DE531830C - Verfahren zur Herstellung von Steppdecken - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Steppdecken

Info

Publication number
DE531830C
DE531830C DE1930531830D DE531830DD DE531830C DE 531830 C DE531830 C DE 531830C DE 1930531830 D DE1930531830 D DE 1930531830D DE 531830D D DE531830D D DE 531830DD DE 531830 C DE531830 C DE 531830C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
quilts
intermediate layers
subframe
cross
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930531830D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ADOLPH JESSEN
Original Assignee
ADOLPH JESSEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ADOLPH JESSEN filed Critical ADOLPH JESSEN
Application granted granted Critical
Publication of DE531830C publication Critical patent/DE531830C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Bedding Items (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Steppdecken Zur Herstellung von Steppdecken wurde bisher ein Rahmen verwendet, in welchem zunächst der eine Außenstoff der Decke eingespannt wurde. Alsdann wurden auf den Außenstoff eine Lage Füllmaterial, hierauf in gleichen Abständen voneinander die Zwischenlagen, dann über die letzteren eine Lage Füllmaterial gelegt und zuletzt der andere Außenstoff der Decke in den Rahmen eingespannt. Dieser Arbeitsvorgang war sehr zeitraubend und kostspielig und erforderte große Vorsicht und Geschicklichkeit des Arbeiters, um ein Verschieben der Zwischenlagen beim Aufbringen der zweiten Lage des Füllmaterials und _ des zweiten Außenstoffes zu verhüten.
  • Gegenstand der Erfindung ist, diesen- zeitraubenden und kostspieligen Arbeitsvorgang zu beseitigen und ein Verschieben der Zwischenlagen zu verhindern, indem. ,außer dem bekannten Rahmen zum Einspannen der Außenstoffe der Decke drei Hilfsrahmen zur Verwendung gelangen, wodurch ein bedeutend leichteres, schnelleres und genaueres Aufbringen der Füllmateriallagen sowie -der Zwischenlagen ermöglicht wird.
  • Der Arbeitsvorgang des Verfahrens zur Herstellung von Steppdecken sowie die dazu erforderlichen Hilfsrahmen sind in den Zeichnungen dargestellt.
  • Abb. i bis 6 zeigen die einzelnen Arbeitsvorgänge in dem Hauptrahmnen mit Hilfe von drei weiteren Rahmen, wobei nur ein Teil der Rahmen mit dem zugehörigen Außenstoff der Decke und dem Füllmaterial veranschaulicht ist.
  • Abb. 7 bis io veranschaulichen den Hauptrahmen sowie die drei Hilfsrahmen in Draufsicht in verkleinertem Maßstab.
  • Abb. ii und 1z stellen eine aus dem Hauptrahmen herausgenommene und mit den erforderlichen Steppnähten versehene Decke in verkleinertem Maßstab in Draufsicht und Längsschnitt dar.
  • Der Arbeitsvorgang ist folgender:-Zunächst wird der obere Stoff a der herzustellenden. Steppdecke in den Hauptrahmen b in bekannter Weise mittels einer entsprechenden Anzahl schräg angebrachter Nadeln c so -eingespannt, daß der Stoff a überall eine möglichst gleichmäßige Spannung hat.
  • Alsdann. wird auf den Rahmen b ein Hüfsrahmen d gelegt, der auf zwei gegenübierliegenden Seiten je zwei Bohrungene besitzt, durch welche die in dem Hauptrahmen b befestigten senkrechten Schraubenbolzen f treten. Auf den eingespannten Stoff .a wird nun eine entsprechend dicke Schicht g aus Watte. o. dgl. Material gelegt, die den freien Raum des Rahmens d vollständig ausfüllt.
  • Der Rahmend wird jetzt abgehoben und der Hilfsrahmen k so aufgelegt, daß seine Bohrungen hl über die Schraubenbolzen f greifen, wobei-das Eigengewicht des auf g übergreifenden Rahmens h die Füllmaterialschichtg zusammendrückt. Der freie Raum de3 Rahmensh ist durch Kreuzleisteni in eine Anzahl, z. B. 48 viereckige, gleich große Abteilungen j. geteilt- (Abb. 9). In jede -dieser Abteilungen i werden nun beispielsweise vier viereckige Zwischenlagen k aus Watte oder anderem Material gelegt, von welchen die beiden inneren Lagen -entsprechend kleiner sind als die beiden äußeren.
  • Der Rahmend wird jetzt abgenommen,. und ein anderer Hilfsrahmen m, der über Stifte o straff gespannte Kreuzfäden p besitzt (Abb. q. und io), wird so aufgelegt, daß die Schraubenbolzen f des Rahmens b durch die Bohrungen m1 treten. Vermöge des Eigengewichts des Rahmens m legen sich die Kreuzfäden p fest auf die oberen Zwischenlagen k und drücken die letzteren zusammen und gegen die Füllmaterialschicht g.
  • Nunmehr wird auch der Rahmend wieder aufgelegt und sein freier Raum über den Zwischenlagen k mit einer Schicht q aus Watte oder *ähnlichem Stoff, von de@rselben Dicke wie die Schichtg, ausgelegt (Abb:. 5).
  • Nachdem der Rahmend wieder abgehoben worden ist, wird über die Schicht q der eigentliche untere Stoff r der herzustellenden Steppdecke gelegt und unter möglichst gleichmäß- i ger Spannung auf den Nadelnd des Raäzmens b befes_ligt (Abb.-6).
  • _ Nunmehr sind die beiden Außenstoffe a und ",r sowie die Füllmaterialschichten g; und q zwischen den -Zwischenlagen k durch Kreuznähte s zu versteppen.
  • Hierfür sind zwei Möglichkeiten gegeben. Entweder macht man die Kreuznähtes auf einer gewöhnlichen,, zum Nähen von Daunenstepp-decken zu verwendenden - Nähraa= schirre oder aber man bedient sich dazu einer besonderen Steppdeckennähmaschine. .
  • Sollen ` die .Kreuznähte s mittels: einer gewöhnlichen Nähmaschine gemacht werden, so ist es zunächst erforderlich, an Stelle der. in Abb. ii angegebenen Kreuznähte. s Heftgarn von . Hand einzuziehen. Alsdann sind, die Kreuzfäden p in - der Nähe der Stifte o zu durchschneiden und die beiden Stoffe a und r von den Nadeln c =abzuziehen, so daß die von Hand zusammengehefteten Deckenteile aus dem Rahmen b _ herausgenommen und die s- leicht auf einer gewöhnlichen Nähmaschine :gemacht werden können. Das von Hand eingezogene Heftgarn wird nun herausgezogen, und die vier Ränder der Decke werden dann einer weiteren Bearbeitung in gewi#nschter Weise unterzogen.
  • Ist dagegen eine besondere Steppdeckennä,`hmaschine vorhanden, deren Näharm eine genügende Ausladung hat, so kann man die Kreuzsteppnähte s- ohne vorherige Heftnähte machen, indem die beiden Rahmenb und m zusammen mit den eingespannten, Deckenteilen in bekannter Weise hin und her bewegt werden.
  • Da die aufeinanderliegenden Füllmaterialschichten infolge des Ineinandergreifens ihres Fasermaterials bestrebt - sind,- ihre Lage beizubehalten und ferner die Kreuzsteppnähte s die sich kreuzenden Fäden p zwischen dem Füllmaterial fest einklenünen, so können sich die Zwischenlagen k weder gegenseitig noch zwischen den Füllmaterialschichten a und r seitlich verschieben, und es müssen datier die -einzelnen, zwischen den Steppnähten s -befindlichen Deckenteile ihre in Abb. 1a dargestellte, den bekannten Daunensteppdecken ähnliche .::gewölbte .Form dauernd -betalten.

Claims (1)

  1. ht\TI?'-NTANSPRUCII:. -Verfahren .zur H,(#_rstellung von Steppdecken, bei welchem Bein Rahmen zum: Einspannen der Außenstoffe der Decke yerwendet wird, dadurch geketimzeichnet,, daß_.eine -Füllmaterialschicht- (g) mittels eines -Hlfsrahxnens - (d) auf, den unteren Außenstoff, (a) -gelegt- wird, .auf welche dann mittels eines zweiten. Hilfsrahmens (h) Zwischenlagen- (k). ,gebracht und unter-- Verwendung .eines mit straff gespannten Kreuzfäden, _(p) versehenen dritten Hilfsrahmens .(m) zusammengedrückt werden, . hierauf .eine Füllmaterialschirht (q) aufgelegt- und dann =der obere Außenstoff _ (r) in den Rahmen (b) eingespannt wird und zuletzt die Außenstoffe -(a unkt r), das Füllmaterial (g und ..q) . und die Kreuzfäden (p) versteppt werden.-
DE1930531830D 1930-06-24 1930-06-24 Verfahren zur Herstellung von Steppdecken Expired DE531830C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE531830T 1930-06-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE531830C true DE531830C (de) 1931-08-19

Family

ID=6555154

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930531830D Expired DE531830C (de) 1930-06-24 1930-06-24 Verfahren zur Herstellung von Steppdecken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE531830C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE919348C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Textilgeweben, Strickwaren od. dgl. auf einer flachen Unterlage, um Spannungen in der Ware zu beseitigen oder das Auftreten von Spannungen zu verhindern
DE467336C (de) Verfahren zur Herstellung von Belagstoffen
DE102012007602A1 (de) Herstellen eines Dekormusters mit Dekorelementen, die in frei beweglicher Weise angeordnet sind
DE531830C (de) Verfahren zur Herstellung von Steppdecken
DE582708C (de) Verfahren zur Herstellung von Daunendecken und Spannrahmen zur Ausfuehrung des Verfahrens
DE808179C (de) Verfahren und Maschine zum Abheften von Polsterwaren, insbesondere Matratzen
DE1660781A1 (de) Verfahren zur Herstellung von nichtgewebtem Stoff
DE1008247B (de) Verfahren zum Herstellen eines Textilstoffes, bestehend aus mindestens zwei Faserflorlagen
DE540117C (de) Verfahren zum Besticken von mehrschichtigen Langwaren auf der Gatterstickmaschine
DE540454C (de) Stoffuehrungsvorrichtung an Blindstich-Naehmaschinen zur Herstellung mehrlagiger Teile von Kleidungsstuecken
DE492123C (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Hohl- und aehnlichen Saeumen
DE605066C (de) Stopfhilfsvorrichtung fuer Naehmaschinen
DE3627029C2 (de)
DE516816C (de) Naht zum Verbinden von Stoffstuecken mit hochkant gegeneinander gestellten Raendern
AT104379B (de) Verfahren und Vorrichtung zum örtlichen Färben.
DE2536230A1 (de) Schulterpolster
DE1714484U (de) Decke, insbesondere tagesdecke zum abdecken von betten.
DE1485338A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Naehen von flachem Naehgut,insbesondere von Geweben oder Folien
DE959513C (de) Verfahren zur Herstellung von ornamentalen Stichbildern auf Zickzacknaehmaschinen und dazu gehoerender Stoffdrueckerfuss
DE19823702A1 (de) Textilstoff für die Herstellung von kunsthandwerklichen Produkten und/oder zur Bestickung
DE836277C (de) Vorrichtung zum Sticken von Ornamenten in feine Gewebe
DE829348C (de) Verfahren zur Herstellung von Flormaterialien
DE505125C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Handarbeiten
DE1059608B (de) Verfahren und Kettenwirkmaschine zur Herstellung einer Textilware
DE221720C (de)