DE41135C - Quecksilberluftpumpe - Google Patents

Quecksilberluftpumpe

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DE41135C
DE41135C DENDAT41135D DE41135DA DE41135C DE 41135 C DE41135 C DE 41135C DE NDAT41135 D DENDAT41135 D DE NDAT41135D DE 41135D A DE41135D A DE 41135DA DE 41135 C DE41135 C DE 41135C
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DE
Germany
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mercury
tubes
air pump
mercury air
reservoir
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Application number
DENDAT41135D
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English (en)
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L. PON-TALLIE in St. Malo, Frankreich, Dep. llle-et-Vilaine
Publication of DE41135C publication Critical patent/DE41135C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/0005Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons
    • F04B39/0011Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons liquid pistons

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Quecksilberluftpumpe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1887 ab.
Dieser Apparat besteht aus einer Röhre a, die in einem Winkel gebogen ist und an beiden Enden in Kugeln b ausläuft, welche zur Hälfte mit Quecksilber angefüllt sind. Von dem obersten Punkte dieser Kugeln gehen feine Capillarröhrchen c von 2 mm Weite abwärts. Diese Röhrchen münden mit ihren unteren Enden in ein Reservoir d, welches Quecksilber in einer solchen Höhe enthält, dafs, wenn das Quecksilber in den Capillarröhrchen c bis zu deren oberem Ende steht, die Quecksilberhöhe in dem Rohr c 76 cm beträgt. In den unteren Theil der beiden Kugeln münden die beiden Röhren e, deren Enden in die Röhren f auslaufen und an diesen Uebergängen eingeschliffene Glasventile g haben. Die beiden Röhren f haben in der Mitte eine Abzweigung h, an welche der Gummischlauch i anschliefst;■ dieser stellt die Verbindung mit dein Gefäfs, das evacuirt werden soll, her.
Der Gummischlauch mufs ganz in Quecksilber eingelegt sein, um den Eintritt der Luft durch die Poren des Gummis zu verhindern, wenn ein Vacuum in dem Schlauch ist.
Passende Weiten für die einzelnen Röhren sind:
für die Röhren a 15 mm,
- Capillarröhren c . . . . 2
- - Röhren e 6 -
- Röhren y ......... 10
Die Wandstärken der Röhren α und e sind passend 5 mm, diejenigen f und h 3 mm zu nehmen.
Der Inhalt der Kugeln b beträgt je 1 1. Das Reservoir ist 5 cm weit und 20 cm hoch; die Verbindung desselben mit den Capillarröhren c erfolgt durch Kitt oder Gummistöpsel; die übrigen Theile sind aus einem Stück gefertigt.
Um den Apparat in Thätigkeit zu setzen, läfst man denselben oscilliren.
Die Luft, welche sich in der Kugel b auf der geneigten (überschlagenden) Seite befindet, wird durch das Quecksilber, welches sein Niveau in b durch die communicirende Röhre a einzuhalten . bestrebt ist, comprimirt und entweicht durch die Capillarröhre c und die Quecksilbersäule im Reservoir d in das Freie.
Die eine Kugel b ist durch das Neigen des Apparates beim Oscilliren bald mit Quecksilber angefüllt, während die andere Kugel, welche beim Oscilliren nach aufwärts gegangen ist, von Quecksilber entleert ist. Die Luft strömt aus dem Gefäfs, welches evacuirt werden soll, nach dieser Kugel über; da diese gewöhnlich ein gröfseres Volumen als das zu evacuirende Gefäfs besitzt, so tritt bedeutende Luftverdünnung in diesem ein. Hierbei steigt das Quecksilber aus dem Reservoir d in die Höhe und bildet so einen Abschlufs gegen die Atmosphäre.
Oscillirt hierauf der ganze Apparat nach der anderen Seite, so wiederholt sich die beschriebene Wirkung.
Das Quecksilber, das durch eines der Capillarröhrchen bei jeder Entweichung der (auf einer Seite) comprimirten Luft in das Reservoir d
getrieben ist, tritt in das andere Capillarrohr ein, das bei dieser Oscillation den Abschlufs bildet. Aus diesem Grunde bleibt das Niveau im Reservoir d annähernd constant.
Die Ventile g haben den Zweck, den Eintritt von Quecksilber in das Rohr/ zu verhindern, wohin das Quecksilber durch den Druck der einwirkenden äufseren Atmosphäre bis auf 76 cm gehoben werden würde, was die Anwendung von zwei langen massigen Röhren nöthig gemacht hätte.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Quecksilberluftpumpe, charakterisirt durch die im Winkel gebogene communicirende Röhre α mit den beiden Hohlkugeln b, von deren oberen Theilen zwei Capillarröhren abzweigen, welche in ein gemeinschaftliches Reservoir d münden, während von den unteren Theilen der Kugeln b die zwei Röhren e abzweigen, welche über Ventil g in Röhren/ übergehen, die wiederum mit dem zu evacuirenden Apparat in Verbindung stehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT41135D Quecksilberluftpumpe Expired - Lifetime DE41135C (de)

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