DE418373C - Greifvorrichtung fuer Streichinstrumente - Google Patents

Greifvorrichtung fuer Streichinstrumente

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DE418373C
DE418373C DEM87638D DEM0087638D DE418373C DE 418373 C DE418373 C DE 418373C DE M87638 D DEM87638 D DE M87638D DE M0087638 D DEM0087638 D DE M0087638D DE 418373 C DE418373 C DE 418373C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F1/00Automatic musical instruments
    • G10F1/16Stringed musical instruments other than pianofortes
    • G10F1/18Stringed musical instruments other than pianofortes to be played by a bow

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Greifvorrichtung für Streichinstrumente. Die Erfindung betrifft Greifvorrichtungen für selbsttätig spielende Streichinstrumente nach Art der Geige. Sie ist insbesondere von Vorteil für Instrumente mit verhältnismäßig dicken Saiten, wie beispielsweise das Violoncello.
  • Bei dieser Gattung selbsttätig spielender Streichinstrumente sind elektromagnetisch angetriebene Greifvorrichtungen üblich. Jeder elektromagnetisch zu betätigende Greifliebel wird an seinem Abgreifende mit einer Nut versehen. welche die Saite mit Spielraum umgibt. Nach der Erfindung ist an diesem Greifhebel ein Zusatzklemmhebel drehbar gelagert, der beim Antrieb des Greifhebels durch den dazugehörigen Magneten die Saits gegen die ihm gegenüberliegende Wand der Nut klemmt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • In dieser zeigt Abb. i einen Aufriß der verbesserten Greifvorrichtung in Ruhelage, wobei der Lagerbalken im Schnitt gezeichnet ist, Abb.2 eine ähnliche Darstellung, bei der aber der Greifhebel vom Elektromagneten angezogen dargestellt ist, Abb.3 einen Teilaufriß in größerem Maf.')-stabe, Abb..l einen Teilschnitt nach der Lini: -1 der Abb.3.
  • A, stellt einen Lagerbalken dar, auf dem eine Reihe von Hauptgreifhebeln B, deren einer in den Abbildungen dargestellt ist, gelagertsind. C ist ein Zu."atzsaitenk:emmliebei, der auf dem Klemmende des Hauptgreifliebels B drehbar gelagert ist. Ein Elektromagnet. D dient dazu, den Greifhebel B zu schwenken. Der lange Arm des K:cinmheliels stößt gewöhnlich an eine feste Stande E 2111, so daß der Klemmhebel beim Antrieb des Greifhebels B um seinen Lagerzapfen geschwenkt wird und die Saite zwischen sich und dem Greifhebel einklemmt. Jeder Greifhebel trägt einen Klemmhebel, und die feste Stane F-dient als Anscli@ag für jeden der Klemmlie.bel, wenn der Greifliehel, dem er zugeordnet ist, betätigt wird.
  • Der Lagerbalken A ist mit einer Messerschneide i verseh en, während die Greifhebel B an ihrer Unterkante in der Mitte einen V-förmigen Einschnitt a haben, der auf der Messerschneide ruht. Der Hebel B ist an seinem Abgreifende mit einem nach oben gerichteten Vorsprung 3 versehen, der von zwei mit Nieten y an ihm befestigten S°itenplatten 4. flankiert wird. Der aufwärts gerichtete Vorsprung und die Seitenplatten .1 bilden einen Kopf, dessen Stirnfläche von einem Einschnitt oder einer Nut 6 mit rechtwinkeligem Profil durchsetzt wird, welche die Saite F mit Spielraum umgibt.
  • Dei Zusatzklemmhebel C ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ein Winkelhebel mit einem aufwärts gerichteten kurzen Arm ; und einem sich nach dem Lagerbalken A bin erstreckenden langen Arm B. DerWinkelliebel liegt mit seinem kurzen Arm zwischen den Seitenplatten .1 und ruht auf einem Querzapfen 9, der die unteren äußeren Ecken -der Platten ,1 verbindet. Wenn nun das Abgreifende des Greifhebels B angehoben wird, so schwenkt die Stange E den Zusatzklemmliebei auf seinem Zapfen und führt so das Festklemmcn der Saite F zwischen dem oberen Ende des kurzen Armes ; und der gegenüberliegenden Wand der Quernut 6 herbei.
  • Die Elektromagnete D c;'_:nen dazu, bei ihrer Erregung die ihnen zu_,#-wandten Enden der Greifhebel herunterzuziehen und dadurch die Abgreifenden der Greifhebel anzuheben. ZVenn der Magnet stromlos wird, kann der Greifhebel in seine gewöhnliche, in Abb. i dargestellte Lage zurückkehren. Vorzugsweise wird eine U-förmige Feder io zwischen dem kurzen Arm 7 und dem gegenüberliegenden Vorsprung ; des Hebels B eingesetzt, so daß sich die Zange bei der Rückkehr des Hebels B in seine gewöhnliche Lage öffnet. Die Feder i o dient weiterhin dazu, den Arm 8 in Berührung mit der Anschlagstange E zu halten.
  • Die Elektromagnete D werden bei Musikinstrumenten dieser Gattung durch elektrische Stromkreise gesteuert. Diese elektrischen Stromkreise werden ihrerseits entweder in üblicher Weise durch ein über einen Lochbalken laufendes Notenband oder auch durch Tasten einer passenden Tastatur, die auf einem Vorbau angebracht ist, gesteuert. Wenn ein Magnet erregt wird, zieht :er das ihm zugewandte Ende des Greifhebels nach unten und liebt das Abgreifende des Greifhebels an. Hierdurch wird der Zusatzklemmhebel C um seilten Zapfen geschwenkt und so die Saiten abgegriffen.

Claims (1)

  1. P.ITRNT-ANsPRÜcHR: i. Abgreifvorrichtung für Streichinstrumente nach Art der Geig, gekennzeichnet durch einen an dem Abgreifende des Greifliebels (B) gelagerten Zusatzklemmhebel (C), der die Saite bei Betätigung des Greif-'hebels (B) zwischen diesem und sich selbst einklemmt. ... Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Abgreifende des Greifhebels an seiner Oberkante mit einer Schulter (3) versehen ist, gegen welche der Zusatzklemmhebel (C) die Saite mit seinem nach aufwärts gerichteten Ende (7-) andrückt. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Lagerbalken (A) für die Greifhebel eine feste Anschlagstange (E) angeordnet ist. welche die Zusatzhebel (C) beim Antrieb der Greifhebel in Tätigkeit setzt. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Greif- und Zusatzklemmhebel eine Feder (i o j eingesetzt ist, die die Hebel in ihre gewöhnliche Lage, in der sie die Saite nicht abgreifen, zurückzuziehen sucht.
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