DE424974C - Selbsttaetige Waage fuer mehlige und schwerfliessende Stoffe - Google Patents

Selbsttaetige Waage fuer mehlige und schwerfliessende Stoffe

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DE424974C
DE424974C DEO12853D DEO0012853D DE424974C DE 424974 C DE424974 C DE 424974C DE O12853 D DEO12853 D DE O12853D DE O0012853 D DEO0012853 D DE O0012853D DE 424974 C DE424974 C DE 424974C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G21/00Details of weighing apparatus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

  • Selbsttätige Waage für mehlige und schwerfließende Stoffe. Das Anheben der Abschlußorgane nach beendeter Wägung geschieht beim Gegenstand der Haupterfindung in der Weise, daß beirr Rückschwingen des Wiegegefäßes oder beim Zuschlagen der Bodenklappe die Abschlußorgane für das zulaufende Wagegut durch Übersetzungshebel gehoben «-erden. Dies ist aber bei Außerbetriebsetzung der Waage nachteilig, denn die übersetzungshebel stehen mit den übrigen Mechanismen des Wiegegefäßes oder der Bodenklappe in Verbindung. Will man daher eine solche Waage außer Betrieb setzen, so muß man zuerst das Wiegegefäß oder die Bodenklappe in- die umgekippte bzw. geöffnete Stellung drücken und dann die Verbindungshebel der Abschlußorgane voneinander trennen, was sehr umständlich ist und sehr viel Zeit in Anspruch nimm!.
  • Durch die vorliegende Erfindung werden diese Nachteile beseitigt. Dies geschieht in der Hauptsache dadurch, daß die Anhebevorrichtung aus einem am Abschlußorgan drehbar angeordneten und dasselbe gabelförmig umgreifenden Hebel mit beiderseitig angebrachten Nasen, Exzentern o. dgl. gebildet wird, die bei Inbetriebsetzung der Waage durch Drehen des Hebels über Stützflächen des Wiegegefäßes bis zum Aufstützen auf dieselben geführt werden. wodurch das Abschlußorgan gehoben wird. Das letztere wird dabei einerseits mittels zweckmäßig an den Achszapfen des gabelförmigen Hebels angreifenden Stangen an Körnerspitzen am Wagegestell drehbar und anderseits beiderseitig in senkrechten. Geradführungen des Einlauftrichters oder Wagegestelles zweckmäßig mittels Rollen geradlinig geführt. Dadurch werden größere Reibungen bei der Bewegung des Abschlußorganes vermieden und man kann kleinere Mengen von Wagegut abwiegen. Bei abgestellter Waage wird der Hebel hierbei von einer Feder o. dgl. des Wagegestelles oder Einlauftrichters gehalten.
  • Eine Ausführungsform einer derartigen Einrichtung ist in Vertikalschnitten bei verschiedenen Stellungen dargestellt: Abb. z zeigt die Stellung bei Beginn der Wäg ing, wobei das Abschlußoigan durch die Nasen des Anhebehebels gehoben ist. Abb. 2 gibt die Stellung wieder, bei der das Wagegut zwecks genauen Einwiegens zur Feinwägung gedrosselt und der Abschlußbehälter von der Auslöseklinke gehalten ist. In der Stellung von Abb. 3 hat die Waage ihr Vollgewiclit erreicht und das Abschlußorgan sich auf eine Platte aufgesetzt, wodurch das weitere Zulaufen von Wagegut abgestellt wird. Abb. 4. zeigt die Stellung, bei der der Anhebeliebel oben durch eine Feder o. dgl. gehalten ist und' das Wiegegefäß seinen Inhalt entleert hat.
  • Am Waagebalken i hängt . auf der eineu Seite die Ge«ichtsschale 2, auf der anderen Seite das W# egegefäß 3. Am letzteren sind die Böckchen 2o befestigt, auf deren Flächen i9 bei Beginn einer Wägung (Sbb. i) sich die Nasen 4. der Anhebehebel 5a stützen. Die Nasen .I sind mit dem gekröpften und das Abschlußorgan 5 gabelförmig umgreifenden Hebel 5a starr verbunden. Letzterer ist auf den Achsen 6 des Abschlußorganes 5 drehbar gelagert. Gleichzeitig wird das letztere mittels der beiderseits angeordneten Stangen 7 iin Wagegestell drehbar gelagert. Diese greifen ebenfalls an den Achsen 6 an und sind anderseits mit den Achszapfen 8 versehen, die iir Körnerspitzen endigen. Letztere laufen in entsprechenden Pfannen des Wagegestelles. Außerdem wird das Abschlußorgan 5 bei seinem Auf- und Abgang mittels Rolle 9 in einer senkrechten Schlitzschiene io des Einlauftrichters 1 ja geradlinig geführt, so daß das Wagegut durch den gleichmäßig offengehaltenen Spalt zwischen Abschlußorgan 5 und Dichtungsplatte i i aus dem Zuführungstrichter i ia bei Umdrehen des Rührwerkes 1 rb in das Wiegegefäß 3 austreten kann. Hat das letztere nun eine bestimmte Menge von Wagegut gefaßt, so senkt es sich so tief, daß die Rolle 12, welche mit dem Abschlußorgan 5 in starrer Verbindung steht, in die Rundung des Auslösehebels 13 eintritt und diesen gegen die Stütze 14. legt. Letztere ist um Achse 15 und Auslösehebel 13 um Achse 16 drehbar gelagert. Hebel 1 4 wird vom Anschlag 17 in seiner unteren, nahezu wage ;echten Stellung gehalten. Bei dem eben beschriebenen Vorgang bewegt sich die Waage aus Stellung Abb. i in Stellung Abb. 2.
  • In dieser tritt das Wagegut nur noch durch einen kleinen Spalt zwischen Abschlußorgan 5 und Dichtungsplatte i i in das Wiegegefäß 3. Hat nun das letztere sein Vollgewicht erreicht, so senkt es sich so tief und die Gewichtsschale 2 steigt so hoch, daß letztere an den Hebel 14 anschlägt und dieser sich aus dei' Stellung Abb. 2 in die Stellung Abb. 3 bewegt.
  • Jetzt hat (las Wiegegefäß nebst Inhalt sein richtiges Gewicht erreicht, das Abschlußorgan 5 legt sich auf die Platte i i auf und das weitere Zulaufen von Wagegut wird abgestellt. In diesem Augenblick wird in bekannter Weise die Bodenklappe oder das Kippgefäß ausgelöst, so daß das Wiegegefäß seinen Inhalt entleert und sich wieder aus der Stellung Abb. 3 in Stellung Abb. r bewegt. Die Wägung beginnt aufs neue.
  • Will man aber die Wägung vor der Entleerung auf ihre Genauigkeit prüfen, so stellt man, wie bekannt, bei Beginn der Wagung die Entleerungsmechanismen ab, drückt bei erreichtem Vollgewicht den Anhebehebel 5ä nach oben und klemmt diesen, der in seiner unteren Stellung vom Anschlag 5b gehalten wird, hinter die Feder 18, wobei Nase d. die aus Abh.4 ersichtliche Lage einnimmt und am Anschlag 5b anliegt. Hat man sich nun von der Richtigkeit der Wägung überzeugt, so stellt man die Entleerungsmechanismen wieder ein, und die Waage kann ihren Inhalt entleeren, wobei aber nach der Entleerung das Abschlußorgan 5 nicht geöffnet wird, die Waage vielmehr in leerem Zustande stehenbleibt (Abb. q.).
  • Bei Wiederinbetriebsetzung der Waage drückt man den Hebel 5a nach abwärts, wobei die damit starr verbundenen Nasen .I über die Stützflächen i9 der am -\@'iegegefäß befindlichen Böckchen 2o geführt werden und sich schließlich auf diese Stützflächen aufstützen. Hierbei gelangt das Abschlußorgan aus der Stellung Abb. q. in die Stellung Abb. i.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: r. Selbsttätige Waage für mehlige und schwerfließende Stoffe nach Patent42q.973, dadurch gekennzeichnet, daß die Anhebevorrichtung aus einem am Abschlußorgan drehbar angeordneten und dasselbe gabelförmig umgreifenden Hebel (5a) mit beiderseitigen Nasen, Exzentern o. dgl. (q.) besteht, die bei Inbetriebsetzung der Waage durch Drehen des Hebels über Stützflächen (r9) des Wiegegefäßes bis zum Aufstützen auf dieselben geführt werden, wodurch das Abschlußorgan gehoben wird.
  2. 2. Selbsttätige Waage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschlußorgan (5) einerseits mittels der zweckmäßig an der Achse des Hebels (5a) beiderseitig angreifenden Stangen (7) durch Körnerspitzen der Achsen (8) an. Wagegestell drehbar und anderseits beiderseitig in senkrechten Geradführungen (io) des Einlauftrichters oder Wagegestelles zweckmäßig mittels Rollen (9) geradlinig geführt ist.
  3. 3. Selbsttätige Waage nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (5a) bei abgestellter Waage von einer Feder o. dgl. (18) des Einlauftrichters oder Wagegestelles gehalten wird.
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