DE411486C - Vorrichtung zur Fernmeldung der Zahl und des Gewichtes von Wagen fuer Bahn- oder Foerderanlagen - Google Patents

Vorrichtung zur Fernmeldung der Zahl und des Gewichtes von Wagen fuer Bahn- oder Foerderanlagen

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DE411486C
DE411486C DEN20323D DEN0020323D DE411486C DE 411486 C DE411486 C DE 411486C DE N20323 D DEN20323 D DE N20323D DE N0020323 D DEN0020323 D DE N0020323D DE 411486 C DE411486 C DE 411486C
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DE
Germany
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wagons
weight
iah
conveyor systems
strip
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DEN20323D
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English (en)
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Neufeldt & Kuhnke Fa
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Neufeldt & Kuhnke Fa
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C3/00Registering or indicating the condition or the working of machines or other apparatus, other than vehicles
    • G07C3/02Registering or indicating working or idle time only
    • G07C3/04Registering or indicating working or idle time only using counting means or digital clocks
    • G07C3/045Mechanical counters or clocks

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Fernmeldung der Zahl und des Gewichtes von Wagen für Bahn- oder Förderanlagen. Bei Bahnanlagen in Grubenbetrieben, Kraftwerken usw.Lesteht häufig das Bedürfnis, über die ein- und ausgehenden Mengen, z. B. an Brennstoffen, genau Aufschluß zu erhalten und zu diesem Zweck die Zahl und den Ladezustand der Förderwagen zu kontrollieren. Es sind bereits Einrichtungen zum Zählen und Wiegen bekannt. Bei diesen wird entweder durch den Raddruck ein Schalter betätigt, der einen Fernzeigerstrornkreis schließt, oder durch das Rad selbst der Stromkreis geschlossen. Auch selbsttätige Wiegevorrichtungen für Förderwagen sind bekannt.
  • Die Erfindung geht einen Schritt weiter, indem sie es ermöglicht, die Zahl und dass Gewicht der durchgehenden Wagen an einer beliebigen Stelle selbsttätig aufzuzeichnen. Zu diesem Zweck sind gemäß der Erfindung mehrere Geber angeordnet, die bei zunehmenden Ausschlag einer Wägeplattforin nacheinander in Tätigkeit gesetzt werden und auf Empfänger einwirken, welche an belie'#iger Stelle die Zahl und die Größe der Ausschläge der Wägeplattforiii anzeigen. Das Zählen der Wägungen kann durch an sich bekannte Fortschaltwerke erfolgen, die in üblicher Weise unter Einschaltung von Zehnerkupplungen arbeiten.
  • Die Erfindung sieht weiter eine Einrichtung vor, welche die Angabe des gesamten Ladegewichtes aller über die Plattform laufenden Wagen ermöglicht.
  • Schließlich sind nach der Erfindung die Gebersysteme mit einer Registriervorrichtuiig, die aus mehreren auf einer Achse hintereinander angeordnetun Drehmagneten besteht-, \-erl)uii(leii, <huch «-elche die einzelnen Ladung- der Wagen nach ihrem Gewicht in der zeitlichen _ltifeiniuiclerfolge in an sich l:ekannter `-eise auf einen von einem L'hr, werk fortgeschalteten Papierstreifen mittels eines Schreil:liebels, der entsprechend den einzelnen Gebersvsteinen verschieden große Ansmacht, aufgezeichnet werden.
  • Auf Zler Zeichnung ist in Abb. i ein Ausfiihrungsheispiel des l:rfin (lu:ngsgegenstaniles schematisch dargestellt. Abb.2 zeigt eine Einzelansicht der elektroniagnetie-h wirkenden 1Zegistrier\-orriclittiiig in vergrößertem Maßstabe.
  • Innerhalb einer Gleisstrecke i, auf welcher sich die zti zählenden und zu wiegenden Wagen 2 bewegen, ist eine Wägeplattform 3 eingeschaltet, deren in üblicher `'eise als doppelarmiger Hebel ausgebildeter Wagebalken d. bei 5 gelagert ist. Auf den einen Arm des Wagebalkens wirkt das den Balken mit der Plattform 3 verbindende Gestänge 6, und ferner ist an dein gleichen Arin des Wagebalkens 4, senkrecht abwärts sich erstreckend, eine Stange 7 angelenkt, die in das bei 8 angedeutete Gehäuse der Zähl- und Cbertragungsvurrichtung eintritt. An dieser Stange sind mittels je einer Schlitzführung cgl, 91, c9,, drei Arme i o1, iol" i o, gelagert, die mittels je einer Feder i il, i il, i i,, und je eines Anschlages 121, 121,, i2,, genötigt werden, einerseits ini allgemeinen die gezeic'_inete wagerechte Stellung einzunehmen, anderseits sich möglichst weit nach links zu bewegen.
  • Die Arme iol, tol" io, liegen unter dem Zuge der Federn i il, i ih, i i, gegen Fortschalträder 131, iah, 13, an, die bei ihrer Drehung um eine Lestimmte Strecke das Zählwerk einer Einerscheibe um je eine Nummer weiterschalten. Die betreffende Ziffer wird dabei hinter einem Ausschnitt 141, i4h, 14, sichtbar. Unter Zwischenschaltung von Zelinerkttpplungen der üblichen Art wird nach einer vollständigen Unidrehung :der Einerscheibe die Zehnerscheibe 151, ISh, 15" weiter die Hundertscheibe i61, i6h, i6, und schließlich die Tausenderscheibe 171, I7h, 17v weitergeschaltet. Die Fortschaltung der Einerscheiben 131, 13n" 13, erfolgt bei einer Abwärtsbewegung der Stange 7. Die Arme i o1, i oh, i o, stoßen bei dieser Abwärtsbewegung gegen Anschlagstifte 181, 18h, I8". Die Entfernung dieser Stifte von der horizontalen :Mittelachse der Zählwerkscheiben ist in allen Fällen die gleiche. Dagegen ist der Allstand der Arme 101, 101" Iov in diesen drei Fällen verschieden groß. Bei dein Arm io, liegt .beispielsweise die untere Kante des Armes in der erwähnten Horizontalachse; bei dem Arm ioh ist :die Kante in einem gewissen Abstand über der Achse angeordnet, und beim Armin" ist dieser Ahstand ungefähr doppelt so groß. Zufolge dieses unterschiedlichen Abstandes erfolgt die Fortschaltung des Rades 131 vorn Beginn der .@liiN ärtsbewegting ab. Bei der Scheibe 131, muß der Arm i oh und somit die Stange ; erst eine gewisse Leerlaufstrecke ausfülirea, bis die Fortschaltung erfolgt, und im Falle des Armes io, ist diese Leerlaufstrecke doppelt so groß. Nach Vollführen einer gewissen Abwärtsbewegung stößt jeder der Arme gegen den feststehenden Anschlag 18, bzw. i"h "1'üv. I8". Die I#ortschaltbewegung hat lainit ihr Ende erreicht, jeder der Arme rop iah, io, wird aufgefangen und stellt sich gege,lienenfalls bei einer weiteren Abwärtsl:ewegung der Stange 7 schräg ein. Bei der ntin folgenden Aufwärtsbewegung der Stange 7, die nach Erledigung des Wäge-und Zählvorganges erfolgen kann, gehen die Arme iol, ioh, I0,, in ihre wagerechte Tage zurück, durch die Federn i il, i ih, i i,, werden sie so eingestellt, (laß bei einer erneuten Abwärtsbewegung die Fortschaltung sichergestellt ist.
  • je nach dein Ladezustand der Wagen wird sonach das eine oder andere der Fortschalträder 13 zur Wirkung gebracht, und zwar sind die Verhältnisse beispielsweise so bemessen, daß (tos Rad 13, die leeren `Vagen zählt, das Rad 131, die halbvollen und das Rad 13" die vollen Wagen. Naturgemäß werden die vollen Wagen von den übrigen Zählwerken mitgezählt, die leeren und halbvollen Wagen ergeben sich somit aus der Differenz zwischen der Gesamtzahl und den halbvollen bzw. vollen Wagen.
  • Die Stange 7 ist nun im Auführungsbeispiel noch weiter nach unten verlängert und ist an ihrem Ende finit einer Zahnung i9 versehen, in welche eine Leerstrecke 2o eingeschaltet ist. Mit dieser Zahnstange kämmt ein Zalinra(12i, (las mit einer Fortschaltklinke 22 ausgestattet ist, durch die ein Rad 23 fortgeschaltet wird, das die Einer welle eines Zählwerkes bei jeder Abwärtsbewegung der Stange? entsprechend deren Größe fortschaltet und dadurch hinter einem Fenster 24 eine entsprechende Gewichtsangabe erscheinen läßt. Mit dein Einerzählwerk ist in üblicher Weise ein Zehner-, Hunderter-, Tausenderanzeigewerk 25, 26, 27 gekuppelt.
  • Die erwähnte Leerstrecke 2o dient dazu, den Eingriff der Zahnstange erst erfolgen zu lassen, nachdem das Leergewicht des Wagens seine Wirkung geäußert, also eine gewisse Abwärtsbewegung der Stange 7 verursacht hat. Das Zählwerk 2i bis 27 dient somit dazu, das Nettogewicht anzuzeigen. Beim Aufwärtsgehen der Stange 7 gleitet die Klinke 22 über die Zähne des Fortschaltrades 23 hin- «-eg. Dieses Rad wird somit lediglich bei Abwärtsbewegung der Stange 7 fortgeschaltet.
  • Die Stellungen der einzelnen Zählwerktrommeln «-erden unter Anwendung eines bekannten, beispielsweise elektrischen Übertragungssystems an eine Empfangsstelle E fortgeschaltet. Es erscheinen somit an dieser an entsprechenden Einzelempfängern El, Eh; f.1, die gleichen Ziffern wie an der Geberstelle. Außerdem wird das "Zettogewicht an (lein Empfänger E9 angezeigt.
  • Gemäß der Erfindung werden nun weiter die Ladezustände der Wagen sowie die zeitliche Aufeinanderfolge der einzelnen Wagevorgänge registriert. Diesem Zwecke dient die besondere Registriervorrichtung R, «-elche mit den die Anzahl der Wagen angebenden Zählwerken elektrisch verbunden ist.
  • Abb. 2 zeigt schematisch beispielsweise den Aufbau eines solchen Registrierwerkes.
  • Ein Registrierstreifen 28 wird, von einem nicht weiter dargestellten Uhrwerk betrieben, in der Zeiteinheit eine bestimmte Strecke fortgeschaltet. Auf ihm ruht ein Schreibhebel 29, der durch eine Feder 30 in einer Nullstellung gehalten wird und in dieser somit eine gerade, parallel zu den Kanten des Registrierstreifens 28 verlaufende Linie 31 beschreibt. Der Hebel29 ist an einer Achse 32 befestigt, auf welcher fest drei Anker 331, 33h, 331# sitzen, die gegeneinander um einen gewissen, unter sich gleichen Winkel versetzt sind. 7 .u jedem der Anker gehört je ein Elektroinagnet 341 bis 34" Lind jeder dieser Elektromagneten wird durch Bewegung je eines der Fortschalträder 131, Iah, 13, unter Strom gesetzt. Je nachdem nun cler eine oder andere .Magnet zur Wirkung gelangt, wird der Anker aus der Nullstellung in das Feld bewegt und der Schreibstift 29 vollführt einen entsprechenden Ausschlag. Die Anordnung ist so getroffen, daß der kleinste Ausschlag dann erfolgt, wenn der Elektromagnet 341 Strom erhält, der größere Ausschlag wird bewirkt durch Unterstromsetzung des Elektromagneten 34h, und der größte Ausschlag schließlich ist durch Stromschluß für den Magneten 34, zu verzeichnen. Demgemäß zeigen die auf dem Streifen 28 befindlichen Kreisbogen 351, 35h.351. jedesmal den Ladezustand des Wagens an, der in dem betreffenden Zeitpunkt auf der Wä geplattforin sich befunden hat. Die Abstände der Bogen auf dem Streifen 28 verkörpern die zeitliche Aufeinanderfolge der einzelnen Wagevorgänge. Um gegebenenfalls gleichzeitig, und zwar an der Gebestelle auf rein mechanischem @N"ege eine der letztbeschriebenen entsprechende Registrierung zu erhalten, ist das freie Ende des Wagebalkens 4. mit einer Schreibfeder 36 ausgerüstet, die ebenfalls auf einem von einem Uhrwerk fortbewegten Registrierstreifen 37 Kreisbogen 381, 38h, 38v aufzeichnet, welche in gleicher Weise, wie vorstehend angegeben, einen Aufschluß über Zustand und Reihenfolge der Wägev orgänge veranschaulichen. Abhängig vom Sinken der Wä geplattform vollführt der Schreibarm 36 @-erschieden große Ausschläge, «-elche die verschiedenen Schaulinien 381, 381, 38, aufzeichnen.

Claims (5)

  1. PATENT-ANsPRÜCEIE: i. Vorrichtung zur Fernmeldung der Zahl und des Gewichts von Wagen für Bahn- oder Förderanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Geber (131, iah, 13, bis i71, I7h, I71), die bei zunehmendem Ausschlag einer Wägeplattforin (3) nacheinander in Tätigkeit gesetzt werden, auf Empfänger (El, Eh, EJ einwirken, welche die Zahl und die Größe der Ausschläge der Wageplattform anzeigen.
  2. 2. Vorrichtung nach Aspruch i, gekennzeichnet durch einen weiteren Geber (24 bis 27), welcher durch ein erst nach Wirkung des Leergewichts . der Wagen zur Wirkung kommendes Schaltgetriebe (i9 bis 23) angetrieben wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein an den mit der Wageplattform (3) verbundenen Wagebalken (4) angelenktes bewegliches Glied (7), an welchem zum Antrieb der Geber (i31, Iah, 13, bis 171, I7h, 17v) dienende Schaltglieder (iol, Ioh, Ioy) so angeordnet sind, daß sie nacheinander zur Wirkung kommen.
  4. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Empfänger (R), dessen Ausschläge durch einen Schreibhebel (29) auf einem Papierstreifen (28) registriert werden und auf den die Geber (i31, iah, 13, bis 1711 I7h, 17v) verschieden stark einwirken.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Wagebalken auf mechanischem Wege ein. Schreibstift (36) verstellt wird, der die Zahl und die Größe der einzelnen Wägungen auf einem Papierstreifen aufzeichnet.
DEN20323D 1921-09-02 1921-09-02 Vorrichtung zur Fernmeldung der Zahl und des Gewichtes von Wagen fuer Bahn- oder Foerderanlagen Expired DE411486C (de)

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