DE41275C - Verfahren zur Herstellung von Oesen in fortlaufendem, ungeschnittenen Draht - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Oesen in fortlaufendem, ungeschnittenen Draht

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Publication number
DE41275C
DE41275C DENDAT41275D DE41275DA DE41275C DE 41275 C DE41275 C DE 41275C DE NDAT41275 D DENDAT41275 D DE NDAT41275D DE 41275D A DE41275D A DE 41275DA DE 41275 C DE41275 C DE 41275C
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DE
Germany
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wire
eyelets
hammer
continuous
production
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41275D
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English (en)
Original Assignee
E. HEUSCH in Aachen
Publication of DE41275C publication Critical patent/DE41275C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F45/00Wire-working in the manufacture of other particular articles
    • B21F45/08Wire-working in the manufacture of other particular articles of loom heddles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. Februar 1887 ab.
Das vorliegende Verfahren bezieht sich auf die Fabrikation von mit Oesen versehenen Drähten in jeder Länge, wie solche zu den verschiedensten Zwecken gebraucht werden.
Der auf der beiliegenden Zeichnung dargestellte Apparat soll dazu dienen, das Verfahren näher zu erläutern, doch ist das letztere keineswegs von dem gezeichneten Apparate abhängig. Fig. 1 stellt eine Ansicht des Apparates, Fig. 2 einen Grundrifs und Fig. 3 eine Seitenansicht desselben dar; Fig. 4 und 5 sind Details.
Der Draht wird durch einen Cylinder a, welcher der Länge nach, der Dicke des Drahtes entsprechend, ausgebohrt ist und letzterem als Führung dient, in die Maschine geleitet. A ist der Hammer und B der Stempel einer gewöhnlichen Stampfe. C ist eine Zange, welche durch das Excenter D auf der Antriebswelle W bewegt wird und den Draht während des Stampfens auf dem Stempel B in der richtigen Lage erhält. Das Kettenrad E treibt dasjenige E1, welches die mit ihm auf derselben Achse sitzende Scheibe E2 in Rotation versetzt.
Die letztere hebt durch Friction den Hammer A auf dem Wege e e1 e2 und läfst ihn fallen, sobald der Punkt e2 aufser Berührung mit dem Hammer kommt. Die im Hammer und dessen Untersatz befestigten zwei zu einander passenden Theile der Matrize prägen bei jedem Schlage des Hammers im Draht einen genauen Abdruck von der Form und Gröfse der Oese ein. Die Vorrichtung zum Stechen der Oesen wird durch eine. Curvennuth am Excenter G, in welche der Zapfen eines Hebels H eingreift, in Betrieb gesetzt. Der Hebel H, Fig. 4, bewegt einen zweiarmigen H1 und dieser einen Hammerbär, welcher auf einen federnd gelagerten Klotz F schlägt, an dem die Stichel zum Stechen der Oesen befestigt werden. Eine gabelförmige Zange /, von dem Excenter G angetrieben, klemmt den Draht fest auf die Matrize f, während eine weitere Zange I1, von dem Excenter G1 bewegt, die gestampfte Stelle des Drahtes flach auf der Matrize/ hält. L ist ein Mechanismus, welcher. den Draht durch die Maschine zieht. Auf dem Bette L wird ein Schlitten L' durch die Stange Z.2 hin- und herbewegt, welch letztere an ihrem vorderen Ende in eine Zange ausläuft, um durch letztere den Draht festklemmen zu können.
Die Stange Z-2 besitzt an ihrem hinteren Ende einen Zapfen, mit welchem sie in die Curvennuth einer Scheibe K eingreift. Die Curvennuth führt nun einerseits den Zapfen des Hebels L2 von links nach rechts oder umgekehrt und infolge dessen den Schlitten in entgegengesetzte Richtung, andererseits bewirkt dieselbe, da sie gleichzeitig excentrisch ist, dafs die Stange L2 mit ihren vorderen, als Zarge, ausgebildeten Enden den Draht festklemmt bezw. losläfst. Durch diese Einrichtung ist es ermöglicht, dafs der Draht ruckweise durch die Maschine gezogen wird. Ferner ist an dem Hebel L2 noch eine Vorkehrung getroffen, durch welche man in den Stand gesetzt wird, den Ausschlag der Bewegung des Schlittens reguliren zu können. Dieselbe ist in Fig. 5 in der Ansicht dargestellt, und ist / ein Schlitten, welcher mittelst Handkurbel auf einer Gleitbahn hin- und herbewegt werden kann. In
I ist drehbar eine Gabel gelagert, in welcher wieder drehbar die mit Löchern versehene Stange Z.2 ruht. Löst man nun die Mutter des Bolzens Z1 und zieht den letzteren aus der Stange Z,2 heraus, so kann man durch Drehen der Handkurbel den Schlitten I um ein oder mehrere Löcher von L2 vor- oder rückwärts verschieben und dadurch nach dem Wiedereinsetzen und Festschrauben des Bolzens Z1 den Ausschlag des Schlittens reguliren. O und O1 sind zwei Schmirgelscheiben, welche durch die Excenterstangen Q und Q.1 auf der Gleitbahn P einander genähert oder von einander entfernt werden. Die Schmirgelscheibe O wird von der Schnurscheibe R angetrieben und setzt wieder vermittelst einer Gummischnur die Scheibe o1 in Rotation. Wird nun der Draht zwischen den Scheiben ο o1 hindurchgeführt und werden letztere auf die Dicke des Drahtes einander genähert, so wird das durch den Schlag des Hammers beim Stampfen zwischen beiden Matrizentheilen seitwärts herausgedrängte überflüssige Drahtmaterial auf die entsprechende Dimension abgeschliffen. Während dieser Operation wird der Draht durch die von dem Excenter N beeinflufste Zange M in seiner Lage gehalten. Zum Schlüsse können die Drähte durch das Messer S, welches von dem Excenter T auf- und abwärts bewegt wird, abgeschnitten werden.
Der Gang des Verfahrens ist folgender: Nachdem der Hammer A durch einen Schlag die Form und Gröfse der Oese in den Draht eingeprägt hat, wird derselbe von der Zange L2 auf der linken Seite des Bettes L erfafst und um eine bestimmte Länge nach rechts gezogen und wieder freigelassen. Nun prägt der Hammer A eine zweite Stelle des Drahtes ein, während welcher Function der Schlitten von der Stange L2 wieder nach links geführt wird, den Draht erfafst und ihn bei dem nun durch die Scheibe E2 bewirkten Aufgang des Hammers A nach rechts zieht, wobei die zuerst gestampfte Stelle des Drahtes auf die Matrize f der Stechvorrichtung zu liegen kommt. Bei der Zurückbewegung des Schlittens nach links werden von den Sticheln die Oesen durchgestochen und von dem Hammer wieder eine weitere Stelle des Drahtes gestampft. Bei dem weiteren Laufe des Drahtes durch die Maschine gelangt die zuerst bearbeitete Stelle zwischen die Schmirgelscheiben O und O1, wird hier abgeschliffen und sodann, eventuell während der nächsten Arbeitsperiode, dem Messer 5 zugeführt und von letzterem abgeschnitten. ■ ■ ·

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das Verfahren, Oesen in einem fortlaufenden, ungeschnittenen Draht in gleichem Abstande herzustellen, indem man den Draht mittelst einer hin- und hergehenden und den Draht auf ihrem Rückgange freilassenden Zange ruckweise zuerst unter einen Hammer, welcher die zu durchlochende Stelle flach schlägt, sodann unter die Stichel zum Stechen der Oesen hindurchzieht und endlich zwischen Scheiben zum Abschleifen der vorstehenden Ränder hindurchführt, während besondere Zangen den Draht bei dem Rückgange der Zange festhalten.
    Hierzu ι Blatt .Zeichnungen.
DENDAT41275D Verfahren zur Herstellung von Oesen in fortlaufendem, ungeschnittenen Draht Expired - Lifetime DE41275C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102218643A (zh) * 2011-05-05 2011-10-19 林佳贤 不锈钢制综丝连续自动化生产方法及设备

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