DE1803829C3 - Antriebsvorrichtung zum Antrieb einer Welle in beiden Drehrichtungen - Google Patents
Antriebsvorrichtung zum Antrieb einer Welle in beiden DrehrichtungenInfo
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- F16H37/06—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts
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- F16H37/0806—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts with differential gearing with a plurality of driving or driven shafts
- F16H37/0826—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts with differential gearing with a plurality of driving or driven shafts with only one output shaft
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- F16D41/00—Freewheels or freewheel clutches
- F16D41/06—Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface
- F16D41/08—Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface with provision for altering the freewheeling action
- F16D41/086—Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface with provision for altering the freewheeling action the intermediate members being of circular cross-section and wedging by rolling
- F16D41/088—Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface with provision for altering the freewheeling action the intermediate members being of circular cross-section and wedging by rolling the intermediate members being of only one size and wedging by a movement not having an axial component, between inner and outer races, one of which is cylindrical
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Description
Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs.
Eine derartige Antriebsvorrichtung ist bekannt aus der DE-AS 10 06 687. Diese Schrift betrifft einen
Schiffantrieb mit zwei Hochleistungs-Dieselmotoren, welche über ein gemeinsames Getriebe eine Propellerwelle
antreiben. Zur Umsteuerung der Propellerwelle ist für jeden Motor ein umschaltbares Vorgelege
vorgesehen, so daß ein solcher Drehrichtungswechsel ohne ein zusätzliches vorgeschaltetes Wendegetriebe
ermöglicht wird. Um nun bei Stillstand eines der beiden Schiffsdiesel zu verhindern, daß dieser vom anderen
über das Getriebe rückwärts angetrieben wird, ist an jeder Motorwelle eine Rücklaufwelle vorgesehen,
welche ein axial verschiebbares Kupplungsglied aufweist, das sich bei Rückwärtsdrehung der Motorwelle
längs dieser Welle verschiebt und über an ihm vorgesehene Kupplungsklauen mit dem Getriebegehäuse
im Eingriff kommt und dadurch eine Rückwärtsdrehung dieser Motorwelle blockiert.
Solche Antriebsvorrichtungen sind also nur dort geeignet, wo die beiden Antriebsmotoren sich jeweils
nur in einer Antriebsrichtung drehen können, also typisch bei Brennkraftmaschinen. Es gibt jedoch auch
Antriebsprobleme, bei denen zwei Stelimotoren (z. B. ein Hauptmotor und ein Reservemotor vorgesehen sind
und beide Stellmotoren sich im Betrieb vorwärts und rückwärts drehen können je nach den erforderlichen
Steuerbewegungen. Für solche Antriebsvorrichtungen ist die Anordnung nach der DE-AS 10 06 687 ungeeignet,
da auch bei einer gewollten Rückwärtsdrehung eines der beiden Stellmotoren die Rücklaufsperre sofort
einrasten und die Motorwelle blockieren würde.
Antriebsvorrichtungen mit zwei Stellmotoren werden beispielsweise in der Luftfahrt zum Betätigen der
Wölbungsklappen von Flugzeugen verwendet. Dabei betätigt die von einer solchen Antriebsvorrichtung
ausgehende Welle eine Reihe von Stellspindeln, und sie kann durch zwei Motoren angetrieben werden, von
denen der eine als Hilfsorgan dienu Wenn diese Welle
nicht unier Antrieb steht, muß sie gegen alle durch äußere Beanspruchungen verursachte Bewegungen
festgelegt sein. Zu diesem Zweck werden im allgemeinen Bremsen verwendet.
Um zu vermeiden, daö der nicht benutzte "Motor
mitgedreht wird durch denjenigen der beiden Motoren, der die genannte Welle antreibt, erfolgt gewöhnlich die
Verbindung zwischen den Motoren unter Zwischenschaltung eines Differentials, wobei der nicht betätigte
Motor durch eine Bremse blockiert wird (z. B. DE-AS 1Ü25 747). Dabei müssen aber die Entbremsungs- und
Ingangsetzungsbetätigungen jedes der beiden Motoren miteinander gekoppelt sein. Dies erfordert komplizierte
und störungsanfällige Steuerungseinrichtungen.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, bei einer Antriebsvorrichtung, deren Motoren selbst reversierbar
sind, einen wahlweisen Antrieb in einer der beiden Antriebsdrehrichtungen zu ermöglichen und dabei
gleichzeitig ohne großen Steuerungsaufwand die Welle des nicht benutzten Motors zu blockieren und ferner
auch die Abtriebswelle, wenn diese nicht angetrieben wird, selbsttätig und ohne Eingriff von außen zu
blockieren.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung gelöst durch die im Patentanspruch angegebenen Maßnahmen. Zur
Lösung der angegebenen Aufgabe werden also Überholkupplungen in Form von Wälzkörper-Klemmgesperren
verwendet, die in beiden Richtungen überholbar sind.
Ein für den Antrieb in der einen oder der anderen Richtung mittels eines Steuerhebels umsteuerbares
Klemmrollen-Gesperre ist bekannt aus der DE-PS 1 15 043. Wenn sich bei diesem Gesperre der Steuerhebei
in seiner Neutralstellung befindet, ist — im Gegensatz zur erfindungsgemsöen Überholkupplung —
diese bekannte Kupplung geöffnet, d. h. die Kugeln des Klemmgesperres können kein Drehmoment übertragen,
während bei einer Verdrehung dieses Hebels aus seiner Neutralstellung in die eine Richtung eine
Freilaufkupplung für die eine Drehrichtung und bei seiner Verdrehung in die andere Richtung eine
Freilaufkupplung für die andere Drehrichtung hergestellt wird.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Ansicht der gesamten Aptriebsvorrichtung,
Fig.2 eine schematische Detailansicht einer bei der
Vorrichtung nach F i g. 1 verwendeten Überholkupplung in größerem Maßstab,
Fig.3 eine Schnittansicht durch eine Ausführungsform der Überholkupplung und
F i g. 4 und 5 Detailschnitt nach den Linien IV-IV und V-V der F ig. 3.
In allen Figuren tragen Teile, welche analoge Funktionen haben, die gleichen Bezugszeichen.
Die reversierbaren Motoren 1 und 2 treiben jeweils unter Zwischenschaltung einer Überholkupplung nach
den F i g. 2 bis 5 eine Abtriebswelle 3.
Die Motoren 1 und 2 sind miteinander durch ein Differential 4 verbunden, an dessen Eingangsorganen 5
und 6 die Ausgangsorgane 7 bzw. 8 dieser Motoren in einer im folgenden zu beschreibenden Weise angreifen,
Mnd dessen Ausgang 9 in ein starr auf einer
Abtriebswelle 3 befestigtes Stirnrad 10 eingreift.
Nach einer Ausführungsform weist die im einzelnen in den Fig.2 bis 5 dargestellte Überholkupplung in
Form eines Wälzkörper-Klemmgesperres ein Antriebsglied mit zwei Elementen Ta und 7f>des Ausganges 7 des
Motors 1 auf, die in eine Ausnehmung 5a am Umfang des angetriebenen Glieds 5 des Differentials eingreifen,
wobei die zusammenwirkenden Teile im Inneren eines zylindrischen Teils 11 des feststehenden Gehäuses 12
angeordnet sind. Zwei Kugeln oder Rollen 13 und 14 sind, durch Federmittel 15 voneinander getrennt,
zwischen den Elementen 7a und Tb des Antriebsglieds angeordnet und berühren die Innenwand des zylindrischen
Teils 11 und eine Abflachung Sb des angetriebenen Glieds 5.
Beim Anlaufen des Motors 1 in der einen oder der anderen Richtung kommt eines der beiden Elemente 7a
oder Tb des Antriebsglieds in Berührung mit der entsprechenden Kugel 13 bzw. 14 und drückt diese, trotz
der entgegenwirkenden Kraft der Feder 15, in eine
Stellung, in der sie nicht mehr zwischen dem angetriebenen Glied 5 und dem zylindrischen Teil 11 des
feststehenden Gehäuses 12 eingeklemmt ist. Das andere Element Tb des Antriebsglieds oder Ta kommt nun in
Berührung mit dem angetriebenen Glied 5, dreht es mit und zieht so die Abflachung Sb unter der anderen Kugel
weg, so daß auch diese die Drehung des Glieds 5 mitmachen kann.
Wenn der Motor 1 das Glied 5 nicht mehr antreibt, wird es durch die Kugeln 13 und 14, welche durch die
Feder 15 zwischen das zylindrische Teil II und die Abflachung Sb zurückgedrückt werden, selbsttätig in
der jeweiligen Stellung in beiden Drehrichtungen blockiert.
Der Ausgang 8 des anderen Motors 2 und der zweite Eingang 6 des Differentials arbeiten in einer in jeder
Hinsicht entsprechenden Weise zusammen.
Somit ergibt sich, daß dann, wenn die beiden Motoren nicht betätigt sind, durch die konjugierte Wirkung der
beiden Wälzkörper-Klemmgesperre der Ausgang 9 des
Differentials und damit auch die Abtriebswelle 3 blockiert werden, also sich nicht dreher l.önnen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch;Antriebsvorrichtung zum Antrieb einer Welle in beiden Drehrichtungen mittels jeweils eines von zwei Motoren über ein Differentialgetriebe, wobei jeweils zwischen einem Motorausgang und dem zugeordneten Differentialeingang eine Überholkupplung zum Blockieren des betreffenden Differentialeingangs angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Welle (3) in beiden Drehrichtungen mittels Motoren (1 und 2) reversierbar ist und die Oberholkupplungen als Wälzkörper-Klemmgesperre (7) jeweils in beiden Antriebsrichtungen überholbar sind, wobei die Oberholkupplungen (7) jeweils ein mit dem zugeordneten Motorausgang drehfest verbundenes Antriebsglied (7a, 7b) und ein mit dem zugeordneten Eingang des Differentials (4) verbundenes angetriebenes Glied (5) aufweisen, welche beide gleichachsig im Inneren eines feststehenden zylindrischen Gehäuses od. dgl. (11) angeordnet sind und über mindestens eine am Umfang des angetriebenen Glieds (5) vorgesehene Ausnehmung (5a) zusammenwirken, in welche zwei mit dem Antriebsglied fest verbundene Elemente (7a, 7b) eingreifen, welche durch zwei Kugeln oder Rollen (13, 14) getrennt sind, zwischen denen Federmittel (15) vorgesehen sind, wobei die Kugeln oder Rollen zwischen einer Abflachung (5b) der Ausnehmung (5a)und der Innenwand des feststehenden Gehäuses od. dgl. (11) angeordnet sind.
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