AT88864B - Hydraulisches Wechselgetriebe, insbesondere für Kleinautos. - Google Patents

Hydraulisches Wechselgetriebe, insbesondere für Kleinautos.

Info

Publication number
AT88864B
AT88864B AT88864DA AT88864B AT 88864 B AT88864 B AT 88864B AT 88864D A AT88864D A AT 88864DA AT 88864 B AT88864 B AT 88864B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
slide
pumps
hydraulic change
bore
pump
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Schoenfeldt
Original Assignee
Heinrich Schoenfeldt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Schoenfeldt filed Critical Heinrich Schoenfeldt
Application granted granted Critical
Publication of AT88864B publication Critical patent/AT88864B/de

Links

Landscapes

  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Hydraulisches   Wechselgetriebe, Insbesondere für Kleinautos. 



   Die Erfindung hat die besondere Ausbildung und Steuerung eines hydraulischen Wechselgetriebes zum Gegenstande, das insbesondere zum Antriebe von kleinen Motorwagen geeignet ist. Es kennzeichnet sich in erster Linie dadurch, dass von den beiden in bekannter Weise in einem Gehäuse nebeneinander angeordneten und durch   Überströmkanäle   miteinander in Verbindung stehenden Bohrungen die eine Bohrung die treibende Pumpe und die getriebenen Pumpen enthält, die zweite Bohrung einen Steuerschieber aufnimmt, der zwischen den Schieberspiegeln und der Bohrung Ringräume bildet, die für die Zuführung des Treibmittels zu den einzelnen durch die Verdrehung des Schiebers gesteuerten getriebenen Pumpen dienen. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es ist Fig. i ein senkrechter und Fig. 2 ein wagrechter Mittelschnitt durch das Getriebe. Fig. 3 ist ein Querschnitt nach Linie   A-B   und Fig. 4 ein solcher nach Linie C-D der Fig. 2. Fig. 5 zeigt den Umsteuerschieber in Ansicht, während die Fig. 6 bis 8 verschiedene Querschnitte zeigen. Fig. 9 und 10 zeigen das Schieberabschlussstück im Längs-und Querschnitt, während in Fig.   11   die verschiedenen   Schieberstellungen   angegeben sind. 



   Das Gehäuse 1 des Getriebes wird von zwei nebeneinanderliegenden Bohrungen 2 und 3 durchsetzt. In der Bohrung 2 ist an dem einen Ende die treibende Pumpe 4 eingebaut, die nach Art der Kapselwerkmotoren mit durch Kurvennuten gesteuerten Schaufeln ausgebildet ist und von der Welle 6 aus angetrieben wird. Unabhängig von der Antriebswelle 6, aber gleichachsig dazu liegt die anzutreibende Welle 7, auf der hintereinander drei gleich- artig ausgebildete   Pumpenmotoren   5, 5'und 5"aufgekeilt sind. Die treibenden und die getriebenen Pumpen laufen in Büchsen 8, die in der Bohrung 2 eingepresst sind und in der Mittelebene gegen den Steuerschieber hin Backen 9 tragen, die in bekannter Weise den Arbeitsraum der Pumpen unterteilen.

   In jeder dieser Büchsen sind ferner zwei Ausnehmungen 10 und 11, die den Arbeitsraum jeder Pumpe an die zur Bohrung 3 führenden Kanäle anschliessen. Die einzelnen Pumpen und deren Arbeitsräume werden durch zwischengelegte Scheiben 14 voneinander getrennt. 



   In der zweiten Bohrung 3 ist der hohle Umsteuerschieber 15 drehbar gelagert. Er ist auf einem Teil seines äusseren Umfanges im Durchmesser kleiner als die Bohrung   3,   so dass zwischen den bis zur Bohrung 3 reichenden Schieberspiegeln 17 ein freier Ringraum 16 gebildet wird. In den einzelnen Schieberspiegeln 17 sind entsprechend den Pumpen   5,   5' und 5"verschieden breite   Kanäle 18, 18', 18"angeordnet,   die zu dem Hohlraum 19 des Schiebers führen. Diese Kanäle arbeiten mit den entsprechenden   Überströmkanälen   12 und 13 in dem Gehäuse zusammen und regeln den Umlauf des Treibmittels. 



   Der Umsteuerschieber erstreckt sich nur auf die Länge der drei getriebenen Pumpen 5, 5'und   5".   An seinem inneren Ende ist er mit einem Ansatze 20 in dem Abschlussstück 21 gelagert, das die Schieberbohrung 3 am anderen Ende, wo die treibende Pumpe 4 liegt, abschliesst. Dieses Abschlussstück 21 vermittelt den Übergang des Treibmittels von der treibenden Pumpe zu dem Hohlraum 19 des Schiebers, wie auch die Rückführung des entspannten Treibmittels zum Saugraume der treibenden Pumpe 4. Zu diesem Zwecke ist das Abschlussstück 21 mit einem knieförmig gebogenen Kanal 22 versehen, der den Hohlraum 19 mit dem Saugraum der Pumpe 4 verbindet, während ein ringförmiger Kanal 23 einerseits 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 mit dem Ringraum 16 und andrerseits durch eine Ausnehmung 24 mit dem Druckraum der Pumpe   4   in Verbindung steht. 



   Bei   gleichmässigem   Antriebe der treibenden Pumpe 4 gelangt das Treibmittel durch den Kanal 25, die   Öffnung : 24   und den Ringraum 23 in den Raum 16. Nimmt der Schieber 15 die in Fig.   u a   gezeigte Lage ein, so sind sämtliche drei Pumpen 5, 5'und 5"durch die   Kanäle 12, 12'und 12" an   den Druckraum der treibenden Pumpe 4 angeschlossen. Das entspannte Treibmittel gelangt dann durch die Kanäle 13,   13'und 13" und   die Kanäle 18,   . M' und. M" in   den Hohlraum 19 des Schiebers und wird von da dem Saugraume der treibenden Pumpe 4 wieder zugeführt. Das Getriebe ist dann auf die kleinste Geschwindigkeit und Vorwärtsgang geschaltet. 



   Dreht man den Steuerschieber 15 weiter bis in die Stellung nach Fig. II b, so ist die letzte Pumpe 5"kurzgeschlossen, da der Saugkanal 12"und der Druckkessel 13"dieser Pumpe durch den Ringraum 16 direkt miteinander in Verbindung gebracht sind. Es arbeiten nur noch die übrigen beiden Pumpen, wodurch das Getriebe mit mittlerer Geschwindigkeit vorwärts läuft. 



   Bei Weiterdrehung des Schiebers 15 in die Lage nach Fig.   nc   ist auch die mittlere Pumpe 5'kurzgeschlossen, und arbeitet nur noch die erste Pumpe 5. Das Getriebe hat in diesem Falle im Vorwärtsgange die höchste Geschwindigkeit. 



   Bringt man nun den Steuerschieber in die Lage nach Fig. II d, so sind die vorherigen   Saugkanäle 13, 13'und 13" der   Pumpen   a, 5'und 5"durch   den Ringraum 16 an dem Druckraum der treibenden Pumpe 4 und die vorherigen Druckkanäle 12, 12'und   12"ver-   mittelst der Schieberöffnungen an dem Saugraum der Pumpe 4 angeschlossen. Die Pumpen 5, 5'und 5"werden daher in umgekehrter Richtung mit der kleinsten Geschwindigkeit an- getrieben. 



   Bei Talfahrt, wo eine Bremsung durch das hydraulische Getriebe selbst erfolgen soll, bringt man den Steuerschieber 15 in die in Fig. ne gezeigte Stellung. In diesem Falle sind die Pumpen 5 und 5'kurzgeschlossen, während die Pumpe   5"nur   durch einen schmalen Antriebskanal 27 an dem Druckraum angeschlossen ist. Es wird dadurch die Flüssigkeitsströmung so stark gedrosselt, dass eine Bremsung auf hydraulischem Wege eintritt. Durch mehr oder minder weites Öffnen der   Durchflussöffnung   kann der Bremsvorgang entsprechend geregelt werden. 



   In allen diesen Fällen ist durch die gleichmässige und symmetrische Ausbildung der den Ringkanal 16 begrenzenden äusseren Flächen dafür gesorgt, dass der Steuerschieber in all seinen Stellungen auf beiden Seiten seines Schieberspiegels gleichen Druck erhält, also vollkommen entlastet ist und sich daher in allen Fällen leicht verstellen lässt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : i. Hydraulisches Wechselgetriebe, insbesondere für Kleinautos, mit zwei in dem Gehäuse nebeneinanderliegenden, durch Überströmkanäle verbundenen Bohrungen, von denen die eine Bohrung die treibende Pumpe und die getriebenen Pumpen enthält, dadurch gekennzeichnet, dass die andere Bohrung (3) einen Steuerschieber (15) aufnimmt, der zwischen den Schieberspiegeln und der Bohrung (3) des Gehäuses Ringräume (16) bildet, die für die Zuführung des Treibmittels zu den einzelnen, durch die Verdrehung des Schiebers gesteuerten, getriebenen Pumpen (5, 5', 5") dienen.
    t. Hydraulisches Wechselgetriebe nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der hohle Innenraum (19) des Steuerschiebers (15) ständig an den Saugraum der treibenden Pumpe (4) und die zwischen Schieberspiegeln und der Gehäusebohrung angeordneten freien Ringräume (16) an den Druckraum der treibenden Pumpe angeschlossen sind, wobei durch Verdrehung des Schiebers die Verteilung der Druckflüssigkeit auf die getriebenen Pumpen durch die Schieberspiegel und die darin angeordneten Durchtrittskanäle (18, 18', 18") im Zusammenwirken mit den Überströmkanälen (12, 12', 12", 13, 13', 13") erfolgt.
    3. Hydraulisches Wechselgetriebe nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass beim Abschalten einer getriebenen Pumpe deren Flüssigkeitskreislauf durch den Ringraum (16) kurzgeschlossen wird.
    4. Hydraulisches Wechselgetriebe nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schieberspiegel (17, 17', 17") für jede der getriebenen Pumpen gegeneinander versetzt sind, um jede der Pumpen CJ, 5', 5") bei Verdrehung des Steuerschiebers nacheinander zu-oder abschalten zu können.
AT88864D 1920-08-30 1920-08-30 Hydraulisches Wechselgetriebe, insbesondere für Kleinautos. AT88864B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT88864T 1920-08-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT88864B true AT88864B (de) 1922-06-26

Family

ID=3609366

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT88864D AT88864B (de) 1920-08-30 1920-08-30 Hydraulisches Wechselgetriebe, insbesondere für Kleinautos.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT88864B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE924551C (de) * 1952-11-29 1955-03-03 Erma Pauline Jewell Fluessigkeitsgetriebe mit durch den Fluessigkeitsdruck angetriebenen Rotoren, insbesondere fuer motorgetriebene Fahrzeuge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE924551C (de) * 1952-11-29 1955-03-03 Erma Pauline Jewell Fluessigkeitsgetriebe mit durch den Fluessigkeitsdruck angetriebenen Rotoren, insbesondere fuer motorgetriebene Fahrzeuge

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1949973C3 (de) Hydrostatisches Aggregat
AT88864B (de) Hydraulisches Wechselgetriebe, insbesondere für Kleinautos.
DE1253074B (de) Hilfskraftlenkung fuer Kraftfahrzeuge
DE723308C (de) Hydraulische Steuerung von Schaltraedergetrieben fuer Werkzeugmaschinen
CH231814A (de) Hydraulische Hilfskraftlenkeinrichtung an Kraftfahrzeugen.
DE2721555C3 (de) Hilfskraftlenkung für Fahrzeuge
DE406434C (de) Fluessigkeitswechsel- und -wendegetriebe
DE430801C (de) Steuerung fuer zwanglaeufig zueinander verstellbare Steuerglieder von Fluessigkeitsgetrieben
DE508846C (de) Kraftuebertragungseinrichtung mit Wechselgetriebe
DE502207C (de) Fluessigkeitsgetriebe
DE1453498A1 (de) Hydraulischer Motor
DE935511C (de) Hydraulischer Kraftheber mit durch eine staendig laufende Druckfoerderpumpe zu betaetigendem Zweiwege-Arbeitszylinder
DE3008832A1 (de) Rotationskolbenmaschine mit umsteuerbarem arbeitsmitteldurchsatz
DE488576C (de) Lokomotive mit Brennkraftmaschinenantrieb
DE2812906C2 (de) Hydrostatische Servolenkung für Fahrzeuge
DE867660C (de) Mittels einer doppelten Fluessigkeitskupplung umsteuerbares, zweistufiges Untersetzungsgetriebe fuer Schiffsturbinen
DE387644C (de) Steuerung von Fluessigkeitsgetrieben, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge
DE433573C (de) Mit einer Fluessigkeitspumpe versehene Vorrichtung zum Beeinflussen der gegenseitigen Bewegung von Gliedern des Ausgleichgetriebes fuer Motorfahrzeuge
DE1023976B (de) Hydrostatisches Getriebe fuer Kraftfahrzeuge
DE411847C (de) Fluessigkeitsgetriebe
DE579865C (de) Vorschubsteuerung an Werkzeugmaschinen
DE2917298A1 (de) Steuerdrehschiebereinrichtung
DE457574C (de) Steuerschieber fuer Fluessigkeitsmotoren
DE1553285A1 (de) Hydraulikpumpe oder -motor,insbesondere fuer Lenkanlagen an Kraftfahrzeugen
DE1288462B (de) Servolenkeinrichtung