DE422372C - Zehnerschaltung fuer Rechenmaschinen - Google Patents

Zehnerschaltung fuer Rechenmaschinen

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DE422372C DER61266D DER0061266D DE422372C DE 422372 C DE422372 C DE 422372C DE R61266 D DER61266 D DE R61266D DE R0061266 D DER0061266 D DE R0061266D DE 422372 C DE422372 C DE 422372C
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Description

Die Erfindung bezieht sich, auf eine Zehner-Schaltung für Rechenmaschinen,, und zwar derjenigen Art, bei welcher die Zehnerübertraguingen durch eine An1ZaM von Zehner Übertragungshebeln vermittelt werden, die einerseits mit den verschiedenen Zahnrädern und anderseits mit den entsprechenden Einstellscheiben bzw. mit besonderen Zehnerübertragungsscheiben 'zusammenwirken. Bei den bekannten Anordnungen dieser Art sind die Zehnerübertragungshebel mit federnden Gesperren versehen,, die eine verhältnismäßig kräftige Federung besitzen müssen, und zwar mit Rücksicht auf die beim Rechnen auftretenden Trägheitskräfte, durch welche sonst die Hebel gegebenenfalls in unrichtiger Weise betätigt werden könnten. Die kräftigen Federspannungen haben wiederum den Nach-
. teil 'zur Folge, daß die Maschine 'einen schweren und ungleichmäßigen Gang erhält. Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, die Federbelastungen der betreffenden Gesperre zu vermindern.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung soll das auf der beiliegenden Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel dienen, bei welchem eine besondere Zehnerübertragungsscheibe für jede Wertstelle des Zählwerks vorgesehen ist. Abb. 1 ist ein, senkrechter Querschnitt durch das Zählwerk, wobei ein Zählrad mit Zwischenrad und den zugehörigen Zehnerübertragungsorganen von der Seite sichtbar wird. Abb. 2 zeigt einige Teile der Abb. ι in veränderter gegenseitiger Lage.
Abb. ι stellt die Anordnung in dem Moment dar, als das Zählrad 1 gerade Zwischen den Wertstelen 9 und ο verstellt worden ist, wobei der Zehnerübertragungsstif t 2 des Zählrades gegen eine Nase 3 angeschlagen hat, welche das obere Ende eines zweiarmigen, auf der Welle 4 des Zwischenxades 5 gelagerten Zwischenhebels 6 bildet. Durch den Anschlag des Stiftes ist der Hebel 6 in die in Abb. 1 dargestellte wirksame Lage geschwenkt worden. Der Zehnerübertragungs» hebel oder -haken 7, welcher um eine Welle oder einen Zapfen. 8 drehbar angeordnet und gleichfalls als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, nimmt normal die in Abb. 1 durch strichpunktierte Linien angedeutete Lage ein, wobei das obere, umgebogene Ende 9 desselben gegen die kreisbogenförmigie Rückkante 10 des Zwischenhebels anliegt. Der Zehnerübertragungshaken wird zweckmäßig durch eine Feder in dieser Ruhestellung gehalten. Bei der vorgenannten Schwenkung des Hebels 6 gleitet aber die Spitze 9 über die schräg nach oben verlaufende Vorderkante 11 eines am oberen. Ende des Zwischenhebels 6 angeordneten Kammes 12, wodurch der Zehnerübertragungshaken 7 ebenfalls in die durch voll ausgezogene Linien dargestellte wirksame Lage übergeführt wird. Das untere Ende 13 des Hakens kommt dabei mittels einer pas-
send geformten Gleitfläche 14 mit dem Umkreis der Zehnerübertragungsscheibe 15 in Berührung. Am Ende der Schwenkung des Zwischenhebels 6 gleitet die Spitze 9 auf die 5 obere Kante des Kammes 12 hinauf, welche eine Sperrfläche bildet, indem dieselbe derart geformt ist, daß die Spitze 9 infolge der auf den Hebel 7 wirkenden Federspannung ein dem Uhrzeigersinne entgegengerichtetes Drehmoment auf den Zwischenheibel 6 ausübt. Indem also die Sperrkante 12 den Zehnerübertragungshaken 7 zwangläufig in wirksamer Lage sperrt, wird der Hebel 6 seinerseits durch den Haken in seiner ausgeschwenkten Lage gehalten.
Jede Zehnerübertragungsscheibe 15 trägt zwei kleine zweiarmige Hebel 16, 16', welche auf senkrecht zur Scheibe angeordneten Zapfen 17 gelagert sind. Das eine Ende jeder der Hebel 16, 16' bildet einen Zehnerübertragungs'zahn 18, welcher in die Zahnlücken des Zwischenrades 5 hineinpaßt. Das andere Ende bildet einen Kamm 19, welcher unter dem Einfluß einer auf den Hebel wirkenden Zugfeder 20 normal über den Umfang der Scheibe 15 hinausragt. Außerdem trägt jede Scheibe 15 einen festen Kamm 21. Die Zähne 18, die radial verschiebbaren Kämme 19 und der mit der Scheibe fest verbundene Kamm 21 bewegen sich beim Drehen der Scheibe in verschiedenen senkrechten Ebenen, und zwar befinden sich die Zähne 18 in der Ebene des Zwischenrades 5, während die Kämme 19 zum Zusammenwirken mit dem unteren Ende 13 des Zehnerübertragungshakens 7 angeordnet sind. Der Kamm 21 schließlich hat die Aufgabe, das untere, schwanzförmig ausgebildete Ende 22 des Zwischenhebels 6 nach erfolgter Zehnerübertragung von der Scheibe abzuschieben und den Zwischenhebel dadurch in die Ruhelage zu überführen.
Nachdem beim Eintragen eines Postens die Zehr.ei Übertragungshaken sämtlicher Wertstellen des Zählwerkes, bei welchen eine Zehnerübertragung erfolgen soll, in oben beschriebener Weise in ihre Arbeitsstellungen eingestellt und gesperrt worden sind, werden sämtliche Zehnerübertragungsscheiben 15 durch Drehung der gemeinsamen Welle 23 um eine volle Umdrehung herumgeführt. Dabei erfolgt die Drehung im einen oder andern Sinne, je nachdem eine Addition oder Subtraktion auszuführen ist, und zwar im ersteren Falle, wie der Pfeil 25 in der Abb. 2 zeigt, im Sinne des Uhrzeigers. Dabei kommt der Kamm 19 des Hebels 16 mit der Gleitfläche 14 des' Zehnerübertragungshakens 13 in Berührung und wird durch dieselbe gegen die Wirkung der Spannfeder 20 hineingedrückt, während der Haken durch den Sperrkamm 12 in seiner Lage festgehalten bleibt. Durch die jetzt erfolgende Schwenkung des Hebels wird der zugehörige Zahn 18 in radialer Richtung hinausgeschoben und greift im selben Moment in den untersten Zahn des Zwischenrades 5 ein, welch letzteres beim Weiterdrehen der Scheibe 15 um eine Einheit weiter geschaltet wird. Beim weiteren Umdrehen der Scheibe 15 wird der Zwischenhebel 6 durch den Kamm 21 in seine Ruhestellung zurückversetzt. Infolgedessen wird die Sperrung des Hakens 7 aufgehoben, wobei dieser unter Einwirkung seiner Rückstellfeder in seine Ruhelage zurückgeführt wird.
Die beschriebene- Anordnung ergibt auch eine Vergrößerung der auf den Hebel 16 übertragenen Bewegung, indem der untere Hebelarm des Zehnerübertragungshakens langer ist als der obere. Hierdurch wird eine genügend große Bewegung des Übertragerzahnes 18 bei verhältnismäßig geringer Bewegung der Nase 3 erzielt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Zehnerschaltung für Rechenmaschinen, bei welcher die Zehnerübertragung durch Zehnerübertragungshebel vermittelt wird, wobei ein als Bewegungs- und Sperrorgan dienendes Zwischenglied zwischen jedem Haken und dem zugehörigen Zählrad eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß beim Verschwenken des Zwischengliedes (6) durch das Zählrad die Bewegung des erstehen vermittels einer in eine Sperrkurve übergehenden Steuerkurve (11) auf den Zehnerübertragungshebel (7) übertragen wird, wobei letzterer federnd gegen die Steuerfläche bzw. die Sperrfläche gedrückt und in wirksamer Lage durch das Zwischenglied gesperrt wird.
  2. 2. Zehners chaltuing nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenglied aus einem zweiarmigen Hebel (6) besteht, dessen einer Arm (3) mit dem Zehnerübertragungsstift (2) des zugehörigen Zählrades zusammenarbeitet, während der andere Arm (22) nach erfolgter Zehnerübertragung durch einen Rückstellungskamm (21) so verschwenkt wird, daß der Hebel (6) in seine Ruhelage zurückgeführt wird.
  3. 3. Zehnerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenhebel (6) auf der Welle der Zwischenräder (5) gelagert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DER61266D 1921-07-01 1922-07-01 Zehnerschaltung fuer Rechenmaschinen Expired DE422372C (de)

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