DE4244672C2 - Vorgefertigtes Wärmedämm-Formteil zum Verkleiden von Gebäudewänden - Google Patents
Vorgefertigtes Wärmedämm-Formteil zum Verkleiden von GebäudewändenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein vorgefertigtes Wärmedämm-Formteil in
Gestalt einer Platte, einer Kassette, eines Paneels od. dgl. zum
Verkleiden von Gebäudewänden mit einem Wärmedämmkern aus wärme
dämmendem Schaumstoff, wobei das Formteil von einem Strangmate
rial abgelängt ist, so daß der Dämmkern an den Formteil-Stirn
kanten freiliegt.
Mit diesem Oberbegriff wird Bezug genommen auf das aus dem
DE-GM 88 06 345 hervorgehende Formteil. Dabei läßt das
DE-GM 88 06 345 zwar offen, ob die Formteile von einem Strangmaterial
abgelängt sind. In der Praxis wird bei der Herstellung solcher
Formteile jedoch in dieser Weise vorgegangen.
Derartige Formteile dienen also zur wärmemäßigen Isolierung und
gleichzeitigen Verkleidung eines Gebäudes. Dabei werden sie in
horizontaler und vertikaler Richtung nebeneinander angeordnet,
so daß sich eine geschlossene Fläche ergibt. Dabei ist das er
findungsgemäße Formteil für die Verkleidung von Außenwänden ge
dacht, prinzipiell lassen sich jedoch auch Innenwände verkleiden.
Im Inneren von Wandverkleidungen sollte möglichst keine Feuchtig
keit auftreten. Bei aus üblichen Formteilen aufgebauten Ver
kleidungen können jedoch auf Wandunebenheiten zurückzuführende
Luftzwischenräume zwischen Gebäudewand und Formteilen kaum ver
mieden werden. In diesen Luftzwischenräumen kann Außenluft zir
kulieren und Kondenswasser gebildet werden. Eine weitere Ge
fahrenquelle für das Auftreten von Feuchtigkeit stellen die
Stoßstellen zwischen übereinander angeordneten Formteilen dar,
wo die Formteile mit ihren rechtwinkelig eben abgeschnittenen
Stirnkanten aneinander stoßen. An diesen Stoßstellen kann von
außen her Wasser eindringen, das entweder an der Wandverklei
dung nach unten rinnt oder beispielsweise beim Regnen vom Wind
gegen die Verkleidung geweht wird. Dieses Wasser kann sich dann
innerhalb der Wandverkleidung verteilen und im Wärmedämmkern
festsetzen.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein
Wärmedämm-Formteil der eingangs genannten Art zu schaffen, mit
dem sich eine gegen das Auftreten von Feuchtigkeit weitgehend
geschützte Verkleidung ergibt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Form
teil an seiner der Gebäudewand zugewandten Rückseite eine an der
Gebäudewand zur Anlage gelangende Weichschaumstoffschicht mit
schaumgummiähnlichem Verhalten aufweist und daß die Formteil-Stirn
kanten im Querschnitt eine passend ineinandergreifende,
abgeschrägte Gestalt aufweisen, so daß sie in der Gebrauchslage
des Formteiles von oben nach unten außen abgeschrägt sind.
Diese Weichschaumstoffschicht schmiegt sich an die betreffende
Gebäudewand überall an, auch bei Wandunebenheiten, so daß keine
unerwünschten Luftzwischenräume zwischen Gebäudewand und Ge
bäudewandverkleidung auftreten. Ferner kann außen an den Form
teilen von oben nach unten rinnendes Wasser nicht zwischen die
Stirnkanten eindringen, sondern läuft wegen der von oben nach
unten außen verlaufenden Schräge über die jeweilige Stoßstelle
hinweg. Außerdem läuft beispielsweise durch Windkraft zwischen
die Formteil-Stirnkanten gedrücktes Regenwasser auf der von oben
nach unten geneigten Stirnkante wieder heraus.
Somit ist sichergestellt, daß die Gebäudewandverkleidung ins
gesamt und dabei insbesondere der Dämmkern trocken bleibt.
Ein zusätzlicher Vorteil besteht darin, daß sich die über ihre
Stirnkanten aneinander gestoßenen Formteile bei ihrer Montage
von selbst zentrieren, was die Montage erleichtert und einen
ebenen Übergang an der betreffenden Stoßstelle ergibt, so daß
man ein optisch weniger auffälliges Zusammenstoßen erhält.
Aus dem DE-GM 84 36 487 geht eine Wärmedämmplatte hervor, deren
Stirnkanten einen sägezahnartigen Querschnitt aufweisen und die
an ihren zwischen den Stirnkanten verlaufenden Längsrändern
wegnehmbare Längsrandteile besitzt, so daß man die Formteil
breite an die örtlichen Gegebenheiten des Montageortes anpassen
kann. Ein derartiges Formteil kann nicht durch Ablängen von einem
Strangmaterial hergestellt werden. Ferner ist keine irgendwel
che Unebenheiten ausgleichende Weichschaumstoffschicht vorhan
den.
Aus der DE-OS 20 27 677 geht eine Dämmplatte mit einer Außen
schale hervor, die ein lockeres, loses Gefüge von eingeschüttetem
Blähton oder Blähschiefer umschließt. Somit besteht der Wär
medämmkern nicht aus Schaumstoff und das Formteil wird nicht
von einem Strangmaterial abgelängt. Des weiteren ist kein mit
der erfindungsgemäßen Weichschaumstoffschicht vergleichbares
Teil vorhanden. Schließlich weist dieses bekannte Formteil zwar
abgeschrägte Stirnkanten auf, die Schräge verläuft jedoch nicht
von oben nach unten außen sondern umgekehrt.
Zweckmäßigerweise sind die Stirnkanten dachförmig ausgebildet.
Bei herkömmlichen Formteilen ist der Dämmkern an ein Metallblech
teil angeschäumt, das die dem Betrachter zugewandte Formteil-Sicht
seite und die von dieser nach hinten hin verlaufenden, mit
den in horizontaler Richtung benachbarten Formteilen zusammen
steckbaren Formteil-Längsränder bildet. Auf die der Sichtseite
entgegegesetzte Rückseite ist eine Metallfolie aufgeklebt. Dem
gegenüber ist es im vorliegenden Zusammenhang vorteilhaft, daß
der Wärmedämmkern von einer fest mit ihm verbundenen Material
lage aus einer dünnen Kunststoffolie oder einem dünnen, nicht
metallischen, wetterbeständigen Vlies oder Gewebematerial um
schlossen ist.
Eine solche Materiallage läßt sich leichter als Metallblech in
die gewünschte Form schneiden, wenngleich die erfindungsgemäße
Stirnkantenform selbstverständlich auch im Falle einer Metall
blechumhüllung erzielt werden kann.
Ferner unterliegt eine solche Folie oder nichtmetallische Vlies- oder
Gewebemateriallage bei den witterungs- und jahreszeitab
hängigen Temperaturschwankungen keinen Formänderungen. Außerdem
bietet die genannte Materiallage die Möglichkeit, einen belie
bigen Sichtbelag auf ihr anzubringen, so daß praktisch alle
Kundenwünsche nach einem bestimmten Aussehen erfüllt werden
können. Des weiteren ist das nicht metallische Vlies- oder Ge
webematerial oder die Kunststoffolie im Gegensatz zu einer Me
tallblechhaut wasserdampfdurchlässig, was die Wärmedämmung be
günstigt.
Die genannte Materiallage wird zweckmäßigerweise von einem Glas
faservlies oder -gewebe gebildet. Dies erfüllt ohne irgendwel
che Zusatzbehandlung gleichzeitig auch die geltenden Brandschutz
bestimmungen. Andernfalls muß man die Materiallage einer Flamm
schutz-Vorbehandlung unterziehen. Dies gilt auch im Falle der
Kunststoffolie, die zweckmäßigerweise aus Polyvinylchlorid be
steht.
Wie bereits erwähnt, kann an der dem Betrachter der Gebäude
wand zugewandten Sichtseite des Formteils ein Sichtbelag auf die
Materiallage aufgebracht sein. Dabei kann der Sichtbelag aufge
klebt sein. Es kann sich jedoch auch um eine auf die Material
lage aufgestrichene oder aufgeschäumte Masse handeln, wobei
ein Sichtbelag aus Polyvinylchlorid besonders zweckmäßig ist.
Ein solcher Sichtbelag läßt sich auf die den Dämmkern umhüllen
de Materiallage aufschäumen, wodurch man eine homogene Verbin
dung mit dieser und über diese mit dem Dämmkern erhält. Ein
derartiger Sichtbelag kann fabrikseitig bereits bei dem Strang
material aufgebracht sein. Das Abschneiden der Formteile mit der
gewünschten Stirnkantenform wird durch den Sichtbelag nicht
behindert.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand der
Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein plattenförmiges Wärmedämm-Formteil gemäß
der Erfindung im Querschnitt nach der Schnitt
linie I-I in Fig. 2 in Schrägansicht in Teil
darstellung und
Fig. 2 zwei in vertikaler Richtung aufeinanderfol
gende Formteile gemäß Fig. 1 in Teildar
stellung im der Schnittlinie II-II in Figur
entsprechenden Vertikalschnitt.
Das aus der Zeichnung hervorgehende Formteil 1 dient zum Ver
kleiden von Gebäudewänden. Hierzu wird eine den Wandabmessungen
entsprechende Vielzahl solcher Formteile in horizontaler und
vertikaler Richtung aneinander gesetzt. Dabei kann es sich bei
den Formteilen 1 um Platten, Kassetten, Paneele, o. dgl. handeln.
Sie sind beim Ausführungsbeispiel so ausgebildet, daß sie mit
dem jeweils seitlich benachbarten Formteil (in Fig. 1 ist ein
solches seitlich benachbartes Formteil strichpunktiert angedeu
tet) über eine nach Art von Nut und Feder ausgebildete Steckver
bindung zusammenfügbar sind. Hierzu weisen sie an einem ihrer in
Benutzungslage vertikalen Längsränder, in der Zeichnung am
Längsrand 2, eine Nut 3 und am entgegengesetzten Längsrand 4
einen die Feder bildenden Steckvorsprung 5 auf.
Die obere Stirnkante 6 und die entgegengesetzte untere Stirn
kante 7 des rechteckigen Umriß aufweisenden Formteiles 1, die
bei in vertikaler Richtung aufeinanderfolgenden Formteilen an
einanderstoßen, sind dachförmig geschnitten. Das in Fig. 2 un
tere Formteil 1 weist also an seinem nicht gezeichneten unteren
Ende die gleiche Stirnkante 7 auf, wie sie beim oberen Formteil
1 dargestellt ist. Dabei ragt die obere Stirnkante 6 dachförmig
vor, während die untere Stirnkante 7 dachförmig eingeschnitten
ist, so daß die beiden Stirnkanten ineinander passen. Die verti
kal aufeinanderfolgenden Formteile 1 passen somit genau ineinan
der, so daß sie sich bei ihrer Montage von selbst relativ zuein
ander zentrieren, was die Montage erleichtert und einen ebenen
Übergang an der Stoßstelle 8 ergibt, so daß sich dem Betrachter
sozusagen ein geschlossenes Bild darbietet.
Die dargestellte Montagelage weist den weiteren Vorteil auf, daß
außen an den Formteilen 1 von oben nach unten rinnendes Wasser
nicht zwischen die Stirnkanten 6, 7 eindringt sondern über die
Stoßstelle 8 hinwegläuft und daß beispielsweise durch Windkraft
zwischen die Formteil-Stirnkanten 6, 7 gedrücktes Regenwasser
auf der von oben nach unten geneigten Stirnkante 6 wieder he
raus läuft.
Dabei kann man die beiden Formteile 1 der horizontalen Stoß
stelle 8 entlang auch noch mittels eines geeigneten Klebemittels
o. dgl., z. B. mittels eines Silikonstreifens, miteinander verbin
den.
Das dargestellte Wärmedämm-Formteil 1 weist einen im wesentli
chen nahezu das ganze Formteil ausmachenden Wärmedämmkern 9 aus
wärmedämmendem Material auf. Es handelt sich hier um einen
Schaumstoff entsprechender Dichte und Konsistenz, wie er als
Wärmedämm-Material üblich ist. So ist beispielsweise in spröder
Form vorliegendes Polyurethan bestens geeignet.
Der Wärmedämmkern 9 liegt an der oberen und unteren Stirnkante
des Formteiles 1 frei. Ansonsten wird er jedoch von einer fest
mit ihm verbundenen Materiallage 10 umschlossen, die von einer
dünnen Kunststoffolie oder einem dünnen, nicht metallischen,
wetterbeständigen Vlies- oder Gewebematerial gebildet wird. We
gen ihrer dünnen Ausbildung ist die Materiallage 10 nur durch
eine verdickte Strichführung eingezeichnet. Im Falle einer Folie
kann die Materiallage 10 aus Polyvinylchlorid bestehen. Im Falle
eines Vlieses oder Gewebes ist Glasmaterial bestens geeignet.
Dabei handelt es sich um witterungsbeständiges, den Brandschutz
bestimmungen entsprechendes oder entsprechend behandeltes Mate
rial, das ferner wasserdampfdurchlässig ist. Dies gilt auch für
den Dämmkern 9, wie überhaupt für das ganze Formteil 1.
Eine innige und feste Verbindung zwischen der Materiallage 10
und dem Wärmedämmkern 9 erhält man am einfachsten dadurch, daß
der Wärmedämmkern 9 an die Materiallage 10 angeschäumt wird.
An seiner in montierter Lage der nicht dargestellten Gebäudewand
zugewandten Rückseite 11 weist das Formteil 1 eine Weichschaum
stoffschicht 12 auf. Dieser Schaumstoff besitzt also ein schaum
gummiähnliches elastisches Verhalten. Sie deckt die gesamte
Formteilrückseite 11 ab und ist auf die Materiallage 10 aufge
bracht. Dies kann durch Anschäumen oder durch Aufkleben einer
entsprechenden Weichschaumstoffmatte geschehen.
Das Formteil 1 kann mit seiner Weichschaumstoffschicht 12 voran
unmittelbar an der Gebäudewand befestigt werden, was mit Hilfe
von Nägeln oder auch durch Ankleben erfolgen kann. Dabei wird
sie gegen die Gebäudewand gedrückt und schmiegt sich wegen ihrer
Nachgiebigkeit an alle Wandunebenheiten an, so daß keine Hohl
räume entstehen.
An der der Rückseite 11 entgegengesetzten Sichtseite 13, also an
der Formteil-Vorderseite, ist das Formteil 1 mit einem Sichtbe
lag 14 versehen, der auf die den Dämmkern 9 umgebende Material
lage 10 aufgebracht ist. Das Formteil 1 bzw. die mit diesen
Formteilen hergestellte Gebäudeverkleidung bietet sich somit mit
diesem Sichtbelag 14 dem Betrachter dar. Das Aussehen des Sicht
belages im einzelnen kann sich nach den Kundenwünschen richten.
Unabhängig von der Befestigungsart des Sichtbelages bietet die
Materiallage 10 stets eine Sichtbelagunterseite mit guten Ver
bundeigenschaften. Der Sichtbelag 14 kann aufgeklebt sein, er
kann jedoch auch von einer auf die Materiallage 10 aufgestri
chenen oder aufgeschäumten Masse gebildet werden, wofür sich Po
lyvinylchlorid bestens eignet. Eine solche aufgeschäumte Sicht
belagschicht läßt sich ohne weiteres mit einer einen üblichen
Verputz ähnlichen Struktur versehen und kann gefärbt sein oder
mit einem Farbanstrich versehen werden.
Die Formteile lassen sich in einem endlosen Strang herstellen,
von dem sie dann abgelängt werden, so daß beim Abschneiden die
freiliegenden, ineinandergreifenden Stirnkanten 6, 7 des Dämm
kernes 9 entstehen.
Eine flächenmäßige Anpassung der Formteile an die jeweilige Ge
bäudewand, was vor allem bei am Verkleidungsrandbereich befind
lichen Formteilen der Fall sein kann, kann an der Baustelle
durch entsprechendes Zuschneiden erfolgen.
Wie aus der Zeichnung ferner ersichtlich ist, bleiben die beiden
einander entgegengesetzten Längsränder 2, 4 von dem Sichtbelag
14 und der Weichschaumstoffschicht 12 unbedeckt.
Es versteht sich, daß es auf die Ausbildung der Längsränder 2, 4
und die sonstige Umrißgestaltung der Formteile in Zusammenhang
mit der vorliegenden Erfindung nicht weiter ankommt. Prinzipiell
könnte deshalb die Nut/Feder-Anordnung 3, 5 auch weggelassen
werden.
Wie bereits erwähnt, werden die horizontal einander benachbarten
Formteile mit ihren Längsrändern gegeneinander gestoßen. Um hier
eine zusätzliche Verbindung zu schaffen, ist bei dem Formteil 1
am Längsrand 4 noch ein sich über die Länge des Längsrandes er
streckendes Doppelklebeband 15 angeordnet, das also bereits an
das vorgefertigte Formteil 1 angeklebt ist und bei der Montage
mit dem benachbarten Formteil verklebt wird. Das Klebeband 15
ist in Fig. 1 nur strichpunktiert angedeutet.
Claims (10)
1. Vorgefertigtes Wärmedämm-Formteil in Gestalt einer Platte,
einer Kassette, eines Paneels od. dgl. zum Verkleiden von
Gebäudewänden mit einem Wärmedämmkern aus wärmedämmendem
Schaumstoff, wobei das Formteil von einem Strangmaterial
abgelängt ist, so daß der Dämmkern an den Formteil-Stirn
kanten freiliegt, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil
(1) an seiner der Gebäudewand zugewandten Rückseite (11)
eine an der Gebäudewand zur Anlage gelangende Weichschaum
stoffschicht (12) mit schaumgummiähnlichem Verhalten auf
weist und daß die Formteil-Stirnkanten (6, 7) im Querschnitt
eine passend ineinandergreifende, abgeschrägte Gestalt
aufweisen, so daß sie in der Gebrauchslage des Formteils
von oben nach unten außen abgeschrägt sind.
2. Formteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stirnkanten (6, 7) dachförmig ausgebildet sind.
3. Formteil nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Wärmedämmkern (9) von einer fest mit ihm
verbundenen Materiallage (10) aus einer dünnen Kunststoffo
lie oder einem dünnen, nicht metallischen, wetterbeständigen
Vlies oder Gewebematerial umschlossen ist.
4. Formteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Materiallage (10) von einer Folie aus Polyvinylchlorid ge
bildet wird.
5. Formteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Materiallage (10) von einem Glasfaservlies oder -gewebe ge
bildet wird.
6. Formteil nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Wärmedämmkern (9) an die Materiallage (10)
angeschäumt ist.
7. Formteil nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß an der dem Betrachter der Gebäudewand zuge
wandten Sichtseite (13) des Formteiles (1) ein Sichtbelag
(14) auf die Materiallage (10) aufgebracht ist.
8. Formteil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sichtbelag (14) von einer auf die Materiallage (10) aufge
strichenen oder aufgeschäumten Masse gebildet wird.
9. Formteil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sichtbelag (14) aus Polyvinylchlorid besteht.
10. Formteil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Formteil (1) mindestens an einem seiner
Längsränder (2, 4) ein Klebeband (15) zum Herstellen einer
Klebeverbindung zwischen benachbart montierten Formteilen
aufweist.
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