DE10527C - Neuerungen an Knopfpressen - Google Patents
Neuerungen an KnopfpressenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D19/00—Producing buttons or semi-finished parts of buttons
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C43/00—Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
1879.
Klasse 39.
AUGUST REITZE in HANNOVER. Neuerungen an Knopfpressen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. August 1879 ab.
Bei den aus Masse geprefsten Knöpfen, welche jetzt in den verschiedensten Farben zur
Imitation der so beliebten, aber verhältnifsmäfsig theuren Steinnufsknöpfe hergestellt werden, ist
es wesentlich, die beiden Löcher, mittelst deren der Knopf an das Kleidungsstück angenäht
werden soll, nicht nur möglichst nahe an einander in der Mitte des Knopfes anzubringen,
sondern auch diese Stelle des Knopfes, an der sich diese Löcher befinden, auf der Schauseite
des Knopfes möglichst tief zu versenken und möglichst klein zu machen, wie der in Fig. 4 im
Querschnitt gezeichnete Knopf bei c zeigt, damit auch die an dieser Stelle an der Schauseite
sich zeigenden Befestigungsfäden möglichst wenig sichtbar werden.
Um nun den zwischen den beiden Löchern bleibenden Steg, an welchem allein mithin der
Knopf mittelst der durchgenähten Fäden hängt, nicht zu schwach werden zu lassen, bohrt man
.bei Steinnufsknöpfen diese beiden Löcher von der Rückseite nach der Schauseite zu convergirend,
so dafs der zwischen beiden Löchern bleibende Steg oben zwar sehr schwach, unten
aber möglichst breit ist, also nicht so leicht von den den Knopf durch ihn haltenden Fäden
ausgerissen werden kann.
Bei aus Masse geprefsten Knöpfen mufs dieser Steg, um genügende Haltbarkeit zu besitzen,
nach der Rückseite zu noch mehr divergiren als bei den echten Steinnufsknöpfen, weil die
geprefste Masse viel leichter ausbricht.
Die Erzeugung solcher schräg stehenden Löcher an geprefsten Knöpfen und dadurch die Möglichkeit,
die Vertiefung c des Knopfes möglichst tief und von möglichst kleinem Durchmesser
herzustellen, war indefs bis jetzt beim Pressen noch nicht möglich und bildete ein sehr ersehntes,
aber ungelöstes Problem. Dasselbe war deshalb schwierig, weil die Bewegungen beim Pressen alle senkrecht gerade gehen,
mithin eingeprefste schräg stehende Dorne nicht mehr heraus könnten. Ermöglicht wurde die
Erzeugung dieser schräg nach der Schauseite convergirenden Löcher erst durch zweierlei:
a) dafs die Schauseite des Knopfes beim Pressen nach oben verlegt wurde, während bisher
die Rückseite oben lag. Dies war nöthig, weil sonst die Dorne, nach oben divergirend,
nur sehr kurz sein könnten, was der Mechanismus nicht erlaubt;
b) dafs die demnach nach oben convergirenden Dorne beweglich angeordnet wurden.
Auf beiliegender Zeichnung finden wir eine solche Vorrichtung in drei verschiedenen Ansichten
dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Verticalschriitt einer Vorrichtung,
auf der ein Knopf nach altem System (mit geraden Dornen) und zwei nach neuer Manier
(mit schrägen Dornen) geprefst werden können.
Fig. 2 zeigt denselben Verticalschnitt (jedoch nur für einen Knopf) in der Stellung, in der
der Knopf nach dem Pressen abgehoben wird.
Fig. 3 zeigt einen zu dem in Fig. 1 dargestellten senkrecht gedachten Verticalschnitt.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt des Knopfes.
Gleiche Buchstaben bezeichnen in allen Figuren auch gleiche Theile.
Das Fundament für die untere Knopfform a (die obere ist wie gewöhnlich angeordnet) bildet
ein hohles Klotzeisen b.
Der mittlere Theil a1 der unteren Knopfform
ist genau passend in derselben eingeschliffen und kann in verticaler Richtung stempelartig
bewegt werden. Er dient zum Abheben des fertigen Knopfes nach der Pressung und wird
durch den unten in ihn eingeschraubten Stift i auf- und abbewegt, indem der in die entsprechenden
Einkerbungen verschiedener Stifte i einer Presse eindringende Horizontalstab s durch
die Stücke H und h nach Belieben gehoben oder gesenkt werden kann. Beide Stücke H
und h sind durch die Stangen S mit einander verbunden, und durch longitudinal Bewegung
dieser Verbindungsstangen S in der einen oder anderen Richtung werden demnach die Stifte i
gehoben oder gesenkt, und mit ihnen der Theil a ' einer jeden Knopfform. Dieser ist nun
in der Mitte geschlitzt und trägt die beiden beweglichen Dorne ο ο schräg eingesetzt, welche
an ihrem unteren Ende in dem hohlen Klotzeisen b befestigt sind und durch ihre Beweglichkeit
in dem Schlitz sich bei der auf- und
abgängigen Bewegung des Theiles ax genügend
bewegen können, wie es Fig. 2 der Zeichnung zeigt.
Claims (1)
- Pat ent-An sp ruch:Knopfpressen, bei denen der Unterstempel aus zwei Theilen besteht, von denen der innere cylindrische Theil die oberen Enden der zur Herstellung der convergenten Löcher erforderlichen Nadeln aufnimmt, so dafs bei Hebung dieses Stempels nicht nur die geprefsten Knöpfe gleichfalls gehoben, sondern auch die an ihrem unteren Ende festgehaltenen Nadeln .aus den Knöpfen herausgezogen werden.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10527C true DE10527C (de) |
Family
ID=287826
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT10527D Active DE10527C (de) | Neuerungen an Knopfpressen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10527C (de) |
-
0
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