DE425373C - Ackerschleife oder -hobel - Google Patents

Ackerschleife oder -hobel

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DE425373C
DE425373C DEJ26324D DEJ0026324D DE425373C DE 425373 C DE425373 C DE 425373C DE J26324 D DEJ26324 D DE J26324D DE J0026324 D DEJ0026324 D DE J0026324D DE 425373 C DE425373 C DE 425373C
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rails
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rail
perforated
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B31/00Drags graders for field cultivators

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Es ist bereits eine Ackerschleife bekannt, bei welcher durch die Bewegungen eines Handhebels alle Schleifschienen gleichzeitig verschwenkt und, wenn diese gemeinsame Ver-Schwenkung nicht ausreichend ist, jede Schleifschiene außerdem noch einzeln verstellt werden kann. Diese Ackerschleife hat den Nachteil, daß die gemeinsame Verschwenkung nur dann möglich ist, wenn sich die Tragarme "der
ίο Schienen in einer Parallelstellung zueinander befinden, so daß die Einzelverstellung sich nur als eine Ergänzung oder Berichtigung der voraufgegangenen Gesamteinstellung darstellt. Eine gemeinsame Verschwenkung der Schleifschienen nach einer erfolgten Einzelneinstellung ist nur dann wieder möglich, wenn die einzeln verstellte Schiene zuvor wieder in eine Parallelstellung zu den übrigen Schienen gebracht worden ist.
ao Demgegenüber stellt sich die vorliegende Ackerschleife oder -hobel als ein Bodenbearbeitungsgerät dar, bei dem die die Arbeitsschienen tragenden Hebelschienen, die mit ihrem mittleren Teil schwingbar am Schleifenrahmen, mit ihrem oberen, geschlitzten Ende an einem Lochbogen eines Parallelogramms stellbar befestigt sind, eine Verstellung aufweisen, die den Zweck hat, die Arbeitsschienen in jeder beliebigen Winkelstellung der Hebelarme zueinander noch gemeinsäm verschwenken zu können, so daß die .Arbeitsschienen jeder Bodenbeschaffenheit mit Sicherheit angepaßt werden kann.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι und 2 je eine Seitenansicht der neuen Ackerschleife oder -hobel,
Abb. 3 Rückansicht.
Der Schleifenrahmen besteht in bekannter Weise aus den Längsschienen 1, die durch Querschienen 2 zu einem festen Rahmenge-
stell miteinander verbunden sind. An dem Schleifenrahmen i, 2 sind die als doppelarmige Hebel ausgebildeten Halter 3. 4, 5 drehbar befestigt, an deren unterem Ende die Arbeits-, Schleif- oder Glättschienen 6,7,8 fest oder abnehmbar angebracht sind. An den Schienen ι sind eine Lasche 9 und eine Stellstange 10 angelenkt, die anderseits mit einer mit Lochbogen 11 versehenen Schiene 12 gelenkig verbunden sind. Die Einstellvorrichtung besteht also in der Verwendung eines Parallelogramms, das vor- und rückwärts bewegbar ist. An der Rahmenschiene 1 ist ein Zahnbogen 13 "befestigt, in den eine an der Stell stange 10 angebrachte auslösbare Klinke eingreift.
Die Lochbogen 11 beschreiben Bogen, deren Mittelpunkt im Drehpunkt der Hebelschienen 3, 4, 5 am Rahmengestell 1 liegt, und in einem Längsschlitz 14 des über den Drehpunkt hinaus verlängerten Armes der Hebelschienen 3, 4, 5 ist ein Zapfen 15 gelagert, der in die Lochbogen r 1 eingreift.
Die Arbeits-, Schleif- oder Glättschienen 6, 7,8 werden je nach der Beschaffenheit des Bodens und der zu verrichtenden Arbeit eingestellt. Das Einstellen der Schienen geht auf folgende Weise vor sich. Zuerst wird der im Schlitz 14 sitzende Zapfen 15 außer Eingriff mit seinen Lochbogen 11 * gebracht und jede Hebelschiene in die richtig befundene Winkelstellung zur Bodenebene um ihren Drehpunkt am Schleifenrahmen verschwenkt, worauf Festlegung des Hebelarmes an der Schiene 12 des Parallelogramms erfolgt, indem der Zapfen 15 mit den Lochbogen 11 in Eingriff gebracht wird. Bei einer jplötzlichen Veränderung des Bodens, oder wenn die Arbeitsschienen infolge zu starker oder zu schwacher Griffstellung zu tief oder nicht tief genug in den Boden eindringen, ist eine Veränderung der Schienenstellung notwendig, die nun, ohne besondere Mühe, während des Arbeitsganges durch eine Verstellung des Parallelogramms mittels der Stellstange 10 erfolgen kann, weil der Zapfen 15 verschiebbar in dem Schlitz 14 des Hebelarmes gelagert ist (Abb. 2). Nach dieser gemeinsamen Einstellung der Arbeitsschienen kann natürlich ■ jede einzelne Schiene noch wieder besonders eingestellt werden, wenn es für die erforderliche Arbeitsleistung notwendig ist oder sich Differenzen in der Höhenstellung der Schienen zueinander-ergeben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ackerschleife oder -hobel, bei welcher die Arbeitsschienen sowohl einzeln als auch gemeinsam in ihrer Winkellage zum Boden einstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die die Arbeitsschienen tragenden Hebelschienen (3, 4, 5) mit ihrem oberen Ende an je einem Lochbogen (11) eines Parallelogramms (1, 9, io, 12) angelenkt sind, indem sie mit Schlitzen (14) über die in die Löcher der Lochbogen (11) gesteckten Zapfen (15) greifen.
    Abb. i.
    Abb. 2.
    Abb. 3.
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