DE458778C - Vorrichtung zum Umlegen eines mehrschneidigen Werkzeugs bei jedem Richtungswechsel des Werkzeugschlittens bei Keilnutenstossmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum Umlegen eines mehrschneidigen Werkzeugs bei jedem Richtungswechsel des Werkzeugschlittens bei KeilnutenstossmaschinenInfo
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- DE458778C DE458778C DEH95924D DEH0095924D DE458778C DE 458778 C DE458778 C DE 458778C DE H95924 D DEH95924 D DE H95924D DE H0095924 D DEH0095924 D DE H0095924D DE 458778 C DE458778 C DE 458778C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D3/00—Planing or slotting machines cutting by relative movement of the tool and workpiece in a vertical or inclined straight line
- B23D3/02—Planing or slotting machines cutting by relative movement of the tool and workpiece in a vertical or inclined straight line for cutting grooves
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Spanabnahme bei Werkzeugmaschinen ' mit hin und her gehendem Schnittwerkzeug ;
erfolgt zumeist nur in einer Richtung. ;
Es ist aber auch bekannt, die Spanabnahme durch einen zweischneidigen umlegbaren ;
Stahl sowohl im Hin- als auch im Hergang ^ zu bewerkstelligen.
Auch das selbsttätige Nachschalten eines solchen umlegbaren Stahles nach jedem
Schnitt ist bei Hobelmaschinen schon ange-- i wendet worden. Weiter ist es bekannt, bei
Keilnutenstoßmaschinen das Nachschalten des einschneidigen Werkzeugs dadurch herbeizuführen,
daß der tote Gang zwischen einer den Werkzeugschlitten mitnehmenden Zahnstange und dem Werkzeugschlitten dazu benutzt
wird, einer mit diesem verbundenen Klinke ein auf der Zahnstange gelagertes Schaltrad i
zu nähern, das eine selbsttätige Verstellung eines Keiles bewirkt, der das Werkzeug vor
Beginn des Stoßhubes in die der abzuhebenden Spandicke entsprechende Arbeitslage
schwingt.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, die Verwendung eines mehrschneidigen, umlegbaren
Schnittwerkzeugs bei Keilnutenstoßmaschinen oder ähnlichen Maschinen möglich zu machen und die Spanabnahme sowohl im
Vorwärts- als auch im Rückwärtsgang der Keilnutenstoßmaschine vorzunehmen, was natürlich einen wesentlichen Fortschritt be- :
deutet, weil die notwendige Zeit zur Herstel- j lung einer Nut bedeutend verkürzt wird. Zur
Erreichung dieses Zieles ist gemäß der vorliegenden Erfindung bei dem in bekannter
Weise schwingbar gelagerten mehrschneidigen Schnittwerkzeug die eine Schneidkante
von der Schwingachse weiter entfernt als die andere, und der tote Gang zwischen Zahnstange
und Werkzeugträger wird dazu benutzt, bei jedem Hubwechsel das Schnittwerkzeug umzulegen und vor jedem Stoßhub
in an sich bekannter Weise eine Vorschaltung des Werkzeugträgers zu bewirken.
Weiter besteht die Erfindung noch in der besonderen Ausbildung der Vorrichtung zum
Umsteuern des Werkzeugs.
Die Zeichnung veranschaulicht in Abb. 1 den Längsschnitt der Maschine unter Darstellung
des Antriebs der zur Schaltung teils erforderlichen Elemente und der zur Umlegung
des Stahles erforderlichen Maschinenteile.
Abb. 2 stellt eine Ansicht von oben mit Ansicht der Schaltung des Schnittwerkzeugs
dar.
Abb. 3 ist ein Schnitt durch den Stahlhalterkopf, während Abb. 4 und 5 die verschiedenen
Arbeitsstellungen des Schnittwerkzeugs in größerem Maßstabe wiedergeben.
Die Pfeile Y und Z geben die jeweilige Arbeitsrichtung an.
In Führungen des Maschinengestells α sind
in bekannter Weise der Werkzeugschlitten b
und die Schlittenantriebszahnstange c mit Spiel unabhängig voneinander in der Weise
gelagert, daß die Zahnstange c den Werkzeugschlitten b mittels des Ansatzes d im Stoßhub
nach rechts bewegt, während der Ziehhub nach links mittels des Ansatzes e der
Zahnstange c erfolgt, so daß bei Wechsel von Stoßhub zum Ziehhub und umgekehrt ein bestimmter
Weg als toter Hub χ zu überwinden
ίο ist, welcher zur Umlegung des Stahles benutzt
wird. Die Zahnstange c wird mittels eines (auf der Zeichnung angedeuteten) Triebwerkes
durch Hand oder mechanisch hin und her bewegt, so daß in gleicher Weise auch Werkzeugschlitten b und Stahlhalter g mit
dem Werkzeuggehäuse h in der Nabe des Werkstückes i abwechselnd in der Richtung
des Stoß- oder Ziehhubes hin und her bewegt werden und das mehrschneidige Werkzeug k
bei jedem Stoßhub durch selbsttätige Vorschaltung des Keiles I etwas angehoben wird.
Die Vorschaltung des Stahles vor jedem Stoßhub wird in bekannter Weise dadurch erreicht,
daß die Schaltklinke η während des toten Weges χ bei Bewegung der Zahnstange c
nach rechts in Abb. 1 und 4 das Schaltrad m und damit auch den Zahntrieb 0 dreht, der
mit der Achse des Schaltrades m fest verbunden ist. Zahntrieb 0 gibt die Bewegung auf
die Zahnstange p ab, welche mit dem Keil I aus einem Stück besteht. Durch Vorschieben
des Keiles I wird das Werkzeug k gehoben.
Der Stahlhalter g ist mit dem Scharnierstück O1 verschraubt. Das Scharnierstück und
damit auch der Stahlhalter dreht sich um eine Achse, die im Werkzeugschlitten b gelagert
ist. Diese Drehbarkeit ermöglicht das Heben des Stahlhalters g und damit auch des Werkzeugs
k bei Einwirkung der Schaltklinke n.
Das Senken des Stahlhalters g kann herbeigeführt werden, wenn z. B. das Schaltrad m
von Hand entsprechend gedreht wird.
Die Zugstange r hat Rasten J1, in welche
ein federnder Arm J eingreift, der seinerseits an Zahnstange c festgeschraubt ist. Bei jedem
Richtungswechsel wird das Werkzeuggehäuse h durch die Stange r während des toten
Weges der Zahnstange c geschwenkt. Dabei gelangt das Werkzeug k jeweilig in die Arbeitsstellung
nach Abb. 1 und 4 oder in die nach Abb. 3 und 5.
Ein federnder Bolzen t stellt im Zusammenwirken mit der Anschlagnase u und dem Anschlagbolzen
ν das Werkzeuggehäuse h in der einen oder andern Arbeitsstellung fest.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Umlegen eines mehr schneidigen Werkzeugs bei jedem
Richtungswechsel des Werkzeugschlittens, der von einer Zahnstange erst nach Zurücklegung
eines toten Weges mitgenommen wird, und zum Vorschalten vor jedem Stoßhub, insbesondere bei Keilnutenstoßmaschinen,
dadurch ' gekennzeichnet, daß die eine Schneidkante des Werkzeugs von seiner Schwingachse weiter entfernt
ist als die andere und daß der tote Gang zwischen Zahnstange und Werkzeugträger dazu benutzt wird, bei jedem Hubwechsel
das Werkzeug umzulegen und vor jedem Stoßhub eine Vorschaltung des
Werkzeugträgers zu bewirken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsteuerung
des Werkzeuggehäuses (Ji) durch eine mit Rasten (S1) versehene, im Werkzeughalter (§·) geführte Stange (r) erfolgt und
daß mit einer der Rasten ein federnder Arm (s) der Zahnstange in Eingriff ist,
so daß eine Einstellung des das Werkzeuggehäuse Qt) tragenden Halters (g) gegenüber
der antreibenden Zahnstange in deren Bewegungsrichtung möglich ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH95924D DE458778C (de) | 1924-02-01 | 1924-02-01 | Vorrichtung zum Umlegen eines mehrschneidigen Werkzeugs bei jedem Richtungswechsel des Werkzeugschlittens bei Keilnutenstossmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH95924D DE458778C (de) | 1924-02-01 | 1924-02-01 | Vorrichtung zum Umlegen eines mehrschneidigen Werkzeugs bei jedem Richtungswechsel des Werkzeugschlittens bei Keilnutenstossmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE458778C true DE458778C (de) | 1928-04-19 |
Family
ID=7167428
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH95924D Expired DE458778C (de) | 1924-02-01 | 1924-02-01 | Vorrichtung zum Umlegen eines mehrschneidigen Werkzeugs bei jedem Richtungswechsel des Werkzeugschlittens bei Keilnutenstossmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE458778C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1008086B (de) * | 1952-09-12 | 1957-05-09 | Richard Stuhlmann & Co | Einrichtung zum zwanglaeufigen Abheben des Werkzeuges vom Werkstueck beim Rueckhub und Wiederzustellen in Verbindung mit einer Vorschubbewegung des Werkzeugtraegers bei Werkzeugmaschinen, insbesondere Keilnutenziehmaschinen |
-
1924
- 1924-02-01 DE DEH95924D patent/DE458778C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1008086B (de) * | 1952-09-12 | 1957-05-09 | Richard Stuhlmann & Co | Einrichtung zum zwanglaeufigen Abheben des Werkzeuges vom Werkstueck beim Rueckhub und Wiederzustellen in Verbindung mit einer Vorschubbewegung des Werkzeugtraegers bei Werkzeugmaschinen, insbesondere Keilnutenziehmaschinen |
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