DE413615C - Verfahren zur Speisung von Dampfkesseln - Google Patents

Verfahren zur Speisung von Dampfkesseln

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DE413615C
DE413615C DEG61484D DEG0061484D DE413615C DE 413615 C DE413615 C DE 413615C DE G61484 D DEG61484 D DE G61484D DE G0061484 D DEG0061484 D DE G0061484D DE 413615 C DE413615 C DE 413615C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D3/00Accumulators for preheated water
    • F22D3/04Accumulators for preheated water combined with steam accumulators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Speisung von Dampfkesseln. Den Gegenstand der Erfindung bilden ein `"erfahren und eine Einrichtung zum Speisen von Dampfkesseln, welche den Zweck verfolgen, in Betrieben, in welchen neben einer Kesselanlage beschränkter Leistung noch eine Hilfskraftquelle von ebenfalls beschränkter Leistung, z. B. eine kleine Wasserkraft, zur Verfügung steht, beide Kraftquellen aber in "Leiten normalen Betriebes zum Antrieb der Arbeitsmaschinen usw. voll und ganz ausgenutzt werden müssen, die Speisung des Kes-@els während des Betriebes ohne Zuhilfe; nähme einer kraftverzehrenden Pumpe o. dgl. durchführen und in Zeiten von Betriebspausen mit Hilfe des Kessels und der zusätzlichen Hilfskraftquelle vorgewärmtes Speisewasser in für die Dauer des Betriebes ausreichenden Mengen an einer Stelle aufspeichern zu können, von welcher das Speisewasser während des Betriebes lediglich unter dein Einfluß statischer Druckunterschiede in -den Kessel gelangen kann.
  • Die Erfindung besteht darin, daß in Zeiten von Betriebspausen Dampf aus einem über dem Kessel befindlichen, mit dessen Dampf-und `Wasserraum verbundenen Speicherbehälter nach Absperrung der Dampfverbindung in einen als Oberflächenkondensator wirkenden Speis.ewasservorwärmer geleitet wird, durch den; mittels einer von der zusätzlichen Kraftquelle betriebenen Pumpe Speisewasser in solchen Mengen zum Kessel geführt wird, daß einerseits im Speicher ein Druckabfall erzeugt und anderseits der Kesseldruck auf solcher Höhe gehalten wird, daß der Druckunterschied ausreicht, unter L`berwindung des statischen Druckunterschiedes Kesselwasser in der Dauer des normalen Betriebes entsprechenden Mengest in den Speicher zu fördern. Bei Aufnahme des normalen Betriebes wird dann der Vorwärmer nebst seiner Pumpe außer Betrieb und der Speicher unter Kesseldruck gesetzt, und das Heißwasser wird aus dem Speicher über ein Regelventil zum Kessel abgelassen.
  • Auf diese Weise ist man in der Lage, den Kessel sowohl wie auch die zusätzliche Kraftquelle während der Zeiten normalen Betriebes ausschließlich zum Antrieb von Arbeitsmaschinen o. dgl. zu verwenden und während der Betriebspausen mit ihrer Hilfe die Aufspeicherung des erforderlichen Speisewasser:3 in dem oberhalb des Kessels befindlichen Speicher durchführen, so daß Kraft für die Speisepumpe während des Betriebes nicht beansprucht wird.
  • Auf der Zeichnung ist eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Ein Speisewasserbehälter S ist oberhalb des Kessels I< angeordnet und steht mit dem ZVasserraum des Kessels durch die von seinem Boden ausgehende Leitung Li, die mit absperrbarem Regelorgan V, versehen ist, in Verbindung. Ferner ist der Dampfraum des Kessels l( mit dem Dampfraum des Speichers S durch die Leitung L. mit Absperrorgan V. verbunden. Von dem Dampfraum des Speichers S führt außerdem eine Leitung L3 mit regelbarem .'@bsperrorgan V3 zum Speisewasservorwärmer E, durch den die mit regelbarem Absperrorgan Ur und mit Pumpe P versehene Speiseleitung L, hindurchgeleitet ist.
  • Wenn beim Anfeuern der Kessel unter Druck steht, so wird V, geöffnet, so daß sich der Speicher S mit Dampf füllt, worauf V., wieder geschlossen wird. Durch öffnen des Ventils t@3 wird dann Dampf in den Vorwärmer E geleitet, so daß im Speicher dem ohnedies steigenden Kesseldruck gegenüber ein Unterdruck entsteht, der noch dadurch verstärkt wird, daß gleichzeitig Frischwasser durch den Vorwärmer E geleitet wird. Der im Vorwärmer befindliche Dampf wird somit an den Leitungswänden niedergeschlagen. Der Unterdruck im Speicher kann dabei durch angemessene Einstellung der C entile V,5 und V,, so groß gehalten «-erden, daß der Kesseldruck in der Lage ist, nach inzwischen erfolgter Offnung des Ventils Vi. Wasser aus dem Kessel in den Speicher hochzudrücken, bis dieser gefüllt ist. Bei genügender Größe des Speichers kann auf diese Weise während der Betriebspausen das gesamte, für die Dauer des normalen Betriebes erforderliche Speisewasser lediglich mit Hilfe der vier Ventile aufgespeichert werden. Bei Aufnahme des Betriebes werden dann die Ventile V3 und V.1 wieder geschlossen, der Speicher S durch Öffnen des Ventils V. unter Kesseldruck gesetzt und das Ventil V, so eingestellt, daß es die dem Bedarf entsprechenden Wassermengen nach dem Kessel abfließen läßt.

Claims (1)

  1. PATE-NT-AN SPRÜCIIL: i. Verfahren zur Speisung von Dampfl;esseln, insbesondere bei Betrieben, bei welchen neben einer Kesselanlage beschränkter Leistung noch eine Hilfskraftquelle von ebenfalls beschränkter Leistung zur Verfügung steht, dadurch gekennzeichnet, daß in Zeiten von Betriebspausen Dampf aus einem über dem Kessel befindlichen, mit dessen Dampf- und Wasserraum verbundenen Speicherbehälter nach Absperrung der Dampfverbindung in einen Speisewasservorwärmer geleitet wird, durch den mittels einer von der zusätzlichen Kraftquelle betriebenen Pumpe Frischwasser in solchen Mengen zum Kessel geführt wird, daß einerseits im Speicher ein Druckabfall erzeugt und anderseits der Kesseldruck auf solcher Höhe gehalten wird, daß der Druckunterschied ausreicht, unter fiberwindung des statischen Druckunterschiedes Kesselwasser in der Dauer des normalen Betriebes entsprechenden Mengen in den Speicher zu fördern, worauf bei Aufnahme des normalen Betriebes der Vorwärmer und seine Pumpe außer Betrieb und der Speicher unter Kesseldruck gesetzt wird, und das Speisewasser aus dem Speicher über ein Regelventil zum Kessel abgelassen wird. Einrichtung- zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von einem oberhalb des Kessels (I0) angeordneten Speicher (S @, dessen Dampf- und Wasserraum mit dem Dampf- und Wasserraum des Kessels (I() über mit absperrbaren Regelorganen lVl, V;) versehene Leitungen (L1, L..) in an sich bekannter Weise verbunden ist, eine mit regelbarem Absperrorgan (V3) versehene Leitung (L3) zu einem Speisewasservorwärmer (E) geführt ist, durch welchen die mit absperrbarem Regelorgan (V.1) und Pumpe (P) versehene Speiseleitung (L1) des Kessels hindurchgeführt ist.
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