DE288933C - - Google Patents

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DE288933C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B53/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B23/00 or F04B39/00 - F04B47/00
    • F04B53/14Pistons, piston-rods or piston-rod connections
    • F04B53/141Intermediate liquid piston between the driving piston and the pumped liquid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 59«. GRUPPE
ATTILIO FERRARIS in TURIN.
Säurepumpe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Juli 1914 ab.
Es sind bereits Pumpen bekannt geworden, die zur Beförderung von stark ätzenden Flüssigkeiten bestimmt sind. Bekanntlich wird hierbei eine indifferente Flüssigkeit, wie beispielsweise Vaselinöl oder Petroleum, zwischen der zu fördernden ätzenden Flüssigkeit und dem Pumpenkolben angeordnet, so daß die angreifbaren Organe der Pumpe der Wirkung der ätzenden Flüssigkeit entzogen sind. - Diese
ίο bisher zur Anwendung gekommenen Säurepumpen besitzen jedoch verschiedene Nachteile, so daß ihre praktische Brauchbarkeit in Frage gestellt ist. Der Hauptübelstand beruht darin, daß trotzdem die Häuptorgane der Pumpe nicht in Berührung mit der ätzenden Flüssigkeit kommen, die Wirkung der ätzenden Gase, welche sich in großen Mengen bei erhöhter Temperatur bilden, nicht beseitigt ist, so daß diese Gase ihre zerfressende Tätigkeit auf den Kolben der Pumpe ausüben können. Weiterhin war der Nachteil vorhanden, daß fragliche Gase sich ansammeln und so zwischen Pumpenkolben und der Säure ein Luftpolster darstellen, welches die Wirkung der Pumpe unterbindet. Auch war bisher kein praktisches und einfaches Mittel vorhanden, um die indifferente Flüssigkeit in die Pumpe einzuführen, ohne diese oder die Hauptteile derselben auseinandernehmen zu müssen, noch konnte bisher verhindert werden, daß in die Pumpe Luft eingesaugt wurde, sowie die ätzende Flüssigkeit fehlte, was wiederum ein Auseinandernehmen der Pumpe bedeutete.
Die Pumpe der vorliegenden Erfindung hat mit dem bisher Bekannten die Hauptteile gemeinsam und besitzt außerdem Vorrichtungen, die dazu bestimmt sind, die oben angegebenen Nachteile zu vermeiden, so daß die Pumpe mit Vorteil in der Praxis in jedem Fall verwendet werden kann.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Pumpe beispielsweise veranschaulicht.
Eine Kurbelstange α, die ihre Bewegung durch ein beliebiges Antriebsorgan erhält, beeinflußt den Kolben h, der in dem Zylinder c gleitet. Letzterer kommuniziert mit einem zylindrischen Körper d, d1, von dessen Boden aus ein Rohr e abzweigt, welches nach oben zurückgebogen ist und mit dem Rohre f in Verbindung steht, das seinerseits als Zuleitungsrohr für die ätzende Flüssigkeit dient. An dem oberen Ende des Rohres f ist schließlich ein Rohr f vorgesehen, welches als Ableitungsrohr dient und die Förderflüssigkeit nach einem geeigneten hochgelegenen Reservoir befördert. Ventile g und h ermöglichen den Durchfluß der Flüssigkeit nur in einer Richtung, und das Rohr e besitzt an seinem oberen Ende eine Luftkammer i, die dazu dient, Rückschläge zu vermeiden und eine gleichmäßige Förderung eines Flüssigkeitsstrahles zu sichern. Die Höhe, in welcher das Rohr f in das Rohr e mündet, und der Durchmesser dieses Rohres e müssen so sein, daß das Volumen des Teiles χ von seiten des Rohres e größer ist als das Fassungsvermögen der Pumpe c. Der zylindrische Behälter d, d1 muß einen größeren Durchmesser aufweisen als der der Pumpe c, um zu verhindern, daß sich öl und Säure zusammenmengt. Ein Schauglas t, welches sich an derjenigen Stelle befindet, die der größten Höhe der Säure entspricht, gestattet in jenem
Momente während des Ganges der Pumpe eine Feststellung, ob sich in dem Behälter d die erforderliche ölmenge befindet.
Der Zylinder c steht mit dem zylindrischen Behälter d, dl mittels eines Rohres q in Verbindung, welches in seinem Behälter in einer Ebene eintritt, die tiefer liegt als die Höhlung oder der gewölbte Teil r des Behälters, und von dem Scheitelpunkte dieser Wölbung geht
ίο ein Lieferungsrohr aus, welches mit einem Hahn k und einem Kugelventil I versehen ist. Fragliches Rohr steht mit einem geschlossenen Behälter ο in Verbindung, von welchem zwei Rohre abzweigen; das eine Rohr ist mit einem Hahn w ausgerüstet, und das andere kommuniziert mit dem Boden eines ringförmigen Behälters s, der- seinerseits den Zylinder c umgibt und wobei das fragliche Rohr mit einem Hahn m ausgestattet ist.
Für die Wirkungsweise der Pumpe werden der Zylinder c, das Rohr q sowie die Höhlung d mit indifferenter Flüssigkeit, wie beispielsweise Vaselinöl, gefüllt, während der Raum d1 sowie das Rohr β mit der zu fördernden Flüssigkeit angefüllt sind.
Die Gasbläschen, welche sich im besonderen bei erhöhter Temperatur aus der Säure bilden, gehen von dem Räume d1 in den Hohlraum r, und bei jedem Kompressionshube werden diese Gase in den Behälter 0 gepreßt, indem dieselben das Kugelventil I anheben, welches seinerseits eine Zurückbewegung der Gase verhindert. Wenn nach langer Wirkung der Pumpe der in dem Behälter 0 sich angesammelte Druck so groß wird, daß ein weiteres Eintreten von Gasbläschen in den Behälter 0 nicht mehr stattfindet, wird, ohne den Gang der Pumpe anzuhalten, der Hahn k abgeschlossen, der bisher offen war, und der Hahn η geöffnet, welcher bisher geschlossen war, so daß die in dem Behälter 0 angesammelten Gase nach der Außenatmosphäre entweichen können, während die mitgerissenen Ölteilchen in den Behälter s gelangen, wo sie sich ebenso wie das an dem Kolben der Pumpe entwichene Öl ansammeln. Indem man den Hahn m öffnet, gelangt das öl in den Behälter 0, und durch Öffnung des Hahnes k fließt dieses Öl wieder in den Raum d zurück, so daß das verloren gegangene oder entwichene öl wieder ersetzt wird.
Bei der Pumpe der vorliegenden Erfindung können somit die Säuregase, welche sich von der in dem Raum d1 vorhandenen Säure bilden, keine schädliche Wirkung auf die Hauptorgane der Pumpe ausüben, sondern werden selbsttätig in den Behälter 0 befördert, von wo sie nach der Außenatmosphäre gelangen. Gleichzeitig dient dieselbe Vorrichtung dazu, irgendeine Ansammlung von Gas oder Luft unter dem gewölbten Teil r selbsttätig auszuschließen, so daß die Wirkungsweise der Pumpe nicht mehr beeinträchtigt wird. Wenn nämlich diese Ansammlung von Gas oder Luft zu groß wird, so kann bekanntlich die Wirkuiigsweise der Pumpe vollständig unterbunden werden. Wenn schließlich die zu fördernde Flüssigkeit in dem Rohre f nicht vorhanden sein sollte und die Pumpe weiterhin ansaugt, so kann die Luft nicht in den zylindrischen Raum d, d1 eintreten, was eine Entleerung der Pumpe bedeuten würde, da das Fassungsvermögen der Pumpe geringer ist als der Fassungsraum des Teiles χ im Rohre e. Der Raum d, d1 und das Rohr e bleiben bei der Pumpe der Erfindung stets mit Förderflüssigkeit gefüllt, so daß die Pumpe stets betriebsfertig ist, sowie Flüssigkeit in das Rohr f gelangt.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Säurepumpe, dadurch gekennzeichnet, ' daß die sich entwickelnden Säuregase mittels eines zwischen dem die Sperrflüssigkeit enthaltenden Pumpenzylinder (c) und der die Säureflüssigkeit enthaltenden Pumpenkammer (e) eingeschalteten weiten, mit Gasauffangbehälter (0) versehenen Zwischenbehälters (d, dl) selbsttätig entfernt werden und hierdurch eine Beschädigung der Hauptorgane der Pumpe durch Säuregase vermieden wird.
2. Säurepumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das aufsteigende Rohr der Pumpenkammer (e) in bezug auf Durchmesser und Mündungshöhe (x) des Säurezuflußrohres (f) solche Abmessungen erhält, daß auch bei Aufhören des Säurezuflusses der Zwischenbehälter (d, d1) und der mit diesem in Verbindung stehende Bodenteil der Pumpenkammer infolge größeren Fassungsraumes als desjenigen des Pumpenzylinders gefüllt bleiben und der Luftzutritt zum Zwischenbehälter abgesperrt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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