DE430309C - Vorrichtung zum Spannen von Drahtgewebe ueber Formen fuer Badewannen und aehnliche Behaelter aus Beton u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Spannen von Drahtgewebe ueber Formen fuer Badewannen und aehnliche Behaelter aus Beton u. dgl.

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DE430309C
DE430309C DEA42907D DEA0042907D DE430309C DE 430309 C DE430309 C DE 430309C DE A42907 D DEA42907 D DE A42907D DE A0042907 D DEA0042907 D DE A0042907D DE 430309 C DE430309 C DE 430309C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B23/00Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects
    • B28B23/02Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects wherein the elements are reinforcing members
    • B28B23/04Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects wherein the elements are reinforcing members the elements being stressed

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Description

  • Vorrichtung zum Spannen von Drahtgewebe über Formen für Badewannen und ähnliche Behälter aus Beton u. dgl. Die Herstellung von Betonbadewannen erfolgt bisher in der Weise, daß man über eine dem Innern der Badewanne entsprechende Kernform ein Draht- oder Rabitzgewebe spannt, auf das der Beton zunächst von außen her und nach dem Abheben von der Form von innen her aufgetragen wird. Das Drahtgewebe besteht aus einzelnen Teilen, die an die Form angelegt und durch Draht miteinander verbunden werden.
  • Hierbei zeigt sieh der Nachteil, daß das Aneinandernähen der einzelnen Drahtgewebeteile viel Zeit erfordert, daß ferner ein gleichmäßiges Spannen des Gewebes nicht möglich ist und daß außerdem infolge der vielen Nähte die Haltbarkeit des ganzen Gewebes und damit auch der Wanne leidet.
  • Die vorliegende Erfindung, durch die dieser Nachteil beseitigt werden soll, betrifft eine Vorrichtung, mit der es möglich ist, ein aus nur einem Stück oder mindestens sehr wenigen Stücken bestehendes Drahtgewebe über die Wannenkernform zu spannen. Nun ist es bereits bekannt, elastische Drahtstuckplatten in der Weise herzustellen, daß ein aus einem Stück bestehendes Drahtnetz über einen als Form dienenden Tisch mit gekrümmter Oberfläche gelegt, mit Hilfe von Hebeln, Flacheisen o. dgl. gespannt und die plastische Stuckmasse auf das so gespannte Drahtgeflecht aufgebracht und in diese eingedrückt wird.
  • Die hierfür verwendete Vorrichtung kann jedoch nur dann benutzt werden, wenn es sich um die Herstellung von Platten handelt; zur Herstellung von Behältern, wie Badewannen aus Beton o. dgl., genügt eine Vorrichtung, die aus voneinander unabhängigen Hebeln besteht, insofern nicht, als es mit dieser nicht möglich ist, das Drahtgewebe allseitig, also nicht allein an die Decke, sondern auch an die Seitenwandungen des Formkerns fest anzupressen.
  • Hierzu ist der Erfindung gemäß eine Vorrichtung erforderlich, die aus einem stets in sich geschlossenen Rahmen mit fest untereinander verbundenen Rahmenwänden besteht. Dieser Rahmen ist so ausgebildet, daß sein innerer Unifang etwa dem größten Umfang des Formkerns entspricht.
  • Die Arbeitsweise gestaltet sich wie folgt Ein genügend großes Stück Drahtgewebe wird über die auf einem geeigneten Gestell mit der Wulst nach unten gelagerte Kernform gelegt und dann mittels des Rahmens heruntergedrückt. Dabei, legt sich das Gewebe infolge seiner großen Nachgiebigkeit Überall glatt an die Wannenform an, wobei die Gewebemaschen zum Teil gedehnt, zum Teil zusammengeschoben werden. Der Rahmen besteht zweckmäßig aus Flacheisen oder auch aus Holz mit eisernen Versteifungen und hat eine solche Größe und Form, daß er sich dem Wannenkern an dessen größtem Umfang anschmiegt. Die unteren Innenkanten des Rahmens sind zweckmäßig abgerundet, um ein besseres E.ntlanggleiten des Rahmens am Gewebe zu ermöglichen. Die. Vorrichtung kann gemäß der Erfindung so ausgebildet sein, daß der Rahmen, sobald er bis etwa zur Mitte der Kernform tieruntergeschoben ist und sich ein Widerstand bemerkbar macht, durch besondere mechanische Mittel bis an die Wannenwulst herabgedrückt wird.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel: dargestellt, und zwar In Abb. r in Vorderansicht und Abb. a in Seitenansicht.
  • Es bedeutet a die auf einem Gestell h mit der Wulst nach unten gelagerte Wannenkernform, über die der Flacheisenrahmen c geschoben ist. An den Längsseiten des Rahmens c sind je zwei Winkel d angeordnet, über die an am Formgestell drehbar gelagerte Hebel E angelenkte Haken f gelegt werden können. Durch Herunterdrücken der Hebel e wird der Rahmen c mittels der Haken f nach unten gezogen. Um die Haken f am Ab- gleiten von den Winkeln d zu hindern, sind an den Hebeln e noch Sperrklinken g gelenkig befestigt, die unter entsprechend angeordnete Zähne der Haken/ greifen.
  • Bevor der Beton auf das Draht- oder Rabi.tzgewebe aufgetragen wird, wird der Rahmen c abgehoben. Um das Drahtgewebe in dem gespannten Zustande zu erhalten, kann man beispielsweise so vorgehen, daß man die Enden des gespannten Drahtgewebes mit an der Kernwulst befestigten Drahteinlagen vernäht.

Claims (1)

  1. PATE""T-ANvpRÜcHE: r. Vorrichtung zum Spannen von Drahtgewebe über Formen für Badewannen und ähnliche Behälter aus Beton o. dgl., gekennzeichnet durch einen stets in sich geschlossenen Rahmen mit fest untereinander verbundenen Rahmenwänden, dessen innerer Umfang etwa gleich dem größten Umfang des Formkerns ist, so daß er über das: über den Formkern gelegte Drahtgewebe bis zum Fuße des Formkerns herabgezogen werden kann und hierbei das Drahtgewebe allseitig sowohl an die Decke als auch an die Seitenwandungen des Formkerns fest anpreßt. z. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen an den unteren Innenkanten abgerundet ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch r und z, dadurch gekennzeichnet, daß an. dem die mit der Wulst nach unten gelagerte Kernform tragenden Gestell Hebel (e) drehbar gelagert sind, an die Haken (f) so angelenkt sind, daß sie bei Abwärtsbewegung der Hebel den bis etwa zur Mitte der Kernform tieruntergeschobenen Rahmen erfassen und bis an die Wulst der Kernform herabdrücken.
DEA42907D 1924-08-27 1924-08-27 Vorrichtung zum Spannen von Drahtgewebe ueber Formen fuer Badewannen und aehnliche Behaelter aus Beton u. dgl. Expired DE430309C (de)

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