DE899145C - Einachsiges Mehrzweckfahrzeug - Google Patents

Einachsiges Mehrzweckfahrzeug

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Publication number
DE899145C
DE899145C DEM12416A DEM0012416A DE899145C DE 899145 C DE899145 C DE 899145C DE M12416 A DEM12416 A DE M12416A DE M0012416 A DEM0012416 A DE M0012416A DE 899145 C DE899145 C DE 899145C
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DE
Germany
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support
vehicle according
piece
axis
car body
Prior art date
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Expired
Application number
DEM12416A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Meersmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOHANN MEERSMANN
Original Assignee
JOHANN MEERSMANN
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Filing date
Publication date
Application filed by JOHANN MEERSMANN filed Critical JOHANN MEERSMANN
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B1/00Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor
    • B62B1/18Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the load is disposed between the wheel axis and the handles, e.g. wheelbarrows
    • B62B1/20Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the load is disposed between the wheel axis and the handles, e.g. wheelbarrows involving parts being collapsible, attachable, detachable or convertible

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Einachsiges Mehrzweckfahrzeug Insbesondere in der Landwirtschaft liegt eile Bedürfnis, vor, einachsige Fahrzeuge so aus.zugestia.lten, daß seile sich als Kippkarren oder ViehuranspoTtwagen verwenden, lassen. Des weiteren sind diese Fahrzeuge so. auszugestalten, daß sie ohne irgendwelche besonderen Änderungen als Pferdefuhrwerk oder Anhänger für Fahrzeuge, Trecker od. dgl. benutzt werden können. Zu diesen Mehrzwecken sind verschiedene Vorschläge gemacht worden. So. haben die bekannten E,inachsfahrzeuge gekröpfte Achsen, die je nach dem Verwendungszweck um 18o° verdreht werden, wodurch der Wagenkasiten in die jeweils gewünschte Höhenlage gebracht wird. Diese Lösung hat Nachteile ih verschiedener Hinsicht. So: bereitet es. beispielsweise Schwierigkeiten und es ist eine besondere Handferbigkeiti nötig, dis Achskröpfung in die obere Lage zu verdrehen. Des weiteren müssen, besondere Verstrebungen od. dgl. sperrig ausgestaltet stein, um die Achse in dieser Höhenlage zu halten. Weron die bekannten Fahrzeuge als Kippkarren Verwendung finden, so erfolgt die Schwenkung außerhalb der Achse. Dasi hat zur Folge, daß bei festistehender ZuggabeIspitze die Radachse wandert und andere Lagen einnimmt. Auch die Zuggabel führt um ihren Aufhängepunkt eine Schwenkbewegung aus, so daß sie je nach dem Verwendungszweck des Fahrzeuges ihre Lagen verändert.
  • Die aufgezeigten Nachteile zu beheben, hat die Erfindung zum Zweck. Ihr Wesen wird insbesondere darin gesehen, daß der Wagenkasten bei feststehender Zuggabel und Achse im seiner Höhenlage verstellbar angeordnet ist.
  • Der Erfindungsgegenstand Ist in der Zeichnung in zwei verschiedenen Ausführungsbei@sp,ielem schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i ein einachsiges Fahrzeug mit hochgesitelltem Wagenkasten, Abb. 2 ein ähnliches Fahrzeug mit niedriggesbellbem Wagenkasten.
  • Ein Fahrzeug läßt such dann für mehrere Zwecke verwenden, wenn bei der Umwandlung, beispielsweise von der Kiippkarrie in einen Viehtransportwagen bzw.-umgekehrti, sowohl die Zuggabel als auch die Achse in ihretr Lage verbleiben, so daß einmal ein konstanter Abstand zwischen der Fahrzeugachse und der Aufhängung der Zuggabel besteht und zum anderen die Zuggabel sitändig ein und dieselbe waagerechte Lage einnimmt. Dabei ist es von Vorteil, daß das i Fahrzeug als Kippkarren um die Achse gekippt wird, um zu erreichen, daß auch während des Kippers die Achsre in ihrer Lage verbleibt.
  • Das Fahrzeug besteht aus dem Wagenkasten, i, der Zuggabel 2 und der Achse 3, an, deren Enden die Laufräder 4 lose umlaufen. Bei hochgestelltem Wageukas@üen gemäß Abbt i ruht dieser auf Tragarmen, 5 und 6, die ihrerseits wiederum von der Achse 3 getragen werden. Die Tragarme 5 und 6 bilden mit Verbindungsstücken 7 und 8 des Wagenkastens i Gelenke 9. Die Verbihdungsstücke 7 und 8 sind am Rahmen io des Wagenkastens i in Längsrichtung verstellbar angeordnet. Diese Tragarme 5 und 6 bilden an ihren unteren Enden Gelenke i i mit einem Tragstück 12, welches auf der Achse 3 sii!tzt. Durch Ausspreizen der Arme 5 und 6 um die Gelenke i i erhält der, Wagenkasten i eine niedrigere Lage, biss sein Rahmenstück io sich auf ein Versteifungsstück 13 legt, wie es aus Abt. 2 ersichtlich ist.
  • Damit in dieser unteren Lage der Wagenkasten i eine nachgiebige, elast ilsche Auflagerung erhält!, liegt das Rahmenstück io durch Gummikilsssen 14 auf dem Versteifungsstück 13 auf. Es is.b ohne weiteres möglich, diese Gummikissen zu ersetzen durch Spiralfedern, Torsionsfedern, hydraulilsche oder pneumatische od. dgl. Mittel.
  • Es ist zweckmäßig, im Sinne der Abb. i ein Verbindungsstück 7 des Tragarmes 5 mit dem Rahmenteil io starr zu verbinden. In der hochgestellten Lage des Wagenkastens, ist das Verbindunbs-stück 8 des Tragarmes 6 mit dem Rahmenteil io beispiels, weilse durch eine Schraube 15 lösbar verbunden. Um ein starres Gestell in der hochgestellten. Lage des Wagekastens i zu erhalten, stützen sich die Arme 5 und 6 gegen Anschläge 16 ab, die von Verlängerungen des. Versteifungsstückes 13 gebildet werden. Das freie Ende des Verbindungss tückes 8 stößt gegen einen Anschlag 17 am Rahmenstück io.
  • Um den Wagenkasten i in seine untere Lage zu bringen genügt es, dee Schraube 15 zu lösen. Dann können dito Arme 5 und 6 ausßinanderspreizen, bis die elastische Auflagerung 14 auf das Versteifungsstück 13 zu liegen kommt. Hierbei wird das freie Ende 18 des Verbindungsstückes 8 in eiln Halteeisen i9 eingeschoben, welches am Rahmenstück io befestigt ist.
  • Der Erfindungsgedanke wird dadurch nitcht vorlassen, daß die Tragarme 5 und 6 und das: sie verbindende-Tragstück 12 aus einem S triick ohne jegliche Gelenkverbindung hergestellt sind. In diesem Falle endigen die Tragarme 5 und- 6 in quer zur Achse 3 liegenden Zapfer, die am Rahmenstück io gelagert .sind. Hierdurch wird erreicht, daß die von den; Tragarmen. 5 und 6 sowie den Tragstücken 12 und Verbindungsstücken 7 und 8 gebildeten in sich starren Systeme gegeneinander in Richtung der Achse 3 schwenkbar und auf dieser längs verschieblich angeordnet .sind. Hierdurch ergibt siech eine vereinfachte Ausführungsform, weil die GelenkveT-bin:dungen 9 und i i in Fortfall kommen.
  • Für die verschiedenen Höhenlagen des Wagenkastens i sind verschiede: hohe Auflageböcke 2o vorgesehen, um den. Wagenkasten i in seiher waagerechten Lage festzuhalten. Durch diese Auflageböcke 2o wird in bekannter Weise ein Wippstock 211 geschoben, gegen den sich Verlängerungsstücke 22 des Rahmenstückes. io ab,s.tübzen. Die Zuggabel 2 trägt ein quer liegendes Halteeisen 23, an welchem sich die Scherbäume für den Pferdezug befestigen lassen. Im Falle des Verwendungs: zweckes als Anhänger für Zugwagen eist das. Halteeisen 23 mit der Zuggabel :2 lösbar verbunden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE-i. Einachsiges. Mehrzweckfahrzeug zur Verwendung als Kippkarre und/oder Viehtransportwagen od. dgl., welches gleichzeitig als Pferdefuhrwerk, Anhänger von Kraftfahrzeugen, Treckern od. dgl. ausgestaltet isti, dadurch gekenuzeischneb, daß der Wagenkasten (i) bei feststehender Zuggabel (2) und Achse (3) in seiner Höhensage verstellbar angeordnet ist
  2. 2. Fahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagenkasten (i) beii feststehender Zuggabel (2) und Achse (3) um die Achse kippbar ist.
  3. 3. Fahrzeug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagekasten (i) in seiner unteren Höhenlage unmittelbar auf der Achse (3) ruht.
  4. 4. Fahrzeug nach Anspruch i biss 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagenkasten (i) ih seiner unteren Höhenlage eine elastische Auflagerung (14) durch Gummikissen, Spiralfedern, Torsionsfedern, hydraulisches oder pneumabisches. Polster od. dgl. aufweist.
  5. 5. Fahrzeug nach Anspruch i biss 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagenkasten, (i) ih seiner oberen Höhenlage auf Tragarmen (5 und 6) ruht, die sich auf der Achsre (3) abstützen.
  6. 6. Fahrzeug nach. Anspruch i bils 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragarme (5, 6) einenends an Verbindungsstücken (7; 8) des Kastenrahmens (i o), anderenends (i i) an Tragstücken (12) der Achse (3) angelenkt sind.
  7. 7. Fahrzeug nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei! hochgestelltem Wagen (i) die Tragarme (5, 6) seich gegen Anschläge (16) eines mit dem Tragstück (12) der Achse (3) verbundenen Versteifungsstückes (13) ab- i stützen. B. Fahrzeug nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß diie Verb,in:dungsistiücke (7,8) am Kastenrahmen (i o) in Längsrichtung vers:tellbar sind. g. Fahrzeug nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück (7) des einen Tragarmes (5) am Kastenrahmen (io) fest und dasi (8) des anderen; Tragarmes (6) am Kastenrahmen in Längsrichtung verstellbar ist. io. Fahrzeug nach Anspruch i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragarme (5, 6) mit ihrem Tragstück (i2) aus einem auf der Achse (3) verschiebbaren, Stück bestehen und in quer zur Achse liegenden Zapfen endigen, die am Kastenrahmen (io) gelagert sind, derart, daß die an jeder Seite des Wagensi von den Tragarmen und Tragstücken gebildeten einstückigen Traggestelle, in Achsrichtung gegeneinander schwenkbar sind. i i. Fahrzeug nach Anspruch i bdls io, dadurch gekennzeichnet, daß an der Zuggabel (2) ein, Halteeisen (2.3) für die Befestigung der Scherbäume für Pferde lösbar befestigt ist.
DEM12416A 1952-01-01 1952-01-01 Einachsiges Mehrzweckfahrzeug Expired DE899145C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE930310C (de) * 1953-05-13 1955-07-14 Hermann Schulte O H G Zweiraedriger Wagen oder Karren (Anhaenger) fuer landwirtschaftliche Zwecke
US2811367A (en) * 1955-11-15 1957-10-29 Ralph H Goodale Wheeled foldable carrier
US2993707A (en) * 1957-11-27 1961-07-25 Vaugoyeau Alexandre Suspension unit for vehicles
DE19539647A1 (de) * 1995-10-25 1997-04-30 Lehn Rudolf Vorrichtung zum Aufstellen eines einachsigen PKW-Anhängers
DE29705672U1 (de) * 1997-03-29 1998-07-30 AL-KO Kober AG, 89359 Kötz Fahrzeuganhänger mit höhenverstellbarer Achsbockbefestigung

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EP0867314A3 (de) * 1997-03-29 2000-06-28 Al-Ko Kober Ag Fahrzeuganhänger mit höhenverstellbarer Achsbockbefestigung

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