DE416455C - Mittelpufferkupplung fuer Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents
Mittelpufferkupplung fuer EisenbahnfahrzeugeInfo
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- DE416455C DE416455C DER57455D DER0057455D DE416455C DE 416455 C DE416455 C DE 416455C DE R57455 D DER57455 D DE R57455D DE R0057455 D DER0057455 D DE R0057455D DE 416455 C DE416455 C DE 416455C
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- Germany
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- coupling
- coupling element
- swivel
- head
- central buffer
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- Expired
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 title claims description 39
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 title claims description 39
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 title claims description 39
- 230000035939 shock Effects 0.000 claims 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G3/00—Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
- B61G3/04—Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with coupling head having a guard arm on one side and a knuckle with angularly-disposed nose and tail portions pivoted to the other side thereof, the nose of the knuckle being the coupling part, and means to lock the knuckle in coupling position, e.g. "A.A.R." or "Janney" type
- B61G3/06—Knuckle-locking devices
- B61G3/08—Control devices, e.g. for uncoupling
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AIH 16.JÜL11925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 416455 -KLASSE 2Oe GRUPPE
(R57455 Il\2oe)
Wladimir Rotmistrow in Berlin-Tempelhof.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Mittelpufferkupplung für Eisenbahnfahrzeuge mit
einem an den Pufferkopf angelenkten und mittels eines durch Pufferstoß beeinflußten
Schwenkers gesteuerten Kuppelglied. Gemäß der Erfindung bildet die mit dem abgebogenen
freien Ende des gegenüberliegenden Kuppelgliedes zusammenarbeitende Fläche eines an der Kuppelstange ausgebildeten Ansatzbackens
mit der Achse der Kupplung einen Winkel, der größer als 900 ist.
Durch diese Ausgestaltung wird erreicht,
daß jedes Kuppelglied den Ansatzbacken des gegenüberliegenden Kuppelkopfs nicht hakenartig,
sondern nur zangenartig umfaßt. Wird die Sperrung der Kuppelglieder aufgehoben, so genügt es, die Wagen auseinanderzufahren,
um ein selbsttätiges Lösen der Kupplung zu erzielen, da hierbei das abgebogene freie Ende
jedes Kuppelgliedes von dem zugehörigen Ansatzbacken ohne weiteres abzugleiten vermag.
Auf der Zeichnung zeigt Abb. ι einen Grundriß der Kupplung in
geschlossenem Zustande,
Abb. 2 einen Grundriß der Kupplung in der Lösestellung,
Abb. 3 eine Draufsicht auf die Zugstange, Abb. 4 eine Sonderansicht des Schwenkers.
Die abgefederte Zugstange 1 läuft in einen Kuppelkopf 2 aus, der oben einen Zughaken 3
zur Aufnahme der Öse der bekannten Schraubenkupplung trägt. An der einen Seite des
Kopfes 2 sind zwei Lappen 4 ausgebildet, zwischen denen, um einen Zapfen drehbar,
ein Kuppelglied 5 ausschwenkbar gelagert ist. An der anderen Seite des Kopfes 2 ist
ein Ansatzbacken 13 vorgesehen, dessen mit dem abgebogenen freien Ende des gegenüberliegenden
Kuppelgliedes zusammenarbeitende Fläche mit der Achse der Kupplung einen Winkel α bildet, der größer als 900 ist
(Abb. 3). Infolgedessen kann jedes Kuppelglied 5 den gegenüberliegenden Kuppelkopf
2 zangenartig umgreifen, jedoch nach Lösung der Kuppel sperrung ohne weiteres von ihm abgleiten.
Seitlich neben der Zugstange 1 ist eine dünnere, im nachstehenden als Schwenker
bezeichnete Stange 6 gelagert, die mittels eines von beiden Wagenseiten aus zu bedienenden
Griffes 7 um ihre Längsachse gedreht (Abb. 2) und mittels einer Kurbel 8 in einer
hier nicht näher erläuterten Weise längs der Zugstange 1 nach beiden Richtungen hin verschoben
werden kann. Am vorderen Ende trägt der Schwenker 6 eine Nase 9 und einen Anschlag 10.
Zum Lösen der Kupplung wird an jedem Wagen der Schwenker 6 mittels eines der
Griffe 7 so gedreht, daß die Nase 9 aus ihrer in Abb. 1 dargestellten Riegelstellung um
90 ° verschwenkt wird. Hierdurch wird der kurze Arm des Kuppelgliedes 5 entriegelt,
der nunmehr beim Auseinanderfahren der beiden Wagen und dem dadurch bedingten Ausschwenken der vorderen Enden der Kuppelglieder
in den von der Nase 9 des zugehörigen Schwenkers freigegebenen Raum eintreten kann.
Sollen zwei Wagen miteinander gekuppelt werden, so wird der Schwenker 6 eines jeden
Wagens durch Drehen eines der Handgriffe 8 so weit vorgeschoben, daß sein vorderes Ende
12 aus der Stirnfläche des Kuppelkopfes heraustritt (Abb. 2). Bei dieser Bewegung des
Schwenkers beeinflußt sein Anschlag 10 auch den kurzen Arm des Kuppelgliedes derart,
daß das vordere Ende des Gliedes in die kuppelbereite Lage voll ausgeschwenkt wird.
Wenn jetzt jeder Schwenker durch einen der Handgriffe 7 wieder in die in Abb. 1 und 2
dargestellte Lage gedreht wird, in der die zugehörige Nase 9 in die Riegelstellung gelangt,
so befindet sich die Kupplung in Bereitschaftsstelhmg.
Wenn zwei Wagen, die gekuppelt werden sollen, gegeneinanderstoßen, so treffen die
Kuppelköpfe auf die gegenüberliegenden hervorstehenden Enden 12 der Schwenker und
schieben sie in den zugehörigen Kuppelkopf zurück. Dabei gleitet die innere Kante der
Nase 9 jedes Schwenkers an der zugehörigen Innenfläche des kurzen Armes des Kuppelgliedes
5 entlang und bringt dadurch das Kuppelglied in die Kuppelstellung gemäß Abb. i.
Claims (2)
1. Mittelpufferkupplung für Eisenbahnfahrzeuge mit einem an den Pufferkopf
angelenkten und mittels eines durch Pufferstoß beeinflußten Schwenkers gesteuerten
Kuppelglied, dadurch gekennzeichnet, daß das Kuppelglied zangenartig wirkt, wobei die mit dem abgebogenen
freien Ende des Kuppelgliedes zusammenarbeitende Fläche eines an dem Kuppelkopf (2) ausgebildeten Ansatzbackens
(13) mit der Achse der Kupplung einen Winkel bildet, der größer als 900 ist. 1°°
2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenker (6)
außer der das Kuppelglied in der Kuppelstellung feststellenden Nase (9) noch einen Anschlag (10) aufweist, durch den
das Kuppelglied ausgeschwenkt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER57455D DE416455C (de) | 1922-12-19 | 1922-12-19 | Mittelpufferkupplung fuer Eisenbahnfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER57455D DE416455C (de) | 1922-12-19 | 1922-12-19 | Mittelpufferkupplung fuer Eisenbahnfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE416455C true DE416455C (de) | 1925-07-16 |
Family
ID=7410532
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER57455D Expired DE416455C (de) | 1922-12-19 | 1922-12-19 | Mittelpufferkupplung fuer Eisenbahnfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE416455C (de) |
-
1922
- 1922-12-19 DE DER57455D patent/DE416455C/de not_active Expired
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