DE413797C - Viertelton-Fluegel - Google Patents

Viertelton-Fluegel

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DE413797C
DE413797C DEF55766D DEF0055766D DE413797C DE 413797 C DE413797 C DE 413797C DE F55766 D DEF55766 D DE F55766D DE F0055766 D DEF0055766 D DE F0055766D DE 413797 C DE413797 C DE 413797C
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Germany
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quarter
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tone
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instrument
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C1/00General design of pianos, harpsichords, spinets or similar stringed musical instruments with one or more keyboards
    • G10C1/04General design of pianos, harpsichords, spinets or similar stringed musical instruments with one or more keyboards of grand pianos
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C1/00General design of pianos, harpsichords, spinets or similar stringed musical instruments with one or more keyboards

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Viertelton-Flügel. Die Erfindung betrifft die bekannten Vierteltontastinstrumente, bei denen die übliche Tonleiter durch Hinzunahme der entsprechenden Vierteltöne erweitert ist. Insbesondere bei Flügeln ist schon vorgeschlagen worden, zu diesem Zwecke zwei Normalinstrumente nebeneinander zu stellen und sie durch einen gemeinsamen Spieltisch miteinander so zu verbinden, daß die auf einer Spezialklaviatur, welche sämtliche Töne enthält, angeschlagenen Tasten wechselseitig mit den beiden Instrumenten durch geeignete mechanische, pneumatische o. dgl. Übertragungsmittel- in Bewegungszusammenhang gebracht werden.
  • Es ist ferner bekannt, zwei Flügel als Doppelflügel zu bauen, wobei sich die Spieler gegenüber sitzen und der eine den Normalflügel, der andere den Vierteltonflügel spielt. Dabei kann auch der zweite, die Vierteltonklaviatur enthaltene Flügel mit der Klaviatur des Normalflügels pneumatisch-elektrisch verbunden sein. Durch diese Einrichtung wird aber nicht die feine Nuancierungsmöglichkeit erreicht, wie sie die normale Klaviatur des einfachen Flügels aufweist. Gemäß vorliegender Erfindung wird nun die Erzeugung von Vierteltönen bei Flügeln unter Benutzung von je zwei sonst gleichartigen Instrumenten, von denen aber das eine bezüglich der Saitenlängen um einen Viertelton höher als das andere berechnet ist, dadurch erreicht, daß die beiden Instrumente in der durch die Ansprüche gekennzeichneten und nachstehend näher erläuterten Weise ohne wesentliche Vergrößerung des Tastenmaterials und damit des auf die Spielart ungünstig wirkenden Massenträgheitsmomentes zusammengebaut werden, und zwar werden die beiden Flügel so übereinandergebaut, daß der untere in normaler Höhe vom Fußboden steht und der obere mit geringem Höhenabstand von hinten aus über den unteren geschoben wird, so daß das obere Instrument auf dem unteren derart aufsitzt, daß sich beide Grundrisse völlig decken. Dabei kann auch das obere Instrument auf besonderen Beinen stehen, die dann außerhalb des Körpers des unteren die Last des oberen Instrumentes auf den Fußboden übertragen. Wesentlich ist aber, daß im Gegensatz zu früheren Anordnungen von übereinandergebauten Flügeln, die teils im Grundriß so gebaut sind, daß der eine das Spiegelbild des andern darstellt, oder daß bei Doppelresonanzböden die Saiten teils auf der Ober-, teils auf der Unterseite derselben aufgespannt sind, hier die vollkommen kongruenten Grundrisse zweier klanglich voneinander unabhängiger Instrumente sich decken.
  • Außer dieser Lageanordnung der Instrumente zueinander ist die Art der Verbindung beider zu einem gemeinsamen Ganzen wesentlich.
  • Die Klaviatur des oberen wird um etwa die Länge des Elfenbeintastenbelages verkürzt und mit einer über den Tasten des unteren Instrumentes liegenden Tastenreihe, deren Tasten als einarmige Hebel ausgeführt sind, durch Zugverbindungen verbunden. Diese Verbindung der Tasten ist leicht zu lösen, indem sie oben und unten ausgehängt werden kann, so daß beide Instrumente bequem getrennt voneinander transportiert werden können. Die Tasten des unteren Instrunientes sind nach vorn verlängert und ihr Wagepunkt entsprechend verlegt, im übrigen aber auf gewöhnliche Weise mit der Mechanik verbunden. Der Unterschied gegenüber der bekannten Anordnung zweier Klaviermechaniken hintereinander oder untereinander besteht demnach darin, daß hier stets einerseits die untere Mechanik in normaler Höhe und die obere darüber angeordnet ist, anderseits durch eine Taste immer nur eine Mechanik betätigt wird.
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele dargestellt, und zwar zeigen Abb. i einen senkrechten Schnitt, Abb.2 eine schematische Oberansicht auf die mittlere Tastenreihe, Abb.3 und 4. Seitenansicht und Vorderansicht der Zugverbindungen in größerem 1Taßstabe, und Abb. 5 eine perspektivische Ansicht des Ganzen.
  • a und b sind .die Ganz- und Halbtöne, welche auf einer unteren Tastenreihe angeordnet sind. Der unteren Tastenreihe entsprechend liegen auf der oberen Tastenreihe die Ganz- und Halbtöne e, f. Die mittlere Tastenreibe besitzt die Vierteltöne c, d, deren Tasten durch Verbindungsteile g, h, i mit den nur etwas verkürzten Tasten k des oberen Instrumentes L gekoppelt sind. Die untere Tastenreihe ist mit der oberen Tastenreihe verbunden und bewegt sich um einen Wage- i kalken va, der am Klaviaturrahmen 7a befestigt i ist und welch letzterer am Stuhlboden o aufliegt. Eine Leiste p dient zur Begrenzung der i Tastenbewegung nach oben. Die mittlere Tastenreihe dagegen ist in einer Kapsel q gelagerf und mit der verkürzten Taste h im oberen Instrument l durch die Verbindungsteile g, la gekoppelt. Die Tasten k im oberen Instrument sind um einen Wagebalken r drehbar. Die Verbindungsteile bestehen, wie aus Abb. 3 und .a. ersichtlich ist, aus zwei Streben g und 1a, welche in der Mitte durch eine Metallplatte v verbunden sind. Die Strebe h ist an ihrem äußeren Ende gabelförmig ausgebildet und mit den Tasten k durch eine Wippe s verbunden. Das äußere Ende der Strebe g ist an einem Ansatzstück t angelenkt, welches in einem Schlitz zi der Tasten c, d angeleimt ist. Zum Regeln der Gesairitlänge der Verbindung ist zwischen den Streben g, lt die Metallplatte v angeordnet. Die Metallplatte v besitzt an ihren Enden Gewinde w, welche in die inneren Enden der Streben g, h. eingeschraubt sind und durch Verschrauben verstellt und geregelt werden können. Die Wippe s dient außerdem zum Feinregeln der Tasten k. Die Lösung der Verbindung geschieht durch einfaches Aushängen bei s und t, wonach das zweite Instrument L zum Transport abgehoben werden kann.
  • Wie Abb. 2 zeigt, sind die Tasten k derartig gekröpft, daß ihre Vorderenden um eine halbe Tastenreihe gegen die Hinterenden verschoben sind, und zwar nach rechts, damit die Vierteltontasten c, d senkrecht unter die V orrlerenden der Tasten k zu liegen kommen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜCHE: i. Vierteltonflügel, dadurch gekennzeichnet, daß über einem Normalflügel ein zweiter, nur um einen Viertelton höher berechneter Normalflügel so angeordnet ist, daß die Grundrisse sich decken und die Seitenansichten beider gleich sind, und daß von drei im unteren Instrument übereinander angeordneten Tastenreihen die mittlere mit einer selbständigen, im oberen Flügel angeordneten Klaviatur durch an sich bekannte Zugverbindungen gekoppelt ist.
  2. 2. Vierteltonflügel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d.aß das obere Instrument auf das untere aufgeschoben ist.
  3. 3. Vierteltonflügel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Füße des oberen Instrumentes außerhalb des Körpers des unteren Instrumentes stehen und ein Übereinanderschieben beider Instruinente gestattet.
DEF55766D 1924-03-25 1924-03-25 Viertelton-Fluegel Expired DE413797C (de)

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