DE100810C - - Google Patents

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DE100810C
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teeth
saw blade
chisel
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alternately
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D65/00Making tools for sawing machines or sawing devices for use in cutting any kind of material
    • B23D65/04Making saw teeth by milling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Metallbearbeitung, mechanische.
EUGEN GRAF in AACHEN. Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Sägezähnen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Februar 1898 ab.
Die vorliegende Erfindung hat ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Gegenstande, an Metalllang- oder Kreissägen Zähne anzubringen, die rechts und links abwechselnd in schräger Richtung weit über den Rand des Sägeblattes an beiden Seiten hervortreten und, ohne eine Klemmung zuzulassen, immer einen freien Schnitt gestatten.
Bekanntlich klemmen sich die Sägeblätter in den Schnittflächen sehr leicht, wodurch dieselben der Gefahr des Zerspringens ausgesetzt sind.
Sägen, deren Zahnform dies verhindern soll, sind vorhanden. Während bei einigen Arten die Zähne durch Hinterschleifen seitlich vortretend gemacht werden, was bei Doppelsägen und zumal bei Kreissägen sehr schwierig ist, und wobei die seitlichen Zahnecken sich trotzdem baldigst abrunden, werden bei anderen Arten die ausgestanzten Zähne nachher seitlich verschränkt. Eine solche Zahnform leidet immer an dem Uebelstande, dafs die Zähne nicht gleichartig an beiden Seiten versetzt sind, da diejenige Zahnseite, welche den Druck des Stanzers zuerst erhält, immer abgerundet ist, wogegen die andere den Grat erhält.
Eine Zahnform, welche die Zähne völlig gleichmäfsig zu beiden Seiten vorstehend darstellt und welche selbst bei der Abnutzung immer eine freie Schnittfläche erzielt, erzeugt das vorliegende Verfahren und die dasselbe ausführende Vorrichtung.
Der Nachtheil einer ungleichmäfsigen Zahnansetzung ist ausgeschlossen.
Das Verfahren der Zahnbildung besteht darin, dafs durch einen mechanisch sich nach rechts und links drehenden Meifsel α (beiliegende Zeichnung Fig. 1, 2 und 3) die Zähne in das im Support b geklemmte Sägeblatt c eingeschlagen werden.
Der Meifsel a, dessen Schneide je nach der Form der Zähne gestaltet ist, sitzt fest in dem Halter' d, der in der Büchse e auf- und abwärts bewegt werden kann. Diese Büchse e ist drehbar in der am Gestell angebrachten Hülse e'. Durch den an der Büchse e befestigten Arm f kann dieselbe mit dem Meifselhalter d und dem Meifsel α nach rechts und links gedreht werden. Es geschieht dies durch die Scheibe g, deren Stirnfläche curvenförmig gestaltet ist und gegen welche sich der Hebel h, der mit dem einen Ende an dem Arm/ scharnierartig befestigt ist und dessen anderes Ende mit einer Rolle h' gegen die curvenförmige Stirnfläche genannter Scheibe drückt. Die Feder i drückt den Hebel h ständig gegen die Curve der Scheibe g.
Die Herstellung der Zähne erfolgt durch das Einschlagen des Meifsels in das Sägeblatt vermittelst des Fallhammers k. Derselbe wird in den am Gestell sitzenden Hülsen / geführt. Er trägt den Finger m, der ihn durch den Daumen η hebt und wieder fallen läfst. Um den Fall des Hammers, d.h. seinen Schlag bestimmen zu können, was wegen der Verschiedenheit der Zähne nöthig ist, ist das obere Hammerende in der Büchse 0 geführt, in welcher eine durch Handrad verstellbar zu spannende Feder ^ sich befindet. Bei jedem Schlage wird hierbei der Meifsel α durch die Feder p' wieder zurückgehoben.
Die Welle q, auf der der Daumen η sitzt, erhält ihre Drehung vermittelst der Riemscheibe r, auf der sich das Schwungrad s und die Kupplung t befindet, durch deren Einschaltung der "Gang der Maschine erfolgt. Ebenso sitzt auf der Welle q das Zahnrad u, welches ein eben solches u' treibt, dessen Welle ν zugleich die curvenförmige Scheibe g trägt.
Die Welle q treibt zugleich mittelst Krummzapfens tv und Klinker' das Sperrrad χ, dessen Welle y durch den Trieb \ und die Zahnstange %' die stofsweise Vorführung des Supportes b und des in demselben eingespannten Sägeblattes c bewirkt.
Es ist begreiflich, dafs beim Zahnbilden einer Kreissäge sich der Support, anstatt wie bei der Langsäge in der Längsrichtung sich fortzubewegen, nur zu drehen hat.
Ebenso kann auch das Sägeblatt, entgegen der in der Zeichnung dargestellten horizontalen Lage, in schräger Richtung dem alsdann gerade fallenden Hammer und gerade stehenden Meifsel zugeführt werden. Es sind dies nur constructive Abweichungen, welche das Verfahren zur Herstellung dieser besonderen Zahnform unverändert lassen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Zähnen an Metalllang- oder Kreissägen, dadurch gekennzeichnet, dafs mittelst eines nach rechts und links mechanisch sich drehenden Meifsels abwechselnd nach der einen und der anderen Richtung schräg zur Sägeblattebene Lücken eingehauen werden, so dafs Zähne entstehen, die zu beiden Seiten
: über den Rand des Sägeblattes hervortreten und einen freien Schnitt der Säge gewährleisten.
2. Eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet1, dafs der Meifselhalter (d) von einer Curvenscheibe (g) aus vermittelst Gelenkhebel (fh) abwechselnd nach rechts und links gedreht wird, wobei eine Zugfeder (i) ständig den Hebel (h) gegen die Curve der Curvenscheibe (g) drückt, so dafs durch die Schläge des Hammers (k) in dem durch ein Sperrwerk (xn>') und ein Zahngetriebe vorwärts geschobenen, eingespannten Sägeblatte (c) schräg versetzte, rechts und links über dessen Rand seitlich hervorstehende Zähne hergestellt werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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