DE42480C - Vorrichtung zur Auf- und Abwärtsbewegung des Sitzes bei Operationsstühlen - Google Patents
Vorrichtung zur Auf- und Abwärtsbewegung des Sitzes bei OperationsstühlenInfo
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- DE42480C DE42480C DENDAT42480D DE42480DA DE42480C DE 42480 C DE42480 C DE 42480C DE NDAT42480 D DENDAT42480 D DE NDAT42480D DE 42480D A DE42480D A DE 42480DA DE 42480 C DE42480 C DE 42480C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61G—TRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
- A61G15/00—Operating chairs; Dental chairs; Accessories specially adapted therefor, e.g. work stands
- A61G15/02—Chairs with means to adjust position of patient; Controls therefor
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3O: Gesundheitspflege.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. August 1887 ab. ,
Die in der Zeichnung durch die Fig. ι bis 5 gezeigte Hebel- und Rädercombination
hat den Zweck, vermittelst des Fufses in bequemer und sicherer.Weise nicht nur den Sitz
eines Operationsstuhles zu heben, sondern denselben auch auf dieselbe Weise zu senken,
ohne den Gebrauch der Hände zu diesem Zweck nöthig zu haben.
Die Hauptskizze Fig. ι stellt den Längendurchschnitt
in Lothrichtung dar. Man sieht den einen Tritthebel f, welcher zum Herabbewegen des Sitzes angewendet wird (siehe
auch Fig. 2). An diesem Hebel ί oder J1
(letzterer dient zum Aufwärtsbewegen des Sitzes q) ist in der ungefähren Mitte ein Gelenkstück
w-, Fig. 3, mittelst einer Schraube drehbar
befestigt. An diesem Stück w hängt die Zugstange ο O1, welche ebenfalls beweglich mit
W verbunden ist. Die obere Gabel jeder Stange 0 O1 nimmt den Sperrkegel ρ px und
die denselben führenden, um die Achse der Sperrräder % ^1 drehbaren Blechhebel η Yi1 zwischen
sich auf. Eine an jedem Hebel η U1
und dem Sperrkegel ρ P1 angebrachte Feder
W1 drückt das untere Ende des letzteren gegen den Umfang der mit schrägen Zähnen
versehenen Sperrräder \\Ύ. Wie leicht zu ersehen,
mufs einer Abwärtsbewegung des Tritthebels f, Fig. 3, eine von rechts nach links
gehende Bewegung der Räder ^ ^1, sowie des
Kegelrades T1 entsprechen. Die beiden Blechhebel
η U1 sind zwischen den Sperrradscheiben
% ^1 befindlich.
Die Tritthebel sind an ihren vorderen Enden an je zwei Lenkhebel Hh1 aufgehängt, wodurch
die Bewegung der auf- und abschwingenden Punkte nahezu eine geradlinige wird (s. Fig. ι die punktirte Linie am hinteren
Ende des Hebels t). Durch diese Einrichtung ist es auch erreicht worden, die Sperrkegel ρ
und P1, welche zwischen den Zugstangen 0 O1
bezw. den Blechhebeln Un1 sich befinden,
genau in der Ebene jeder Sperrradscheibe von oben nach unten zu bewegen, so dafs ein
Ecken und schlechtes Zusammenarbeiten der Sperrkegel mit den Rädern ^ ^1 ausgeschlossen
ist.
In dem Grundrifs und tlieilweisen waagrechten Schnitt durch die Achse der Sperrräder,
Fig. 2, erkennt man den Zusammenhang der Sperrvorrichtung mit den Tritthebeln, welche
zu beiden Seiten des Rades T1 liegen und in
der Schleife k k geführt werden; durch letztere
wird der Ausschlag der durch den Fufs in Bewegung gesetzten Stangen H1 nach oben und
unten begrenzt.
χ X1 ist das nach oben und unten auslaufende
Querblatt an den vorderen Enden der Hebel ί ^1, davon jedes mit Gabeln zur
Aufnahme der Lenkhebel h Ji1 versehen ist.
Die Tritthebel werden durch an den Hebeln h H1 und dem Gestell angebrachte kräftige
Federn mm, , Fig. 1, nach jeder _ Abwärtsbewegung
selbsttätig in die Höhe geschnellt.
Die Füfse α werden an der Hinterseite durch
eine Querverbindung g zusammengehalten; der freie Zwischenraum zwischen den Füfsen α ist
sowohl auf der vorderen, als der hinteren Seite mit je einem Gitter verkleidet, um den
Einblick in den Mechanismus zu verhindern.
Diese Gitter sind, weil nebensächlich, in den Zeichnungen nicht besonders angegeben.
Am unteren vorderen Ende sind die Füfse a durch den Riegel f verbunden. .Aufser diesen
beiden Verbindungen werden die Füfse α durch eine starke Querverbindung oben zusammengehalten
, deren seitliche Lappen C1 mit den vorderen Schenkeln der Füfse α fest verschraubt
sind. Der Mitteltheil dieser Verbindung besteht aus zwei Führungen c und d,
welche die Lager für die Welle der Räder \ \λ
und r, tragen.
In den hohlen Mittelpfosten der Füfse a wird ein Schlitten b auf- und niederbewegbar
geführt, welcher an beiden Seiten des oberen Querbalkens zwei Zapfen besitzt, an welchen
der Sitz q, Fig. 5, drehbar befestigt ist. In der Mitte der Querverbindung des Schlittens b
(Fig. ι oberhalb der Führung c) ist eine. Spindel mit flachem Gewinde fest eingesetzt
und gegen das Drehen um ihre Längsachse versichert.
Es ist nun leicht aus den Zeichnungen zu entnehmen, dafs, der Emporbewegung der
Spindel 5 entsprechend, der Schlitten b mit dem Sitz q nach oben geht, ebenso umgekehrt.
Die Hebung bezw. die Senkung der Spindel s wird durch die Drehung des kleinen
Kegelrades r, welches innen mit dem zur Spindel s passenden Gewinde versehen ist, bewirkt.
Die Führungen c und d sind dem äufseren Durchmesser der Spindel entsprechend glatt
ausgebohrt.
Das also als Mutter dienende Rädchen r wird nun durch das vorstehend erwähnte
grofse Rad T1 in Umdrehung versetzt und, wie schon erklärt, demnach durch das Niedertreten
des Hebels t1 der Sitz q nach oben bewegt.
Ebenso geschieht das Abwärtsbewegen des Sitzes durch Niedertreten des Hebels t,
Fig. 3 und 4.
Damit man beliebig und ohne Weiteres den Sitz auf- und niederwärts bewegen kann, ist
es selbstverständlich nöthig, die Sperrkegel ρ und P1 aufser Eingriff mit den Sperrrädern \
und ^, zu bringen.
Dies wird einfach dadurch bewirkt, dafs bei dem höchsten Stande der Tritthebel, Fig. 3,
der Sperrkegel mit dem nach oben gerichteten Ende gegen das Rippenstück i, Fig. 1 und 3,
stöfst und sich dadurch auslöst.
Sowie nun der Tritthebel t oder ^1 nach
unten bewegt wird, bringt die Feder ν V1 den
Sperrkegel ρ P1 sofort in Eingriff mit den Zähnen
der Sperrräder \ bezw. ^1.
Claims (3)
- Pate nt-Ansprüche:ι . An einer Vorrichtung zur Auf- und Niederbewegung von Sitzen an chirurgischen oder zahnärztlichen Operationsstühlen die Anwendung der beiden Tritthebel t und ^1, welche durch die Lenkhebel h und H1 so geführt werden, dafs die Schwingungslinien der einzelnen Punkte der Stangen t und tL nahezu gerade Linien werden.
- 2. In Verbindung mit den erwähnten Tritthebeln die Anordnung der Zugstangen ο und O1, welche, durch das drehbare Scharnierstück w mit den Hebeln t bezw. ty verbunden, im oberen Gabelende den Sperrkegel Pp1 und den Führungsblechhebel η M1 aufnehmen und so durch das Hinunterbewegen des Tritthebels t i; unter alleiniger Anwendung des Fufses eine theilweise Drehung des Rades ^ ^1 und damit auch des konischen Rades rx veranlassen.
- 3. Im Zusammenhang mit den vorstehend erwähnten Theilen die Anordnung einer unbeweglich an dem Schlitten b befestigten Spindel s, welche durch die vorbeschriebene mechanische Vorrichtung und unmittelbar durch das als Mutter dienende Kegelrad r nach Belieben gehoben und gesenkt werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42480C true DE42480C (de) |
Family
ID=317875
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42480D Active DE42480C (de) | Vorrichtung zur Auf- und Abwärtsbewegung des Sitzes bei Operationsstühlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42480C (de) |
-
0
- DE DENDAT42480D patent/DE42480C/de active Active
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