DE387644C - Steuerung von Fluessigkeitsgetrieben, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Steuerung von Fluessigkeitsgetrieben, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge

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DE387644C
DE387644C DEL57384D DEL0057384D DE387644C DE 387644 C DE387644 C DE 387644C DE L57384 D DEL57384 D DE L57384D DE L0057384 D DEL0057384 D DE L0057384D DE 387644 C DE387644 C DE 387644C
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DEL57384D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Non-Deflectable Wheels, Steering Of Trailers, Or Other Steering (AREA)

Description

  • Steuerung von Flüssigkeitsgetrieben, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge. Bei Fahrzeugen, die von schnellaufenden Verbrennungskraftmaschinen angetrieben werden, verwendet man mit Vorteil zur Übertragung der Antriebskraft auf die Treibachsen sogenannte Flüssigkeitsgetriebe. Dieselben bestehen darin, daß auf der Motorachse mehrere verschieden große Rotationspumpen (Primärpumpen) angeordnet sind, deren Drehrichtung konstant ist und die eine Flüssigkeit unter Druck nach einer mit den Fahrzeugachsen verkuppelten Sekundärpumpe fördern. Von der Sekundärpumpe strömt die Flüssigkeit nach geleisteter Arbeit wieder im Kreislauf zu den Primärpumpen zurück. In diesem Kreislauf sind zwischen Primärpumpen und .Sekundärpumpen Steuerorgane, am besten Drehschieber, angebracht, deren Aufgabe es ist, den Weg der Kraftflüssigkeit so zu gestalten, daß jede der einzelnen Primärpumpen ein- und ausgeschaltet werden kann. Im ersteren Falle fördert die betreffende Pumpe Kraftflüssigkeit nach den Sekundärpumpen, im zweiten Falle werden Saug- und Druckraum dieser Primärpumpen unmittelbar miteinander verbunden, so daß eine Förderung von Kraftflüssigkeit nach der Sekundärpumpe nicht erfolgt.
  • Sind also z. B. - zwei Primärpumpen vorgesehen, von denen die eine doppelt so groß ist wie die andere, so können, je nachdem Pumpe z oder Pumpe 2 oder beide Pumpen eingeschaltet sind, drei verschieden große Ölmengen nach der Sekundärpumpe gefördert werden, wodurch dem Fahrzeug drei Geschwindigkeiten erteilt werden, die sich verhalten wie r : 2 : 3. Ferner können durch die Einstellung der Drehschieber die Ölströme von den Primärpumpen nach der Sekundärpumpe so geleitet werden, daß die letztere sowohl von der einen wie der anderen Seite beaufschlagt wird, wodurch das Fahrzeug einmal in der einen und das andere Mal in der entgegengesetzten Richtung bewegt wird.
  • Es ergibt sich hieraus, daß für jede Primärpumpe ein Drehschieber und für die Umsteuerung ein gemeinsamer Drehschieber vorhanden sein muß. Im Fahrzeugbetrieb ist die schnelle Umstellung von einer Geschwindigkeit auf eine andere und meist auch die Umstellung von einer Fahrtrichtung in die entgegengesetzte von großer Wichtigkeit. Die Vorrichtung zum Umstellen der Steuerschieber muß also zweckmäßig so ausgebildet werden, daß sämtliche Steuerschieber in der Hauptsache durch eine einzige Bewegung am Führerstand verstellt werden können. Es gibt bereits derartige Vorrichtungen (z. B. Patent 230202, Kl..I7h, Gr. i8). Die vorliegende Erfindung bietet jedoch ganz wesentliche Vorteile und wird insbesondere bei Eisenbahnfahrzeugen, die an beiden Stirnseiten einen Führerstand haben, in einfacher und zweckmäßiger Weise angeordnet werden können.
  • Das Wesen der neuen Vorrichtung geht aus Abb. i bis 3 hervor. a ist das Gehäuse des Flüssigkeitsgetriebes: b ist der Drehschieber zur Umkehr der Drehvorrichtung; c und d sind die Drehschieber zum Ein- und Ausschalten der beiden Primärpumpen. Damit diese drei Schieber gleichzeitig so eingestellt werden, daß eine bestimmte Geschwindigkeit nach vor- oder rückwärts erzielt wird, ist auf einer Welle e für jeden Schieber eine Scheibe x angebracht, auf der die Gesetzmäßigkeit der Drehschieberverstellung in Form einer Kurvennut dargestellt ist. In diesen Kurvennuten laufen Rollen f, die an den Gleitstücken g befestigt sind. Das Gleitstück ist mit dem Hel-el h verzapft und wird durch einen Einschnitt auf der Welle e geführt. Mit dem Hebel h ist der Hebel z fest verbunden, letzterer ist durch die Stange k an den auf dem Drehschieber befestigten Hebel L angelenkt.
  • Wird die Welle e gedreht, so werden die Schieber durch diese Vorrichtung genau nach dem Gesetz verdreht, das durch die Form der Kurven auf den in bestimmter Weise gegeneinander befestigten Kurvenscheiben gekennzeichnet ist. Dadurch, daß die Welle e parallel zur Längsachse des Fahrzeuges angeordnet ist, kann man an beiden Enden des Fahrzeuges, auch wenn dieses sehr lang ist, mit einfachen Mitteln je einen Führerstand vorsehen. Im Ausführungsbeispiel geschieht die Verdrehung der Welle e an der einen Seite durch die Kegelräderpaare m. und o, durch die Wellen ra und p, durch das Schraubenradpaar r und durch das Handrad s. Am anderen Ende des Fahrzeuges ist der Führerstand ähnlich, es fehlen das Kegelradpaar Zia und die Welle n. Auf der Welle p ist oben ein Zeiger z4 angebracht, der die einzelnen Geschwindigkeiten auf der festen .Scheibe t anzeigt. Entweder auf der Welle e oder der Welle st sind Kupplungen v angebracht, welche gestatten, die Antriebsvorrichtung auf dem nicht benutzten Führerstand auszuschalten.
  • Da zudem sämtliche Wellen in Kugellagern geführt werden können, ist der Reibungsverlust in dem gesamten Mechanismus ein geringer. Ist man gezwungen, zwei und mehr Getriebe hintereinander anzuordnen, so braucht man nur auf die Welle e die entsprechende Anzahl Kurvenscheiben aufzusetzen und eine Verbindung mit den betreffenden Schiebern herzustellen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: -i. Steuerung von Flüssigkeitsgetrieben, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge, mittels Drehschieber, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrehung der Schieber (b, c, d) durch Kurvenscheiben (x) erfolgt, die auf einer zu den Schieberachsen parallelen Welle (e) befestigt sind, wodurch erreicht wird, daß sämtliche Schieber (b, c, d) durch Verdrehen der Welle (e) gleichzeitig verstellt werden.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurven der Kurvenscheiben (x) so konstruiert sind, und daß die einzelnen Kurvenscheiben so gegeneinander versetzt sind, daß bei der Verdrehung der Welle (e) die einzelnen Fahrgeschwindigkeiten nach vor- bzw. rückwärts gleichzeitig eingestellt werden können. 3. .Steuerung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrehung der Welle (e), die parallel zu der Längsachse des Fahrzeuges liegt, von beiden Enden des Fahrzeuges abwechselnd erfolgen kann, wobei die Verdrehungsvorrichtung der Welle (e) auf der Seite des nicht benutzten Führerstandes durch eine schnell lösbare Kupplung (v) ausgeschaltet wird. d. Steuerung nach Anspruch i bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß mehrere hintereinandergeschaltete Getriebe mit derselben Drehwelle (e) gesteuert werden, indem auf dieser Welle nur die entsprechende Anzahl Kurvenscheiben an-;eordnet und letztere in Verbindung mit den betreffenden Schiebern gebracht werden.
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