DE447110C - Befestigungsvorrichtung fuer seitlich kippbare Wagenkasten am Untergestell von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Befestigungsvorrichtung fuer seitlich kippbare Wagenkasten am Untergestell von Kraftfahrzeugen

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DE447110C
DE447110C DEST41038D DEST041038D DE447110C DE 447110 C DE447110 C DE 447110C DE ST41038 D DEST41038 D DE ST41038D DE ST041038 D DEST041038 D DE ST041038D DE 447110 C DE447110 C DE 447110C
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car bodies
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DEST41038D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/04Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
    • B60P1/16Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by fluid-operated mechanisms
    • B60P1/165Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by fluid-operated mechanisms tipping movement about a fore and aft axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Befestigungsvorrichtung für seitlich kippbare Wagenkasten am Untergestell von Kraftfahrzeugen. Bei den bekannten Kraftfahrzeugen mit seitlich kippbaren Wagenkasten ist dieser in der Regel durch einen die Verbindungsklauen zusammenhaltenden, auswechselbaren Bolzen mit dem Untergestell des Fahrzeuges verbunden. Je nachdem nun nach. ,der einen oder anderen Seite gekippt werden soll, müssen die Bolzen umgesteckt werden. Es hat sich hierbei herausgestellt, daß infolge der Unebenheiten des Bodens oder auch infolge der Abnutzung des Wagens sehr häufig Klemmungen und Verzerrungen eintreten, so daß die Bolzen sich nicht mehr umstecken lassen, wodurch ein-Kippen nach der gewünschten Seite unmöglich wird.
  • Dieser Nachteil soll gemäß der Erfindung dadurch beseitigt werden, daß der Wagenkasten durch quer zur Längsachse des Fahrzeuges gerichtete Bänder mit dem Untergestell verbunden ist, wobei die in zwei.Gruppen angeordneten Bänder, gruppenweise abwechselnd, mit dem einen Ende an Iden Wagenkasten und mit dem anderen Ende an das Untergestell angreifen, so daß je nach Bedarf ohne besondere Einstellung nach der einen oder anderen Seite gekippt werden kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigt Abb. i die Endansicht eines Kraftfahrzeuges mit ,der neuen Vorrichtung in der Ruhe- bzw. in der Kippstellung.
  • Abb_ a ist eine Draufsicht auf das Untergestell mit den Gelenkbändern.
  • Abb. 3 stellt eine Seitenansicht des hinteren Teiles des Kraftfahrzeuges zur Veranschaulichung der Lage der beiden Bän@dergruppen dar.
  • Abb. 4 zeigt in Vorderansicht die Lage der Bänder in der Ruhe- und in der Arbeitsstellung.
  • Das Fahrzeuggestell besitzt unterhalb des Wagenkastens 2 zwei Längsbalken i, auf welchen der zu kippende Wagenkasten 2 gelagert ist. Der Erfindung ;gemäß soll die Verbindung zwischen dem letzteren und den Längsbalken i durch Bänder 3 o. dgL erfolgen, die mit dem einen Ende am Wagenkasten, mit dem anderen Ende auf der gegenüberliegenden Seite an .den Längsbalken gelenkig befestigt sind. Die Bänder tragen an jedem Ende ein Scharnier 4 bzw. 5, von denen das Scharnier des einen Endes, z. B. ¢, nach unten gerichtet, am Längsbalken i, das andere Scharnier 5, nach oben gerichtet, an dem Kasten 2 befestigt ist. Ein so befestigtes Band erlaubt das Kippen -des Wagenkastens in der in Abb. i strichpunktiert veranschaulichten Richtung. Werden die Bänder 3 umgekehrt so befestigt, daß das linke Ende nach Abb. ¢ mit seinem Scharnier nach unten gerichtet am Fahrzeuggestell, das rechte Ende mit seinem Scharnier *nach oben gerichtet an dem Wagenkasten befestigt wird, so- kann eine Kippbewegung in - entgegengesetzter Richtung erfolgen (Abb.4 ßtrichpunkt'iert).
  • Nach diesem Grundsatz wird der Wagenkasten mit zwei Bändergruppen an dem Fahrzeuggestell befestigt. Die eine Gruppe ist mit den auf derselben Sexte liegenden Enden am Fahrgestell und mit dem entgegengesetzten an dem Wagenkasten, die andere Gruppe mit den gegenüberliegenden Enden am Fahrgestell, mit dem freien Ende am Wagenkasten befestigt.
  • Eine solche Anordnung veranschaulicht Abb. 2. Hier gehören z. B. die beiden inneren Bänder 3 zu der einen und .die beiden äußeren Bänder zu der anderen Gruppe, so daß bei der Kippbewegung nach der einen Seite die beiden inneren Bänder die Verbindung mit -dem Fahrgestell herstellen, während die äußeren Bänder in der Ruhelage bleiben, während bei der Kippbewegung nach der entgegengesetzten Seite die äußeren Bänder die Schwingbewegung um ihre am Fahrzeuggestell befestigte Achse mitmachen, während die inneren Bänder in der Ruhelage bleiben.
  • Um die Kippeinrichtung bei demselben Fahrzeuggestell für auswechselbare Wagenkasten verwenden zu können, deren Lagerbalken oder Längsteile nicht immer genau übereinzustimmen brauchen, werden die Bänder 3 zweckmäßig in sich selbst einstellbar, z. B. verlängerbar gemacht. Dies kann z. B. in der Weise geschehen, daß sie aus zwei miteinander verschraubten oder in beliebiger Weise verbundenen Teilen zusammengesetzt sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Befestigungsvorrichtung für seitlich kippbare Wagenkasten am Untergestell von Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, ,daß der Wagenkasten (2) durch quer zur Längsachse des Fahrzeuges verlaufende Bänder (3) o. dgl. mit dem Fahrzeuggestell (i) verbunden ist, die in zwei Gruppen angeordnet, gruppenweise abwechselnd mit dem einen Ende an den Wagenkasten und mit dem anderen Ende an das Fahrzeugestell angelenkt sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder (3) o. dgl. .an jedem Ende ein Scharniergelenk (4., 5) aufweisen, wobei ,die freien Enden der Scharniere bei der einen Gruppe auf der einen Seite nach unten an das Fahrzeugestell und auf der anderen Seite nach oben an den Wagenkasten angreifen, während die freien Enden der Scharniere,der anderen Gruppe umgekehrt angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch. gekennzeichnet, daß die Bänder o. dgl. in der Längsrichtung verstellbar sind.
DEST41038D 1926-05-23 1926-05-23 Befestigungsvorrichtung fuer seitlich kippbare Wagenkasten am Untergestell von Kraftfahrzeugen Expired DE447110C (de)

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DE (1) DE447110C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2694599A (en) * 1950-05-16 1954-11-16 Jesse H Porter Three-way dump truck latch construction
DE921071C (de) * 1943-01-31 1954-12-06 Richard Kuehne Seitenkippwagen fuer landwirtschaftliche Zwecke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE921071C (de) * 1943-01-31 1954-12-06 Richard Kuehne Seitenkippwagen fuer landwirtschaftliche Zwecke
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