe Umdrehung ausführt.
  • Wird einer der Ringe 15 getroffen, so führt der entsprechende Arm i$ eine Schwenkbewegung aus. Die Schaltklinke 21 gleitet über einen Zahn des Schaltrades hinweg und dreht beim Zurückgehen des Armes i8 das Schaltrad 2,2 um einen Zahn weiter. Das Schaltrad wird während des Gleitens der Schaltklinke 2i über einen Zahn durch die Sperrklinke 26 gehalten. Der getroffene Ring wird in die Grundstellung durch eine Feder 27 zurückgedreht, auf die eine Luftbremse einwirkt. Diese besteht aus einem Kolben 28 und einem am Gestell befestigten Führungszylinder 29. Die Öffnungen 3o des Führungszylinders sind durch eine Klappe 31 verschließbar. Wird der Kolben 28 in den Zylinder 29 zurückgedrückt, so öffnet sich die Klappe 31, und die Luft kann aus dein Zylinder 29 entweichen. Wenn der Kolben 28 unter dem Drucke der Feder 27 zurückgehen will, so schließt die Klappe 31 die Öffnungen 30. Es entsteht also ein Unterdruck in dem Zylinder 29, und die Rückwärtsbewegung des Kolbens 28 wird dadurch verlangsamt. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Ringe 15 und das Mittelstück langsam in ihre vorderste Stellung gebracht werden.
  • Wie oben erwähnt, dreht sich die Nockenscheibe 25 um 18o°, wenn das Schaltrad 22 um einen Zahn gedreht wird. Die Anzahl der Nocken auf dem halben Umfange der Nockenscheibe 25 wird nach dem Werte des entsprechenden Ringes gewählt. Jede der Nockenscheib.en 25 wirkt auf den unter Federdruck stehenden Kontakthebel 32 ein. Beim Drehen der N ockenscheibe 25 wird der Kontakthebel 32 so oft gegen .die Kontaktplatte 33 gedrückt, wie Vertiefungen auf dem halben Umfange der Nockenscheibe sind. Es entstehen also eine Anzahl Stromstöße, die auf einen Elektromagneten 34 einwirken, der die Klinke 35 eines Zählwerks 36 betätigt. Wird z. B. ein Ring getroffen, dessen Wert zo sein soll, so werden durch die entsprechende Noekenscheibe 25 zehn Stromstöße erzeugt, so d aß das Zählwerk 1o anzeigt. Der Wert des folgenden getroffenen Ringes wird zu dem ersten Werte zugezählt. Es kann also durch das Zählwerk sofort die Summe der Werte mehrerer Schüsse angezeigt werden.
  • Da sich die Nockenscheiben wegen der Luftbremse langsam drehen müssen, werden einwandfrei einzelne Stromstöße erzielt, die durch das Zählwerk sicher angezeigt werden können.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit selbsttätiger, elektrischer Trefferangabe versehene Schießscheibe, deren einzelne Teile unabhängig voneinander an schwenkbar gelagerten Armen befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß hinter den Scheibenteilen (1, 2 bzw. 15, 16) eine Platte (5 bzw. 17) schwenkbar gelagert ist, durch die in Verbindung mit einer Feder (8 bzw. 27) sämtliche Scheibenteile in die Grundstellung gedrückt werden.
  2. 2. Schießscheibe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB die die Scheibenteile (1, 2 bzw. 15, 16) tragenden Arme (3 bzw. 18) und die die federbeeinflußte Platte (5 bzw. 17) tragenden Arme (6) auf einer gemeinsamen Achse gelagert sind.
  3. 3. Schießscheibe nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein bei der unter einem Treffer erfolgenden Schwenkbewegung der vor der Platte (i7) liegenden Ringe (15) bzw. des Mittelstückes (i6) entsprechend dem Schußwerte :weiterschaltendes Additionszählwerk. .
  4. 4. Schießscheibe nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch mit je einem Ringe (i bzw. 15) bzw. mit dem Mittelstück (2 bzw. 16) in Verbindung stehende, bei jeder Schwenkbewegung entsprechende Schalträder (2-a) weiterdrehende Schaltklinken (2I) und von den Schalträdern (22) angetriebene, mit einem Additionszählwerk in Verbindung stehende Stromkreise, dem Werte des getroffenen Teiles entsprechend oft schließende und öffnende Nockenräder (25).
  5. 5. Schießscheibe nach Anspruch 3 und q., dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der die Ringe (i5) und das Mittelstück (16) in die Grundstellung drückenden Platte (i7) und deren Druckfeder (27) für sämtliche Teile (i5, 17) nur eine an sich bekannte Luftbremse angeordnet ist.
DEG70013D 1927-04-15 1927-04-15 Mit selbsttaetiger, elektrischer Trefferangabe versehene Schiessscheibe Expired DE494765C (de)

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