DE417873C - Verbindung zwischen Sattelschlepper und Anhaenger - Google Patents

Verbindung zwischen Sattelschlepper und Anhaenger

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DE417873C
DE417873C DEL61944D DEL0061944D DE417873C DE 417873 C DE417873 C DE 417873C DE L61944 D DEL61944 D DE L61944D DE L0061944 D DEL0061944 D DE L0061944D DE 417873 C DE417873 C DE 417873C
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trailer
double
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levers
attached
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DEL61944D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D53/00Tractor-trailer combinations; Road trains
    • B62D53/04Tractor-trailer combinations; Road trains comprising a vehicle carrying an essential part of the other vehicle's load by having supporting means for the front or rear part of the other vehicle
    • B62D53/08Fifth wheel traction couplings
    • B62D53/0857Auxiliary semi-trailer handling or loading equipment, e.g. ramps, rigs, coupling supports

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

  • Verbindung zwischen Sattelschlepper und Anhänger. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Verbindung zwischen Sattelschlepper und Anhänger, bei der der Anhänger beim Heranfahren des Sattelschleppers angehoben und seine Vorderräder nach hinten geschwenkt werden.
  • Das Neue besteht in der Hauptsache darin, daß am Vorderteil des Anhängers an jeder Seite ein Doppelhebel angeordnet ist und gegen die unteren Enden dieser Hebel der Zugwagen beim Heranfahren drückt, wodurch der Vorderteil des Anhängers angehoben und darauf in die Kuppelstellung gesenkt wird, während durch die oberen Enden der Doppelhebel die Vorderräder des Anhängers geschwenkt werden.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine Längsansicht des Schlepperhinterteiles und des Anhängervorderteiles, in der eine Kupplungsvorrichtung gemäß der Erfindung mit den Teilen in derjenigen Stellung dargestellt sind, welche sie einnehmen, wenn die beiden Fahrzeuge in Vorbereitung ihrer Verkupplung gegeneinandergeschoben sind, Abb. 2 eine Draufsicht der Vorrichtung gemäß Abb. i, wobei das Anhängerunt.ergestell gehoben ist, Abb.3 .eine Längsansicht des Schlepp,erhinterteiles und Anhängervorderteiles mit den Kupplungsteilen in der Stellung, in welcher die Kupplung gänzlich vollzogen ist, Abb. q. eine Aufhängevorrichtung, welche am Schlepperhinterteil vorgesehen ist, Abb.5 eine Seitenansicht des Anhängervorderteiles, in der zu ersehen ist, welche Lage die Teile einnehmen, wenn der Anhänger als unabhängiges Fahrzeug verwendet wird, Abb.6 einen senkrechten Schnitt im, vergrößerten Maßstabe dcs Zapfens des Anhängervorderteiles und Abb. 7 einen wagerechten Schnitt nach VII-VII der Abb. 6.
  • Der ,Anhängervorderteil besitzt zwei Räder 2, die auf einer Achse i angeordnet sind. Letztere ist an einem Ende eines Blattfederpaares 3 befestigt, dessen anderes Ende an einem Ende der beiden Glieder q, fest angeordnet ist, welche ungefähr Schwanenhalsform haben, Diese Glieder sind in einem zwischen ihren beiden Enden gelegenen Punkte an einer Querwelle 5 befestigt, während sich ihr freies Ende bei ,entkuppeltem Anhänger gegen eine Schiene 7 legt, an der zwei Arme 6 zum Halten der Welle 5 befestigt sind. In der Mitte der Schiene 7 ist ein Lager 8 befestigt. Dieses dient zur Aufnahme des unteren Teiles eines senkrechten Zapfens g. Letzterer ist mit einem Bund i o versehen, der auf dem Lager 8 ruht. Der Zapfen g endigt an seinem oberen Ende in eine Kugel i i, welche eine entsprechende Halbkugelkalotte i i' stützt, die ihrerseits einen Teil einer zylindrischen Büchse 12 bildet, welche das Gestell i q. des Anhängers trägt. Ein zweiteiliger Ring 13 hält die Kugel i i in ihrer Lagerstelle, und zwischen einer den mittleren Teil des Zapfens g umgebenden Lagerbüchse 15 und dem Innenmantel eines die Lagerbüchse 12' bildenden Teiles der Büchse 12 sind zwei Zylindersektorstücke 16 aus Vollgummi eingeschaltet, welche die Aufgabe haben, als Stoßfänger für die Stöße und die sonstigen Bewegungen des; Vorderteiles und Gestelles des Anhängers zu dienen.
  • Die Querstrebe 7 trägt an den Seiten zwei Achsen 17, auf welchen zwei schwenkbare Doppelhebel 18 gelagert sind. Diese sind an ihrem .oberen Teile mit einem Splintstift 2q. versehen, welcher sich normalerweise in eine Aussparung 25' legt, die an einem Schlitz 25 vorgesehen ist. Diese Aussparung befindet sich in zwei Lenkern 26, welche an zwei an der Stange 5 starr befestigten Kurbeln 27 angreifen. Die Hebel 18 endigen an ihrem unteren Ende in Form einer Gabel ig, welche, wenn die beiden Fahrzeuge zum Zweck ihrer Kupplung einander genähert sind, die beiden Enden einer Querstange 35 umgreifen. Letztere wird durch zwei nach unten gekrümmte Böcke 3¢ gehalten, welche am- hinteren Ende der beiden Längsstreben des Schleppers befestigt sind.
  • Nachdem der Schlepper und der Anhänger in die in Abb. i gezeigte Stellung gebracht sind und letzterer unbeweglich gemacht ist, fiährt der Schlepper fort, zurückzulaufen. Dabei werden die Hebel 18 gezwungen, sich aus der in Abb. i dargestellten Lage in die nach Abb. 3 zu bewegen, und der Punkt 17 wird sich dabei heben und senken, bis der am Hebel 18 vorgesehene Anschlag 39 sich auf die Stößel 37' der Stoßfängerfedern 37, welche an den Längsträgern 33 des Schleppers vorgesehen sind, stützt (s. Abb. 3). Der Vorderteil des. Anhängers befindet sich dann also, nachdem er durch die Bewegung der Hebel 18 gehoben wurde, zum Hinterteil des Schleppers umgestellt, während anderseits die Bewegung der Hebel 18 durch Vermittlung der Lenker 26 und der Kurbeln 27 eine Drehung der Stange hervorruft. Dies hat im Gefolge, daß die Glieder q. geschwenkt werden und so die Vorderräder 2 des Anhängers heben. Die Vorderlast desselben wird damit auf den hinteren Teil des Schleppers übertragen, wenn die beiden Fahrzeuge vollständig gekuppelt .sind, wie es Abb.3 zeigt.
  • Der Hinterteil des Schleppers besitzt eine Achse 3o, die mit zwei Rädern 3 i versehen und am freien Ende eines Blattfederpaares 32 befestigt ist, die die Längsstreben 33 tragen. Die hinteren Enden der letzteren sind ferner mit einer Querstrebe verbunden, welche im Zentrum einer halbelliptischen Feder 36 befestigt ist, deren Enden sich auf die Achse 30 stützen, um die Zusatzlast zu stützen, welche auf den Schlepperhinterteil durch den Anhängervorderteil bei Vollendung der Kupplung übertragen wurde. Bevor sich die Anschläge 39 auf die Stößel 37' der Stoßfängerfedern 37 während der Verkupplung stützen, schieben sie sich zwischen die Backen eines Federhakenpaares 38, welches sich dann selbsttätig schließt, um die Trennung der beiden Fahrzeuge zu verhindern. Ein Öffnen derselben kann nur ,erfolgen, wenn der Führer zum Zwecke der Entkupplung ein Zugglied bedient, und zwar mittels eines Drahtseiles oder eines anderen für die besagten Haken 38 geeigneten biegsamen Übertragungsmittels.
  • Wenn man den Anhänger als vom Schlepper unabhängiges vierrädriges Fahrzeug benutzen will, so können die Umstellhebel 18, wie in Abb. 5 gezeigt, außer Betrieb gesetzt werden. Zu diesem Zweck werden die beiden, in den Länglichen Schlitzen 25 gleitenden Splintbolzen aus den Aussparungen 25' der besagten Schlitze gelöst; die Hebel 18 werden gehoben und, um sie in dieser Stellung zu halten, wird die in der Nähe ihrer Enden i 9 die Doppelhebel verbindende Querstange 21 durch zwei Haken 22 verriegelt. Letztere sitzen an einem Zugring, der mittels Zapfens am freien Ende der Deichsel 2o angebracht ist; diese selbst ist durch einen Zapfen an der Querstrebe 7 befestigt. Ein Splint 23, der quer durch die Haken 22 und die Deichsel gesteckt werden kann, hält die beiden Haken in ihrer Lage, wenn die Hebel 18 auf diese Weise gehoben sind, während eine Querstange 28, welche die Hebel in einem etwas unterhalb ihrer Zapfen 17 gelegenen Punkte verbindet, sich unter eine Nase 29 am freien Ende der schwanenhalsförmigen Glieder q. legt und somit jede Bewegung der letzteren verhindert.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Verbindung zwischen Sattelschlepper und Anhänger, bei welcher der Anhänger beim Heranfahren des Sattelschleppers angehoben und seine Vorderräder nach hinten geschwenkt werden, dadurch gekennzeichnet, daß am Vorderteil des . Anhängers auf jeder Seite ein Doppelhebel angeordnet ist, gegen dessen unteres Ende der Zugwagen beim Heranfahren drückt, wodurch der Vorderteil des Anhängers angehoben und darauf in die Kuppelstellung gesenkt wird, während durch die oberen Enden der Doppelhebel die Vorderachse des Anhängers geschwenkt wird.
  2. 2. Verbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelhebel am Anhängervorderteil gelagert und an den unteren Enden mit einer Gabel zur Aufnahme einer am hinteren Ende des: Sattelschleppers befestigten Querstange versehen sind, während die oberen Enden durch Lenker mit Kurbelarmen einer Welle verbunden sind, auf welcher die Tragglieder der Vorderachse befestigt sind.
  3. 3. Verbindung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelhebel in der Nähe der Gabeln durch eine Querstange verbunden sind, die beim Anliegen der Doppelhebel an der Deichsel des Anhängers durch einen an der Deichsel schwenkbar angeordneten und gegenüber dieser durch einen Splint feststellbaren Haken verriegelt werden kann, und daß ferner zwischen den Doppelhebeln in der Nähe ihres Drehpunktes eine Querstange angeordnet ist, die hinter Nasen der schwenkbaren Tragglieder der Vorderachse greift.
DEL61944D Verbindung zwischen Sattelschlepper und Anhaenger Expired DE417873C (de)

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