DE415580C - Kurbelschleifensteuerung fuer Stangenschraemmaschinen - Google Patents

Kurbelschleifensteuerung fuer Stangenschraemmaschinen

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DE415580C
DE415580C DEM84415D DEM0084415D DE415580C DE 415580 C DE415580 C DE 415580C DE M84415 D DEM84415 D DE M84415D DE M0084415 D DEM0084415 D DE M0084415D DE 415580 C DE415580 C DE 415580C
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cutting machines
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C35/00Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00

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  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 23. J UNM 925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5b GRUPPEN
Maschinenfabrik Wilhelm Knapp in Eickel i.Westf. Kurbelschleifensteuerung für Stangenschrämmaschinen.
Zusatz zum Patent 352429.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. März 1924 ab. Längste Dauer: 14. Februar 1937.
Die Einrichtung nach Patent 352429 stellt J grundsätzlichen Vorteil, daß die ideelle Schubsich als Anwendung des kinematisch als Kur- stangenlange unendlich ist, d. h. die Geschwinbelschleife bekannten Getriebes auf eine digkeitskurve ist völlig symmetrisch; unter Schrämmaschinensteuerung dar. Eine solche ' den beengten Raumverhältnissen einer sol-Kurbelschleifensteuerung hat zunächst den ' chen Schrämmaschinensteuerung ist dies von
besonderer Bedeutung, weil bei einer, wie üblich, als einfaches Kurbelgetriebe ausgebildeten Steuerung" das Verhältnis des Kurbel- (Exzenter-) Halbmessers zur Schubstangenlänge ein ganz besonders ungünstiges, d. h. die Geschwindigkeitskurve stark einseitig wird. Auch die besondere bauliche Anpassung nach Patent 352429 an die Besonderheiten einer Schrämmaschine in Gestalt eines das Steuerexzenter umfassenden Kulissenbügels hat dabei eine wesentliche Bedeutung. Nun hat bekanntlich aber eine solche Kurbelschleife einen sehr schlechten mechanischen Wirkungsgrad, da der Arbeitsverlust bedeutend (20 bis 30 Prozent, vgl. »Hütte«, 22. Auflage, Bd. L, Seite 892) ist und hier noch dadurch verschlechtert wird, daß der Reibungskreis des notwendigerweise zum Exzenter gewordenen Kurbelzapfens sehr groß ist. Wenn auch bei Verwendung entlastender Kolbenschieber die Bewegungswiderstände klein sind, so ist d.eser geringe Wirkungsgrad eine unangenehme Beigabe, schon weil er gleichbedeutend mit erhöhtem Verschleiß ist. Auch die nach dem Hauptpatent erfolgende unmittelbare Kraftübertragung in einer Berührungslinie zwischen Exzenter und Kulissenbügel ist besonders angesichts der Tatsache, daß hier in Überlagerung die Drehbewegung und die Querverschiebung aufgenommen werden müssen, für den j Verschleiß ungünstig. \
Die Erfindung betrifft die Ausgestaltung einer solchen Kurbelschleifensteuerung für Schrämmaschinen nach Patent 352429 sowohl nach der Seite der Verbesserung des Wirkungsgrades als auch des Hintanhaltens des ■ Verschleißes unter Wahrung aller sich er- j gebenden Vorteile, besonders des leichten Einbaus in den zur Verfügung stehenden ungewohnlich beschränkten Raum. Zu diesem Zwecke werden zwischen das Steuerexzenter und den Kulissenbügel zwei sichelförmige Wagen so eingeschaltet, daß sie mit je zwei Rollen das Exzenter genügend weit — etwa in der Größenordnung eines rechten Winkels — umfassen, um sowohl eine Übertragung des Führungsdruckes als auch die Mitnahme des Wagens senkrecht dazu in der Führung zu vermitteln; mit je zwei weiteren Rollen laufen ' die Wagen gegen die Führung an. Hiermit wird der schon allgemein den Kurbelschleifen eigentümliche und ganz besonders aber I bei großem Reibungskreis auftretende schlechte j Wirkungsgrad erheblich verbessert, wie auch j durch Einschalten der Wälzreibung an Stelle !
der tangentialen Berührung und Zerlegung der Gesamtbewegung in eine reine Drehbs-1 wegung und eine reine Querverschiebung der Verschleiß stark vermindert wird.
Vor den anderweitig viel gebrauchten Steuerungen, bei denen ein unter Druck einer Feder oder des Betriebsmittels stehendes : Steuerelement unter Zwischenschaltung von Rollen gegen eine unrunde Scheibe oder ein ί Exzenter anläuft, und die deshalb kinematisch : nur »kraftschlüssig« sind, hat die vorliegende Anordnung den Vorzug, daß sie der Natur des Kurbelschleifengetriebes entsprechend nach wie vor »paarschlüssig« ist, womit immer, ganz besonders aber bei so schnellaufenden Maschinen wie Schrämmaschinen, grundsätzliche Vorteile bedingt sind.
Die Zeichnung zeigt in Abb. 1 im Aufriß, in Abb. 2 in einer Ansicht von oben ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Zwischen den mit den Schiebern 12, 12 ein starres Stück bildenden Bügel 11 — der hier beispielsweise nach oben offen ist — und das Exzenter 10 auf der Welle 5 sind beiderseits die sichelförmigen Wagen 24 eingeschaltet, die mit je zwei Rollen 25 gegen das Exzenter und je zwei Rollen 26 gegen die Führungsbahnen 27 des Bügels 11 anlaufen. Die Wagen 24 führen sich dabei mit seitlichen Überständen 28 gegen die Bahnen 27, um so die richtige Zuordnung der einzelnen Teile während des Betriebes zu gewährleisten. Die Schmierung erfolgt durch das beim Arbeiten der Schrämmaschine im geschlossenen Gehäuse zerstäubte Öl, das in Nuten an Wagen 24 zu den Achsen gelangt, um sich über weitere Nuten auf der Zapfenoberfläche zu verteilen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kurbelschleifensteuerung für Stangenschrämmaschinen nach Patent 352429, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen das Steuerexzenter (10) und den Kulissenbügel (11) zwei sichelförmige Wagen (24) so eingeschaltet sind, daß sie einerseits mit je zwei Rollen (25) das Exzenter genügend weit — etwa in der Größenordnung eines rechten Winkels — umfassen, um sowohl die Übertragung des Führungsdruckes als auch die Mitnahme des Wagens in der Führung senkrecht dazu zu vermitteln, während anderseits die Wagen mit je zwei Rollen (26) gegen die Führungsbahn anlaufen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM84415D 1924-03-30 1924-03-30 Kurbelschleifensteuerung fuer Stangenschraemmaschinen Expired DE415580C (de)

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